100000km Gebrauchter- Inspektion jedes Jahr nötig?

Diskutiere 100000km Gebrauchter- Inspektion jedes Jahr nötig? im W204 / S204 / C204 Forum im Bereich C-Klasse; Hallo, ich habe derzeit noch keinen Mercedes. Interessiere mich aber sehr für einen gebrauchten C180 T. Dank der scheinbar tollen Langlebigkeit...

  1. #1 Marcus85, 30.12.2012
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    Hallo,
    ich habe derzeit noch keinen Mercedes. Interessiere mich aber sehr für einen gebrauchten C180 T. Dank der scheinbar tollen Langlebigkeit des W204 dachte ich an einen aus Baujahr 08 oder 09 mit um die 100000km.
    Ich fahre im Jahr nur noch so 8000km. Deshalb würde ich ungern jedes Jahr zur Inspektion und jedes mal über 400€ bezahlen.
    Nach Kilometern bzw. alle 2 Jahre (wegen Bremsflüssigkeit und Tüv) sollte doch auch reichen?

    Ist ein solches Vorgehen zu empfehlen oder meckert dann nach einem Jahr ständig der Bordcomputer. Gibt es irgendwelche Kulanz- oder Garantieregelungen die ,bei einem nicht mehr ganz neuen Auto, doch den teuren jährlichen Service rechtfertigen?

    Nebenbei: Gibt es bei einem 100000km Gebrauchten große Dinge auf die man achten sollte das sie schon gemacht sind? Bremsen sind da ja glaube ich ein Thema.

    Gruß
     
  2. #2 marecki, 30.12.2012
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    Dein Auto wird dir schon sagen das du jedes Jahr zu Inspektion muss.Der 204 ist in sich sehr gutes auto, kaum probleme bereiter.

    LG Marecki
     
  3. #3 Kalanahanitzna, 31.12.2012
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    Immer wieder ein interessantes Thema...


    Meine Autos sind in der Regel etwas älter als der von Dir benannte, aber ich lasse prinzipiell keine Inspektionen machen: Ich fahre in die Selbsthilfe-Werkstatt, lese den Fehlerspeicher aus, nehme die Kiste hoch, guck mir Luftfilter / Reifen / Radlager / Faltenbälge / Bremsen / Bremsschläuche / Abgasanlage etc. an, und schaue nach Flüssigkeitsverlusten und anderen Auffälligkeiten (solche Sachen wie Reifendruck und Lampenfunktion überprüft man sowieso regelmäßig). Dann gibt's einen Ölwechsel, und anschließend wird die Intervallanzeige zurückgesetzt. Bumms, fertig, aus.

    Kosten: Im zweistelligen Bereich

    Mehr macht der Spezi in der Werkstatt auch nicht, nur nimmt der 500 Euro dafür... :rolleyes:
     
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  4. dimm25

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    Erstens, wenn Du den Wagen bei MB holst, dann wirst Du 2 Jahre junge Sterne Garantie haben. Daher muss Du schon zu Inspektion nach einem Jahr. Falls die weiteren Inspektionen ausbleiben würden, dann hast Du im Falle eines ernsthaften Problems definitiv kein Chance auf Kulanz. Da muss Du selbst entscheiden.m
     
  5. Manu89

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    Der Bordcomputer wird sich sicher melden, wenn die Zeit für den Ölwechsel gekommen ist.

    Bei geringer Fahrleistung gibt es ebenso einen Ölverschleiß wie bei größerer, laut den Aussagen unserer Mercedes-Spezis. Deshalb ist es ratsam, sobald sich der Bordcomputer meldet auch eine Fachwerkstatt anzufahren. Dies bringt auch einige Vorteile mit sich. Das Fahrzeug wird von sachkundigen Fachkräften gewartet, die auch den Zugriff auf sämtliche Service-Infos, Softwareupdates und sonstige Servicemaßnahmen haben. Das hat der freie Händler von nebenan schonmal nicht wirklich. Man hat im Kulanzfall selbst nach einigen Jahren gute Karten, solange der Wagen regelmäßig in der Vertragswerkstatt gewartet wurde.

    Ich habe nach fast acht Jahren noch eine nagelneue, frisch lackierte Heckklappe auf Kulanz ersetzt bekommen. Das ist ein Wort und frisst sicher den im Vergleich zur freien Werkstatt ersparten Betrag wieder auf. Wer ein bisschen rechnet, der kann beim Service des Vertraghändlers auch einiges sparen. Die oft hohen Preise entstehen nicht nur durch die teuren Stundensätze, sondern auch ganz entscheidend durch das Motoröl. Da hab ich nie mitgemacht! Da bestell ich mir lieber im Internet ein freigegebenes Öl und bring das zum Service mit. Das rechnet sich, wenn man sich überlegt, dass man bei Mercedes zum Teil schon über 25,00€ pro Liter berappen soll. Das gleiche Öl gibts auch für unter 10€ / Ltr bei ebay.

    Ein Fahrzeug was - wirklich - scheckheftgepflegt ist, ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt auch eindeutig beliebter als eins mit drei Stempeln von ATU innerhalb von fünf Jahren.

    Musst einfach abwägen was dir wichtiger ist, die Sicherheit ein Fahrzeug zu fahren welches regelmäßig gewartet wurde oder ein Überraschungsei.
     
  6. #6 Zarrooo, 31.12.2012
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    Das wesentliche wurde schon erwähnt:

    Der Bordcomputer meckert nach einem Jahr (oder einer Laufleistung, die weit jenseits deiner 8tkm pro Jahr liegt). Den kann man aber zurücksetzten, damit hält er wieder für ein Jahr den Rand.

    Kulanz: Ist eine freiwillige Leistung des Herstellers (hier: Mercedes) und die gibt's nur, wenn man regelmäßig die Inspektion in der Vertragswerkstatt hat machen lassen. Andererseits sollte man sich fragen, was man noch an Kulanzleistung zu erwarten hat, wenn das Auto fünf bis sechs Jahre alt ist und der Tacho im sechsstelligen steht. Die von Manu erwähnte neue Heckklappe sollte ein W204 auch nach acht Jahren nicht brauchen, der regelmäßige Tausch von Karosserieteilen auf Kulanz war bei den notorischen Rostkübeln der Baureihen W203 und W210 nicht unüblich. Beim W204 scheint die Karosseriequalität wieder brauchbar zu sein. Wenn ich das recht in Erinnerung hab, ist es mit Kulanz ohnehin vorbei, sobald die Kiste mal älter als acht Jahr ist.

    Garantie: Ist eine freiwillige Leistung des Verkäufers bzw. der von ihm erwählten Garantieversicherung. Wenn Du bei einem Mercedes-Händler kaufst, wird das Auto unter die "Junge Sterne" Garantie von zwei Jahren fallen (dazu muss das Auto beim Kauf jünger als sechs Jahre sein und weniger als 120tim gekaufen haben), bei anderen Händlern ist üblicherweise eine Garantie von einem Jahr dabei, um sich von Ansprüchen aus der gesetzlichen Gewährleistung freizukaufen. Die Forderung nach Wartung gemäß Herstellervorgaben während der Garantiezeit ist üblich und im Zweifelsfall in den jeweiligen Garantiebedingungen nachzulesen.

    Wiederverkauf: Hat Manu auch schon erwähnt, ein scheckheftgepflegetes Fahrezeug verkauft sich (privat) besser als eins, das nur sporadisch mal gewartet wurde. Wobei das ab einem gewissen Alter schlichtweg egal ist. Auch den Export-Aufkäufern ist das egal, die drücken darüber nur ggf. noch ein bisschen den Preis.

    Bremsen: Sind eigentlich bei jedem Gebrauchten ein Thema, denn deren Verschleiß hängt vom Nutzungsprofil und vom Fahrstil des Vorbesitzers ab. Auf meinem W203 waren nach 70tkm noch die ersten Beläge(!) drauf und die hatten noch eine ordentliche Belagstärke, andere schaffen es auf 70tkm drei Sätze Beläge und einen Satz Scheiben durchzuballern.

    Solange es noch eine Garantie gibt, würde ich auf jeden Fall in die Mercedes-Werkstatt fahren und ggf. ein passendes Öl mit zur Inspektion anliefern. Das scheinen immer noch nicht genügend Kunden zu machen, sonst würde man die Gewinnmarge von mehreren hundert Prozent bei diesem Produkt vielleicht mal überdenken.

    Überlegungen bezüglich Kulanz und Wiederverkauf darfst Du unter Einbeziehung persönlicher Präferenzen und der geplanten Nutzungsdauer des Autos selbst anstellen. :D

    cu ulf
     
  7. #7 Marcus85, 31.12.2012
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    Vielen dank schon mal für die Antworten. :-)

    Ich suche ein Auto das einige Jahre hällt und nicht mehr den Wertverlust eines Neuwagens hat. (Alternativen sind mit Abstrichen nur noch Audi A4 und Mazda 6)
    Hohe Wartungskosten würden mir diesen Plan natürlich verhageln.
    Bei einem Verkauf wäre das Auto dann bestimmt 10 Jahre alt, da sollte "scheckheftgepflegt" kein zu großes Argument mehr sein. Zumal ich "nötige" Wartungen ja machen will.


    Also am besten die ersten 1-2Jahre die Wartungen nach Vorschrift machen und dann nur noch ökonomisch sinnvoll.

    Mit dem Risikio das dann doch mal was ist wird man wohl leben müssen. Aber das Ist wohl bei jedem Auto so das aus der Garantie raus ist.
    Bei einem Motor mit Turbolader würde ich mir mehr Gedanken machen.

    Gruß
     
  8. #8 westberliner, 31.12.2012
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    Junge Sterne bei einem 3-4 Jahre alten Auto?

    Zur Inspektion stehe ich selbst geteilter Meinung - muss mal gucken wenn in einem halben Jahr mein Kübel soweit ist. Schon etwas happig 400-800€ bei MB dazulassen, wenn man alles selbst zu Hause hat bzw. machen kann. Ob mir der Stempel das Geld wert ist? Ansonsten wird gemacht was ansteht - Serviceheft gibts ja keins mehr ...naja irgendwo noch dokumentieren und jut ist. Mal schauen.
     
  9. #9 TeddyDU, 31.12.2012
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    Klar doch. Unser "alter" B200CDI wurde vor rund drei Monaten auch noch als Junger Stern verkauft. Und der war EZ Ende 2006.
    Bei unserer Niederlassung auf den Reklametafeln dazu ist zu lesen: "Es wird garantiert, dass die Fahrzeuge unter 6 Jahre und unter 120.000km gelaufen sind".

    Vor allem aufgrund der 24 Monatigen Garantie würde ich dem TE auf jeden Fall dazu raten, auch wenn das zumindest einmal eine Inspektion bei MB voraussetzt.

    Gruß
    T.
     
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  10. #10 Stern_im_Wind, 31.12.2012
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    ich weiss schon wie die nächsten Themen in Zukunft lauten werden: "schaiz MB, Kulanz abgelehnt"

    Wenn er nicht will, gerade bei nem jungen Karren, dann lasst ihn doch.
     
  11. Manu89

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    Ein Mercedes der zehn Jahre alt ist und bei deiner Fahrleistung dann vielleicht 150.000 bis 160.000 km drauf hat ist dann sicher noch kein altes Eisen. Zehntausende bekommt man für den Karren dann auch nicht mehr, aber eine gewisse Summe bleibt schon übrig.

    Ich versteh gar nicht wieso da immer mit den Inspektionen ruimgemacht wird. Woher weißt du, wann es sinnvoll ist ein Öl zu wechseln? Ich weiß es nicht, ich halte mich einfach an die Vorgaben des Herstellers. Hört sich vielleicht etwas navi an, aber da gibts ganze Abteilungen die sich damit beschäftigen und dann werden die da auch ein fundierteres Wissen haben als ich.

    Und legt endlich mal diese Preistreiberei des Assyst beim Vertragshändler ab. Wie schon erwähnt, Öl mal selbst mitbringen, sich keine Scheibenwischer ranmachen lassen und auch aufs Scheibenklar verzichten, da kann ein Assyst auch mal günstig sein. Ne MobilioLife gibts ja auch immer dazu?

    Mein Assyst B bei Mercedes hat keine 300.- gekostet und beinhaltete sogar Innenraum- und Luftfilterwechsel. Rechne das mal runter aufs Jahr runter.
     
  12. #12 Nero Augustus Germanicus, 31.12.2012
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    Man stellt sich als Kunde am Ende eben immer die Frage, warum bei Mercedes das Öl nur halb so lang gut sein soll, wie bei anderen Herstellern, deren Ausfallzahlen auch nicht höher sind als bei Mercedes. ;) Von daher finde ich skeptisch bleiben schon berechtigt.
     
  13. Jupp

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    Genau so halte ich das auch.
    Auch mein Neuer (Bj. Mitte 2010) wird keine Werkstatt für eine Inspektion mehr sehen. Schau dir einfach mal den Wartungsplan an und frage dich, ob du das nicht selbst machen kannst. Das meiste sind eh Dinge, die jeder verantwortungsvolle Autofahrer regelmäßig kontrollieren sollte. Mit Kulanz wird bei dem angestrebten Fahrzeug eh nicht mehr allzu viel gehen. Leg das gesparte Geld dir zurück, dann kannst du auch mal die eine oder andere Reparatur locker zahlen.

    Ansonsten zum Ölwechsel: Aus meiner Sicht hat Mercedes (aber auch die anderen) nur zurückgerudert, weil sie merkten, dass den Werkstätten die einfachen Auträge mit dem schnell gemachten Geld fehlten.
    Es wäre überhaupt kein Problem, den Wartungsrechner bei viel Kurzstrecke etc. so zu programmieren, dass er das Fahrzeug in der Tat nach einem Jahr in die Werkstatt ruft. Ist ein entsprechendes Profil aber nicht gegeben, langt alle 2 Jahre locker aus.

    gruss
     
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  14. #14 Marcus85, 31.12.2012
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    Ich denke ja mal das das Öl nach 2Jahren und 16000km nicht schlechter ist als nach 25000 in einem Jahr. So stark dürfte Öl nur durch die Zeit doch nicht altern !?
    Und einmal im Jahr unters auto gucken ob etwas auffällig ist,bekomme ich auch noch hin.

    Das einzige was ich mir nicht zutraue zu erkennen und beurteilen ist der Motor. Ob sich da Defekte ankündigen die ohne beachtung einen Motorschaden nach sich ziehen könnten.

    Und Kulanz würde ich, auch bei regelmäßiger Wartung, bei über 100000km nicht mehr erwarten.
    Wenn es dann doch zu einem Motorschaden oder so kommt ist mir schon bewusst das ich genau dieses Risiko selbst eingegangen bin.

    Deshalb ja auch einen 204er. Bei anderen Autos mit solchen Laufleistungen hätte ich nicht das Vertrauen.

    Es sollen auch alle Wartungen gemacht werden die sinnvoll sind und das auch sicher nicht bei ATU.

    Gruß
     
  15. Jupp

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    Das beurteilt aber auch niemand bei der Wartung nach MB Vorgaben. Das einzige was beim Motor gemacht wird, ist zu schaun, ob es irgendwo raussifft. Aber das wirst du wohl auch hinbekommen ;).
    Dieses Risiko hast du immer, egal ob mit oder ohne Wartung. Die Wartung beim Vertragshänlder schützt einen null davor.
    Das sollte auf jeden Fall passieren, denn das allermeiste davon ist sinnvoll und wichtig für die Verkehrssicherheit bzw. die Lebensdauer des Fahrzeugs. Wer das aber tut, ist vollkommen egal.
    Dir ist aber schon klar, dass der C180 auch ein Turbomotor ist (wie so gut wie alle anderen im 204 verbauten Motoren auch)?

    gruss
     
  16. #16 gentlelike0675, 31.12.2012
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    Servus ! Also ich gebe durchaus zu, dass die Hersteller sämtlicher Fahrzeugfabrikate natürlich versuchen, besonders nach der gesetzlichen Garantiedauer, ihre Kundschaft an den Markenservice zu binden und haben sich hierfür allerlei ausgedacht u.a. Mobilitätsgarantien etc. Nun gibt es viele Pro & Kontras die zum einen dafür, zum anderen dagegen sprechen außerhalb der gesetzlichen Garantiedauer seine Inspektionen beim Markenvertreter durchführen zu lassen. Ähnliches Abwägen haben die verschiedensten Automagazine und andere Printmedien schon mehrfach durchgekaut mit der Erkenntnis, dass man letztendlich beim Markenvertreter im ersten Moment oft kostenintensiver aufgehoben ist, langfristig aber was sowohl Reparatur- als auch Garantie- und Kulanzansprüche angeht besser fährt. Die Euro´s die man sich sich heute bei der einen Inspektion einer freien Werkstatt spart, legt man oft bei der zweiten mehr als doppelt drauf, da u.a. die Schwachstellen oder bekannte Mängel von Bauteilen einfach nicht bekannt sind und dementsprechend auch nicht erneuert werden was wiederherum zu einer deutlich kostenintensiveren Folgereparatur führt. Besonders ärgerlich wird es dann (da spreche ich aus einer Vielzahl von Erfahrungen), wenn einem der Marken-Vertreter bei besagter Folgereparatur sagt (denn nur er hat z.B.die nötigen Sonderwerkzeuge), hätte man die letzte Wartung im Hause machen lassen so wäre das rechtzeitig erkannt worden und in der Regel noch zu einem Großteil von Werkskulanz übernommen worden - nun muss man alles selbst tragen.

    Also Fazit: hat man selbst einiges an technischem Fahrzeug Know/How....kann man durch selbstgetätigte Servicemaßnahmen, angeliefertem Öl oder einer freien Werkstatt seines Vertrauen´s durchaus den einen oder anderen Euro sparen. Solange nichts weiter an dem Fahrzeug großartig ist, so ist man damit gut gefahren doch was geschieht, wenn es mal zu einem größerem Mangel z.b. einem Motor- oder Getriebeschaden kommt, einem Ausfall von teueren Steuerelektroniken etc. und die Abschlepp- sowie Leihwagenkosten die dadurch angefallen sind nicht außer acht zu lassen. Dann ist man oft mit den regelmäßigen Serviceinspektionen und damit auch der Vorbeugung von großen Folgeschäden die relativ kleinen Ursprungs waren besser gefightet....und ist in der Regel durch Mobilitätsgarantien vor teueren Abschlepp- und Leihfahrzeugkosten geschützt. Außerdem steigt der Wiederverkaufswert erheblich durch ein lückenlos vom Herstellerpartner ausgefülltes Servicecheckheft....da zählen Stempel von ATU und Co nicht !
     
  17. #17 Marcus85, 31.12.2012
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    Baujahr 08 und 09 waren es noch Kompressormotoren. Die würde ich (als Laie) für weniger anfällig halten.
    Und auch beim Turbomotor würde ich mir nur Gedanken um den Turbo selbst machen.
     
  18. Zocker

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  19. #19 Kuschelmaus, 05.01.2013
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    Zum Service bei MB:
    Wenn man mal Thema Scheckheft in Betracht zieht, um den Eintrag dort zu bekommen brauchst du nur den Ölwechsel machen lassen!
    Und ein Ölwechsel kostet selbst bei MB keine 400 Euro! Ölwechsel (Öl selber mitgebracht) inkl. Filter kostet mich so ca 120Euro. Dafür hab ich dann aber auch die Garantie das es passt. Man kann die Servicekosten nie pauschalisieren, da es immer abhängig von den Zusatzarbeiten ist.
    Abgesehen davon brauchst du die Serviceintervalle für die MobiloLife Garantie = kostenlsoes Abschleppen und kostenloses Ersatzfahrzeug falls dein Auto mit einem Schaden liegen bleibt. Was man auch nicht außer Acht lassen sollte, da Abschleppen+Mietwagen für 3-4 Tage auch locker eine 4 stellige Summe werden können.

    @Jupp
    Also in meiner MB Werkstatt wird mehr gemacht als nur "geschaut ob irgendwo was raussifft", es wurde schon so mancher (auch tatsächlich vorhandener) "Defekt erkannt", der mich mit Folgeschäden das vielfache der Reperaturkosten gekostet hätte. (Ich spreche von meinem früheren 203)

    Wartung beim Vertragshändler schützt einen nicht davor, das ist korrekt! Aber es gibt eine gewisse Sicherheit!
    Beispiel: Getriebeöl wird gewechselt, 100 km später: Getriebeschaden! Deutlich bessere Chancen auf irgendeine Art von Entgegenkommen als wenn man alles selbst gemacht hat.
    (Leider selbst erlebt, neues Getriebe wurde aber zu 50% übernommen....)

    @Marcus85
    Ich empfehle dir wenigstens den Ölwechsel pro jahr in der MB Werkstatt durchführen zu lassen! Bei den heutigen Autos ist auch mit "Know how" im KFZ Bereich nichts gewonnen.
    Ich habe früher auch Bremsen, Öl und alles mögliche selbst gemacht (allerdings an einem Bj92 Passat...) heutzutage mit ABS, ESP, ASR Sensoren und was noch alles mitspielt, muss man da schon genauer wissen was man tut, das ist nicht mehr einfach nur ne Schraube aufgemacht und bisschen geklopft....


    Ansonsten kann ich nur "Stern im Wind" und "Manu89" zustimmen.
    Wenn man wegen den Servicekosten jeden Euro 3mal umdrehen muss, bis man es dann doch lieber selbst macht, dann sollte man sich keinen Benz kaufen!

    Lg
    Kuschelmaus
     
  20. ToWa

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    Genau so schauts nämlich aus!

    Vielleicht einfach mal reinschauen:
    Werkstättentest 2012 Folge 6: Mercedes wieder mit besten Noten - AUTO MOTOR UND SPORT

    Wir sind bisher von den Inspektionskosten sehr überzeugt, die kleinen Inspektionen liegen im Rahmen 150 EUR (ohne Öl),
    die großen zwischen 350 und 600 (je nach Fahrzeug und Umfang der Wartung).

    Die freien Werkstätten können auch warten das steht außer Zweifel, nur sollte man dann auch von Mercedes keine Kulanzbereitschaft erwarten sollte mal was sein.

    Muss jeder für sich entscheiden, allerdings ist meine Erfahrung man spart in der freien Werkstatt auch nicht so viel, wie manch einer glaubt,
    wir hatten bei nem Renault Clio bspw. 50 EUR Preisunterschied beim Zahnriemenwechsel mit Original Renaultteilen. :rolleyes:
     
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