1998 Daimler Benz kauft Chrysler

Diskutiere 1998 Daimler Benz kauft Chrysler im Chrysler Forum im Bereich Andere Fahrzeuge; Hi Ich finde das war das blödeste was Mercedes je gemacht hat das sie 1998 Chrysler gekauft haben. Die Aktien gehen in den Keller obwohl Mercedes...

  1. #1 Mercedesfreak, 06.12.2003
    Mercedesfreak

    Mercedesfreak Guest

    Hi
    Ich finde das war das blödeste was Mercedes je gemacht hat das sie 1998 Chrysler gekauft haben. Die Aktien gehen in den Keller obwohl Mercedes einen tollen Umsatz macht und alles nur wegen Chrysler. Zwar sieht der Crossfire die Viper toll aus aber das war wirklich eine Schnapside. Was sagt ihr dazu?
     
  2. hotw

    hotw

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    Hat die Daimler Benz AG Chrysler gekauft?

    Solltest Du da mehr wissen ruf einfach mal in Amerika an da gibt's gerade einen Rechtsstreit um richtig viel Geld ob es nun eine Übernahme oder eine Fusion war.
     
  3. Mr.S

    Mr.S

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    naja, praktisch war es ein Kauf, theoretisch und auf dem Papier eine Fusion.
    Und was für ne miese :tdw

    Ich bin auf jeden falls stolz darauf noch einen richtigen Mercedes Benz zu fahhren, net so nen DC...
     
  4. George

    George

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    Die Fahrzeuge von Mercedes haben sich durch die Übernahme von Chrysler nicht geändert- es gibt keine Chrysler-Teile bei Mercedes! Die "Problemkinder" wurden schon vor der Übernahme von MB verbrockt!
    Wollte ich einfach mal nur klarstellen.
    Aktienkurse sind relativ wilkürlich, selbst ein Top-Unternehmen (und das ist DB auch mit Chrylser dank 6,9 Milliarden € GEWINN auch) kann schlechte Aktienkurse bekommen. Am besten Daimler würde sich der Börse ähnlich wie Porsche verschließen, um so die "Shareholder-Value" auszusperren.
    Was ist daran falsch die Nr. 3 in den USA (größter Automarkt der Welt) kostenlos zu übernehmen? Es wäre in diesem Fall schlichtweg blöd ein gesundes Unternehmen zu übernehmen, die Kosten für dafür wären immens, eine komplette Umstrukturierung wäre auch dort nötig, um die Modelle an die anderen Marken anzupassen. So kann Daimler jetzt Chrysler, Mitsubishi und Hyundai Gleichteile verpassen und auf den wichtigsten Märkten der Welt ganz vorne mitspielen (natürlich erst nach einer komplett überholten Modellpalette - also in rund 3-5 Jahren).
     
  5. Mr.S

    Mr.S

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    das mit den Chrysler Teilen ist mir auch klar :] :))
    Mir gings mehr um die seit der Fusion schon anfangede Sparpolitik die ganz klar die Mercedes Fahrzeuge betroffen hat...
     
  6. George

    George

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    Der erste MB mit Sparpolitik war der W202, begonnen durch Niefer, Hubbert und Co, die Ende der 80er/Anfang der 90er den Konzern umkrepelten, durch die Entwicklungszeit bedingt fanden dieses Sparmaßnahmen (hauptsächlich Outsourcing) aber erst 1993 beim W202 Anwendung. Ich habe genug Fahrzeuge der Baureihen W201, W124, W202 udn W203 besessen/daran gearbeitet um ihre Qualität zu beurteilen:
    Der W202 profitiert nur wenig von der 11 Jahre neueren Entwicklung (in qualitativer Hinsicht), die Verarbeitung von einigen Details ist nicht so solide wei beim Vorgänger. Auch der W203 konnte seine Vorteile nicht in besseren Materialien/Verarbeitung ummünzen, er rangiert auf W202-Niveau und ist in Sachen Verarbeitung hinter Audi zurückgefallen. Das betrifft hauptsächlich die vom Outsourcing betroffenden Komponenten. MB-Bauteile sind qualitativ besser geworden (Motoren, Korrosionsbeständigkeit Karosserie, Fahrwerk...).
    Die höhere Fehlerhäufigkeit liegt allein an der Komplexität.
    Häufig wird davon gesprochen, dass der W124 der erste "Spar-Benz" gewesen wäre. Dieses Fahrzeug war aber genauso solide wie seine Vorgänger, wurde allerdings zu früh auf den Markt geworfen und litt anfangs unter heftigen Kinderkrankheiten. Ähnlich beim W140, dem seine Komplexität anfänglich zum Verhängnis wurde.
    Über Berichte wie: "die alten Benzen hielten noch locker 300.000km " etc. kann ich nur lachen. So hat der W220 (beliebter Firmenwagen/hohe Laufliestungen) mit über 200.000km weniger Probleme mit dem Fahrwerk wie der W140 und ist weitaus langlebiger hinsichtlich Karosserie (Korrosion/Steifigkeit) und Motor (hauptsächlich bezüglich mangelnden Ein/Warmfahrens) als der W126 und seine Vorgänger. Nichtsdestsotrotz hat die Innenraumverarbeitung/Solidität unter dem Outsourcing gelitten.

    Die wirkliche Problemkinder (A/V/M-Klasse, aber auch Viano) leiden unter extremen Outsourcing, Billig-Fertigung etc. diese Modelle entstanden aber schon lange (entwicklungstechnisch) vor der Übernahme.

    So gesehen hat die Übernahme nur sehr indirekt etwas mit diesen Gurken zu tun.
     
  7. #7 christosser, 31.07.2004
    christosser

    christosser Guest

    @ George

    leiden die von dir genannten Autos nicht auch unteren anderen Problemen, wie Fehlentwicklung (Fahrwerk A-Klasse), Klassen und Markenuntypische Verarbeitung (Ml)

    Ich denke alles Probleme mit diesen Autos sind auf ein Denken im Management zurückzufuhren, dass eine Gegenentwicklung auf die Zeit darstellt, als an der S-Klasse Schweißnähte in nicht sichtbaren Bereichen verschliffen wurden.

    Aber Back to Topic:

    Hat jemand von euch den Langzeittest in der Auto Motor und Sport vom Voyager gelesen?

    Das war ein Trauerspiel ohnes gleichen! Trauriger Hohepunkt: bei 50.000km musste das Getriebe gewechselt werden.

    Und dass obwohl Daimler Chrysler ja sooo ein toller Global-Player ist. Ständig werden die Manager und Ingenieure und die, die es werden wollen von einem Standort auf der Welt zu einem anderen gehetzt immer auf der suche nach der S°°°° Welt AG, aber wie man ein Getriebe so baut, dass es sich schalten lässt, das scheint sich nicht so richtig herum zu sprechen.

    Naja vielleicht liegt das daran, dass die lieben Leutchen mehr damit beschäftig sich irgendwo zurecht zu finden und auf der Suche nach einem guten Platz für die w-Lan karte ihres Laptops vergessen haben, die man ein Getriebe baut... sind ja schließlich auch nur Menschen.
     
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