Aus f?r Jaguar in der F 1 ?

Diskutiere Aus f?r Jaguar in der F 1 ? im Motorsport Bereich Forum im Bereich Rund ums Auto; Quelle : t-online "Schock für Bernie Ecclestone und sein Motorsport-Imperium: Die Ford Motor Company wird sich aus der "Königsklasse"...

  1. #1 Ghostrider, 17.09.2004
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    Quelle : t-online


    "Schock für Bernie Ecclestone und sein Motorsport-Imperium: Die Ford Motor Company wird sich aus der "Königsklasse" zurückziehen. Großflächig angelegte Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns sollen zum einen die Einstellung des Projektes "Jaguar Racing", zum anderen den Austritt von Motorenhersteller Ford zur Folge haben. Damit stünde neben den grünen Raubkatzen ein zweiter Rennstall vor dem Aus - Jordan. Für Minardi und deren Motorenpartner Cosworth könnte es ebenfalls eng werden."

    Das ist ja ein Ding ! 8o
     
  2. #2 Mr. Bean, 17.09.2004
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    F1-GAU: Drei Teams geben auf: 2005 nur noch sieben Teams in der Königsklasse


    Die Formel 1 befindet sich in der schwersten Krise seit ihrem Bestehen. Nach Jordan hat auch Motorenhersteller Ford seinen Rückzug aus der Formel 1 am Ende der Saison angekündigt. Das bedeutet das Aus für das Jaguar-Team und die Motorenschmiede Cosworth. "Nach gründlichen Überlegungen in den vergangenen Monaten ist der Motorenhersteller Ford zu diesem Entschluss gekommen", sagte Joe Greenwell, Vorsitzender von Jaguar und Land Rover, in London.

    Durch den Rückzug von Ford ist auch das Überleben von Minardi gefährdet. Der italienischen Rennstall wird wie Jaguar und Jordan von Ford mit Motoren beliefert. Grund für den Ausstieg ist die Kostenexplosion in der Formel 1 in den vergangenen Jahren. Nach einer Kürzung des Etats ließ sich Ford das Abenteuer Formel 1 zuletzt rund 250 Millionen Euro im Jahr kosten. Zu wenig, um in der Königsklasse an der Spitze mitmischen zu können. Das Jaguar-Team, das 2000 aus dem Rennstall von Ex-Weltmeister Stewart hervorgegangen war, kam nie über eine Statistenrolle hinaus. In dieser Saison rangieren die Raubkatzen nach 15 von 18 WM-Läufen mit 10 Punkten auf dem drittletzten Rang in der Konstrukteurs-WM.

    Geplante Regeländerungen zwingen Teams zur Aufgabe
    Bereits am Donnerstag hatte der Arbeitgeber von Nick Heidfeld, das englische Jordan-Team, seinen Ausstieg aus der höchsten Motorsportklasse bekannt gegeben. "Es hat keinen Sinn mehr weiterzumachen", zitierte die Münchener 'Abendzeitung' Teamchef Eddie Jordan. "Ich habe kein Budget für nächstes Jahr, ich habe keinen Motor. Um einen Bankrott zu vermeiden, muss ich diesen Schritt vollziehen." Heidfeld ist vom Jordan-Aus nicht betroffen, da der Deutsche seinen Vertrag ohnehin nicht verlängern wollte.

    Für BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen ist der Ausstieg der beiden Teams Beweis dafür, dass die Formel 1 zu teuer geworden ist. "Diese Entscheidung und die Diskussionen der vergangenen Monate belegen, dass die Kostenfrage die dringlichste in der Formel 1 ist. Das gilt sowohl für die finanzielle Basis der Teams als auch für die vom Reglement induzierten Entwicklungen", sagte Theissen.

    Der BMW-Motorbauer machte noch einmal deutlich, dass BMW die vom Internationalen Automobilverband geplante Verkleinerung der Motoren von 10 auf 8 Zylinder ablehnt. Neben BMW sind auch Mercedes, Toyota und Honda der Meinung, dass eine solche Abrüstung der Motoren keine Kosten spart, sondern im Gegenteil zunächst sogar erhebliche Mehrkosten verursachen wird. "Es muss gelingen, bei der Einführung eines Reglements Kostensprünge zu vermeiden und die Aufwendungen für den Renn- und Testeinsatz deutlich zu reduzieren", forderte Theissen.


    Noch höhere Belastungen für verbleibende Teams
    Durch das Aus von Jaguar, Jordan und Minardi könnte auf die verbleibenden Teams zusätzliche finanzielle Belastungen zukommen. Denn das Concorde-Agreement, die sogenannte "Verfassung der Formel 1", verpflichtet die Rennställe, bei einem Grand Prix mit mindestens 20 Autos anzutreten. Das bedeutet, sechs der verbleibenden sieben Rennställe müssten jeweils ein drittes Fahrzeug an den Start bringen.

    F1-Boss Bernie Ecclestone zeigte sich vom Ford-Rückzug nicht sonderlich überrascht. "Das war für mich nicht wirklich ein Schock", sagte der Brite. "Meiner Meinung nach hätten sie dieses Jahr überhaupt nicht fahren sollen." Ecclestone kann der Entscheidung des Autokonzerns sogar etwas Positives abgewinnen: "Das bedeutet, dass wir in der kommenden Saision vielleicht 20 konkurrenzfähige Autos in der Startaufstellung haben werden." Ford will sowohl Jaguar als auch Cosworth verkaufen. Nach Aussage von Ford-Vizepräsident Richard Parry-Jones gibt es zahlreiche Interessenten. Der geplante Verkauf des Jordan-Rennstalls an das Königreich Bahrain ist dagegen gescheitert. Jordan war sich trotz monatelanger Verhandlungen nicht mit den Vertretern des Königshauses einig geworden.
     
  3. #3 Sashman, 17.09.2004
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    Tja da sollte sich Bernie mal ernsthafte Gedanken machen wie er denn neue Teams integrieren kann. Auch wenn die F1 High-Tech beinhalten sollte, irgendwo scheint der Preis durch das Wettrüsten zu hoch gestiegen zu sein. Nach Mercedes und BMW könnten sich ja ruhig mal VW oder Opel zusätzlich in der F1 beweisen. Dann bauen die ganzen geistig tiefergelegten F1-Nasen an ihre GT/GS-Is. Der Golf V GTI hat ja mit dem Audi-Grill schon die beste (häßlichste) Basis um da nen Möchtegern-Rennwagen drauß zu machen.
     
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