Bugatti EB 16?4 Veyron

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  1. #1 Mr. Bean, 23.12.2002
    Mr. Bean

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    Für jemanden, dem nur das "Beste" gut genug ist:

    Bugatti EB 16·4 Veyron

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    Eines ist sicher, und das wird die Herzen vieler höher schlagen lassen: Er kommt! Ab 2003 baut die Bugatti Automobiles S.A.S., Tochter der Volkswagen AG, wieder einen Bugatti in Serie. Eine Legende wird so endgültig wieder zum Leben erweckt, eine Legende, die mit der Geburt von Ettore Bugatti, Sohn einer italienischen Künstlerfamilie, 1881 begann und 1939 mit der Einstellung der Fertigung im damaligen und heutigen Stammsitz Molsheim, Château St. Jean bei Straßburg, beinahe ein Ende gefunden hätte.

    In den vergangenen Jahren gab es bereits mehrere Versuche eines Neuanfangs für die Marke Bugatti, so z.B. der Bau des EB 110 durch den Südtiroler Unternehmer Romano Artioli - 1991 mit 352 km/h schnellster Sportwagen der Welt. Doch auch hier folgte bald das finanzielle Ende.
    Seit der Übernahme der Markenrechte 1998 durch die Volkswagen AG steht Bugatti nun auf sicheren Füßen und feiert 2001 mit dem Entschluss, den EB 16-4 Veyron ab 2003 wirklich zu bauen, einen weiteren echten Höhepunkt seiner Geschichte. Namenspatron für den EB 16-4 Veyron ist im übrigen der ehemalige Bugatti-Werksfahrer Pierre Veyron, der mit dem Bugatti 51A in den 30er Jahren Erfolge feierte.

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    Die Technik des EB 16·4 Veyron ist beeindruckend: Angetrieben wird er von einem 16-Zylinder-Triebwerk mit Benzin-Direkteinspritzung, vier Abgasturboladern und acht Litern Hubraum. Der W16-Leichtmetallmotor mit Rollenschlepphebeln und vier obenliegenden, verstellbaren Nockenwellen nimmt konstruktiv bereits heute eine Sonderstellung im Motorenbau ein. Zwei besonders schmal bauende Achtzylinderbänke bilden, konstruktiv in einem engen Winkel von 90 Grad angeordnet, die Basis für einen Motor mit 736 kW bzw. 1001 PS. Der Mittelmotor, eingesetzt vor der Hinterachse, misst nur 710 Millimeter in der Länge und 771 Millimeter in der Höhe. Die V-V- bzw. W-Form ermöglicht zudem eine hervorragende Motorsteifigkeit und hohe Hubraum- und Leistungsdichte.

    Der Motor sorgt für brachialen Vortrieb - zwischen 2.200 U/min und 5.500 U/min entwickelt der Bugatti ein Drehmoment von atemberaubenden 1.250 Newtonmetern. Eine Urgewalt, die nur durch die speziell aus Aluminium gefertigte Space-Frame-Karosserie mit ihren enormen Abtriebskräften überhaupt auf die Straße gebracht werden kann. Hier ist eine perfekt ausbalancierte Aerodynamik ein Muss. Die Kraft gelangt über ein direkt am Motor angeflanschtes Hinterachsdifferential und einen permanenten Allradantrieb an die 20-Zoll-Räder.

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    Für die Kühlung der Ladeluft sind zwei oberhalb der Zylinderköpfe platzierte Ladeluftkühler zuständig. Insgesamt 64 Ventile regeln den Ein- und Auslass des Kraftstoff-/Luftgemisches. Das wird über eine besonders effiziente und schadstoffreduzierende Direkteinspritzung nach dem FSI-Prinzip (Fuel Stratified Injection) durch elektromagnetische Einspritzventile direkt in die Brennräume gespritzt. Dieses Verfahren erlaubt es, die Intervalle der Kraftstoffzufuhr in den Arbeitstakt des jeweiligen Zylinders und die benötigte Zeit zur Mischung des Benzin mit Luft exakt zu definieren.

    Um alle Parameter des W16-Motors perfekt zu koordinieren, setzt Bugatti ein aus der Computertechnologie abgeleitetes Master-Slave-System für die elektronische Steuerung ein. Zwei unabhängig voneinander agierende Rechner pro Zylinderbank werden dabei von einem Hauptsteuergerät gemanagt.

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    Über die Höchstgeschwindigkeit schweigt man sich noch aus, ebenso sind Ausstattungsdetails noch nicht bekannt - wobei man jedoch getrost Luxus vom Feinsten erwarten darf.

    Über den Preis äußerte sich VW-Chef Ferdinand Piëch in einem Interview des Hamburger Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL Ende des vergangenen Jahres wie folgt: "Wir werden ab 2003 etwa 50 Exemplare im elsässischen Molsheim fertigen und für 1,5 Millionen Mark verkaufen. Da ist übrigens die Mehrwertsteuer noch nicht mit drin, aber es gibt ein Koffer-Set serienmäßig."

    Ganz getreu dem Motto Ettore Bugattis: "Nichts ist zu schön, nichts ist zu teuer."

    Motor

    Prinzip: W-Motor, 2 V-Bänke in 90 Grad
    Einbaulage: Mittelmotor, längs vor Hinterachse
    Zylinderzahl: 16
    Hubraum: 7.993 cm³
    Bohrung x Hub: 86,0 mm x 86,0 mm
    Ventile: 64 (4 je Zylinder)

    Leistung: 736 kW / 1001 PS bei 6000 U/min
    Drehmoment: 1.250 Nm bei 2.200 U/min - 5.500 U/min

    Verdichtungsverhältnis: 9,0
    Effektiver Nutzmitteldruck bei Nennleistung: 18,4 bar
    Effektiver Nutzmitteldruck bei max. Drehmoment: 19,7 bar
    Mittlere Kolbengeschwindigkeit: 17,2 m/s
    Einspritzung: Direkteinspritzung nach FSI-System
    Aufladung: 4 Abgasturbolader


    Antrieb/Räder

    Getriebe: Sechsgang-Schaltung
    Achsantrieb: Permanenter Allradantrieb

    Räder (Leichtmetall) vorn: 9,5 J x 20
    Räder (Leichtmetall) hinten: 13 J x 20
    Reifen vorn: 265/30 R 20
    Reifen hinten: 335/30 R 20


    Karosserie

    Aufbau: Selbsttragende Aluminium-Karosserie
    Länge: 4380 mm
    Breite: 1994 mm
    Höhe: 1206 mm
    Radstand: 2650 mm
    Spur vorne: 1712 mm
    Spur hinten: 1640 mm

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    ... oder jetzt, ganz Aktuell, als Weihnachtsgeschenk :D
     
  2. #2 kruemelmonster1, 23.12.2002
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    Sieht aus wie´n Plattgetretener Beetle und wird vermutlich nur in geringer Auflage in die Arabischen Emirate an Sammler verkauft werden...

    Mir gefällt der hinten und vorne nich... - und wer will schon ´nen Sportwagen mit VW-Zusammenkleb-Motor??? :rolleyes:

    Also da gelob ich mir doch ´nen McLaren F1 ;)

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    In diesem Sinne
    CU @all
    Krümel :D
     
  3. #3 SLK 230 AMG, 23.12.2002
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    Techniker und Ingenieure hat Bugatti viel eingestellt und sicher auch gute, aber für nen Designer hat´s wohl nicht gelangt! Finde auch der sieht aus wie ein aufgeblasener Beetle
     
  4. #4 Dr. Low, 23.12.2002
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    Nich geschenkt würd ich das Ding fahren!
     
  5. #5 chefarzt, 25.12.2002
    chefarzt

    chefarzt Guest

    Also geschenkt würde ich ihn schon nehmen.
    Und technisch ist er auch nicht so schlecht, nur die Optik ist eben nicht so toll geworden
     
  6. SLK200

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    die optik ist geschmackssache. mir gefällt er sehr gut.
    und die technik vom motor hört sich gut an. 4 turbolader.....

    aber weiß nich ob ich mir den zum geburtstag gönnen soll zu wenig power :)) :)) ;) ;) ;) ;)
     
  7. fatih

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    Ich sage nur eins,
    ein GEILES "Auto" der Bugatti EB 16·4 Veyron :]
    Lass uns eine Spendenaktion machen (für mich) damit ich mir den Wagen bestellen kann :] :D ;)
     
  8. #8 türkenbenz, 09.01.2003
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    nein nein machen wir eine spendenaktion für mich! :))

    ich will haben ein gross bugatti :)) :)) :tup :tup
     
  9. #9 Dieter Roßbach, 28.01.2003
    Dieter Roßbach

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    Soso, er gefällt Euch nicht? Habt Ihr den Wagen schon mal in Natura gesehen? Er wird ja zur Zeit auf allen Autosalons gezeigt, zumindest in Genf und Paris war er zu sehen und ich muss sagen: nobel, elegant und mit einer Materialanmutung, die dem Namen Bugatti würdig ist. Die Bilder geben, wie so oft, nicht die Wirklichkeit wieder. Dazu kommt noch, daß er bei einer geplanten Jahresstückzahl von unter 100 Exemplaren polariersieren darf, ja muss. Ein unverbindliches Design, daß niemandem weh tut, ist bei einer C-Klasse erforderlich, würde ein Auto wie den Bugatti aber vollkommen belanglos erscheinen lassen. Es ist wie bei couture in der Mode, die ist auch oft überzogen, auch schon einmal schrill, und findet nie den weg zu C&A, setzt aber letzlich Zeichen und gibt Entwicklungslinien für die kommenden Jahre vor.

    Das einzige Problem, daß ich mit den Auto habe, ist die Gestaltung des Motors. Ein Bugatti-Motor der dreißiger Jahre ist eine Skulptur, schlicht, geradlinig, mit klaren Bauhaus-Attituden. Etwas, das man nicht unter gestalteten Plastikabdeckungen verstecken muss. Da kann dieses Zylinder-Monster einfach nicht mithalten. Aber VW ist natürlich zu verstehen. Das Projekt Bugatti wird wohl, egal wie hoch der Preis für den Wagen wird, nicht ernsthalt zum Profit des Konzerns beitragen können, also nutzt man den Abstahleffekt auf die restlichen Produkte der Hauses, in dem man Änhlichkeiten zu technischen Lösungen in den Massenprodukten herstellt.

    Gruß

    Dieter Roßbach
     
  10. NoFear

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    .
    Auch wenn er Designtechnisch nicht wirklich gelungen ist, die Fahrleistungen sind der WAHNSINN !!! Eine F14 Tomcat wird genau so schnell vom Flugzeugträger katapultiert.

    0 – 100 : 2,9 sec.
    0 – 300 : < 14 sec. !!!

    Vmax: 406 km/h


    Jetzt sind es 1,16 Mio EUR ......
     
  11. #11 rousseau, 20.07.2003
    rousseau

    rousseau Guest

    So ähnlich war es beim Porsche GT ja auch. Scheint ganz normal zu sein, in diesen Preisklassen
     
  12. Jerry

    Jerry

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    Aber die Tomcat fliegt länger.
    A propos - in dem Zusammenhang fällt mir ein, dass gerade die ersten gefangenen Bin-Laden-Terroristen wieder frei gelassen werden. Vielleicht sollte man dafür ja besser einen Veyron nehmen? :
     

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