Daimler schließt Entlassungen nicht mehr aus

Diskutiere Daimler schließt Entlassungen nicht mehr aus im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Daimler schließt Entlassungen nicht mehr aus Wegen der dramatischen Absatzkrise schließt Daimler Entlassungennicht mehr aus. Dieser "äußerste...

  1. #1 El Ninjo, 08.04.2009
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    Daimler schließt Entlassungen nicht mehr aus
    Wegen der dramatischen Absatzkrise schließt Daimler Entlassungennicht mehr aus. Dieser "äußerste Fall" könne eintreten, wenn dieKrisendynamik anhalte, erklärte Konzernchef Dieter Zetsche bei derHauptversammlung in Berlin vor rund 6600 Aktionären. "Um diesenäußersten Fall zu verhindern, werden wir unsere Maßnahmen auf anderenGebieten nochmals verstärken", erklärte Zetsche und bekräftigte denrigiden Sparkurs des Unternehmens.


    Umfangreiches Sparprogramm
    Mit Beginn deszweiten Quartals seien die laufenden Kosten bereits drastischverringert worden. Jede Ausgabe werde auf den Prüfstand gestellt. Inder Verwaltung sollten im laufenden Jahr noch einmal 500 Millionen Euro eingespart werden. Zudem würden IT-Projekte und der Neubau des Verwaltungshochhauses in Stuttgart zurückgestellt.
    "Bestimmte zusätzliche Fahrzeugprojekte haben wir ebenfalls gestrichenoder zumindest verschoben", erklärte Zetsche.

    Deutliche Einbußen für Arbeitnehmer
    Die Kurzarbeit für die 68.000 Produktionsbeschäftigten in den deutschen Werken reiche nicht mehr aus. Deshalb soll auch die Wochenarbeitszeit für 73.000 Mitarbeiter in Verwaltung, Einkauf sowie Forschung und Entwicklung um bis zu fünf Stunden gekürzt werden. Dies bedeutet Lohneinbußen von bis zu 14 Prozent. Außerdem will der Konzern bei den Zuschlägen zum Kurzarbeitergeld sparen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld zusammenstreichen und die für Mai geplante zweite Stufe der Tariferhöhung von 2,1 Prozent auf Dezember verschieben.


    Verweis auf Vorstandsgehälter
    Durch die Maßnahmen will Daimler zwei Milliarden Euro sparen. Allerdings stehen noch Verhandlungen mit den Gewerkschaften an, die bis Ende April abgeschlossen sein sollen. Zetsche stellte vorab jedoch klar, "dass es ohne einen substanziellen Beitrag auch der Arbeitnehmerseite nicht gehen wird". Er verwies dabei auf Gehaltseinbußen der Daimler-Führungskräfte um fast 30 Prozent. Die Vergütungen des Vorstands seien 2008 um 41 Prozent gesunken, die des Vorstandsvorsitzenden um 47 Prozent.


    Zetsche räumt Fehler ein
    Gleichzeitig räumte Zetsche Fehler ein. Im vergangenen Jahr habe Daimler nicht sofort auf den Absatzeinbruch reagiert. Deshalb seien zu viele Autos auf Halde produziert worden. "Ich gebe zu: Im Nachhinein würden wir uns wünschen, wir hätten Mitte letzten Jahres sogar noch früher gebremst". Nun sollen durch massive Produktionskürzungen die Lagerbestände bis zum Ende des ersten Halbjahrs dem Niveau der niedrigeren Nachfrage angepasst werden.

    Düsterer Ausblick
    Für das laufende Jahr gab Zetsche einen düsteren Ausblick, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen. Dies sei erst möglich, wenn die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und der Märkte besser absehbar sei. Er verwies auf die Vorlage der Bilanz für das erste Quartal am 28. April, kündigte aber bereits ein "deutlich negatives Ergebnis" für das erste Vierteljahr an. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein deutliches Minus beim Umsatz und Belastungen für das Ergebnis. Frühestens im zweiten Halbjahr sei damit zu rechnen, dass die Talsohle auf den Automobilmärkten
    durchschritten sei.

    Dividende wird gekürzt
    Wegen der schlechten Zahlen und Aussichten schlug der Daimler-Vorstand eine Senkung der Dividende auf 0,60 Euro (Vorjahr: 2 Euro) vor. Zetsche verwies auf die "schwer abschätzbare weitere Entwicklung", die auch eine genauere Aussage zum Ergebnis 2009 vorerst verhindere. Die kritischen Daimler-Aktionäre hatten einen kompletten Verzicht auf eine Dividenden-Ausschüttung verlangt. Für 2008 hatte Daimler ein Konzernergebnis von 1,4 Milliarden Euro erzielt. An der Börse wurden die Nachrichten mit einem deutlichen Plus honoriert. Die Ankündigung der Kosteneinsparung überwog gegen den schlechten Ausblick. Nach anfänglichen Verlusten konnte die Daimler-Aktie stellenweise über fünf Prozent zulegen.

    Grubes Posten wird nicht wieder besetzt
    Den Posten des Strategievorstandes wird der Konzern nach dem Wechsel von Rüdiger Grube auf den Chefsessel der Deutschen Bahn einsparen. Die Aufgaben werden künftig auf Zetsche, Finanzvorstand Bodo Uebber und den neuen Personalvorstand Wilfried Porth verteilt. Inzwischen bekam Grube grünes Licht dafür, am 1. Mai Bahnchef werden zu können.
     
  2. #2 Sternfahrer, 08.04.2009
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    Eigentlich nichts neues. Das wurde alles schon auf den ausserordentlichen Betriebsversammlungen am 1. April gesagt.

    Gruss
    Werner
     
  3. #3 the.only.one, 08.04.2009
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    Den gehen diesmal endlich die ganzen unfähigen Leute denen man bisher nicht kündigen konnte. Bei den Ausscheidungsrunden sind ja eher die guten Leute gegangen.

    Also von daher sicherlich ganz sinnvoll.
     
  4. #4 spookie, 08.04.2009
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    spookie Guest

    Den Herren Führungskräften tun Gehaltseinbussen auch überhaupt nicht weh, die bekommen eh schon mehr als genug. Ist aber nett und immer wieder dasselbe, dass man sowas vorschiebt, um den kleinen Arbeiter, der von dem Geld abhängig ist, ebenfalls zu drücken.
     
  5. #5 Vau-Sechs, 08.04.2009
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    iHui ja der Herr Zetsche verzichtet auf 47% von seinem Lohn!

    Ganz ehrlich der könnte sich davon trotzdem noch jeden Monat ein Eigenheim leisten!
    Die sollten das mal in Relationen betrachten, ich merks doch selber jetz mit Kurzarbeitergeld bzw. das mir Nachtschichten und viele Spätschichten fehlen.
    Sind mal eben nur 700-800Euro im Monat je nach dem wie gearbeitet wird. :rolleyes:

    Ahh da krieg ichs kotzen...
     
  6. Betzi

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    Was soll dieser Spruch und von welchen Ausscheidungsrunden sprichst Du hier?
    Es werden mit Sicherheit nicht die Unfähigen gehen, sondern die als letzte gekommen sind!


    Außerdem ist die Aussage von Zetsche wohl eher ein Druckmittel, da zur Zeit mit dem Betriebsrat über Einsparungen verhandelt wird.
     
  7. E.D.

    E.D. Guest

    Hallo Betzi,

    ich hab Dein Zitat in Deinem Beitrag Editiert. Benutze doch bitte die "Zitieren"-Funktion, das macht die Sache etwas übersichtlicher. :wink:
     
  8. #8 spookie, 09.04.2009
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    spookie Guest

    Er meint die Leute, die in frühe Rente geschickt wurden und dafür eine bestimmte Summe angeboten bekamen, war bei meinem Dad auch so. Wer das aber mal genau durchrechnete auf die restlichen Jahre, was die Steuer frisst, der stellte schnell fest, dass man sich ins Knie schießt, dennoch sind viele so freiwillig gegangen.
     
  9. Betzi

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    Das kann man ja nicht wirklich mit der heutigen Lage vergleichen!

    Wer damals mit Abfindung ging tat dies freiwillig!

    Herr Zetsche sprach aber von Kündigungen und das ist ja wohl etwas
    anderes als die Situation von damals!
     
  10. #10 The real Deal, 09.04.2009
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    Heute wird wohl nichts mit Abfindungen.

    MfG
     
  11. #11 stud_rer_nat, 09.04.2009
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    Meine Meinung wird nicht vielen gefallen, aber meines Erachtens nach sind die Arbeiter bei den Automobilkonzernen alle überbezahlt. Das rächt sich jetzt in so einer Krise. Nicht umsonst sind Autos von deutschen Herstellern so teuer (bei teils bescheidener Qualität) und können selbst von der Abwrackprämie kaum profitieren. Wenn Vau-sechs schreibt, daß ihm durch Kurzarbeitergeld und fehlende Schichtzulagen 7-800€ fehlen: bemitleiden werde ich Dich deshalb nicht. Viele verdienen Vollzeit nicht mehr, als das was Dir bei 10-20% Einbuße jetzt fehlt...
     
  12. #12 The real Deal, 09.04.2009
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    Höre ich da eine gewisse schadensfreude?

    Dann warts mal ab, es kommt noch dicker.

    MfG
     
  13. Betzi

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    Hurra wieder einer der darüber schreibt, dass in Deutschland die Löhne so hoch sind!!!
    Da merkt man gleich den Fachmann!
    Aber am Hungertuch scheint der Liebe "stud.rer.nat" nicht zu leiden, bei dem Auto das er hat,
    da kann auch so manche Familie in Deutschland nur davon träumen, aber vielleicht verdienst auch Du zu viel........?

    Es ist ja immer leichter von anderen zu sagen, dass diese zu viel verdienen, deshalb ist es mir vollkommen
    egal wieviel Du verdienst und ich werde auch nicht so eine pauschale Forderung aufstellen,
    dass Mercedes-Fahrer oder alle aus dem Erzgebirge zu viel verdienen!!!

    Aber was soll das mit dem Spruch "das rächt sich jetzt in so einer Krise", soweit ich mich erinnern kann,
    geht es den Deutschen Autoherstellern im Vergleich zu den ausländischen Herstellern noch sehr gut!
    Es steht keiner unmittelbar vor einer Insolvenz und es werden zur Zeit weder Arbeiter, Angestellte noch Vorstände entlassen.

    Auch sollte man einmal die prozentualen Angaben der Verluste diese Jahr ins rechte Licht rücken,
    es wird von 20 - 30% weniger produzierten Autos im Vergleich zum letzten Jahr gesprochen
    aber dass letztes Jahr wie immer ein Rekordjahr war, das wird schnell verschwiegen!

    Eines sollte man nicht vergessen, wenn es für eine Firma billiger ist im Ausland zu produzieren,
    dann wird sie dies auch tun.
    Da stellt sich doch die Frage warum bleiben bestimmte Firmen (darunter auch Teile von Daimler,
    BMW, Porsche, Audi und VW) in Deutschland?
    Dies liegt wohl nicht an den Löhnen, allerdings an der Produktivität die um einiges höher ist als in anderen Ländern.

    Doch an jedem Stammtisch lässt sich viel leichter über die Löhne und Gehälter von anderen urteilen!

    Zum Schluß noch folgendes, ich bin mit meinem Mercedes sehr zufrieden und ich kenne keinen anderen Hersteller,
    weder im In- noch im Ausland, der das gleiche Auto mit gleicher Qualität für weniger Geld verkauft!!! :wink:
     
  14. #14 stud_rer_nat, 09.04.2009
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    Mir wird doch keiner erzählen wollen, daß man in der Automobilbranche schlecht verdient. Ich kenne das Lohngefüge. Was dort die Gewerkschaften die letzten Jahrzehnte abgepreßt haben ist schon fast unverschämt. Aber, daß das "Betroffene" anders sehen, ist logisch. Da gibts auch keine Schadenfreude, treffen kann es jeden. In einer Krise sind dann Gehaltskürzungen und Entlassungen die Folge. Dafür braucht man kein Professor sein.
    Logisch finde ich es auch, daß eine "normale" E-Klasse, die mittlerweile locker 50.000 € kostet (in richtigem Geld 100.000 DM) immer weniger Käufer findet.
    Und welchem deutschen Autobauer geht es denn bitte schön vergleichsweise sehr gut??? Opel? (fast insolvent) Mercedes? BMW? (wollen gezwungenermaßen fusionieren)...
    Und keine Angst: hier im Erzgebirge ist man gezwungen gehaltsmäßig auf dem Boden zu bleiben. Das meine Frau und ich Vollzeit arbeiten gehen, wir sparsam wirtschaften und wir uns einen 9 Jahre alten CL gekauft haben, der nur mit Saisonkennzeichen bewegt wird und für dessen Wert man nicht mal eine vernünftige neue A-Klasse bekommt, dafür brauch ich mich nicht zu rechtfertigen...
    Und die Zulassungsstatistik, aus der hervorgeht, daß letztes Jahr ein Rekorjahr war, zeigst Du mir bitte. Das dem nicht so war, dafür hat schon Merkel und Co. mit Ihrem CO2-Gesabbel gesorgt.
    Zum Thema Qualität: Mercedes hat in de letzten Jahren allgemein stark an Ansehen verloren. Rost (210er, Vito, V-Klasse, C-Klasse, A-Klasse, etc.), Elektronikprobleme, Elch, SBC, etc. sei Dank.
     
  15. #15 Dayton_S, 09.04.2009
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    Also an dieser Stelle bitte etwas vorsichtig mit den Aussagen, differenzieren wäre gut. Ich denke nicht, dass 2.800 bis 3.000 € (ggf. plus Schichtzulage) Monatsverdienst eines Bandarbeiters "unverschämt" ist. Hohe Gehälter werden eher im mittleren bis gehobenen Management bezahlt. Und dort tummelt sich sicher nicht die Mehrzahl "in der Automobilbranche". :(

    Interessant werden der August/September 2009, wenn die Krise voll durchgeschlagen hat. Q3 wird meiner Meinung nach ganz bitter - ich hoffe, das Daimler-Management arbeitet an Lösungen. :] Leider habe ich gewisse Vorahnungen, wie diese Aussehen werden.
     
  16. #16 Brabuspower, 11.04.2009
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    Das man bei der kleinsten Erschütterung auch beim Daimler in die Knie geht war absehbar. Aber es geht doch nicht nur Daimler so. Die stehen in der Tat noch relativ gut da, es gibt doch so viele Faktoren in den letzten Jahren die zu so etwas geführt haben. Jahrelang steigerte man die Produktion ins Unermessliche, immer mehr, immer mehr.... Wo sollen den die Autos alle hin? In Düsseldorf produziert man pro Schicht nach Vorgaben ~260 Autos (wenn ich mich recht erinnere). Der ganze Spaß mal drei Schichten ergibt 780 Autos am Tag, AN EINEM TAG! Wo will man denn so viele Fahrzeuge verkaufen und das ist ja dann nur die Produktion eines Werkes, da kommen ja noch viel mehr dazu. Irgendwann ist es logisch das der Markt gesättigt ist und in Krisenzeiten das Geld nicht mehr so locker sitzt, aber hat man denn Reserven geschaffen in den guten Zeiten? Wo blieb denn der ganze Gewinn aus den zwei Jahren davor? Davon redet nun keiner mehr.....

    MfG Brabuspower
     
  17. A-N

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    Glaub ich nicht. Unvorstellbar!

    Bei den Aktionären ist doch logisch! Die Stecken Ihre Euros rein und wollen davon auch was haben. Den Aktionären ist es nämlich scheiss egal was mit den Arbeitern wird, die wollen nur eine hohe Rendite.

    Es ist auch super schwachsinnig über Gehälter zu sprechen in einer Marktwirtschaft. Denn nur eins gilt:

    Arbeitnehmer meint, er bekomme immer zu wenig Geld.
    Arbeitgeber meint, er zahle zu viel für die Löhne und im Ausland geht es günstiger.


    Letztendlich geht es Mercedes wunderbar! Nur muss der Vorstand dafür sorgen das der Gewinn nicht so dramatisch runter geht wie im Folgejahr! Millonen Gewinne werden sie bestimmt machen, aber vielleicht erreichen Sie die Milliarden Grenze nicht :s32: Deswegen die Entlassungen. Herr Zietsche möchte sein Job gerne auch weitere Jahre machen und wenn er das will dann muss er kalt sein und nicht Mutter Theresa.

    So long ..., weiter :motz:
     
  18. #18 Vau-Sechs, 11.04.2009
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    Hast du jemals am Band gearbeitet? Weisst du eigentlich wie das ist, wenn man nicht mal Pis*en oder Schei*en gehen kann, wenn man denn mal eben muss. Hast du eine Ahnung wie zügig alles gemacht werden muss, was passiert wenn dir ein Fehler unterläuft und du von deiner Arbeitsstation "abfährst" und vom Mitarbeiter von der anderen Station dumm angepöbelt wirst? Oder ein Auto das einen Fehler hat welches von Qualitätssicherung geprüft wurde. Dann ist man wirklich der A*sch wenn einem mal ein Fehler unterläuft. Der Leistungsdruck ist enorm und dein Körper geht auf Dauer auch flöten...

    Achso und alle paar Wochen wird geschaut ob man nicht den Takt erhöhen kann, schneller schneller schneller etc.

    Bin froh das ich nicht mehr am Band bin.
     
  19. #19 Brabuspower, 11.04.2009
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    Das ist noch wenig, man schauen nur rüber zu Ford: http://www.autokiste.de/psg/0608/5586.htm

    MfG Brabuspower
     
  20. #20 the.only.one, 11.04.2009
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    Für Pi*en und Schei*en gibts Springer.

    Eine Station lernt man nach 2 Wochen auch so, dass man sie im Schlaf kann und man sollte natürlich nie so schnell arbeiten, dass man in schwitzen kommt. Dann hat man immer noch etwas Reserve wenn der Takt erhöht wird. Wenn eine Optimiertung stattfindet sind aber meistens auch die Abläufe besser so, dass der neue Takt eigentlich auch kein Problem ist.
    Nen Fehler hatte ich auch schon mal gehabt, der im Auto verbaut wurde. Dann kam eben das Q-Team und hat gefragt wie so etwas passieren konnte etc. Wenn du nach Vorgabe arbeitest kann dir aber nichts passieren.

    Kaputt arbeiten tut man sich aber aufjedenfall. Vorallem im Kopf.
     
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