Daimler will weltweit mehr als 10.000 Stellen streichen

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  1. #1 conny-r, 29.11.2019
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  2. #2 stud_rer_nat, 29.11.2019
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    Mir tun da nur die AfD-Wähler unter denen leid. Alle anderen bekommen genau das was Sie gewählt haben. Wem es zu gut (durch die Automobilindustrie) geht, so dass er Grüne wählt, ja sogar zur stärksten Kraft, wer seine Kinder durch rot-grüne Lehrer und Professoren verblöden und zu FfF-Demos lässt, der bekommt irgendwann die Quittung. Typischer Fall von "am Ast gesägt auf dem man sitzt"...

    Konnte man natürlich alles nicht ahnen...

    Lassen wir mal einen Ex-Daimler-Entwicklungsingenieur sprechen...

     
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  3. #3 Bytemaster, 29.11.2019
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    Ich finde diese Zwischenrufe während da ein Abgeordneter redet unsäglich. Das ist ja schlimmer wie im Kindergarten. Da sag ich nur: "getroffene Hunde bellen". Somit disqualifizieren sich sämtliche Abgeordneten der etablierten Parteien, beim nächsten mal wieder gewählt zu werden.
     
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  4. hotw

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    @stud_rer_nat Völliger Blödsinn! Man merkt, dass Du keine Ahnung hast, wie es in der Automobilindustrie läuft! Sorry, dass ich an der Stelle so persönlich werde!

    Daimler bereitet sich seit vielen vielen Jahren auf den Stellenabbau da wo sie es brauchen vor! Da war Frl. Thunberg vermutlich noch gar nicht geboren.

    Beispiele? Motoren von der MDC Power GmbH, A-Klasse kommt aus drei Werken, nur eins gehört der Daimler AG, die anderen sind Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft.oder Valmet Automotive, die Mercedes-AMG GmbH wird parallel aufgebaut um immer mehr zu übernehmen. Aufspaltung des Konzerns... usw...

    Und die tausende von Leiharbeitern? Wir erinnern uns: TV-Kolumne: „Hungerlohn am Fließband“ Daimler am Pranger

    6 Jahre her....

    Für mich ist das aktuelle Umweltthema eine herzliche willkommene Plattform massiv Personal frei zusetzen. Egal welcher Hersteller! Personal ist in Deutschland massiv kostspielig. Ein IGM Bandarbeiter kann durchaus 50.000€/Jahr brutto zweischichtig mit einer 35h Woche verdienen. Da muß ne alte Frau lang für stricken...

    2016 wurde Daimler zu einer Strafe von 1.000.000.000€ verurteilt! Alleine das wäre für die oben genannten 10.000Stellen 100.000€/Stelle Lohnkosten/Jahr! Nur das! Von weiteren Verurteilungen reden wir garnicht!

    Übrigens Zetsche kassiert bis zu 4250 Euro Rente - pro Tag...

    Aber Merkel und Greta sind schuld ;)

    Sorry, ich wollte mich zu diesen Themen eigentlich nicht mehr äußern. Aber wenn's objektiv so daneben liegt muß ich dann doch über meinen Schatten springen.
     
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  5. Joerg1

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    Wer Meinungsfreiheit für sich in Anspruch nimmt, der muss auch Widerspruchsfreiheit akzeptieren. Wo kommen wir da hin, wenn nur noch Krakeeler ihre Worte widerspruchslos verbreiten können. Nein, das darf man nicht zulassen.
     
  6. Jupp

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    Den Widerspruch kann man ja durchaus in seiner Rede geben. Aber das Grundprinzip dieser Kommunikation (Reden durchzuführen) beruht eben nicht darauf zu während einer Rede zu widersprechen. Das nicht zu kapieren, ist dumm und respektlos. Und das gilt für alle, das hat auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

    Zum Thema: Es geht in der Automobilindustrie schon immer auf und abwärts. Es ging so lange wie fast nie aufwärts. Die Zeiten sind vorbei, aber deshalb geht nicht gleich die Welt unter. Heute kam die Meldung, dass es so wenige Arbeitslose gibt, wie noch nie seit der Wiedervereinigung.
     
  7. RolBec

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    Aufwachen! So siehts immer noch aus:

     
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  8. #8 stud_rer_nat, 30.11.2019 um 10:22 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2019 um 10:40 Uhr
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    Ja, die Arbeitslosenzahlen... Das Zitat von Churchill zu Statistiken kennt wohl Jeder. Gerade bei der Arbeitslosenstatistik wurde in den letzten Jahren soviel getrickst und gedreht...
    Ich zitiere ungern die Linken, aber die bereiten da immer die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen auf: DIE LINKE: DIE LINKE
    Das sind tatsächlich knapp 1.000.000 mehr als die offizielle Statistik bekanntgibt.
    Auch "komisch": Offiziell gibt es 2,179 Millionen Arbeitslose, aber 3,9 Millionen Hartz4-Empfänger.
    Noch komischer: mehr als eine Million zugereiste "Fachkräfte" in den letzten 3 Jahren, haben auch so gut wie keine Auswirkung gehabt...

    Überspitzt (!) formuliert tauchen in der Arbeitslosenstatistik nur noch 25-30-Jährige auf, die derzeit keine Umschulung machen und nicht krank sind. :D
    Hier wird das Ganze sogar recht gut vom "Staatsfunk" aufgeschlüsselt: Was die offizielle Arbeitsmarktstatistik verbirgt
    "Wer sich nicht zur Arbeitssuche meldet, taucht in der Statistik nicht auf. Gleiches gilt für alle, die nicht mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten könnten oder wollen. Auch wer krankgeschrieben ist, fällt in dieser Zeit aus der Statistik. In der Arbeitslosenstatistik fehlen aber vor allem jene, die durch Instrumente der Arbeitsmarktpolitik gefördert werden. Das betrifft die Fort- und Weiterbildung genauso wie Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Wer einen Ein-Euro-Job hat oder einen Gründungszuschuss erhält, ist damit offiziell nicht arbeitslos. In der Statistik fehlen zudem alle Personen ab einem Alter von 58 Jahren, die mindestens seit zwölf Monaten Arbeitslosengeld II beziehen und in dieser Zeit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten bekommen haben. Zusätzlich streicht die Arbeitsagentur alle aus der Statistik, die eine Vermittlung erschweren, weil sie ihre Pflichten bei der Jobsuche nicht erfüllen - zum Beispiel, weil sie nicht oder nicht zeitnah dazu bereit sind, an Maßnahmen der Arbeitsagenturen teilzunehmen, oder weil sie sich weigern, eine "zumutbare Beschäftigung unter den üblichen Bedingungen des für sie oder ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarktes" anzunehmen."

    Es mag so viel Erwerbstätige geben wie noch nie in Schland. Das ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man heutzutage in viel mehr Familien finanziell gezwungen ist zu zweit arbeiten zu gehen und nicht wenige zwei oder mehr Jobs annehmen müssen, um über die Runden zu kommen...

    Zu den Zwischenrufen: Getroffene Hunde bellen...

    zu hotw: Du magst recht haben, dass "Greta & Co." nicht unmittelbar am Stellenabbau bei Daimler Schuld sind.
    Auch wenn die Zahlen in den letzten Monaten etwas besser aussehen, im Sommer sahs noch düster aus:
    Absatz von Daimler sinkt weiter – Unruhe bei den Anlegern
    Du nennst aber auch gleich einen weiteren Schuldigen: die unersättlichen Gewerkschaften, die die Löhne und Lohnnebenkosten immer höher schrauben und dann ein dummes Gesicht machen, wenn sich die Konzerne nach Alternativen im deutlich günstigeren Ausland suchen. Wo wird noch gleich ein Teil der C-Klasse für Schland gebaut? :rolleyes: In China wird immer mehr für den chinesischen Markt gebaut, in den USA für den amerikanischen. Wie hoch ist der Anteil der Daimler, die überhaupt noch in Schland zusammengeschraubt wird? Tendenz abnehmend?

    Ich verstehe die Konzerne. Würde ich genauso machen. Ob da Mehmet in Sindelfingen am Band steht oder Mehmet in der Türkei macht keinen Unterschied. Kostet nur ein Vielfaches an Lohnkosten...
     
  9. #9 hotw, 30.11.2019 um 13:42 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2019 um 14:32 Uhr
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    Danke für Deine sachliche Antwort!

    Es sind halt immer Zielkonflikte. Für die, die unter den IGM Schutz fallen ist es sicher gut, auf der anderen Seite fehlen dadurch sicher auch Handwerker, die dringend gebraucht würden und der Produktionsstandort wird teuer. Wobei China gerade auch massiv teuer wird. Also ein für und wider zur IGM. Aber natürlich hast Du recht, die Prozesse sind einigermaßen vergleichbar und stabil, dass das Produktionsland fast egal ist.

    Aber ein weiterer Grund ist auch unser ausufernder Kapitalismus mit Topmanagern denen es zudem an Unternehmensethik mangelt. Ich hab's mal ergoogelt. Einer Bundeskanzlerin, der man gerne die Schuld in die Schuhe schiebt, verdient lediglich 1/30 von dem was ein Herr Zetsche verdiente! Zum auf der Zunge zergehen zu lassen: das DREISSIG fache für Dr. Z!

    Als ich noch bei einem Automobilhersteller gearbeitet habe, hab ich immer gesagt, ich würd min 20% schon mal wegen Faulheit an die frische Luft setzen! Natürlich war das auch sehr polemisch. Von den 20% sind wir aber noch weit weg und vermutlich gehen wie immer die Guten und die Faulen bleiben.

    Wird also schwierig werden in Zukunft und man sollte einen Plan B haben. Ich hab ihn...
     
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  10. Jupp

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    Was ist daran komisch?
    Man muss einfach nur verstehen, dass als "Arbeitslos" nur derjenige erfasst wird, der potentiell dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung steht. Da gibt es Rentner, die nicht genug Rente bekommen und mit Hartz4 aufstocken müssen, da gibt es Kinder, deren Eltern nicht genug verdienen, so dass diese auch Hartz4 bekommen, da gibt es Kranke, die einfach nicht können usw.. Die Statistik sagt etwas über die aus, die können und staatliche Leistungen wollen, nicht mehr.
    Natürlich gibt es Grauzonen, wie Menschen in Ausbildung. Es gibt auch Menschen, die durchaus dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, sich aber nicht nicht arbeitslos melden, weil sie nichts davon haben (die Arztgattin, die nach Auszug der Kinder eigentlich wieder arbeiten will, aber natürlich nichts bekommt, nur weil sie sich arbeitslos meldet).
    An der Stelle hat das System Schwächen, hatte es aber schon immer. Darum ist die absolute Zahl eher nebensächlich, sondern der Trend ist das was wichtig ist.
    Und neben den "Arbeitslosen" gibt es die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Auch keine 100% perfekte Zahl, aber auch diese ist was dafür Trends abzulesen. Und auch die passt.

    Dagegen ist einfach nur ein paar gezielte Stellenkürzungen als repräsentativ her zu nehmen, sicher der letzte Murks und reine Meinungsmache! Dazu noch schlecht gemachte Meinungsmache, denn die durchschaut man sofort.
     
  11. stud_rer_nat

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    Den hab ich zum Glück auch (umgesetzt)... Je größer die Firma, umso mehr Schlendrian und Unproduktive die von den Arbeitsamen mit durchgezogen werden müssen.
    Ich hab während meiner Schul- und Studienzeit einige Jahre nebenher bei einem großen Automobilizulieferer gearbeitet (der jetzt auch Stellenstreichungen angekündigt hat). Unglaublich bei der vorherrschenden Arbeitsmoral, dass die sich überhaupt noch am Weltmarkt behaupten können... Und das bei horrenden Löhnen. Alles gedeckt von Gewerkschaftern, die zum Arbeiten zu faul und dumm waren und sich als Vollzeitbetriebsräte einen "Fetten" machen und den Konzernen teilweise diktieren was geht und was nicht geht.
    An sich nichts gegen Gewerkschaften und Betriebsräte. Die haben vor einigen Jahrzehnten Gutes für den Arbeiter getan. Mittlerweile ist das Ganze aber aus dem Ruder gelaufen und wird den Niedergang beschleunigen.
    Mein Vater war Bereichsleiter bei diesem Zulieferer und musste sich mit den Pappnasen ständig rumärgern... Wegen Leuten, die regelmäßig montags und freitags krank gemacht und dadurch ein verlängertes Wochenende hatten, bekam er Probleme mit dem Betriebsrat. Irgendwann hat er das Handtuch als "Chef" geworfen. Er meinte nur "Wo sind wir hier hingeraten? Die DDR hat uns wieder eingeholt."

    @Jupp: Es ist nicht zu leugnen, dass in den letzten Jahren mit statistischen Winkelzügen massiv Leute aus der Arbeitslosenstatistik herausgerechnet wurden.
    Wir werden sehen was aus der deutschen Automobilindustrie wird. Wenn die momentane Politikerkaste an der Macht bleibt, sehe ich schwarz. Eine Kuh kann man nicht unbegrenzt und ewig melken.
     
  12. Jupp

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    Doch, das will ich leugnen! Benenne doch die Tricks und Kniffe der letzten Jahre? Dass die Statistik schon immer gewisse Schwächen hatte, das bestreite ich nicht, aber was wurde in den letzten Jahren getan, um diese aufzuhübschen? Mir fällt da ersthaft nichts ein, obwohl ich das Thema auch kritisch sehe. Aber nur links blind drauf eindreschen, das liegt mir halt auch nicht.
     
  13. RolBec

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    zB dass man ab 58 Jahren nicht mehr in der Statistik geführt wird, wobei das Rentenalter immer weiter verschoben wird ... Hundertausende Umschüler, die jederzeit für einen Job die Umschulung abbrechen könnten, sind auch nicht geführt. Aufstocker, die einen 'Job' haben, aber weniger als Hartz4 verdienen, werden auch rausgerechnet ... wenn alle aufgeführt wären, die arbeitswillig und fähig sind, und unter Rentenalter sind, die aber keine volle Stelle haben (die auch so bezahlt wird), müsste die Zahl gaaaanz anders aussehen!
    Wie Volker Pispers schon 2015 sagte: Wir bezahlen Leute dafür, mon. diese Lügenstatistik auszurechnen, haben aber kein Geld für Lehrer und Krankenhauspersonal!
     
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  14. Jupp

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    Gehen wir systematisch vor:
    - Mehr als 58 Jahre UND nicht mehr vermittelbar: Stimmt, das ist ein statistischer Kniff, da gebe ich dir recht. Auf der anderen Seite, die stehen einfach dem Arbeitsmarkt nicht mehr wirklich zur Verfügung. Zumindest viele davon, sicher nicht alle. Eine Grauzone.

    - Personen in Ausbildung: Wie willst du sauber erfassen, ob die tatsächlich sich wünschen keine Ausbildung zu machen, sondern unausgebildet für einen Hungerlohn zu arbeiten? Theoretisch wäre das bei mir seit der 10. Klasse so gewesen, trotzdem hat mein Ausbildungsleben noch mehr als 10 Jahre gedauert, weil ich das wollte! Die meisten in Ausbildung dürften das auch so wollen, auch wenn sie sofort (für kleines Geld) Arbeit finden könnten. Das (berechtigte Problem), sie wollen das gar nicht! Zumindest die große Mehrheit. Richtig aber ist, wenige wollen das nicht. Eine Grauzone, die aber gerne überschätzt wird.

    - Aufstocker: Die sind nicht arbeitslos, sondern sie haben Arbeit (besser Einkünfte). Ihre Arbeit kann nur nicht sie bzw. was meist eher der Fall ist (die vielköpfige Familie) ernähren.
    Das hat aber eine andere Kennzahl, die Zahl der Hartzer! Und auch die ist klar rückläufig.

    Der einzige Kniff der letzten Jahre ist der mit den 58 Jahren, da gebe ich dir Recht, aber der macht den Kohl nicht fett.
     
  15. stud_rer_nat

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    Legale „Tricks“ in der Arbeitslosenstatistik: Liegt die deutsche Quote eher bei 3% oder bei 8%?
    Offizielle Arbeitslosigkeit in 12/2018: 2.209.546
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: 169.957
    Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 71.825
    Förderung von Arbeitsverhältnissen: 7.392
    Fremdförderung: 220.605
    Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt: 12.153
    Berufliche Weiterbildung: 168.778
    Aktivierung und berufliche Eingliederung: (z. B. Vermittlung durch Dritte) 204.230
    Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 1.977
    Kranke Arbeitslose (§146 SGB III): 74.525
    Nicht gezählte Arbeitslose gesamt: 931.442

    Statistiktricks: So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft (Artikel von 2004)
    Arbeitslosenquote - Tricks der Agentur für Arbeit mit der Statistik
    :s3:
    Und Jupp... 58-Jährige stehen dem Arbeitsmarkt nicht mehr wirklich zur Verfügung? Man redet über Rente mit 70+...
     
  16. RolBec

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    Du hat absolut noch nicht kapiert, was Aufstocker sind, ne? Vielleicht solltest Du Dir das Pispersvideo noch ein paar mal ansehen.
    Aufstocker haben einen kleinen Job und verdienen weniger als Hartz4, also weniger als Sozialhilfe. Da geht das Amt hin und ergänzt das Geld auf Hartz4. So einen 'Job' nimmt doch keiner freiwillig an, sondern wird vom Amt dazu gezwungen! Finanziell gesehen, sind diese Aufstocker arbeitslos !!! Aber auf dem Papier haben Sie eine Arbeit und fallen somit aus der Statistik. Das ist doch Volksverarsche !!!
    Für mich ist jeder arbeitslos, der keine volle Stelle hat, von der man soeben leben kann. So war auch die Statistik noch vor Schröder, den Sozis und ihrer Hartz4-Scheiße. Hier wird alles nur geschönt, was staatlich versaut wird !
     
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  17. hotw

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    @stud_rer_nat

    Zum Thema Betriebsräte und Gewerkschaften muß ich Dir leider recht geben. Ich habe das genau so erlebt. Dabei sind Gewerkschaften, wenn man sich alleine die Geschichte seit der Industrialisierung betrachtet, so unglaublich wichtig! Oder die Verhältnisse in denen in anderen Ländern für unseren Konsumrausch produziert wird.
     
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    Doch, ich habe kapiert was Aufstocker sind. Und das ist nicht das gleiche wie Arbeitslose. Es gibt Schnittstellen, keine Frage und die Zahl der Aufstocker ist natürlich auch eine wesentliche Kenngröße die wichtig ist (welche übrigens auch seit vielen Jahren sinkend ist).
    Es ist z.B. ein grundsätzlich anderes Problem, wenn die Vollzeit-alleinerziehende Krankenschwester aufstocken muss, als wenn jemand arbeitslos ist. Es ist definitiv auch ein Problem, aber eine Lösung dieses Problems sieht einfach anders aus, als bei einem Arbeitslosen. Darum macht es Sinn, das nicht in einen Topf zu werfen, sondern entsprechend zu differenzieren.

    Sorry, aber das ist einfach falsch, mach dich einfach mal schlau dazu.

    P.S.: Die Arbeitslosenstatistik wird nur dann zur Volksverarsche, wenn man da Dinge herauslesen will, die die Statistik einfach nicht her gibt (z.B. "die Zahl der Arbeitslosen gibt an, wie vielen Menschen es in diesem Land schlecht geht" ... genau das tust du).
     
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  19. RolBec

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    • @Jupp
    • Sorry, auf soviel Unsinn antworte ich nicht mehr. Ich bin raus.
     
  20. hotw

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    Und stellt auch wieder ein. Heute in der Zeitung:

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    Quelle: Badisches Tagblatt, 04.12.2019
     
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