Daimlers Zukunft

Diskutiere Daimlers Zukunft im Daimler-Benz Geschichte Forum im Bereich Rund ums Auto; Moinsens liebe Sternfahrer, mich beschäftigt derzeit der aktuelle Spartrend von Daimler, der den Stern dazu voraussichtlich nötigen wird, eine...

  1. #1 avantgarde, 01.04.2010
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    Moinsens liebe Sternfahrer,

    mich beschäftigt derzeit der aktuelle Spartrend von Daimler, der den Stern dazu voraussichtlich nötigen wird, eine Kooperation mit Renault einzugehen, um die strengen Sparvorgaben einhalten zu können.

    Aus meiner Sicht wird dies zu einer weiteren Schwächung der Marke führen, während BMW und z. B. Audi dadurch aufgewertet werden. Ich kann nicht verstehen, warum sich eine starke Marke einen schwachen Partner sucht, der zumindest aus meiner Sicht keinerlei technisches Know How bietet, welches Daimler zukünftig helfen könnte. Demnächst sehen wir dann Renault Knöpfe und Schalter im Benz, zu einem Preis, der dann letztlich nicht mehr in Relation zum Kaufpreis steht.

    Ich denke die großen Fehler der Vergangenheit werden hier konsequent fortgeführt, was dazu beitragen wird, dass noch mehr junge Daimler Fahrer sich zweimal überlegen werden, ob sie nicht direkt zum VAG Produkt greifen, weil sie dort die standard Qualität auch nur mit einem Standardpreis bezahlen.

    Ich persönlich ziehe den Hut vor BMW, die es als rel. Kleiner Betrieb mit einer Taktik ähnlich der Münchener Bayern halten, in dem das "mia san Mia" Gefühl in Sachen Qualität gelebt wird.

    Gruß

    Ava
     
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  3. #2 Bytemaster, 01.04.2010
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    Wie Du selbst erkennst, ist das deine Sicht. Der Renault/Nissan Konzern ist so groß, da steckt noch viel mehr dahinter, als nur ein paar Autos! Werf einfach mal google und Wikipedia an und mach Dir erstmal ein Bild über den Konzern, bevor Du solche Komentare wie "Renaultknöpfe im Mercedes" abgibst!

    Bye Peter
     
  4. #3 El Ninjo, 01.04.2010
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    Ob das bei Mercedes genau so wird wie bei Audi das dort einige Teile aus dem VW-Regal übernommen werden kann man wohl noch nicht so genau sagen wobei man natürlich schon anmerken muss dass diese Teile nicht von einer schlechten Qualität sind denn sonst würde man sie wohl nicht auch bei manchen Fahrzeugen von Porsche finden oder Seat oder Skoda. :D


    Ob die Qualität bei VW noch Standard ist weiß ich nicht da sie sich ja doch schon weiterentwickelt hat da man diese Qualität und auch die Bauteile auch in Fahrzeugen einsetzt die Preislich nicht unbedingt dem Standard entsprechen.

    :wink:
     
  5. #4 TeddyDU, 01.04.2010
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    Wie ich aber gelesen habe, soll eben diese Kooperation (sollte sie denn kommen) mit Renault/Nissan sich hauptsächlich um die Thematik "alternative Antriebe" bzw. Elektroautos konzentrieren.
    Da müssen wir aber auch sagen, dass auf dem Gebiet, die deutschen Hersteller ziemlich geschlafen haben und da die Jungs aus Fernost bei weitem mehr Erfahrungen sammeln konnten. Bisher.

    Wenn man das ganze in dem Blickwinkel sieht, kann das für Daimler ein recht cleverer Schachzug sein um sich selbst den Zugang zu den neuen Technologien zu ermöglichen und somit dann wieder den Vorsprung vor "den Bayern" und dem VAG-Konzern auszubauen.

    Gruß
    T.
     
  6. #5 avantgarde, 01.04.2010
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    @ bytemaster

    junge junge, als ich hier vor 8 Jahren im Forum neu war, habe ich alte Hasen nicht derart angeblafft. Werd ersteinmal erwachsen Du Lappen, bevor Du so einen Müll postest - als wenn Wikipedia diese Diskussion bereichern könnte.

    @ all

    meines Erachtens gibt es keinen Vorsprung, den Daimler ausbauen kann, sondern eher einen Rückstand, der aufgeholt werden muss. Als Daimler die Gespräche über kooperationen mit BMW abbrach und mit Reanult vertiefte rutschte der Aktienkurs stärker ab als bei der Nachricht, dass Daimler Schmiergelder gezahlt habe, um an Aufträge heran zu kommen. Ich denke daher dass es eine berechtigte Angst eines Benz Fans ist, wenn sich eine Starke Marke mit einem Konsortium zusammenschliesst, welches sich selbst selt Jahren in schwerem Fahrwasser bewegt.

    In Sachen Elektro denke ich ist gerade NIssan nicht vor den Europäern, lediglich Toyota kann hier bisher etwas mehr Punkten. Eine Kooperation mit BMW wäre hier sinnvoller, aber auch teurer gewesen. Die Bayern hingegen sagen, wir machen unser Ding, egal was kommt - womit sie bisher recht gut gefahren sind.

    Zu Porsche: Genau das ist der Grund, warum Daimler sich starke Partner suchen sollte, und eben keine Schwächeren. VW hat unheimlich von Audi profitiert - und mittlerweile sind eben nicht nur einzelne Teile VAG weit enthalten, es ist absolute Markenplitik, einen Knopf (bis auf die Türteile) in nahezu identischer Form im gleichen Bausegment auf andere Produkte zu verteilen. Porsche hat jedoch bei dem Deal den bisher kürzeren gezogen, weil die Porschefahrer die Angst haben, demnächst mehr VW Technik in ihrem Porsche zu haben - und das bei gleichem Preis.

    Daimler sollte sich auf Augenhöhe umschauen, meinetwegen mit Mclaren eine Bodengruppe entwicklen oder mit Jaguar oder Rolls Royce einen neuen Motor oder was auch immer. Demnächst entwickeln die noch mit Toyota in Sachen Gaspedal...
     
  7. #6 Bytemaster, 01.04.2010
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    Soso ..... nur weil Du hier acht Jahre postest bist Du was besseres? Hab ich Dich etwa gekränkt oder in deiner heiligen Ehre verletzt? Sorry, aber das ist doch Kindergarten! Und ich hab Dich nicht "angeblafft", sondern Dich lediglich dazu bringen wollen, Dich erstmal über den Renault-Nissan Konzern (der Übrigens nach Toyota, GM und Ford der viertgrößte Autokonzern der Welt ist) zu informieren, bevor Du hier so unqualifizierte Kommentare abgibst. Und warum sollte das Internet (was ich mit google und wikipedia als Beispiel meinte) diese Diskussion nicht bereichern, schliesslich liefert es viele Fakten zu dem Konzern.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Renault-Nissan

    Und noch was: Informieren scheint wirklich nicht deine Stärke zu sein, zuerst redest Du mich mit "Junge,Junge" an, dann zum Schluss schreibst Du "werd erwachsen", was ich eigentlich gut zurückgeben könnte, denn schliesslich bist Du der Jüngere von uns beiden!
     
  8. BENNI

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    RenaultNissan ist wahrscheinlich nicht umsonst der viertgrösste Autokonzern der Welt. Ein Nissan ist ein sehr gutes und erschwingliches Auto und Renault ist in Sachen Qualität seit einigen Jahren wieder mit von der Partie.
     
  9. #8 El Ninjo, 01.04.2010
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    Wer diese aufgrund der Vorgeschichte schwierigen Verhandlungen abgebrochen hat sei mal dahingestellt.


    Irgendwie scheint der Sinn den eine solche Partnerschaft für Mercedes haben soll etwas an dir vorbeigegangen zu sein.

    Auch scheinen dir die Verbindungen von verschiedenen Autokonzernen nicht bekannt zu sein.

    :wink:
     
  10. #9 Voodoo2150, 01.04.2010
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    Meiner bescheidenen Meinung nach, hat Daimler die Technonogieführerschaft schon etwas länger verloren. Außerdem kommen doch 80% der Neuentwicklungen von den Zulieferern.

    Und das die Marke Mercedes einen Partner braucht ist doch auch klar. Man sieht doch wie schnell Audi Klein- und Kompaktwagen wie den A1 und A3 auf den Markt bringen kann, nur weil sie auf VW Komponenten zurückgreifen können.
    Wenn jetzt Mercedes zusammen mit Nissan einen Kleinwagen entwickelt, muss das nicht unbedingt schlecht sein. 99% der Autokäufer ist es komplett egal, welche Technik unter dem Blech steckt. Hauptsache die Technik funktioniert auch.

    MFG
     
  11. C240T

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    Wenn ich noch etwas von Euch 2 Streithähnen lese, dann wirds komplett gelöscht... Wenn ihr euch anzicken wollt, dann per PN!! Ist doch kein Kindergarten hier.

    Ich denke, die wenigsten wissen tatsächlich, was dahinter steckt.
    Die ganzen Großkonzerne sind heutzutage so weit vernetzt, dass man als branchenfremder gar nicht mehr erkenen kann, was alles zu einem Konzern gehört.
    Eine Entscheidung an der Entwicklung des Aktenkurses zu beurteilen finde ich eher gewagt
    Ich sehe MB in Sachen HYbrid hinter Toyota/LExus, allerdings ist das ganze Hybridtheater imho ohnehin nur ein Hype, der und kurzlebigere Autos beschehrt, da sich keiner nach 8 Jahren noch einen Akku leisten kann/will und dennoch ein altes Auto hat. Weiterhin steigt die "technisierung" langsam ins unermessliche, was es völligunrentabel macht, ältere Fahrzeuge zu fahren, da kaum mehr finanziell sinnvoll reparabel.
    Wer technologieführer ist, lässt sich imho heutzutage nicht mehr wirklich festmachen. TEchnisch ist heute so gut wie alles möglich, es ist mehr eine Frage der Philosophie hinter dem Produkt und der finanziellen Seite.
     
  12. #11 R.Caracciola, 02.04.2010
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    Darf ich fragen woran Du diese Aussage "festmachst" ?
     
  13. BENNI

    BENNI Dritter F1 Tippspiel 2012

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    Auch dort hat man mit einen Französischen Hersteller Namens Peugeot kooperiert :D
     
  14. C240T

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    @ caracciola:
    weil MB imho den komplizierteren Weg eingeschlagen hat:
    Das Two-ModeGetriebe ist ein riesen Klotz, ohne echte Vorteile, aber mit schlechterem Wirkungsgrad als die simplen Lösungen von Toyota, die noch dazu flexibler sind.

    Der Prius machts vor: simpelste Technik (ein Planetenradsatz, keine Bremsen/Kupplung), verschleißunanfällig. Imho wirklich gut gemacht und mit recht gutem Wirkungsgrad...und ich bin sicher kein Toyota Fan;)
    Der S400 ist ihmo nicht viel mehr als ein Entwicklungsträger und gut fürs Marketing.
    Ein geringer Verbrauchsvorteil ist zweifellos vorhanden, aber dieser macht den enormen Aufwand an Technik nicht wett.
    Einige Beispiele:
    Akkutechnik die von der KLA gekühlt werden muß. (Jeder der schraubt weiß, wie problematisch es sein kann, ein KLA System, das von Spähnen kontaminiert ist wieder betriebsfähig zu bekommen)
    Wartungsunfreundliche Aggregate (schau mal in einen ML450 rein)
    uvm.
    Dass in einem Hybrid die Verbrennungsmotoren wesentlich höher belastet sind sagt auch keiner.. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es da den einen oder anderen gerissenen Kopf gibt bei höheren Laufleistungen.

    Das ist eines der Hauptprobleme die ich derzeit sehe:
    Man baut zwar Fahrzeuge die nach NEFZ gut dastehen und auch einen etwas geringeren Realverbrauch haben, gleichzeitig aber kann sich diese Fahrzeuge kein Mensch mehr länger als 8 Jahre leisten, da sie dann nahezu irreparabel sind. (Für freie Werkstätten kaum zu handeln und bei in der Vertragswerkstatt unbezahlbar).
    Gilt im übrigen imho nicht nur für Hybride. Wenn ich ein MSG über dem Laderpaket sehe bei den OM 651 könnt ich k.... ein gerissener Krümmer oder auch nur Stehbolzen und man einen weit 4-stelligen Schaden... und so gibts haufenweise Beispiele die mit Nachhaltigkeit nun wirklich nichts zu tun haben.

    Ich sehe die mittelfristige Zukunft primär in der Optimierung der ICE nittels neuer Brennverfahren.
    Hier dürfte noch einiges zu holen sein.. leider aber auch mit erheblichem techn. (Entwicklungs-)Aufwand.
    Was die langfristige Entwicklung betrifft, wird die ganze Mobilität stark davon abhängen, ob man es schafft elektr. Energie Co²-neutral zu erzeigen (Sonne, H²...) oder nicht. Aber dazu bräuchte es ein ganzheitliches Konzept.

    Grundsätzlich wirbt MB mit Nachhaltigkeit, auch in der Entwicklung. Meiner Meinung nach gehört zur Nachhaltigkeit auch, dass Fahrzeuge wieder tendentiell langlebiger werden, (ohne Erhöhung der Emissionen in hohem Alter, oder einen neuen Akkublock zu benötigen). Bei den jetzt neuen Modellen sehe ich diesen Trend nicht.. eher im Gegenteil.
    Leider ein Trend, der nicht nur MB betrifft, sondern die ganze Branche.
    Vor ein paar Jahren war ein MB ein Fahrzeug das nicht zuletzt aufgrund der Langlebigkeit und "Servicefreundlichkeit" bei Wartung und Instandsetzung einen sehr guten Werterhalt/Langlebigkeit besaß. DAS ist imho Nachhaltig.
    In diesen DIsziplinen sehe ich keinen nennenswerten Vorsprung mehr zur Konkurrenz.

    @ Benni:
    Ich nehme an, Du sprichst vom Prins-Motor.. Der wurde primär bei BMW entwickelt und läuft nicht nur bei Peugeot, sondern im gesamten PSA und ebenbei BMW im Mini.


    Der Trend geht generell dazu hin, immer mehr auf Plattformen und Zusammenschlüsse bei der Entwicklung zu setzen. Anders sind die ganzen Systeme heute nicht mehr bezahlbar zu realisieren. Der Kunde bekommt dann nur noch eine dem Profukt und der Philosophie angepasste Applikation und es passt. Ist ja grundsätzlich auch völlig okay.
    Bestes Beispiel: Porsche. Teilweise VW/Audi-PLattformen, Jede Menge VW/Audi-Teile unter dem Kleid.. anders wäre es gar nicht mehr realisierbar beispielsweise ein Navi-System, oder ein ACC (..) bezahlbar anzubieten, da die Stückzahlen fehlen.
     
  15. BENNI

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    Ja den meinte ich.
     
  16. dirkrs

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    Ich denke es geht auch darum das man bisher davon ausgegangen ist das wenn man einen Premium Preis bezahlt auch ein Premium Fahrzeug bekommt! Man soll viel bezahlen bekommt aber in wirklichkeit " Renault- Qualität" ! Da kann man auch für weniger Geld sich sofort einen Renault holen! Die Akzeptanz im minderpreisigen Segment auf Mängel ist doch viel höher als im hochpreisigen Segment!

    Wenn z.b. im Renault, Citröen, Ford , VW nach 3 Jahren die Vorderachse ausgeschlagen ist sagt man .....naja ist aber bei meiner E-Klasse nach 3 Jahren die Vorderachse ausgeschlagen ( weil die gleichen Bauteile verwendet wurden) gibts einen riesen Aufschrei !

    Nur mittlerweile sind die Preise doch auch bei den anderen Herstellern in die Höhe geschossen! Ein Golf + mit 160 PS und ein paar Gimmicks kostet doch mittlerweile auch 33000 €

    Schaut mal bei Audi und BMW ...A6 60000 €.... 5er 60000 € ! Welchen überragenden Vorteil haben diese Autos gegenüber einem Modell das 5 Jahre alt ist? Das mir im Display die Kaffeepause angezeigt wird, Fahrspurasistent, automatisches Einparken...Hallo!

    Fazit für mich ist das es keine Premium Marke mehr gibt da alle mit " dem gleichen Wasser kochen" sondern nur noch Premium Preise!
     
  17. #16 avantgarde, 02.04.2010
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    @ dirkrs @ all

    gen au das ist der Punkt - und genau das ist die Angst, die Porsche Liebhaber derzeit haben. Sie zahlen Porsche Leistungen und bekommen VW Standardteile. Dies vergleiche ich mit einer viel zu häufig in den Medien erwähnten Kooperation mit Renault, denn wenn ich eines nicht in meinem Daimler sehen möchte, dann ist es ein weicher französischer Brie.

    In sachen Qualitöätsanmutung liegt Reanult deutlich hinter Daimler - noch.

    Noch ein Satz zum Thema Größe: Die Größe eines Konzerns ist in keinem Fall ein Hinweis auf seine technologische Stellung am Weltmarkt. Toyota hat seit vielen Jahren, nur um auf dem US Markt Fuss zu fassen, das immer propagierte "Kaizen" vernachlässigt und einfach billige Autos produziert - wurde so zum Weltmarktführer. Abgesehen vom Hybrid, der aus meiner Sicht ebenfalls einen ausschließlich medialen Hype erlebt, gibt es nichts in einem Toyota, was es nicht zuvor schon in einem Deutschen Automobil in Sachen technischer Erfindung gab.

    Renault Nissan ist ein Zusammenschluss zweier rel. schwacher Produzenten, die beide im großen Brei des "ich kann nichts wirklich gut" versuchen, sich über Wasser zu halten. Das ist im übrigen auch der Grund, warum Wikipedia hier nicht weiterhilft. Die dort aus 2006 als Platz 4 genannte Größe sagt aber auch gar nichts über die Strukturen der Firmen aus, die hier als Kooperationspartner für Daimler genannt werden.

    Daher bitte ich alle, nochmals zu verinnerlichen, was ich mit der mE falschen Richtung der Kooperation aussagen möchte:
    Es geht nicht darum was Renault evtl. für Daimler bringt oder Daimler für Renault, es geht um die Frage, wie der Kunde die Kooperstion mit Renault einstufen wird - und da bin ich skeptisch, dass Daimler unterm Strich gewinnen kann.

    Ava

    P:S. @ Bytemaster
    wenn Du schon so auf Größe und Wikipedia stehst, dann schau Dir doch einfach mal wahre Größe an und erkenne, dass Renault Nissan einen Pfurz gegen Daimler darstellt. Die Liste der 100 größten Unternehmen weltweit zeigt Daimler auf Platz 23, während Nissan auf Platz 67 rangiert und Renault nicht einmal enthalten ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Unternehmen_der_Welt
     
  18. Joerg1

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    Die Befürchtungen werden wohl Realität.
    Zitat ...
    Nun geht Daimler nachhaltige Maßnahmen an: So soll eine neue Modulstrategie bei Mercedes, die verstärkt auf den Einsatz von Gleichteilen setzt, weitere Milliarden Euro einsparen.
    "Bis 2015 werden alle großen Baureihen an der Modulstrategie partizipieren, was unsere Effizienz und zwar nicht nur bei den Materialkosten enorm steigert", kündigte Uebber (Daimler Finanzchef) an. "Da sind rund 1,5 Milliarden Euro drin."
    "Es ist unser Ziel, auch langfristig das Einsparvolumen nachhaltig auf dem Niveau von fünf Milliarden Euro zu halten", sagte Daimler-Finanzchef Bodo Uebber dem "Handelsblatt".
    Zitat Ende

    Quelle ...
     
  19. #18 avantgarde, 02.04.2010
    avantgarde

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    so etwas ähnliches stand auch im Spiegel...leider
     
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  21. #19 Der Onkel Benz, 02.04.2010
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    Hallo!

    Also so unaufgeschlossen bin ich der Gleichteilestrategie von Daimler nicht!

    Wieso soll z.B. jede Fahrzeugklasse bei Daimler einen eigenen Fensterheberschalter haben, da reicht doch einer, der von A bis S-Klasse verbaut wird.

    Hat ja früher auch geklappt! Ein weiterer Vorteil währen günstigere Ersatzteilkosten, die auch an den Endkunden weitergegeben werden können.

    Viel wichtiger währe wieder zu der guten Alten Daimler Qualität zurückzukehren, wobei Sie dabei schon auf dem richtigen Weg sind.

    Solche Dinge wie Rost sollte in der heutigen Zeit eigentlich kein Thema mehr sein, da wurde am falschen Fleck gespart!

    Auch die Entwicklung und Markteinführung des Elektroantriebes muss, um weiterhin konkurenzfähig zu bleiben, vorangetrieben werden.

    Alles in Allem sehe ich die Zukunft von Daimler durchaus positiv. Aktuell haben Sie eine sehr sehr attraktive Modellpalette im Angebot.

    Der Nächste A-Klasse wird (hoffentlich) endlich ein ernstzunehmender Konkurent für den 1er BMW, die C-Klasse erinnert wieder stark an die

    Anfänge mit dem nachwievor unübertroffenen 190er. Die E-Klasse ist designmäßig dem 5er und dem A6 (der aussieht wie der A4) deutlich überlegen

    und auch die Technik (mit Außnahme der Probleme mit den CDI-Motoren) ist eigentlich TOP. S-Klasse läuft gut, CLS als Nieschenprodukt auch.

    Probleme wird es in Zukunft mit Schlachtschiffen der M, R und GL Klasse geben, da diese Umwelttechnisch nur noch schwer vermittelbar sind!

    Grüße

    Onkel Benz
     
  22. dirkrs

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    Ich will aber in meiner S-Klasse keine A-Klasse schalten haben obwohl doch wenn meine S-Klasse 20000 € günstiger wird! Überhaupt wenn Daimler soooooviel Geld spart werden die Modelle doch auch soooooviel günstiger in Zukunft angeboten oder? Oder geht es hier wieder um weitere Gewinnmaximierung?

    Übrigens ein bißchen Offtopic BMW bietet in seiner neuen 3 èr Generation keine 6 Zylinder Benziner mehr an! Demnach ist Daimler noch der einzig verbliebene der 6 Zylinder in der Mittelklasse anbietet oder?
     
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