Dieselfahrverbote, oder wie man die Bürger für dumm verkauft...

Diskutiere Dieselfahrverbote, oder wie man die Bürger für dumm verkauft... im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; @hijacker123 : Auf den ersten Blick hat Deine Aufzählung durchaus Charme. Auf den zweiten Blick hinken manche Dinge ganz schön... - Seit wann...

  1. #921 stud_rer_nat, 07.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2019
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    @hijacker123 : Auf den ersten Blick hat Deine Aufzählung durchaus Charme. Auf den zweiten Blick hinken manche Dinge ganz schön...

    - Seit wann werden in Afrika Klamotten, Smartphones o.ä. zusammengebastelt? Die sitzen auf Rohstoffen und können Agrarerzeugnisse exportieren. Das war's schon.
    Von daher spricht für mich nichts gegen die momentane Praxis. Denn denkt man das Ganze zu Ende, gäbe es nur zwei Lösungen um "fairer" zu handeln: 1. Wir setzen unsere Maßstäbe an und das Ganze wird noch unbezahlbarer, oder 2. Man stellt den Handel mit solchen "unfairen" Produkten ein. Was die Menschen dann vor Ort machen? Hilfslieferungen in Empfang nehmen wahrscheinlich...

    Und überhaupt: diese ganze absolut klimaschädliche Gloabalisierung wurde von idiotischen Politikern vorangetrieben, Millionen Jobs wurden von Deutschland und Europa in die 3. Welt verlagert, Hauptsache billig, billig. Die Konzerne haben damit prächtig verdient und die Politik geschmiert... Denn eine, in Deutschland produzierte Hose hat vor 30 Jahren 100 DM gekostet, heute kostet die gleiche, für 2€ in der 3. Welt genähte Hose 100€... Schon mal darüber nachgedacht? Ich kenne z.B. Metzingen noch als Textilstadt mit vielen Produktionsstädten. Heute ein einziges Outlet-Store mit billig zusammengeschusterter Designerware.
    Eigentlich gehören die Ganzen "Globalisierer" hinter Gitter... Welche Warenströme wegen denen um den Globus fließen und dieses angeblich böse CO² verursachen... Und der "kleine Mann" soll sein Auto abschaffen...

    Auch sollte man Batterien nicht mit einem Verbrennungsmotor vergleichen. Eine Batterie ist nichts als ein Tank, in den Strom gefüllt wird. Man sollte eher die Produktions eines Tanks mit der einer Batterie vergleichen... Der Strom muss auch irgendwo herkommen, nicht nur aus der Steckdose...

    Die e-Mobilität wird von den gleichen Idioten, die die Globalisierung vorangetrieben haben, von hinten gedacht. Das Ergebnis möchte man haben. Aber wie das Ganze realistisch umgesetzt werden soll? Stille.
    Der Wind weht nicht immer, die Sonne scheint maximal am Tag, im Winter mit deutlich weniger Energie. Gerade da, wo mehr Strom gebraucht werden würde. Rechne mal den Stromverbrauch von 10 Millionen E-Autos hoch, die alle über Nacht laden wollen... Da brauchst Du Hunderttausende Windräder. Und ohne Wind? Gibt's dann auf Arbeit "windfrei"? Was ist nachts bei Flaute (nicht unüblich)?

    Das Laden einer Autobatterie e-Auto benötigt angenommen 85 kWh und muss im Schnitt alle 3 Tage geladen werden. Ich rechne mal grob mit nur 100 Ladungen im Jahr, also 8500 kWh. Mal alle Verluste beim Laden und Stromtransport außer Acht gelassen...
    Eine durchschnittliche Windkraftanlage (3MW) liefert im Jahr rund 7.000.000 kWh. Also kann ein Windrad theoretisch und im Schnitt ca. 820 e-Autos laden. Bei 10.000.000 e-Autos benötigt man also alleine 12.195 Windräder. Bei 30 Millionen e-Autos (PKW) sind's schon knapp 37.000 Windräder. Nur für die e-Mobilität (PKW)...Da muss ich kein hochbezahlter "Experte" oder Uni-Prof sein, um sowas berechnen zu können...

    Aha und Du glaubst also Du kannst Dir den Strompreis wirklich aussuchen? Eigene Erzeugung, vielleicht... Das funktioniert aber nur bei den "reichen" Immobilienbesitzern. Und die müssen auch erstmal ein paar Zehntausend € in die Hand nehmen... Die Laternenparker und Städter? Müssen den Strom bezahlen, der aus der Dose kommt. Und dort hat wie immer der Staat den Finger drauf und wird weitermelken... Garantiert.

    Ich bin nicht per se gegen E-Mobilität. Mit einem richtigen Konzept und einer professionellen Umsetzung (auch mit Atomstrom) gerne. Beides fehlt bei den derzeitigen Polit-Versagern komplett.

    Übrigens lustig wie wieder gegen Trump gehetzt wird, weil er böse Zölle gegen Mexiko verhängt hat und die "deutschen" Autobauer sich verkalkuliert haben (gerade BMW). Trump dreht nur die Fehlentwicklungen zurück, die die Obamas und Co. vorher eingefädelt haben. Produktion im Billigausland und dank keiner oder niedriger Zölle Überschwemmen des Marktes. Verlierer sind in den USA (genau wie hier) die einheimischen Arbeiter. Denn ein in Mexiko produzierter BMW oder Chevy ist keinen Cent billiger als ein vorher in den USA produzierter. Nur der Konzerngewinn ist höher. Kaufen "dürfen" wir noch, produzieren nicht mehr, weil durch "Globalisierung" bei gleichzeitiger Überdehnung der Forderungen durch Gewerkschaften und Überregulierung durch den Staat das Ganze für die Firmen hier zunehmend unrentabel ist.
    Das wird von unseren Propagandamedien natürlich ganz anders dargestellt. Aber genau dafür wurde Trump gewählt. America first! Beendigung des Ausblutens der amerikanischen Industrie. Mal sehen, ob man hier auch noch aufwacht, bevor der Karren gegen die Wand gefahren ist...
     
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  2. #922 maulkorb, 07.06.2019
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    Wow stud, Du und Chris "macht" mir ganz schön viel "Denk"- und Bedenk-"Arbeit". Zumal gerade das 2. Training der Formel 1 läuft. Auch die beiden freien Trainings der DTM in der Wiederholung im Livestream muß/will ich mir noch anschauen.

    Ich denke, meine diesbzgl. Antwort wird wohl auch sehr lang werden müssen. 8)
     
  3. Jupp

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    Ich beantworte diese einfach mal ganz konkret:
    Die ersten vier fasse ich mal zusammen. Ja, sowohl das E-Auto, wie auch der Verbrenner verursachen erhebliche Umweltschäden. Das ist leider so, nur ist das E-Auto eben nicht wirklich besser nur anders. Das E-Auto verursacht die Schäden eher in der Herstellung, der Verbrenner eher im Betrieb. Wer das nicht will, der darf einfach gar nicht Auto fahren.

    Was hat der Verbrenner mit dem Stromnetz zu tun? Der bezieht doch gar nicht seine Energie aus dem Stromnetz. Logisch, dass das da nicht zusammen bricht. Bei E-Autos ist das nicht automatisch logisch, allerdings wird das zwar hier und da Nachrüstungen im Netz erfordern, aber das ist technisch sicher machbar und sicher kein Hinderungsgrund.

    Und nur so nebenbei: Beide Fahrzeuge im Haushalt (C-Klasse und VW Up kommen praktisch mit 50kWh/100km hin ... und wenn das keine klassischen Verbrenner sind, dann weiß ich auch nicht ... und bei einem E-Auto ist der elektrische Verbrauch zwar niedriger, aber der Primärenergieverbrauch ist hat einen deutlich größeren Aufschlag).

    Nein, aber du stellst die Hypothese auf, dass der Verbrenner nach 200tkm im Arsch ist und das E-Auto defektfrei 500tkm macht und das halte ich für falsch. Dabei darf aus Klimasicht der Verbrenner sogar früher schlapp machen, denn bei ihm ist die Produktion ja wesentlich weniger entscheidend als beim E-Auto.

    Ach komm, ich zahle aktuell bei meinen Autos nicht mehr an Kraftstoff, wie für Strom fällig wäre und das, obwohl diese massiv höher besteuert sind, als der Strom es ist. Bei einer Umstellung auf Strom ist eine massive Finanzierungslücke zu erwarten ... was dann? ... einfach abspecken bei Schulen, Straßen und Co.?
    Und den Preis für Strom kann man selber wählen? Ja, im gleichen Rahmen wie man den Preis für den Sprit selber wählen kann, mehr aber auch nicht!

    Fazit: Das E-Auto ist weder so gut, wie es von der einen Seite gemacht wird, aber es ist auch nicht so schlecht, wie es von der anderen Seite gemacht wird. Es wird aber keine Probleme lösen. Es bringt vielleicht ein paar Prozentpunkte bei Umweltverschmutzung und Klimaaspekten, aber es ist sicher kein Durchbruch. Warum es aber so große Ablehnung erfährt ist, ist begründet darin, dass dieser geringe Profit unglaublich teuer bezahlt ist.So ein bezahlbares E-Auto kostet bald das Doppelte wie ein Verbrenner.
    Alle meine Autos hatten bislang Kosten von kleiner 20 Cent/km ... undenkbar mit der E-Mobilität. Für mich ist sicher auch mehr bezahlbar, aber viele werden daran zu knabbern haben.
     
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  4. #924 maulkorb, 11.07.2019
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    Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor ist die viel, viel bessere Alternative als der gesamte E-Schxxxx !!

    Schon seit dem Beginn seiner Karriere beschäftigt sich Thomas Korn intensiv mit alternativen Kraftstoffen. Der Fokus lag dabei stets auf dem Wasserstoff. Im Interview erläutert der Mitgründer und Geschäftsführer der Keyou GmbH seine Vision eines sauberen Personen- Güterverkehr der Zukunftt.

    MTZ _ Keyou ist eine der wenigen Firmen, die sich intensiv mit dem Wasserstoffverbrennungsmotor beschäftigt. Was sind die Gründe für die enorme Zurückhaltung?


    Korn_ Es gibt immer mal wieder kleine Unternehmen, die das Potenzial des Wasserstoffverbrennungsmotors erkennen. Die Herausforderung ist es aber, Technologien zu entwickeln, die in die vorhandenen Motorplattformen der Hersteller integriert werden und bestehende Diesel- oder Ottomotoren nicht nur sauber, sondern gleichzeitig effizienter und besser machen können, ohne die Herstellungskosten zu erhöhen. Warum sich die großen Hersteller in den vergangenen 15 Jahren nicht mit der Technik beschäftigt haben, hat zwei Gründe: Zum einen ist auch in Fachkreisen das Potential der Wasserstoffverbrennungsmotors häufig nicht bekannt - was auch daran liegt, daß frühere Technologien hinsichtlich Leistungdichte und Wirkungsgrad nicht besonders gut abgeschnitten hatten. Diese Motoren waren damals eher als Marketingtools konzipiert ...
    MTZ_ Kann man denn für einen Wasserstoffmotor vorhandene Konzepte nutzen, oder muß man neu entwickeln ?

    Korn_
    Bei unserer Technologie wollen wir den Basismotor soweit wie möglich nicht verändern. Alles, was mit Kraftstoff und Abgas zu tun hat, muß aber modifiziert werden. Wasserstoff als Kraftstoff hat ganz besondere Eigenschaften, die es ermöglichen, eine ganz neue Generation von Verbrennungsmotoren zu entwickeln. Wasserstoff brennt sechsmal schneller als ein Ottokraftstoff-Luft-Gemisch und kann über viel weitere Zündgrenzen, von 4 bis 75 % in der Luft, entflammt werden. Damit läßt sich ein extrem effizienter Magerbetrieb einstellen. Zum Vergleich : Ein Ottomotor wird bei Lambda = 1, ein Dieselmotor unter Vollast bis Lambda = 1.2 betrieben, der Wasserstoffmotor kann bis Lambda = 5 betrieben werden .... (Auszug aus der MTZ-Jubiläumsausgabe 80 Jahre MTZ)
     
  5. Jupp

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    Komisch, die Potentiale kommen da nicht wirklich raus.
    Die Problematik des miesen Wirkungsgrades in der Herstellung, wie auch die schlechte, teure und komplizierte Speicherbarkeit ... kein Wort davon.

    Für mich haben synthetische Kraftstoffe nur eine Chance, wenn diese auch gut speicherbar sind. Denn das ist der einzige richtige echte Vorteil gegenüber Elektro, aber genau das kann Wasserstoff nicht.
     
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  6. Floschi

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    Wasserstoff - Wirkungsgrad wurde ja schon angesprochen.
    Schlimmer finde ich allerdings, das es bis zum Bereitstellen an der Millionen teuren Wasserstofftankstelle soviel Energie kostet,
    das man mit dem eAuto schon 300km gefahren ist.

    Dann halte ich die Technologie für deutlich gefährlicher als den Akku und das nicht vorhandene Infrastrukturnetz kostet wirklich vielviel mehr Geld als AC Säulen flächendeckend und Ladeparks an Autobahnen.

    Das Ding ist: nur wer noch keine Erfahrungen (also so wirklich Praxis) mit eAutos hatte, der reitet auch Ladezeit und Reichweite rum.
    Es ist schlicht überbewertet - bei der normalen PKW Nutzung.
     
  7. Jupp

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    Was meinst du mit "bereitstellen" und bezogen auf was?
    Allein der Transport und die Komprimierung wird sicher nicht so viel Energie kosten (auch wenn das nicht zu vernachlässigen ist). Oder sind wir da wieder beim schlechten Wirkungsgrad?

    Was ist denn "normal"?
    Wenn ich bei mir auf dieses erste Halbjahr schaue, dann habe ich rund 13.000km zurück gelegt. 7x entferntes Ziel (zwischen 400 und 800km einfache Fahrstrecke, im Mittel 600km ... das Mittel war auch die häufigste Streckenentfernung). Die restlichen 4-5tkm waren zu vielleicht 60% zur Arbeit und der Rest halt Sonstiges.
    Bin ich abnormal? Oder verleidet die E-Mobilität einem solche längeren Fahrten eh so stark, dass man sie nicht mehr macht? (was ich eher glaube).
     
  8. #928 hijacker123, 11.07.2019
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    Normal ist für jeden Autofahrer anders.
    Die Kurz- und Mittelstreckenfahrer welche in der Woche 1-2 Akkuladungen verfahren, haben im Normalfall keine Probleme immer genug Saft im Akku zu haben.
    Anders sieht es für die Autofahrer aus, die mehrmals monatlich oder gar wöchentlich ein vielfaches ihrer Akkureichweite am Stück fahren.
    Das geht in Deutschland, Stand Mitte 2019, nur mit einem Tesla.
    Die Ionity Schnelllader, welche mal das deutsche und europäische Pedant zum Supercharger werden sollen, können das derzeit einfach noch nicht.
    Das fängt mit der Netzabdeckung an, und hört mit der Zuverlässigkeit und Störungsanfälligkeit auf.
    In ganz Bayern stehen im Moment zwei Ionity Schnelllader. Einer bei Ingolstadt und einer bei Nürnberg. Ganz Oberbayern hat keine Ionity Säule
    In Ost- und Norddeutschland ist es genauso. Sehr dünne bis keine Abdeckung.
    Für Gelegenheitslangstreckenfahrer reicht das mit Sicherheit aus. Für richtige Vielfahrer taugt das aktuell aber noch nichts.
     
  9. Jupp

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    Klar geht das bereits heute mit z.B. einem EQC. Natürlich ist das Netz noch recht dünn, aber für alle meine oben genannten 7 Fahrten wäre es ausreichend dicht gewesen. Und es geht klar aufwärts ... zeitnah. Es bleibt aber das gleiche Problem wie bei Tesla, 70.000€ für so ein Auto will ich nicht ausgeben.
     
  10. Floschi

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    Ich meine das, was von 100 kWh AC Einsatzeinergie übrig bleibt, um vorwärts zu kommen. Da komme ich Effizienztechnisch eben mit dem Akku weiter.

    Was ist normal? Schwierige Frage.
    Der Durchschnitt dafür ranzuziehen greift zu kurz. Daher sind es wohl nicht die knapp 35-38km am Tag. Vielleicht das doppelte oder dreifache. Also 150km. Das geht halt eben mit aktuellen BEV problemlos.
    Bei mir reichen zu 5/7 die knapp 40km am Tag.
    Am Wochenende kann es mehr sein.
    Der Bequemlichkeit halber fahren wir Strecken über 80km-120km (je nach Ladeinfrastruktur) tatsächlich mit dem Golf.
    Wenn die Kitakosten sinken und die Unterhaltszahlungen weg sind, dann wird's eben ein gebrauchtes Model3 oder Y. Dauert halt noch. Solang muss der Diesel halten.

    Normal ist für jeden individuell. Jedes Wochenende 800km oder am Tag mehr als 200km sind eher speziellerer Natur. Und nicht durchschnittlich.

    Wer soviel fährt, macht das auch nicht im Corsa oder Panda. Geht zwar, will man aber nicht.
    Mit dem alten eGolf oder BED vom Daimler geht das sicherlich. Will nur kaum einer.
    Und da eben SUV sich verkaufen lassen wie geschnitten Brot, gibt es jetzt einen EQC, iPace oder Kona, eNiro in der kleineren Preisklasse.

    Aber mir sind die 40.000€ dann noch zu viel.
    Auch wenn der Durchschnittliche PKW für nicht viel weniger über die Ladetheke geht.

    Ich komme klar mit dem 90-130km BEV und warte ab was kommt.
     
  11. #931 maulkorb, 13.07.2019
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    Faktencheck : Hyundai Ioniq Elektro Style 14.7 kWh pro 100 km, VW eGolf 17.3, BMW i3 17.4, Smart Fortwo Coupé EQ Prime 18.3, Hyundai Kona Elektro (64 kWh) Trend 19.5, Opel Ampera-e First Edition 19.7, Renault Zoe Intens 20.3, Nissan Leaf II Acenta 24.0, Tesla Model X 100D 24.0, Nissan e-NV200 Evalia 28.1 ... Durchschnitt 20.33 KWh pro 100 km

    "Wichtig: Beim Stromverbrauch ist nicht nur entscheidend, wie effizient der Elektromotor mit der Energie umgeht. Denn beim "Tanken" fallen auch Ladeverluste an, das heißt man verbraucht mehr Energie als letztlich in der Batterie ankommt. Bei einem Benziner wäre das etwa so, als würde man beim Tanken ein paar Liter verschütten ...."

    2018 betrug die Gesamtfahrstrecke der deutschen Autos gem. KBA ca. 732,9 Milliarden km. 2018 wurden in Deutschland 545,46 TWh Strom produziert, 40,6% davon aus erneuerbaren Energien. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, daß der Wechsel von 80% (ein gewisser Anteil an Verbrennern wird man weiterhin haben) der Verbrenner zu E-autos nicht von heute auf morgen geschieht.

    Bei durchschnittlich 22 kWh und 732.9 Milliarden km komme ich auf 161.238 TWh, davon 80 % sind 128.990 TWh, sind von 545.46 TWh 23.6 % (mehr Strom)... bei 80 % E-Autos. Gleichzeitig müssen/sollen wir von den 545.46 TWh in naher Zukunft alle fossilen Brennstoffe zur Stromerzeugung, und das sind in 2018 51.3 %, abschaffen/weg bekommen. Auf der einen Seite 23.6 % mehr Strombedarf durch E-Autos, auf der anderen Seite 51.3 % weniger Strom wg. allseits gewolltem Wegfall fossiler Brennstoffe. Wo soll dann insges. 75 % unseres Stroms dann bitte herkommen ??
    .
     
  12. Jupp

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    Das ist klar, da ist der Wirkungsgrad nicht gut.
    Den Durchschnitt heran zu ziehen, wäre absolut untypisch aus meiner Sicht. Jedes WE 800km ist natürlich am anderen Ende genauso untypisch. So daneben ist vom Prinzip her mein Fahrprofil nicht (vielleicht nicht ganz so viele Langstrecken). 5/7 BEV tauglich ... ist bei mir ja nicht anders und sicher auch typisch (bei den meisten wird der Arbeitsweg drin sein). Aber was ist mit den Langstrecken im Jahr, die auch an Kilometerleistung ja nicht unerheblich sind?
    Und nein, du kommst nicht mit dem BEV klar, ansonsten müsste der Diesel nicht ran. Ein BEV als zusätzliches Fahrzeug aber ist auch wieder nicht ökologisch und auch nicht ökonomisch vernünftig.
    Insgesamt liebäugle ich mit dem 300de seitens Mercedes. Aber da heißt es auch noch abwarten ... ist ja noch recht frisch und damit zu teuer.
     
  13. Jupp

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    Wo kommen die "Fakten" her?
    Hier sieht das zumindest etwas freundlicher aus:
    Sparsame Elektrofahrzeuge - Spritmonitor.de
    Ist am Ende aber auch nicht kriegsentscheidend.
    Es ist ja nicht zu erwarten, dass in 10 Jahren bei 80% der Flotte E-Autos sind. Das wird wohl eher 20 Jahre dauern. Und in den letzten 20 Jahren sind ca. 200tWh EE's dazu gekommen. Warum nicht noch einmal so viel?
    Da allerdings die EE's sich null um die Nachfrage kümmern und die E-Autos auch nicht wirklich große Rücksicht auf die Einspeisung nehmen können, sehe ich keinen Weg ohne synthetische Kraftstoffe. Anders ist das Speicherproblem nicht zu lösen. Allerdings sehe ich es weniger im PKW-Bereich (sicher auch etwas), sondern eher im Wärmesektor und im Schwerverkehr.
    Soll heißen, es wird noch einen Verbrenner geben, aber eher im Keller, der in den Wintermonaten gespeichertes synthetisches Methan verbrennt, um damit die Wohnung warm zu machen und das E-Auto zu laden ... beides gleichzeitig mit einem sehr guten Gesamtwirkungsgrad.
     
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  14. #934 maulkorb, 13.07.2019
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    Wie gesagt, das macht hier in diesem Zusammenhang jetzt nicht den riesen Unterschied.
     
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    Ich käme klar damit. Aber die Akzeptanz von 2 Ladestopps a 17-20 Minuten für ein Wochenende (also 2 Mal die Strecke) ist auf Familienseite nicht da. Es täte auch ein Stop, aber die Infrastruktur passt dazu auf der Strecke nicht. Mit Ioniq 28kWh Akku kein Ding. Kein Stop nötig. Aber die 25.-29.000€ sind mir zu viel.

    2 PKW sind erforderlich. Arbeiten beide Vollzeit und nicht mit Fahrgemeinschaft zu vereinbaren.
    Bus und Bahn würde mich am Tag 2 Std kosten - sorry verbringe ich lieber mit der Familie.
    Den Diesel abgeben täten wir sehr gerne. Aber erstens gibt es nicht mehr viel dafür und zweitens das liebe Geld für ein BEV das vollwertig nutzbar ist. Wäre bei uns der Ioniq vor Facelift. Dieses Auto fahren viele viele Besitzer 25.-40.000km im Jahr. Langstreckentauglich.
     
  17. Jupp

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    Naja, so viele sind es am Ende dann doch nicht, die bereit sind so viel Geld auszugeben und dann zusätzlich eine Menge Zeit an der Ladesäule zu verbringen. Aber klar, ein paar gibt es und das sind genau die, die gekauft haben.
    Und auch wenn der Hyundai Ioniq wohl echt sparsam ist, mit 28kWh sehe ich noch keine echte Langstreckentauglichkeit gegeben. Damit kommt man keine 200km weit und dann heißt es alle weiteren gut 100km an dei Säule. Klar, 300km kann man damit fahren, aber 600km ... ein Grauß.
     
  18. Floschi

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    Man rechnet halt anders - die meisten fahren rd. 150km bis zum Stop. Dann an Ionity oder Fastned mit knappen 70kW Ladeleistung und die zieht der durch bis 94%.
    Macht man aber nicht, weil es ja nur für 150 km reichen muss. Ergo stop dauert 12-15 Minuten.
    Das Model3 hat die optimale Reisegeschwindigkeit von 150km/h. Zusammen mit de den HPC Ladern und bis zu realen 170-185kW Ladegeschwindigkeit kommt man in der Variante Long Range echt gut aus.

    Man muss sich nur von der Vorstellung lösen, das man theoretisch 900km durchfahren können wollen würde. Mit meinem Benz hab ich nach 360-380 km LPG getankt, obwohl ich mit 60l Benzin noch weiter gekommen wäre. Und die 370km bin ich auch nie an einem Stück mit Familie durch gefahren.
    OK, in den 90s mit nem Polo 6N (45PS) 540km am Stück ausm Ruhrgebiet nach Berlin (West) - das habe ich nur mit Mitfahrern durch eine Pause unterbrochen.
    Ansonsten durch gefahren mit 270km Baustellen a Tempo 90 .... ehm 80 eigentlich.

    Muss am Alter liegen, würde ich heute mit unserem 1100km Diesel niemals mehr machen.
     
  19. Jupp

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    Man muss ja nicht immer gleich nur in die Extreme fallen. Zwischen 370km und 1100km ist schon noch ein breites Band an möglichen Distanzen. Wie gesagt, meine häufigste Langstrecke ist ca. 600km weit. Manchmal fahre ich die am Stück durch, manchmal mit kleiner Pause und manchmal mit einer Mittagspause (dann meist gut 100km nach dem Start). Das ist so die Distanz für mich, die funktionieren muss und zwar ohne etliche Ladestopps.
     
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  20. #940 stud_rer_nat, 14.07.2019
    stud_rer_nat

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    Lange Rede, kurzer Sinn: Vom Diesel zum e ist momentan noch das gleiche wie vom Pferd auf einen Esel steigen. Da nützt auch das viele Marketing-Gelaber nichts.
     
Thema: Dieselfahrverbote, oder wie man die Bürger für dumm verkauft...
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