Ein Killerwal aus der Schweiz: Orca C113

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  1. #1 Mr. Bean, 02.12.2002
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    Ein Killerwal aus der Schweiz

    Orca C113: Er hat zwar den Körperbau einer Flunder, aber den Biss eines Killerwals: der Orca C113, ein kompromissloser Sporttorpedo made in Switzerland. Sein Konstrukteur, der 35-jährige Berner René Beck, ist von seiner Konstruktion überzeugt und sucht jetzt Investoren, um eine Kleinserie zu realisieren.

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    Orca (lateinischer Name des Killerwals) ist 96 cm flach und vollgetankt 830 kg leicht. Leistungsgewicht 2,18 kg/PS, atemberaubend. Das Erstaunlichste aber ist: Die Pläne für dieses Auto reichen ins Jahr 1987 zurück. Finanzielle Engpässe und die Suche nach optimalen Lösungen liessen das Projekt in Ruhe reifen.

    Die Konstruktion besteht aus Aluminium-Titan-Komponenten, die speziell angefertigt werden mussten. Die Fahrgastzelle wird mit einem Monocoque aus Alucore (Wabenbau) verstärkt. Die nicht verschraubten Teile sind mit einem hochfesten, aber trotzdem elastischen Kleber verbunden und zusätzlich vernietet. Die Karosserie besteht aus lediglich zehn Einzelteilen, welche mit dem Chassis verschraubt sind.

    Mit Zulassung
    Orca ist nicht der erste fahrbare Untersatz, der in der Schweiz entstand, dessen Realisierung und Ausführung höchst erstaunlich ist und dessen Zweckbestimmung im vorläufig Ungewissen liegt. Leblanc (AR 28/99) und Lizard Project One (AR 45/2001) sind die auffälligsten handgefertigten Autos, mit denen wir es in der jüngeren Vergangenheit zu tun hatten.

    Die Strassenzulassung für den Orca erhielt René Beck 2001. Freilich nicht im Kanton Bern, wo der Überflieger gebaut worden ist, sondern im Aargauischen. Der Erbauer wurde im Berner Strassenverkehrsamt im Wankdorf ausgelacht, als er sein Auto vorführen wollte. In Schafisheim AG zeigte man mehr Verständnis, und nachdem festgestellt worden war, dass der Orca die hiesigen Zulassungsbestimmungen in allen Belangen erfüllt, bekam Beck den begehrten Stempel.

    Dass er uns seinen Supersportwagen mit einer Tageszulassung vorführt, ist finanziell bedingt: Mit einer festen Immatrikulation ginge die Vollkaskoprämie ins Astronomische. Auf etwa 1,5 Mio Franken beläuft sich der Gesamtwert des Autos, allein die Materialkosten betragen runde 700 000 Franken. Die speziell angefertigte Windschutzscheibe ist mit 3200 Franken noch ein eher marginaler Kostenpunkt, aber dennoch erwähnenswert: Das im Gegenlicht automatisch abdunkelnde Glas stammt von Technoglas in Le Locle. Per Zufall ist Beck darauf gestossen. Technoglas lieferte nämlich auch die Frontverglasungen für den Bugatti EB 110 und den McLaren F1.

    Einige Bauteile des Orca stammen aus der Grossserie: die Rückleuchten vom Alfa 33, die Türgriffe von Audi, die Scheinwerfer vom Camaro Z28 und der komplette Antrieb vom Volvo V70 R. Das 2,3-L-Turbo-Triebwerk ist auf stramme 380 PS gepusht.

    Da es vom Fünfzylinder-Volvo keinen Keilriemenantrieb ohne Klimaanlage gibt, hängt auch der Klimakompressor daran, aber von einer Klimaanlage möchte René Beck nichts wissen. Sein Credo heisst Leistungsgewicht, dem sich alles unterzuordnen hat. Basta. So enden auch die Anschlüsse für das ABS irgendwo in den Weiten des riesigen Kraftraumes, die radseitigen Sensoren hat sich Beck gespart.

    Den vollständigen Bericht finden Sie in der Ausgabe 47/2002 der «Automobil Revue», welche Sie natürlich auch online abonnieren könnnen.

    Ausgabe Automobil Revue 47/2002


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  2. #2 kruemelmonster1, 02.12.2002
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    Nicht schlecht... - erinnert mich von vorne etwas an den McLaren F1 und von hinten etwas an ´nen Lamborghini Countach :rolleyes:

    Dennoch: Ein McLaren F1 gefällt mir bessa *habenwill* 8)

    In diesem Sinne
    CU @all
    Krümel :D
     
  3. #3 Mr. Bean, 02.12.2002
    Mr. Bean

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    Den Wagen haben sie ja gestern bei VOX vorgestellt. Da konnte man ihn ja besser sehen. Andere Bilder habe ich aber leider nicht gefunden.

    Von Vorne hat er mich gestern mehr daran erinnert:

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    Ich finde, das Kokpit sieht von der Formgebung irgendwie ähnlich aus. Ist genauso kantig...

    Hinten, finde ich, ähnelt er einem Testarossa

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    Beim Testarossa fehlt aber der Diffusor...
     
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