Einspritzpumpe\spritzversteller ausbauen\Tips

Diskutiere Einspritzpumpe\spritzversteller ausbauen\Tips im Motor Bereich Forum im Bereich Technik und Zubehör; Hallo ich mal wieder mit alten problem!!!!! Nachdem ich alle Einspritzdüsen neu habe, alle leitung neu sind, Förderbeginn eingestellt wurde,...

  1. #1 Honigtoni, 10.03.2007
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    Hallo ich mal wieder mit alten problem!!!!!

    Nachdem ich alle Einspritzdüsen neu habe, alle leitung neu sind, Förderbeginn eingestellt wurde, Kettenspanner getauscht und trotzdem noch bei niedrieger bis mitlerer Drehzahl (etwa 0 - 1900) ein Nageln vorhanden ist sowie ein deutliches Klopfen auf der vierten ESD (gleiches klopfen ist auf der Unterdruckpumpe zu hören aber nicht auf der ESP) will ich mein Spritzversteller ausbauen bzw. austauschen. Hierzu muß ja wohl die Pumpe ab! Das werde ich wohl hin bekommen aber gibt es irgendwelche Tips oder tricks im vorraus? Wie ist die Pumpe befestiegt und wie bekommt man den Spritzversteller raus? Der läuft ja wohl in der Steuerkette? Reicht es den Kettenspanner raus zu drehen? Vielleicht hat ja einer eine anleitung?

    S 124
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    Bj. 88
    Km 489 000 wollte die eine million wohl knacken :driver

    LG der hoffnungslose Nagler
     
  2. #2 Deutz450, 10.03.2007
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    Du musst den 1 Zylinder auf 14° nach OT stellen, das ist der Einstellwert des Förderbeginns(nicht der tatsächliche Förderbeginn).
    Die Einspritzpumpe muss nicht runter, nur die Unterdruckpumpe, da wo der Schlauch des Bremskraftverstärkers rangeht.
    Wenn die UP weg ist siehst du schon die Herzschraube der EP, Achtung Linksgewinde, erst mal nur lockern.
    Den Förderbeginn nochmal prüfen, an der Seite der EP ist eine Sechskantschraube, die rausdrehen und dann das Werkzeug zum Blockieren der Pumpe eindrehen, geht nur wenn der Förderbeginn genau stimmt.
    Kettenspanner rausschrauben und evtl. das Nockenwellenrad abschrauben um die Kette länger zu bekommen, Achtung; Nockenwellenrad und Kette zusammenmarkieren.
    Der Spritzversteller kann nun abgenommen werden, er sitzt zwar oft relativ fest auf der Pumpenwelle und die Kette ab und wieder rauf zu bekommen ist auch nicht ganz einfach aber das geht schon.
    Nach dem Zusammenbau den Motor erst mal von Hand durchdrehen, wenn der Motor in etwa seine 14° nach OT STellung hat wird er anspringen und du kannst (musst) den Förderbeginn in der Werkstatt genau einstellen lassen.

    Vermutlich hast du das Werkzeug zum Blockieren der Pumpe nicht, aber ohne geht es nicht, da sich die Pumpe verdreht sobald die Pumpenwelle frei ist und du sie auch ohne Werkzeug nicht mehr hinbekommst.
     
  3. #3 Honigtoni, 10.03.2007
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    Das siehst du richtig! Das werkzeug habe ich nicht! Bin aber davon ausgegangen das es eine etwas andere schraube (aber halt eine gewöhnliche) ist die dort reinkommt. hört sich aber nicht teuer an das werkzeug. kann Man es käuflich erwerben wenn ja wo? oder kann man etwas selber herstellen. Bin werkzeugmechaniker ;-)))

    Aber erstmal vielen Dank für die schnelle antwort.

    Ps.: meinst du die sechskant schraube die unterhalb des stophebels ist etwa 15 schlüsselweite? Ist es dafür das die pumpe sich nicht mehr verdrehen kann? Dann müßte sie ja quasi durch die pumpe in das motor gehäuse gehen?
     
  4. rodion

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    hmm... kann es sein, dass bei dir die kolbenringe gebrochen sind und schon der kolben schlägt?
     
  5. #5 Honigtoni, 11.03.2007
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    Dann hätte ich wohl auch ein klopfen am Zylindergehäuse bzw. auch am Zylinderkopf und Ventieldeckel. Ist aber nicht der fall. Wenn ich mit dem schraubendreher horche und ihn an die ESD halte ist ein lautes klopfen zu hören. Gehe ich von hier aus weiter an der kupfer leitung lang zur ESP wird es leiser und ist bei der ESP weg. Man gab mir den tip das ich den dreher mal an die Unterdruckpumpe halten soll und wenn dort auch ein klopfen wäre ist es wohl der spritzversteller. Gemacht getan und siehe da genau das gleiche klopfen wie bei der ESD. Horche ich am Ventieldeckel ist alles ganz normal genauso wenn ich am Zylinderkopf horche. will nun diesen ausbauen bzw tauschen um das problem zu beheben oder diesen fehler auszuschließen.

    wie würde sich denn ein kolbenring bemerkbar machen?
    Öl verbrauch ist wie immer. spring ohne probleme an und nach (jetzt lacht nicht) 55 Km läuft der wagen als währe er grade vom Band gelaufen. Nun das aber: nach 65 km ist es wieder da.
    Fahre täglich an die 150 KM
     
  6. #6 Deutz450, 12.03.2007
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    Normalerweise müsstest das Werkzeug nachbauen können, hab aber jetzt kein Bild da.
    Es ist eine Schraube die in die Pumpe passt da wo die Originalverschlusschraube sitzt. In der Mitte geht ein Bolzen von ca. 40mm Länge durch. Das Ende des Bolzens ist geschlitzt damit er in den Keil der Pumpe eingreifen und halten kann. Der Bolzen ist federbelastet damit die Pumpe nicht beschädigt wird und der Bolzen im Keil halten kann.
    Vielleicht kann ich ein Bild machen um das ganze etwas anschaulicher zu machen.
     
  7. #7 Honigtoni, 17.03.2007
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    Hallo Freunde,

    war heute bei einem guten freundlichen der mir sagte Spritzversteller kann ich vergessen. Bei 500000 Km Laufleistung hat sich zu 99% die Lagerschale des vierten Pleuls verabschiedet. Dadurch soll ich auch mein Öl Druck Verlust haben und das rasseln beim anfahren. Habe also Ölwanne rausgeschraubt (war echt nicht leicht da alles mögliche weg geschraubt werden musste und der Motor angehoben wurde ohne Kran) und habe somit freien Blick auf die Kurbelwelle.
    Werde mir morgen eine 10 Vielzahn Nuss besorgen und dann mal schauen ob die Kurbelwelle ein mit abbekommen hat. Mercedes sagt ich soll was ausmessen weil bei einer solchen Laufleistung eventuell andere schalen rein müssen (denke mal wegen verschleiss des Pleuels). Was soll ich da messen? Den Durchmesser des Pleuls der in der schale läuft?
    Wie bekommt man die Dichtung an der Ölwanne runter? Die sitzt da drauf wie hulle oder kann man die drauflassen und die neue oben drauf?
    Was kann ich noch tun wo ich schon mal alles draußen habe? Motordämpfer sind I.O.
    Ölwanne war kein Schlamm drin nur paar teile von meinen Hydrostößel schaden.

    Fragen:

    1 Was soll ich noch kontrolieren
    2 Wie bekomme ich die Dichtung runter
    3 Welches Drehmoment haben die Schrauben für die Lagerschalen
    4 Ölpumpe reiniegen wenn ja was?

    Falls alles klappt werde ich nätürlich wieder posten
     
  8. #8 Deutz450, 17.03.2007
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    Die Dichtung bekommst mit nen Flachschaber ab, beim montieren der neuen Dichtung zusätzlich mit Dichtmasse arbeiten, da die Ölwanne sonst oft nicht dicht wird.
    Falls es tatsächlich die Lagerschalen sind, wo ich nicht so sicher bin, sollte alles ausgebaut werden, auch Pleuel mit Kolben (allerdings muss der Kopf wieder runter, da du die Kolben zwar nach unten raus aber nicht wieder reinbekommst). Dann nimmst du den ganzen Plunder und gehst damit zu einer Motorinstandsetzungsfirma, die misst alles aus, prüft die Kurbelwelle und gibt dir die entsprechenden Teile mit die du benötigst.
    Drehmoment für die Lagerschalen muss ich nachschauen.
     
  9. #9 Honigtoni, 20.03.2007
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    Lagerschalen sahen aus wie Sau! Ein wunder das die nicht auf der welle gefressen haben. Welle und pleul waren I.O. habe jetzt wieder vollen Öl Druck und das rasseln beim anfahren ist auch weg. Wannen Dichtung habe ich zusätzlich mit Dichtmasse abgedichtet.
    Aber was soll ich sagen nageln ist noch da. Komme wohl nicht drum herum den Spritzversteller zu demontieren. Ich frage mich nur ob eine Werkstatt diesen im eingebauten zustand nicht prüfen kann? Werde wohl mal beim freundlichen vorsprechen, bevor ich mir für 50 tacken die blöde schraube kaufe zum fixieren des Pumpenrades.

    LG
     
  10. #10 Honigtoni, 22.03.2007
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    Hura hura Hura!
    Nachdem ich die ersten 100 Km mit meinen neuen Lagerschalen gefahren bin hörte der Motor schlagartig auf zu Nageln. Er rennt wieder wie vor 18 Jahren.
    Jetzt würde mich nur Interessieren was die Lagerschalen mit dem Nageln zu tun haben? Mercedes sagt, das die Motoren sehr robust sind, aber wenn ein Bauteil nicht richtig funktioniert, der ganze Motor aus der Bahn geworfen wird.
    Erste Erklärung von mir:
    Zu geringer Öl
    Druck weil das Öl an den Lagerschalen ungehindert weg konnte. Dadurch kein Druck mehr auf den Hydrostößeln. Allerdings kann ich eigentlich klappernde Hydros vom Verbrennungsnageln unterscheiden.

    Folgendes ist wohl passiert:
    Klappernde Hydrostößel zu spät gewechselt so das der erste durchlagen wurde. Etwa 30 sek. nach dem durchschlagen plötzlicher Öldruckverlust im Stand. Irgendwie haben einige Metallspäne es geschafft am Ölfilter vorbei zu kommen, so dass sie in die Lagerschalen gedrückt wurden und dort emensen schaden anstellten.
    Somit war der Besuch beim freundlichen wohl umsonst und die teile die er tauschte waren vermutlich noch voll in Ordnung. Damit hat Bosch dann doch recht gehabt das die ESD I.O sind. Hätte ich die Stößel gleich getauscht wären mir rund 1000 € erspart geblieben.

    Vielen Dank an alle die stets bemüht waren mir zu helfen
     
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