Erfahrungswerte ?lverbrauch E 200 W210 ?

Diskutiere Erfahrungswerte ?lverbrauch E 200 W210 ? im W210 / S210 Forum im Bereich E-Klasse; Hallo, Wir haben auch einen E 200 W 210 Bj.95 in der Familie. Er wurde hauptsächlich als Langstreckenfahrzeug eingesetzt, hat mittlerweile...

  1. CLK55

    CLK55 Guest

    Hallo,

    Wir haben auch einen E 200 W 210 Bj.95 in der Familie.

    Er wurde hauptsächlich als Langstreckenfahrzeug eingesetzt, hat mittlerweile 218 k Kilom. runter.
    Ein sehr solides Fahrzeug, wir hätten ihn gern noch lange behalten :]

    Bis ca. 200 k war der Ölverbrauch von nicht messbar auf ca. 1 l
    pro 15 000 km gestiegen.
    Seit einigen Monaten jedoch stieg der Verbrauch auf ca. 1 l pro 1000 km an.
    Leistungsmässig ist keine Veränderung festzustellen.

    Gibt es Erfahrungswerte, ob das noch tolerabel ist oder sollte man sich auf einen baldigen Exitus des Motors einstellen ?

    Gruss

    Stefan
     
  2. #2 hometown, 19.10.2003
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    an eine Werkstatt deines Vertrauens, hört sich nicht normal an, obwohl mein W124 200-E BJ. 1995 hat damals auch so 0,5 - 1 L. auf 1000 KM verbraucht, nur mit dem habe ich immer ziemlich schnell von Heim zu Arbeit mich bewegt.

    Bei meinen derzeitigen Auto W210 290 TD habe ich wirklich gewundert hat so gegen 156.000 KM drauf und noch nie Öl nachfüllen müssen, obwohl gerade bei Diesel + Automatik + Klima ich mir da wohl mehr erwartet habe vom ÖL-Verbrauch.

    :prost
     
  3. #3 Ghostrider, 19.10.2003
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    Welches Öl fährst Du ?
    Sollte die Viskosität zu "dünn" sein (z.B. 0-W 30), dann kann ich mir schon vorstellen das er sich das bei der Laufleistung durch die Kolbenringe zieht.

    Schau mal in die BA und verwende zum Beispiel ein 15-W 40 Öl. Vielleicht kannst Du damit den Ölverbrauch in erträglichere Regionen lenken.
     
  4. CLK55

    CLK55 Guest

    Ist ein 10-W40, glaube ich.
    Und schon 8500 km drin.

    Werde mal Ölwechsel machen und was "dickeres " reintun.
    "Bläuen" bei Gas weg-Gas tut er nicht.
    Könnten schon die Ringe sein...

    Stefan
     
  5. #5 Goldfinger, 20.10.2003
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  6. hotw

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    Umölen macht man normalerweise nicht. Hab ich mir jetzt schon von einigen KFZ-Meistern sagen lassen.

    1l/1000km finde ich persönlich zu hoch. unsere Mercedes W124 230E / W202 C250D/ W202 C240 / W210 E230 haben so gut wie kein Öl gebraucht!
     
  7. #7 Goldfinger, 20.10.2003
    Goldfinger

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    "Interessant"! Und hast Du da auch eine Erklärung dafür bekommen, warum man das nicht macht?! :rolleyes:

    Habe schon so manche Gespäche zwischen Werkstattleuten u. Kunden mit angehört, wo es mir regelrecht die Nackenhaare aufgestellt hat. :wand

    Grüße
     
  8. hotw

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    Weil sich angeblich wie beim Einfahren auch der Motor und die Dichtungen auf das Öl einfahren/anpassen
     
  9. #9 Goldfinger, 20.10.2003
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    Bei jedem Ölwechsel eine andere Viskosität von einem anderen Hersteller zu verwenden, wäre wirklich nicht optimal.

    Aber EINE Umstellung macht nichts aus. Und wenn es sich bei dem "neuen" Öl noch um ein deutlich hochwertigeres u. für den betreffenden Motor geeigneteres handelt, dann ist diese EINE Umstellung nicht nur nicht schlecht, sondern sogar sehr gut für den Motor!

    Grüße
     
  10. CLK55

    CLK55 Guest

    In der Tat wurde beim letzten Ölwechsel ein anderes Öl als die Male vorher verwendet. Auch Castrol, jedoch andere Bezeichnung , angeblich gabs das bisherige nicht mehr ?( .

    Bezgl. der Scherstabilität kann ich Erfahrungen vorweisen, beim Jaguar XJS-12 stieg 3000 km nach dem Ölwechsel der Ölverbrauch stark an, habe da nur die Erklärung gefunden, dass dieser Motor die "Viskositätsverbesserer" besonders schnell geknackt hat.

    Danke für die Tips !

    Stefan
     
  11. #11 Goldfinger, 20.10.2003
    Goldfinger

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    Hallo,

    nicht alle, aber speziell einige Castrolöle haben wirklich vergleichsweise hohe Verdampfungsverluste!

    Noch was zur Scherstabilität: Rein mineralische Grundöle sind von Natur aus nur Einbereichsöle, u. benotigen daher einen vergleichsweise hohen Anteil an VI-Verbesserer, damit daraus z. B. ein 15W-40er wird.

    Das ist aus zweierlei Gründen ungünstig: 1. Wie Du bereits selbst festgestellt hast, unterliegen die Vi-Verbesserer einem Verschleiß. Die langkettigen Moleküle, welche in kaltem Zustand "zusammengeknäult" sind, entknäulen sich mit zunehmender Temperatur u. wirken dadurch bei hohen Temperaturen viskositätserhöhend.

    Im Motor (nicht nur im Jaguar-12er) werden diese aber mit der Zeit regelrecht zerhackt (geschert). Diesen Verschleiß kann man nicht mehr rückgängig machen. Abhilfe schafft hier alleine, dass Öl rechtzeitig auszuwechseln! Eingefüllt wurde ein 15W-40. Und heraus kommt meistens ein 15W-20!!! Wie genau hängt natürlich auch von der Belastung u. der Verweildauer im Motor ab!

    2. Einige VI-Verbesserer (meistens solche, welche in billigen Ölen enthalten sind) verschmutzen außerdem auch noch den Motor. Insbes. im Bereich der Ringnuten der Kolben. Und das hat dann noch zusätzlich einen erhöhten Ölverbrauch zur Folge!

    Wirklich hochwertige synthetische Grundöle sind sehr temperaturstabil u. haben von Haus aus bereits einen breiten Viskositätsbereich. Deshalb benötigen sie 1. schon mal weniger VI-Verbesserer u. 2. sind die bei diesen Ölen verwendeten sehr viel robuster!

    Kommt ein nicht sehr hochwertiges 15W-40 als 15W-20 aus dem Motor. So wäre unter gleichen Bedingungen aus dem empfohlenem LM-Öl ungefähr nur ein 5W-35er geworden (ursprünglich 5W-40).

    Abgesehen davon ist dieses sehr viel temperaturstabiler, hat kaum einen Verdampfungsverlust u. hält hohe Temperaturen sehr viel besser u. über einen sehr viel längeren Zeitraum aus, ohne dabei übermäßig zu altern. Ist deshalb NICHT NUR für etwas ältere, aber BESONDERS für solche Motoren wirklich sehr empfehlenswert!

    Grüße

    P. S. Kenne z. B. etliche BMW-Werkstattmeister, welche in die Kundenautos ein (sehr teures) Öl von Castrol einfüllen (müssen). Und in ihre eigenen aber das von mir empfohlene LM-Öl!
     
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Erfahrungswerte ?lverbrauch E 200 W210 ?

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