Fahrspass

Diskutiere Fahrspass im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Also auch jemand, der sich selber als Kosmopolit sieht. Die meisten Menschen weltweit sind aber Nationalisten oder gar Provinzialisten !! Das...

  1. #61 Ellerbach, 22.04.2020
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    Das deckt sich keinesfalls mit meinen Erfahrungen. Und ich habe sehr viel von dieser Welt gesehen.
     
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  2. #62 hijacker123, 23.04.2020
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    Also die Azoren sind wirklich alles, aber 2020 bestimmt kein touristischer Geheimtipp mehr den man in einem Forum vor Google Bots schützen muss. =)
    Easyjet und Ryanair fliegen seit mehreren Jahren nach Ponto Delegada.
    Achja, die Reedereien haben die Azoren auch schon seit ein paar Jahren im Programm.
    Trotzdem danke, dass du als großzügiger Kosmopolit diesen Geheimtipp hier geteilt hast. =)=)=)
     
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  3. #63 maulkorb, 23.04.2020
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    Okay, das war dann wohl um 2004 noch n bißchen anders. Da ging direkt von Deutschland nur einmal die Woche n Flieger nach Ponta Delgada, von Frankfurt, nur Sonntags. In der Woche nur von Lissabon. Dann isses schade, daß sich so geändert hat ... echt schade ... ;( :(
     
  4. #64 Manuel E 250, 25.04.2020
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2020
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    Ein nettes Thema! 8)

    Ich habe meinen jetzigen Mercedes zwar schon zwei Jahre, doch so viele lange Strecken fuhr ich damit noch nicht - in den Urlaub flogen wir meist und da meine Frau ohnehin nicht so gerne lange Auto fährt (und seit Juli 2017 mit Kind ohnehin nicht mehr), kam an Strecken von mehr als 300 km nur einmal Gardasee und einmal Norddeutschland zusammen. Geschäftlich fliege ich auch meist oder nehme ein Geschäftsauto. Dieses Jahr wollten wir an Ostern damit an den Gardasee und nach Südtirol und im Sommer nach Nord-Dänemark, aber das wurde bzw. wird ja coronar bedingt nichts.

    Vor unserem Kind flogen wir im Frühjahr und im Herbst meist irgendwo weiter weg, aber fuhren im Sommer zumindest nach Italien - irgendwo ins Land und verbrachten anschließend immer noch eine Woche in unserem liebsten Gourmet- und Wellnesshotel in Südtirol. Das mit unserem alten Jaguar, mit dem auch die Fahrt an sich schon ein Genuss war. War uns nach Cabrio-Urlaub, fuhren wir auch manchmal mit einem unserer smart Cabrios in Europa herum. Und obwohl wir stets mit vielen Klamotten (z.B. für eine Woche Urlaub pro Person 10 - 12 Paar Schuhe ;-) ) verreisen, ging sogar das. Peinlicherweise musste ich da zwar Vieles in Plastiktüten verpacken, um in jeden kleinen Zwischenraum Gepäck zu stecken, doch es ging. :D

    Auch auf Flugreisen in alle Welt geht es für uns nicht ohne Auto, da haben wir eben immer Mietautos unterschiedlichster Art. In USA (v.A. Florida) meist Chrysler Sebring Cabrio oder später Chevy Camaro Cabrio, in Süditalien in Kalabrien, auf Sizilien etc. Fiat 500, auf den Kanaren immer irgendwas Billiges wie Panda oder Corsa und in Asiatischen Ländern dort übliche und unauffällige Autos. In Thailand und Laos fuhren wir z.B. irgendwas von Toyota, in Indonesien für die Reise von Jakarta quer durch Java nach Bali einen Mitsubishi L300. Das ist immer eine Abwägungssache: Einerseits wollen wir im Alltag der Menschen nicht mit etwas Teurem als großkotzige Westler auffallen, da wir ja die einheimische Bevölkerung und ihr Leben kennenlernen wollen, andererseits nächtigen wir fast immer in welchen der besten Hotels der jeweiligen Städten, in denen reiche Einheimisch mit Panamera, S-Klasse oder Bentley vorfahren und wir mit einem rappeligen Japaner ziemlich armselig wirken. =) In Städten wie New York oder Hong Kong und vielen ähnlichen Städten mehr verzichteten wir meist auf einen Mietwagen, da wir alles zu Fuß erkunden oder mal eine Hotellimousine nehmen.

    Vor Allem mit dem Jaguar erlebten wir oft schöne Situationen, da er mit seinem dunkelgrünen Metalliclack und weißen Speichenfelgen auffiel und häufig für Entzückung sorgte. Damit kamen wir oft mit Einheimischen in Kontakt und hatten hier und da aus Sympathie Vorteile.

    Unvergesslich war auch oben genannte Fahrt durch Java nach Bali. Dagegen ist z.B. Thailand (dort übernahm ich im ersten Asien-Urlaub damals das Auto mitten in Bangkok im Hotel und wollte es die erste Viertelstunde eigentlich am liebsten wieder zurückgeben, doch dann machte es Spaß) hoch zivilisiert und das Autofahren Pillepalle. In Indonesien muss man noch achtsamer sein, die Krater in den Straßen sind noch größer und der Verkehr aus Autos, LKWs, Mofas, Rollern, Eselskarren, Fahrrädern, Fußgängern und Allem, was sonst noch so auf die Straße kann, ist gewöhnungsbedürftig. Dagegen ist der Stadtverkehr von Palermo, den viele Deutsch schon als den Horror empfinden, entspannt wie eine Fahrt durch Stuttgart. =) Auf Java hatten wir auf einer Etappe (knapp 300 km in 12 Stunden) in der Dunkelheit am Hintern der Welt einmal eine Reifenpanne. Wie aus dem Nichts kamen 5 Männer, halfen uns und verschwanden wieder. Zuerst dachten wir, sie rauben uns jetzt aus, aber für sie war es eine Ehre, uns zu helfen. Ebenso in Erinnerung: Im Grenzgebiet von Thailand zu Myanmar kurvten wir unbedarft mit unserem Autochen durch die Gegend und wunderten uns schon über die vielen Polizeiposten ohne Menschen drin und andere polizeilich-militärische Dinge, aber dachten uns nichts weiter dabei. Abends im Hotel schlug der Hoteldirektor die Hände über dem Kopf zusammen, als wir ihm von unserem schönen Ausflug erzählten - scheinbar sind dort Entführungen und Mord an der Tagesordnung und Touris sollten dort auf keinen Fall hin. Der Kampf zwischen Drogenkartellen und Staat war damals ziemlich heftig. Am nächsten Tag weigerte er sich, uns unser Auto auszuhändigen und gab uns stattdessen seine Limousine samt Fahrer. =)

    Tolle Taxifahrten hatten wir in Marrakech. Wir ließen uns damit zum Essen fahren und sagten dem Fahrer, das Restaurant rufe ihn an, wenn wir fertig sind. Als er uns dann später abholte, war die Wiedersehensfreude groß - schon auf der Hinfahrt haben meine Frau und ich uns toll mit dem jungen Kerl unterhalten. Auf der Rückfahrt rasten wir in der löchrigen, aber mit großen Lautsprechern ausgestatteten Karre ganz laut "La Isla Bonita" und ähnliche Madonna-Songs hörend durch die Stadt und hatten viel Spaß, weil wir alle mitsangen. Dort hatten wir keinen Mietwagen, aber immer, wenn wir ein Auto brauchten, riefen wir ihn an. 8) Genauso hatte ich vor vielleicht 15 Jahren meinen Stamm-Taxifahrer bei Aufenthalten in Berlin. Er hatte genau so einen 123er, wie ich ihn als erstes Auto hatte. Darüber unterhielten wir uns bei der ersten Fahrt und tauschen die Telefonnummern aus. War ich abends der letzte Fahrgast, standen wir am Ziel oft noch eine Stunde lang herum und tratschten.

    Ich genieße das Autofahren überall auf der Welt und passiert ist bislang noch nie etwas, außer dass uns auf einer schmalen Bergstraße auf Madeira ein Bus heftig rammte und wir den letzten Urlaubstag eben mit einer gewölbten Motorhaube und entsprechenden Windgeräuschen verbrachten, nachdem der Vermieter meinte, es funktioniere ja alles und da müssten wir für den einen Tag kein neues Auto mehr holen.

    Gerade in Ländern, in denen scheinbar das totale Chaos herrscht, funktioniert das Autofahren wunderbar - wenn man sich darauf einlässt und nicht über die Gefahren nachdenkt. Jeder denkt mit und handelt entsprechend. Selbst auf einer zweispurigen Landstraße zu überholen, wenn auf der Gegenspur auch jemand überholt, geht problemlos, weil jeder damit rechnet und zur Not immer jemand ausweicht. Die erste Stunde eines solchen Urlaubs ist meist schon anstrengend, doch dann machts Spaß. Schlimmer ists dann eher zurück in Deutschland, wenn ich einfach flott in einen Kreisverkehr einfahre und angehupt werde, weil ich nicht wartete, bis ein noch einen halben Kreisverkehr entfernter Bummler vorbeigebummelt ist. :D
     
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  5. Jupp

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    Vielleicht noch als Ergänzung: Fast nirgends auf der Welt wird man nur aufgrund eines teuren Autos als großkotzig wahrgenommen, in der Regel kommt erst einmal Bewunderung. Und wenn man sich dann entsprechend verhält, ist das null Problem.
    Probleme damit gibt es eigentlich fast nur in unserer Neidgesellschaft. Dabei will ich das auch einschränken, oft auch gibt es positive Rückmeldungen, aber eben nicht immer, obwohl man gar nichts gemacht hat.
     
  6. #66 Ellerbach, 27.04.2020
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    Bei unserer Rundreise im letzten September haben wir auch grenzwertiges erlebt.

    Unterwegs, südlich des Gardasees, wurden wir auf einer Landstraße bei durchgezogenem weißen Strich von einem Alfa überholt. Ich sagte noch zu meiner Frau, dass sie hier sehen kann, dass der durchgezogene Strich für einen Italiener keinerlei Bedeutung hätte.

    Drei Kurven weiter parkte der Alfa rechts am Straßenrand. Während ich vorbeifuhr hörte ich ein dumpfes Geräusch, und der Alfa fing an zu hupen. Ich habe darauf nicht reagiert, ich sah das in keinem Zusammenhang mit uns. Kurz darauf sah ich im Rückspiegel, wie der Alfa uns folgte und mit Lichthupe Signal gab. Also hielt ich am nächsten Ortseingang.

    Der Beifahrer stieg aus und gab mir mit wilden Zeichen zu verstehen, daß ich seinen Außenspiegel abrasiert hätte und zeigte sofort einen Ebay-Seite auf seinem Handy, auf der ein Ersatzspiegel für 150.-€ angeboten wurde. Dann zeigte er mir einen langen schwarzen Strich an meinem hinteren rechten Kotflügel. Ich war jetzt nur noch mit diesem Strich beschäftigt , zum Glück, denn ich stellte ganz schnell fest, daß es sich um schwarze Wachskreide handelte.
    Ich beruhigte den Beifahrer ( Fahrerin war die Frau und hinten saß ein ca. 10 Jahre altes Kind drin ) und sagte , wir sind gut versichert. Und jetzt rufen wir die Polizei, dann regelt die Versicherung den Rest. Da zeigte er mir eine andere Ebay-Seite, jetzt sollte der Spiegel noch noch 100 € kosten und als ich mein Telefon zückte um die Polizei zu rufen ( hätte gar nicht gewusst wo ich da anrufen sollte ) sind sie auf und davon. Hinterher stellte sich raus, daß der dumpfe Schlag durch einen Stein verursacht wurde, ein Fingernagel großes Stück Lack fehlte auf der Motorhaube. Der schwarze Strich wurde auspoliert.
     
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