Fahrzeugbewertung nach Schwacke

Diskutiere Fahrzeugbewertung nach Schwacke im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Hallo zusammen, nach der leidigen Dieseldiskussion und dem drohenden bzw. schon vorhandenen Wertverlust, habe ich meinen T mal für 7,90€ bei...

  1. #1 Modell T, 27.03.2018
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    Hallo zusammen,

    nach der leidigen Dieseldiskussion und dem drohenden bzw. schon vorhandenen Wertverlust,
    habe ich meinen T mal für 7,90€ bei Schwacke bewertet.
    C220 T CDI 4Matic 7G+, Ez 02/14 mit 58000km. (Ausstattung wurde komplett einbezogen)
    Händler Einkauf 19750,-
    Händler Verkauf 23050,-
    Wenn ich mir die Preise für S204, S205 und S212 bei Mobile ansehe,
    kann ich das nicht so richtig glauben. Klingt zwar gut, sind aber im Vergleich
    2000 - 3000 zu viel. Ich schaue zwar regelmäßig nach einem S212 (einfach komfortabler),
    allerdings habe ich den Richtigen noch nicht gefunden und Hand aufs Herz,
    ist ein Luxusproblem. Für 2 Personen reicht der 204er immer.
    Wäre aber interessant einmal die Realität der Bewertung auszutesten.

    Wäre mal interessant welche Erfahrungen der eine oder andere gemacht hat.

    Gruß Frank
     
  2. Tewego

    Tewego Moderator

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    Hallo,

    ich :verschieb das mal in die Diskussion.
     
  3. #3 conny-r, 27.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 27.03.2018
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    Weshalb wundert Dich das bei der Diesel Schwemme.
    Habe meinen 205er 10 Mon alt 17tsd/km fast 47 % unter Neupreis gekauft. :]
    MB Händler, Junge Sterne, Komplett Bereifung Sommer Neu und weiterem Pi,Pa,Po
     
  4. Jupp

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    Ich denke das wirst du auch nicht bekommen (also knappe 20.000€).
    Aber die Dieseldiskussion sehe ich da ein gutes Stück überbewertet. Als ich meinen vor gut 2Jahren kaufte, habe ich 14.000€ dafür gezahlt (von Privat, ein Händler hätte noch weniger gezahlt). Klar ist das nicht direkt vergleichbar, weil deiner deutlich besser ausgestattet ist und meiner schon 100tkm auf der Uhr hatte (das Alter war allerdings gleich). Und da war die Dieseldiskussion noch nicht so vorhanden. Aber das zeigt mir, so viel mehr hätte auch damals niemand gezahlt.
     
  5. #5 Modell T, 28.03.2018
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    Hallo Conny,

    der Preisverfall wundert mich nicht. Allerdings ist es erstaunlich,
    dass Schwacke bei all den Diskussionen noch so einen Wert ermittelt.

    Ich für meinen Teil werde den Wagen weiter fahren und ggf. mit SCR nachrüsten.
    Alles andere ist Geld verbrennen. Danach stimmt auch der Restwert wieder.
    Aber diese Diskussion will ich hier nicht aufmachen, die läuft schon in anderen Threads.

    Was die Listenpreise angeht, halte ich das für Betrug am Kunden. Egal welcher Hersteller.
    Bei immer mehr Gleichteile, weltweiter Einkauf von Teilen und extremer Produktivitätssteigerung
    sollten die Kisten eigentlich billiger werden. Verschenken tun die Kollegen auch nichts nach 3 Monaten Zulassung
    und einem Preisverfall von um die 30%. Fazit: "Nie mehr ein Neuwagen"
    Von meinen 14 Fahrzeugen waren 5 nagelneu. Der Erste hat 1981 15240 DM gekostet,
    der letzte Neue 2005 34000€. Der T stand Anfang 2014 mit gut 54000€ in der Liste.
    Das ist für den normal verdienenden nicht mehr tragbar.

    Gruß Frank
     
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  6. tk2007

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    Neufahrzeuge sind wirklich nicht mehr tragbar. Über 50.000 Euro für ein Auto zu zahlen kann sich ein normaler Familienvater gar nicht mehr leisten und dann bekommt man meiner Meinung nach auch nicht mehr die Robustheit und Langlebigkeit die man vor 30 Jahren noch bei MB gekauft hat.
    Was die Schwacke angeht so wird diese möglicherweise dieser Panikmache eben nicht so verfallen sein.
    Mein Vater fährt auch nen S204 220CDI und wollte den jetzt verkaufen um auf nen B-Klasse Benziner umzusteigen.
    Da wir aber aufm Land wohnen ist das Auto gar nicht so wirklich betroffen und ich hab ihm davon abgeraten.
    Ich bin mir auch sicher dass das ganze Theater sich wieder legen wird.
    Man kann den Diesel nicht komplett verschwinden lassen. So einfach geht das nicht.
    Und ich bin auch mal sehr gespannt was aus der Klage in Stuttgart wird wo ein Dieselfahrer geklagt hat weil er die KFZ Steuer für seinen Diesel (welche ja sowieso schon teurer ist als Benziner) bezahlt um alle öffentlichen Straßen nutzen zu dürfen. Da dies nicht mehr gegeben ist passt die Steuer nicht mehr zu dem eigentlichen Sinn - Nämlich der Straßennutzung. Die Klage läuft - ich bin gespannt denn streng genommen hat der Mann ja Recht. Ich hoffe sein Anwalt hat was drauf denn das könnte ein weitreichendes Urteil werden..........
     
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  7. #7 conny-r, 28.03.2018
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    Genau mein letzter Neuwagenkauf (vor 40 Jahren ) :D war 1978 Golf L 50 PS 9000 DM nach 2 Jahren für 7000 DM mit 40 tsd auf der Uhr verkauft. Das waren noch Zeiten
     
  8. #8 Modell T, 28.03.2018
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    Kluge Entscheidung! Bei Mercedes merkt man extrem die einzelnen Modelle.
    Im Urlaub hatte ich mal eine B Klasse, nicht schlecht aber im Detail wirklich unter der C Klasse.
    Genau so wird es nach oben zur E Klasse sein. Bei den Preisen, darf das aber eigentlich nicht so offensichtlich sein.

    Mein Händler macht schon mächtig Werbung für die neue A Klasse.
    Ab 35000,- mit ein wenig Ausstattung. Ab 30000€ geht es los.
    Hallo!!! Wir unterhalten uns über einen Kompaktwagen.
    Dazu kommen noch die unverschämten Unterhaltskosten. Ich habe es zu einem anderen Thema
    schon erwähnt. Der C220 ist exakt doppelt so teuer wie mein Vorgänger ein
    Honda Accord Tourer 2.2 Diesel. Viele Kunden die so einen Wagen finanziert oder geleast haben
    werden noch die Augen verdrehen.

    Mir macht mein T dennoch Freude und ich zahle jedes Jahr die MB100 Garantie.
    Ist bei Mercedes gut angelegtes Geld und hat sich auch schon gerechnet denn
    vom Besten oder Nichts ist Mercedes meilenweit weg! Vom Fahren her ist es eine andere Welt,
    da kann man nicht meckern. Aber Material und Verarbeitung läßt zu wünschen übrig.
    Was das Knarzen angeht war selbst mein 99er Citroen besser, von meinen Japanern
    ganz zu schweigen.

    Ich wollte halt mal deutsches Premium fahren, jetzt muss ich damit leben.

    Gruß Frank
     
  9. #9 hijacker123, 28.03.2018
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    Dann hat der Hersteller bei Dir ja genau das erreicht was er wollte.
    Mit kleinen Änderungen bei Akustik, Haptik und Optik wird dem Kunden suggeriert in einem hochwertigeren Produkt zu sitzen, sodass er bereit ist einen mittleren vierstelligen Mehrpreis zu investieren. ;)
     
  10. Jupp

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    Wann waren denn genau die Zeiten, wo sich ein "normaler Familienvater" mal so locker einen neuen Mercedes leisten konnte?

    Heute dafür sehe ich wirklich gute Zeiten für Leute, die jung gebraucht kaufen. Und grade mit meinen beiden 204 bin ich bislang wirklich gut gefahren. Nach inzwischen rund 5,5 Jahren und rund 130tkm war ich nicht einmal mit einem fahrzeugspezifischen Defekt in der Werkstatt. Frühere Mercedes waren klar schlechter.
     
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  11. #11 stud_rer_nat, 29.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 29.03.2018
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    Ist es... es gehören allerdings immer zwei dazu. Jemand der verarscht und Jemand, der sich verarschen lässt. Warum wohl lässt Daimler mittlerweile einen Großteil der C-Klasse in Südafrika zusammenschrauben? Um Gewinne zu maximieren. Und das funktioniert ja, wie man sieht. Die C-Klasse wurde dadurch für den Endverbraucher keinen Cent billiger, in Südafrika arbeiten die Leute aber für einen Bruchteil. Da fällt dann auch das (ökologisch sinnvolle???) Verschiffen nach Germany nicht ins Gewicht.

    Und die Käufer scheint es nicht zu stören, dass Sie keine "deutsche Wertarbeit" mehr für horrendes Geld kaufen, sondern einen in Afrika zusammengeschraubten Stern
    ...
    Wobei ich die Firmen auch verstehen kann. Die Gewerkschaften haben in Deutschland seit langem einfach - im Boxen würde man es "überpaced", nennen. Die Firmen nutzen zum Großteil doch nur noch den guten Ruf und den Name, lassen aber größtenteils im Ausland produzieren. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht...

    Das wird das Endergebnis der viel gepriesenen Gloabalisierung sein: hier wird es nur noch ganz wenige hochbezahlte Jobs geben, alles was mit Produktion zu tun hat, wird verlagert. Es sei denn es kommt auch hier ein Trump und schiebt diesem Exodus einen Riegel vor... Aber das wäre ja - medial gehypt - das Schreckgespenst schlechthin.

    Das bei den Kunden von den Einsparungen nichts ankommt, steht auf einem anderen Blatt. Das ist auch nur in Deutschland so. In den USA z.B. werden Daimler vergleichsweise zu Schnäppchenpreisen verramscht, inkl. langen Garantien und kostenlosen Servicepaketen. Das machen dort alle deutschen Hersteller. Da kommen einem echt die Tränen, wenn man die Preise dort sieht... Trotzdem haben die deutschen Hersteller dort nur einen Marktanteil von mageren 7% (alle zusammen)...

    Gleiches konnte man z.B. auch bei der Textilindustrie beobachten. Als Beispiel Metzingen in Ba-Wü: vor 30 Jahren noch eine Textilstadt. Boss hat dort z.B. produziert. Heute gibt es da quasi keine Textilindustrie mehr, nur noch "Outlet Center"... Eine in Metzingen produzierte Hose hat vor 30 Jahren, sagen wir 150 DM gekostet. Heute wird das Zeug in Fernost für einen Bruchteil der Kosten genäht und kostet 150€. Wer sind die Hauptgewinner der Globalisierung?

    Und zu den Listenpreisen und dem Wertverlust... mal ein extremes Beispiel bei meinem C5 (bei Daimler sind die Rabatte deutlich niedriger)... Listenpreis um die 43.000 € (der wird natürlich auch in den Vergleichstests der Autopresse angesetzt). Bestellt für 31.500 €... Wenn er nach einem Jahr noch laut Schwacke oder sonstwem vielleicht 26.000 € wert war, so ist das auf dem Papier ein wahnsinniger Wertverlust gegenüber dem Listenpreis. Real aber vollkommen ok... Man darf bloß nicht das kaufen, was Alle kaufen...
    Und wenn Neuwagen, dann fahren bis zum bitteren Ende. Alles andere ist Geldvernichtung.
     
  12. tk2007

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    Frühere Modelle waren klar schlechter?
    Also 130Tkm ohne fahrzeugspezifischen Defekt das nenne ich schonmal ein Glücksfall.
    Ich will die heutigen Autos nicht schlecht reden.
    Man fährt möglicherweise angenehmer, ruhiger und komfortabler durch die vielen kleinen Helferlei die dazu kamen im Laufe der Jahre.
    Aber langlebiger sind sie sicher nicht. Desto mehr Elektrik drin ist desto mehr kann kaputt gehen.
    Auch die kleinen 4 Zylindermotoren mit 1,6 Liter Biturbo und über 200 PS laufen sicher keine 400-500 Tkm mehr.
    Da sah es mit den alten 3 Liter 6 Zylinder doch anders aus.
    Wir sind inzwischen zu einer Wegwerfgesellschaft erzogen worden und das wirkt sich nicht nur auf das Kaufverhalten aus sondern auch auf die Lebensdauer. Viele Leute wollen ja gar nicht mehr selbst am Auto schrauben (selbst wenn man es könnte) und wollen gar nicht mehr 20 Jahre das gleiche Auto fahren.
    Daher glaube ich das es in 20 Jahren nur sehr wenige Oldtimer aus diesem Jahrtausend geben wird.
    Ich denke vielmehr die letzten Oldtimer werden 208 und 202 möglicherweise sein.
    Was die Motoren angeht so waren der M102 und M103 meiner Meinung nach mit das Beste was je gebaut wurde.
     
  13. #13 Modell T, 29.03.2018
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    Ich habe kein Problem damit, wenn etwas kaputt geht. Dafür ist ein Kfz von A - Z ein Verschleißteil.
    Die Frage ist, wie hoch sind die Reparaturkosten? Nach 2 Jahren und ca. 36000 km reklamierte ich eine defekte
    Start / Stop. Trotz Star Diagnose 2 Tage Fehlersuche. Dann kam die Erkenntnis, die Hauptbatterie bringt nur noch
    ca. 70%. Die Diagnose ging auf MB100, die Batterie selbst schlug mit 321€ zu Buche.
    Im 3. Jahr war die Dämpfung der Mittelarmlehne defekt. Reparatur natürlich nicht möglich.
    Das Teil kostet über 300€ plus Montage. Ging auch auf MB100. Gleichzeitig verabschiedete sich die
    Wasserpumpe. Seit Feb 2017 ist Ruhe, keine Defekte und Auffälligkeiten mehr.
    Mein Vertrauen ist getrübt und deshalb werde ich die Garantie verlängern so lange ich den Wagen fahre, ca. 500€ extra / Jahr.

    Da denke ich mit Freude an meinen Mitsubishi Sigma Kombi zurück.
    3.0 V6 mit 170 PS, er war nicht der Schnellste, er mochte auch keine hohen Drehzahlen.
    Er zog aber von unten raus wie ein Bulle und war immer unter 10 Liter zu fahren.
    Normalbenzin wohlgemerkt. Gekauft als Zweijährigen mit 36000 km für 26500 DM, verkauft als
    Zehnjährigen mit 224000 km für 3200 €. Reparaturen, neue Hydrostößel bei 160000 km für 240 DM.
    Wirklich Leute, der wollte noch nicht einmal eine neue Glühbirne. Stpßdämpfer, Bremsen etc.
    zähle ich als Verschleißteil. Davon kann man heute nur noch träumen.

    Natürlich sind die Fahrzeuge nicht vergleichbar und die Wahrscheinlichkeit eines Defektes ist ungleich höher durch
    die extreme Elektronik. Aber muss eine Reparatur heute so teuer sein?
    Da macht man sich schon Gedanken ob KIA mit 7 Jahren Garantie nicht die bessere Wahl ist.
    Schaut euch mal im KIA Forum um, da kann man nur staunen.

    Gruß Frank
     
  14. tk2007

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    Naja diese 500 Euro extra plus Materialkosten für Batterie und Wasserpumpe macht dann in 3 Jahren auch schon über 2000 Euro Kosten.
    Diese MB100 Garantieverlängerung ist ja im Grunde auch mit zu berücksichtigen was die Reparaturkosten angeht finde ich.
    Soviel hab ich in meinen 190er den ich 11 Jahre lang hatte nicht innerhalb von 2 Jahren investiert.

    Für mich zählt vor allem die Tatsache das ich in dem Gewerbe gelernt habe (in Spedition an LKW).
    Und zwar wo das noch Mechaniker hieß und nicht Mechatroniker.
    Da ich kein Elektriker bin kann ich nicht jedes Teil so einfach reparieren. Viele mechanische Dinge kann man noch reparieren wenn auch mit ein bissel Improvisation. Elektrische Teile gehen kaputt und werden getauscht.
    Andere Teile gehen gar nicht erst kaputt wie ein mechanisch verstellbarer Sitz oder Fensterkurbel.
    Mein Arm funktioniert immer.
    Bei der elektrischen Lösung kann der Schalter kaputt gehen, das Kabel, der Motor etc. etc.
    Klar ist es bequemer und die Menschen werden immer fauler (erinnert mich an den Film Wall.E wo alle von Jahr zu Jahr fetter werden).
    Aber muss das sein?
    Ich persönlich werde mir wohl auch bald eine 2-3 Jahre alte E-Klasse kaufen.
    Aber ich freue mich auch nach wie vor an meinem 208 CLK Vormopf von 1998 selbst rumzuschrauben........

    Was Kia angeht so gebe ich dir Recht.
    Sind meiner Meinung nach noch mit der einzigste Hersteller wo Preis Leistung noch stimmt (fängt mit dem Kaufpreis an).
    Ich fahre auch nur Mercedes weil ich über meinen Vater Mitarbeiterrabatt bekomme und den Elektriker gut kenne und dadurch sowohl gute Preise bekomme als auch nen kompetenten Fachmann habe wenn ich selbst nicht mehr weiter weiß.
     
  15. #15 conny-r, 29.03.2018
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    ... und auch repariert, wenn man etwas davon versteht.
     
  16. #16 Modell T, 29.03.2018
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    Ihr habt ja beide Recht. Was habe ich früher geschraubt, aus Hobby. Vergaser überholt, Hauptbremszylinder überholt, Getriebe zerlegt,
    Kopfdichtungen getauscht etc. etc. Ich bin jetzt 61 Jahre alt, habe gut verdient und will nicht mehr schrauben.
    (Außer an einem schönen Oldtimer, aber dafür fehlt mir der Platz. Beide Garagen sind belegt.)
    Für mein Geld erwarte ich jetzt Service und Qualität! Service kann meine Niederlassung, kein Thema.
    Qualität hat sie bisher auch geliefert, aber zu welchem Preis. Darüber habe ich mich vor dem Kauf informiert,
    bin also nicht überrascht. Ich kalkuliere für Inspektion, Verschleiß und Garantie 2000€ / Jahr.
    Mal bischen mehr, mal bischen weniger. Die Rechnung geht auf und solange das so bleibt,
    macht er mir auch Freude.
    Ist halt eine Sparbüchse ohne Boden.

    Gruß Frank
     
  17. #17 conny-r, 29.03.2018
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    Mit meinem neuen muß ich leider wegen Junge Sterne zu MB.
    Mein SLK Bj 2003 seit 12 Jahren in meinem Besitz.In dieser Zeit habe ich außer Bremsbeläge nur für 750 EUR Teile geholt, davon für 400 EUR Gummi Dichtungen.Dieses Fahrzeug ist das beste und preiswerteste was ich in den letzten 50 Jahren erworben habe.
     
  18. #18 stud_rer_nat, 29.03.2018
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    Ich hatte auch einfach kein Vertrauen mehr zu den Sternen. Viele nervige (und teure) Kleinigkeiten. Dauernd war irgendwas. Klar, es waren keine Neuwagen, aber bei einem Stern unter 100 TKM erwarte ich schon, dass die ZV funktioniert, die Federn nicht brechen, die Stoßdämpfer nicht defekt sind (sauteuer, da Sportpaket - dafür bekommt man ein ganzes Tuning-Fahrwerk) das Radio funktioniert, er nicht rostet, das Panoramaschiebedach nicht klemmt, etc...
    Und mein Vertrauen sinkt immer weiter, je mehr die Kisten zu rollenden Computern umfunktioniert werden...

    Bei Kia hatte ich auch geschaut. Die sind mittlerweile aber auch alles andere als günstig. Die 7 Jahre Garantie sind da voll mit eingepreist...

    Für mich geht immer noch nichts über einen Ami... Unser Dodge war deutlich zuverlässiger als unsere Daimler. Das Einzige was da kaputt ging (zum Glück während der Garantie), war das Mercedes-Getriebe, bzw. dessen Steuerteil... :rolleyes:
     
  19. tk2007

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    Naja selbst Leute die Mechaniker gelernt haben reparieren diverse Elektroteile nicht.
    Ein Schalter für 20 Euro wird nicht repariert. Auch Stellmotoren an Sitzen beispielsweise werden getauscht wenn sie durchbrennen.
    Da wird nix geöffnet und getauscht.
    Das sind halt Dinge die bei Mechanik repariert, bei Elektrik getauscht wird und letztlich teurer ist.

    Etwas von dem Handwerk zu verstehen ist aber so oder so Grundvoraussetzung um dran rumzubasteln.
    Wenn da ich da meinen Nachbarn sehe der meiner Einschätzung nach nicht so viel Ahnung hat wie der an seinem Auto rumbastelt da bekomm ich immer Bauchweh........
     
  20. C240T

    C240T Moderator

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    Sorry, aber das ist ein schönes Beispiel wie man sich die Vergangenheit schönreden kann.
    Gerade die M102 und M103 hatten häufig Probleme mit den Ventilsitzen, Ventilverkokung, Ventilführungen, eingelaufenen Nockenwellen, auch Kopfdichtungen kamen gelegentlich, von Ölverlusten ganz zu schweigen.
    Die Kisten hab ich noch in der Niederlassung gemacht.
    Von den Umrüstungen der Steuerketten auf Duplex beim M102 reden wir besser gar nicht.

    Rein technisch waren da die M111 und M112 deutlich unauffälliger. Die haben wirklich nur wenige Schwachstellen.

    Sie waren allerdings relativ einfach zum dran schrauben und auch der Laie konnte bissl dran herumfummeln, was aber auch selten wirklich von Erfolg gekrönt war.
    Tatsache ist aber auch, dass die Fahrzeuge heute, selbst für die meisten Mechatroniker einfach zu komplex sind, dazu extrem Montageorientiert konstruiert werden und aufgrund dessen auch immer schlechter und folglich teuer zu reparieren sind, auch darin gegründet, dass sich die Technik immer schneller weiterentwickelt und dadurch immer mehr Teile in kleinen Stückzahlen logistisch gehandelt werden müssen.
     
    Jupp und conny-r gefällt das.
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