Fahrzeugbewertungen unrealistisch?

Diskutiere Fahrzeugbewertungen unrealistisch? im Automobiles Allerlei Forum im Bereich Rund ums Auto; Hallöle, was mir immer auffällt, wenn ich eine Bewertung für ein Auto sehe: das Zulassungsdatum hat einen extrem höheren Einfluss auf den...

  1. eggett

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    Hallöle,

    was mir immer auffällt, wenn ich eine Bewertung für ein Auto sehe:

    das Zulassungsdatum hat einen extrem höheren Einfluss auf den bewerteten Fahrzeugwert als die Km-Leistung.

    Da hat man ein Auto, welches 2 Jahre alt ist, 40.000 gelaufen hat und mit 20.000.- € bewertet wird.

    Wenn das gleiche Auto nun 80.000 drauf hätte, würde der (jetzt als Beispiel genannte!) Wert nur um 1.000 Euro drunter liegen.

    Es gibt da noch ganz andere Spreizungen.

    Dagegen ist der typische Rentnerwagen, der 5 Jahre alt ist, immer in der Garage gestanden hat, jede Inspektion bekommen hat und 25.000 Km drauf hat, nur noch 8.000 € wert.

    Irgendwie gehen doch da die Bewertungsmaßstäbe etwas durcheinander, oder ? :rolleyes:

    Für das gesparte Geld könnte ich den Wagen in ein vollkommen überholtes Schmuckstück verwandeln, welches nicht im Entferntesten die Minderqualität eines verranzten 2-Jahres-Vertreter-Autos hat... :tdw

    Ganz heftig wird es bei Vermitfahrzeugen. Da werden gar keine, oder wenig Abzüge für den zusätzlichen Verschleiß einberechnet.
     
  2. eggett

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    Beispiel aus Autobudget:

    E 200 K von 2002 Basis

    17.800 € bei 150.000 Km
    21.600 € bei 60.000 Km

    22.200 € bei 40.000 Km


    Ich finde es einen gewichtigen Nachteil, wenn ein Auto 20.000 Km mehr drauf hat, der nicht nur 600 € ausmachen sollte...

    Ein Auto mit 150.000 Km ist meiner Meinung nach schon kurz vor Exitus der meisten Verschleißteile. Lima, Anlasser, Kabel und Steckverbindungen, Rost, Innenausstattung, Achsen etc.

    Dafür dann 4.500 € Unterschied zu einem mit 40.000 Km drauf ?

    Das kann es doch nicht sein... :tdw
     
  3. #3 Zarrooo, 27.03.2004
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    Kann das sein, daß Du schon etwas älter bist und die Zeit, als es beim Erreichen von 100tkm eine goldene Uhr vom Hersteller gab, noch selbst miterlebt hat? Anders kann ich mir Deine Meinung bezüglich 150tkm = kurz vor dem Exitus nicht so ganz nachvollziehen.

    Ob ein Auto jetzt 20tkm mehr oder weniger drauf hat, ist mir beim Kauf ziemlich Brause, aber das ist letztlich auch eine Frage der Prioritäten, ich würde mir auch niemals einen Neuwagen kaufen. Autos, die über Langstrecke vernünftig gefahren wurden, sind motormäßig i.d.R. besser beieinander als ein Rentner-Auto, das nur einmal die Woche 10km zum Einkaufen bewegt wird und dessen Motor seit Jahren seine Betriebstemperatur nicht mehr erreicht hat. Was Rost mit der Laufleistung zu tun hat, darfst Du mir übrigens gerne mal erklären. Rost entsteht bevorzugt, wenn das Auto die meiste Zeit über in einer schlecht belüfteten Garage steht, aber nicht wenn das Auto bewegt wird.

    cu ulf
     
  4. eggett

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    @ Zarroo

    Ich bin 33 Jahre alt. Nix alt.

    Aber ab 100.000 Km geben die meisten Verschleißteile so lagsam auf.

    Rost entsteht natürlich auch in der Miefegarage. Aber halt besonders gerne, wenn der Wagen bei jedem Wetter über gesalzene Straßen gefahren wird.

    Mein 202er hatte, nach 11 Jahren und meiner Angewohnheit die Garage erst wieder zuzumachen, wenn der Wagen abgetrocknet war, null Rost. Nichts an den üblichen Stellen wie Heckklappe etc. Keine angerostete Schraube am Unterboden, kein Falz kein nichts. Erster Auspuff etc. Und daßß nach 116.000 Km.

    Aber Lichtmaschinenregler, Lüftungswiederstände, Bremsen fertig, Achslager vorne, Birnchen im KI, Sitzbezugkanten aufgerubbelt, entsprechende Beulen von Parkremplern und so weiter fingen an/traten auf.

    Bei 150.000 kommt ein Wagen allerdings dann schon in den Breich, wo man sagen kann, es ist zu betrachten, wie der Vorbesitzer (oder man selber) damit umgegangen ist...

    Die Karosse wird weich, die Lackierung bleicht irgendwann aus, Lenkräder werden speckig und sehen abgegriffen aus usw.

    Der VW-Bus meines Schwiegervaters hatte 460.000 Km drauf, ich weiß was ich sage...


    Im oberen Km-Bereich ist es sicherlich nicht das größte Problem, wenn der Wagen etwas mehr gelaufen hat.

    Aber ich finde es einen gewaltigen Unterschied, ob man einen Wagen mit 5.000 Km bekommt (natürlich kein Vorführwagen etc. sondern als angenommener Wert!) oder mit 25.000 Km auf der Uhr.

    Mir kann auch keiner erzählen, dass er nicht sofort zum Auto mit den weniger Km greifen wird...

    Das Entscheidende ist allerdings der PREIS ! :motz:

    Es kommt mir dabei halt zu stark auf das Fahrzeugalter an.

    Beispiel:

    Mein E 320 ist in etwa genausoviel wert, wenn er

    - entweder eine JahresGRENZE nach unten übersprungen hat
    - oder 30.000 Km mehr auf dem Buckel hat.

    DAS ist eindeutig ein dicker Unterschied. Mein Wagen hat wegen der Insolvenzgeschichte der Firma des Vorbesitzers von März bis Februar des folgenden Jahres gestanden (Halle). Echte 25.000 auf der Uhr und das Jahr hat ihm nichts ausgemacht. Besser so billig bekommen, als durch Km.

    Gut für mich, schlecht für den Verkäufer...

    Deshalb meine Meinung über die Bewertung
     
  5. #5 Zarrooo, 27.03.2004
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    Wenn ein Auto täglich genutz wird, ist es IMHO völlig wurscht, ob es pro Tag 100km oder 10km über eine gesalzene Straße gefahren wird.

    Was haben Beulen von Parkremplern mit der Laufleistung zu tun? Sitzbezüge werden hautsächlich beim Aus- und Einsteigenbelastet, die dazwischen zurückgelegte Strecke ist denen wurscht, eher ist der komplette Sitz bei >200tkm mal durchgesessen. Bremsen sind normale Verschleißteile und so oder so alle 50-100tkm (je nach Fahrstil und Nutzung) komplett fällig. Ob das jetzt die ersten oder die zweiten Scheiben sind, die ich da draufschrauben lasse, ist mir wursch - kostet das gleiche. Ebenso ob ich das ein gutes halbes Jahr (also ca. 20tkm) früher oder später machen lasse. Die beiden Autos, die ich bis jetzt bei 150tkm verkauft haben, habe ich verkauft, weil ich was anderes wollte, nicht weil die schlecht beieinander waren - ganz im Gegenteil. Die waren zuverlässiger manch anderes Auto mit nur einem Bruchteil der Laufleistung, das ich hatte.

    Damit hast Du (teilweise) sicher recht. Im Allgemeinen vertrete ich aber die Meinung, daß ein halbwegs vernünftig behandeltes Auto 300tkm schaffen muß, sonst war es von vornherein Schrott.

    Das wäre mir z.B. echt völlig wurscht.

    Das kann ich Dir in meinem Fall sogar schriftlich geben. Ich würde bei einem Unterschied von nur 20tkm immer das Auto kaufen, was mir von Ausstattung und Farbe her besser gefällt, nicht das was ein paar Kilometer weniger auf der Uhr hat.

    cu ulf
     
  6. eggett

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    @ Zarroo

    Lieber die richtige Ausstattung, als 15.000 Km weniger drauf, klar !

    Je mehr Kilometer, desto mehr wird der Wagen im Straßenverkehr bewegt. Desto häufiger steigt man ein und aus. Desto häufiger werden mechanische Teile bewegt und belastet. Desto mehr Kratzer entstehen. Desto schlechter läßt sich der Umgang des Vorbesitzers mit dem Wagen nachvollziehen.

    Ansonsten, Glückwunsch !

    Du bist der ideale Kunde für jeden Verkäufer.


    Und nicht vergessen:

    20.000 Km sind der halbe Erdumfang... :rolleyes:
     
  7. #7 Zarrooo, 28.03.2004
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    Ja.

    Nein. Laufleistung und Anzahl der Ein- und Aussteigvorgänge haben nichts miteinander zu tun. Ein Langstreckenfahrzeug mit 100tkm hat sicher weniger Ein- und Aussteigvorgänge hinter sich als ein Renterauto mit 30tkm, das im Jahr nur dreimal um den Kirchturm gefahren wird - in 6km-Etappen.

    Aber sie werden, was den Motor angeht, bei Betriebstemperatur bewegt. AFAIK entsprecht ein Kaltstart dem Verschleiß von etwa 100km bei Betriebstemperatur.

    Steinschläge vielleicht. Kratzer entstehen bein normalen Fahren nicht - außer man gurkt in der Botanik rum, aber das ist bei Langstrecke auch eher exotisch.

    Häh?

    Das möchte ich ganz stark bezweifeln. Mir sind zwar 20tkm rauf oder runter wurscht, aber Ausstattung und Farbe müssen schon ziemlich genau meinen Vorstellungen entsprechen.

    Mag sein, aber 20tkm sind für mich einfach eine Laufleistung, die ich in einen guten halben Jahr zusammenfahre. Also ziemlch unwesentlich, denn ob ich Verschleißteil x oder Verschleißteil y jetzt sieben Monate frührer oder später tausche, ist echt wurscht.

    cu ulf
     
  8. #8 Schrauber-Jack, 28.03.2004
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    Du machst mir ja Hoffnungen. Ich hab meinen 202 mit etwas über 150TKM gekauft, und will ihn noch ne weile fahren, und hoffe, das er das bei angemessener benutzung noch ne weile macht...

    irgendwer muss die kisten mit 150TKM doch auch noch fahen. für afrika sind sie noch zu neu/teuer. Klar ist auch, das in den ersten 100TKM eines autos am wenigsten kaputtgeht, aber dafür man den meisten wertverlust hat.

    die 190er/124er liefen auch ewig/laufen heute noch, schau mer mal was zuers aufgibt. der CDI motor oder die rostige karosserie, die nach 3 jahren (egal wieviel KM)schon erste schwächen aufweist...
     
  9. eggett

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    @ Zarroo

    Vergessen wir´s ...

    Zu unterschiedliche Auffassungen :rolleyes:


    @ Schrauber-Jack

    Mein 202 mit 118.000 fährt mittlerweile in Afrika ;)


    Reduzieren wir es darauf:

    Ich schaue auf Km, mir ist es nicht egal, ob 20.000 mehr oder weniger.
    150.000 Km-Möhren (`tschuldigung, meine persönliche Meinung) fahre ich nicht.

    Alle 100.000 Bremsen, klar. Ab 100.000 Km allerdings alle anderen Sachen.
    Jeder muß selber entscheiden, ob dauernde, nervende Reparaturen oder höherer Preis...
     
  10. -Sam-

    -Sam- alias CCCKlasse

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    w211
    Man es ja auch so sehen:

    Wenn man ein Auto mit 100-120tkm kauft, hat man die typischen Probleme des Fzg. schon hinter sich, d.h. die Werkstatt hat bei den Kundendiensten alles notwendige Unternommen und im Idealfall sind die ersten Verschleißteile gewechselt, somit hat man erstmal seine Ruhe.
    Man muß es eben differenziert sehen, beim meinem w202 war es echt so, aus Rentner -Hand und mind. 1mal im jahr bei der Inspektion, somit hatte das Auto keine Mängel und Verschleißteile waren auch gewechselt.
     
  11. #11 Zarrooo, 29.03.2004
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    Auto:
    Nissan Qashqai + Corvette C4 + Cadillac Eldorado + Audi 80 B4 ;)
    Genau. Den meißten Zores hatte ich bis jetzt auch mit den sowohl kilometer- wie auch altersmäßig jüngsten Kisten, die dann meinten, ihre Kinderkrankheiten ausleben zu müssen.

    @eggett: LOL, man merkt an Deinen Sprüchen echt, daß Du noch kein Langstreckenauto hattest, sonst würdest Du nicht so einen Unsinn von wegen dauernde Reparaturen schreiben. Der alte W210 meines Vaters (Neuwagen, vielleicht 12tkm/a) stand in den ersten drei Jahren öfter wegen irgendwelchem Scheiß außerplanmäßig in der Werkstatt als mein damaliger 124er (Ex-Sixt, 80-150tkm) und mein alter Audi 80 (Ex-Vertreterauto, 110-150tkm) in sechs Jahren zusammen.

    cu ulf
     
  12. eggett

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    @ CCC-Klasse

    Das Problem mit Autos ab 100.000 Km ist, dass sie kontinuierlich anfälliger werden.

    Es geht zumeist kurz und schmerzlos etwas kaputt, wie z.B. Lichtmaschinen etc.

    Wenn man das hinter sich hat, shat man für die nächsten 100.000 Ruhe, das ist richtig.
    Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass dann die nervigen Probs losgehen.

    Ausgefallene Tachobirnen, Lüftungswiederstände, korrodierende Massekabel, knarrende Türfangbänder, Achslager etc., Scheinwerferblindheit, festgerostete Schrauben, Muttern und so weiter.

    Alles Schäden, die wegen vieler Kilometer auftreten.

    @ Zarroo

    Ich habe ein Langstreckenauto.

    Mein E 320 ist der Ex- Chef-Geschäftswagen einer insolventen Dachbaufirma. Er ist nur vom Ruhrgebiet nach Süddeutschland und zurück gefahren worden.

    Es ging ja auch letzten Endes nicht um Langstrecke oder nicht, sondern darum, dass ich sehr wohl einen Unterschied zwischen 25.000 Km und 50.000 Km mache.

    Wenn jemanden das nichts ausmacht, schön.

    Ich kaufe mir lieber den Wagen mit der geringeren Kilometerleistung und suche mir aus dem riesigen Pool der Gebrauchtfahrzeuge den Wagen aus, der am ehesten meinem Wunsch entspricht.

    Ansonsten: Ohne LOL und ohne "Unsinn" kann es auch gehen... 8)
     
  13. #13 nicod78, 29.03.2004
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    CLK 320 Cabrio
    also einige Aussagen kann ich nicht ganz nachvollziehen...

    Mein kleiner C180 W202 hat mittlerweile 234.000km auf der Uhr...
    und außer den Kinderkrankheiten (die andere schon bei 70-80.000) haben - hat meiner keinerlei Mängel

    mein Baby ist zuverlässiger als ich es erwartet hatte...

    MfG Nico
     
  14. #14 Schrauber-Jack, 29.03.2004
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    also richgtige möhren sind es eigentlich erst ab 300TKM, dann sind die sitze am ende, alles klappert und ist wirklich verschlissen, aber 150 ist doch gerade erst eingefahren....

    aber der preis trenn die spreu vom weizen, bzw die billigen kisten von den teuren.
     
  15. eggett

    eggett

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    Reduzieren wir es darauf:

    Man kann Glück und Pech haben... :]

    Der VW-Bus meine Schwiegervaters hat letztendlich auch 460.000 Km durchgehalten.

    Ab 200.000 allerdings hat er 7.000.- reigesteckt.

    Alle 5.000 Km ist irgendetwas ausgefallen.

    Urlaube hat er zu 50% im Leihwagen beendet, weil Getriebe platt waren, Zylinderkopfdichtungen durchbliesen etc.

    Wie gesagt, Himmel und Hölle liegen dicht beieinander.
    Jedem das Seine... ;)

    Allein der Muff von 150.000 wäre ein Grund für mich.
    Abgegriffene Schalter etc.
     
  16. jan.th

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    Dann hat sich der ADAC-Beitrag wenigstens voll gerechnet, oder?? :D

    auchwassagenwill zum Thema:

    Hab nen alten BMW 3er vorher mal gefahren, den hab ich bei ca. 200 TKM erworben und vielleicht bei 260 TKM (keine Ahnung mehr, wie viele es waren) wieder verkauft.

    Zwischendrin war absolut nix! Also alles bestens meine ich damit. Da hab ich mit nem jetzt 4 Jahre alten CLK schon mehr Probleme gehabt... (Natürlich Sachen, die der BMW sowieso nicht hatte, also auch nicht kaputt gehen konnten.)

    Naja, dann mal bis bald,
    Jan
     
  17. #17 Zarrooo, 30.03.2004
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    Unsinn. Knarrende Türfangbänder sind bei MB Zeichen mangelhafter Wartung. Korrosion (egal ob Scheinwerfer, Masseband oder Schrauben/Muttern) hat mit der Laufleistung nichts zu tun (außer vielleicht die Karre ist so bescheiden konstruiert, daß Karosseriebleche reißen).

    Sorry, da hatte ich mich jetzt falsch ausgedrückt. Ein meinte schon ein Auto, das länger als ein dreiviertel Jahr auf Strecke bewegt wurde.

    Da wo ich herkomme, pflegt man die Dinge beim Namen zu nennen.

    cu ulf
     
  18. eggett

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    @ Zarroo

    Na wir beiden beharken uns aber, was ;)

    Gut, also:

    - Jeder Kilometer sorgt mit Wasserüberspülung der Teile, Salzung der Teile für Korrosion. Steht der Wagen an einem trockenen Platz anstatt zu fahren, würde er definitiv nicht so belastet.
    Besprüh eine Schraube mit Salzwasser oder nicht, und vergleich mal nach 1 Monat den Unterschied...

    - Je häufiger mechanische Teile bewegt werden, desto mehr werden sie belastet. Was ist der Unterschied zwischen Türfangbanf und Motor ? Beides ist trotz Schmierung irgendwann kaputt.

    - Bei meinem E 320 waren es 1,5 Jahre ausschließlich Langstrecke. Es ist klar, dass das einem Auto gut tut. Aber dafür wurde er nicht allzu häufig entsalzt, ist also nicht so Rostfrei (Schrauben etc.) wie mein Rentner-C 180 nach 11 Jahren.
     
  19. #19 Zarrooo, 30.03.2004
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    Scheint so. :D

    Das kann(!) für ein Rentner-Auto, das wirklich nur einmal die Woche gefahren wird und ansonsten in einer gut belüfteten(!) Garage steht, stimmen. Aber ob ein täglich genutztes Auto jetzt 10km je Richtung oder 100km je Richtung bewegt wird, ist in diesem Zusammenhang IMHO ziemlich egal.

    Das wäre aber eher der Vergleich reines Sommerauto gegen Winter- bzw. Ganzjahresauto. Weshalb mein Youngtimer z.B. auch ein Saison-Kennzeichen hat. :]

    Ich habe mal bei einem Hydraulik- und Maschinenbauer gearbeitet. Die kaputtesten Hydraulik-Zylinder, die da zur Reparatur zurückgekommen sind, waren i.d.R. die, die am seltensten genutzt wurden - quasi kaputtgestanden. Hat also alles seine Grenzen und die sind beim Auto IMHO da, wo der Motor wegen extremer Kurzstrecke nie richtig warm wird. Da können die Erwartungen aufgrund der niedrigen Zahl auf dem Wegstreckenzähler und der tatsächliche Zustand des Motors gehörig differieren. Wievielen 100km bei warmem Motor entspricht noch gleich ein Kaltstart?

    cu ulf
     
  20. eggett

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    @ Zarroo

    Ich glaube, wir vermischen hier 2 Sachverhalte.

    1.) Das Rentnerauto. Wenig gefahren, gehegt und gepflegt

    2.) Das Langstreckenauto, welches viele, recht ungepflegte Km hinter sich hat.

    -> Mir ist ein Rentnerauto lieber, das nach 5 Jahren 50.000 Km drauf hat und noch nach Neuwagen riecht, als ein Langstreckenauto, das nach 3 Jahren 120.000 weg hat.

    -> Benutzung bedeutet Abnutzung. Da kann man sagen, was man will...

    -> Setz Dich übrigens mal 30 Minuten oder 3 Stunden in die Badewanne :D
    Du wirst merken, dass die Zeitdauer (=Km im Auto) einen Unterschied bedeutet... :))

    -> Salzwasser schädigt brutal. 1x in der Woche per Hand waschen oder 1x vor dem Geschäftsfahrzeugsverkauf, bedeutet einen Unterschied...
     
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