CL203 Felgenwahl: Einpresstiefe, Breite...

Diskutiere Felgenwahl: Einpresstiefe, Breite... im Sportcoupé (CL203 + CLC) Forum im Bereich C-Klasse; Hallo zusammen, ich möchte mir neue Felgen für den Sommer zulegen, bin aber ein bisschen mit der Auswahl überfordert. Es sollen 18 Zoll werden,...

  1. Mezze

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    Hallo zusammen,

    ich möchte mir neue Felgen für den Sommer zulegen, bin aber ein bisschen mit der Auswahl überfordert.
    Es sollen 18 Zoll werden, so viel ist klar.

    Nun hab ich mir bei MB eine Liste rausgelassen welche Kobinationen zugelassen sind:
    Rad- und Reifenkombinationen | Mercedes-Benz Pkw


    aber da sind ja die Auswahlmöglichkeiten sehr beschränkt...

    Wars das schon gewesen? oder hat man trotzdem die Möglichkeit andere draufzubasteln?
    Bzw. gibts da dann wieder externe Gutachten vom Hersteller? und wie finde ich raus, ob die überhaupt bei mir draufpassen?


    Und die hab ich momentan drauf:
    [​IMG]
    die würde ich ab nun gern im Winter fahren. Oder krieg ich da Probleme mit dem Salz? Sind die Wintertauglich?


    Hoffe auf zahlreiche antworten :)
    Grüße
    Mezze
     
  2. #2 Metamorphose, 28.11.2015
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    Hi,
    für Mercedes bekommst Du viele Felgen aus dem Zubehör.
    Am besten suchst Du dir eine Felge und schaust dann in das entsprechende Gutachten, welche Auflagen erfüllt werden müssen.
    Hab meine Felgen hier gefunden:WheelMachine - Felgen - Reifen - Kompletträder
    Aber es gibt eine große Auswahl und bestimmt auch eine Firma in deiner Nähe, die Dich beraten kann...
    Die originalen Felgen fahre ich auch im Winter, solange der Lack gut ist, und regelmäßig sauber machst bekommst Du keine
    Probleme mit Salz. Es gibt aber auch Felgen für den Winter...
    mfg
     
  3. Tewego

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    Such dir doch einen Felgenhersteller, der Felgen mit ABE/Gutachten für dein Fahrzeug anbietet, dann hast du eine größere Auswahl. ;)
     
  4. jboo7

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    Ich glaube, dass das grundsätzliche Missverständnis beim Themenstarter ist, dass die von MB in der oben verlinkten Liste freigegebenen Kombinationen nicht generell, sondern nur für die Originalfelgen von MB gelten. Aus dem Zubehör gibt's noch deutlich mehr...
     
  5. Mezze

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    Ich hab mal dazu ein Beispiel:

    lt. MB ist für das CL203 zugelassen die Kombi
    7,5J x 18 H2 ET37 Felgen mit 225/40 R18 Reifen

    aber wenn ich mit Felgenhersteller mit ABE anschaue dann gibts da zB.
    8Jx18H2 ET35 Felgen.
    Die sind dann lt. Felgenhersteller zugelassen, wenn die dazugehörige Reifengröße in den Fahrzeugpapieren aufgeführt ist.
    Da steht der 225/40 R18 Reifen zwar drin, ABER NUR in Kombination mit ganz oben genannter Felge, wenn ich das so richtig deute?

    Also im Umkehrschluss sind dann die Felgen doch nicht zugelassen, bzw bedürfen zusätzliche Prüfung?
     
  6. Tewego

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    Hallo,

    wenn du eine Felgenhersteller findest, der eine für dein Fahrzeug freigegebene Felge mit der Bereifung xxx/xx/xx und der dazu passenden ABE hat, dann kannst du diese Fremdfelgen mit der Bereifung ohne Eintragung fahren. Gat der Felgenhersteller ein Gutachten zu der Felge und der Reifenkombination, dann musst du die Felgen und Reifen eintragen lassen.

    Egal, was in deinen Papieren steht.

    Geh doch mal zu einem Reifen Fachhändler und lass dich dort beraten. ;)
     
  7. #7 Alpha Lyrae, 28.11.2015
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    Hallo,

    Radgutachten in Form eines fahrzeugbezogenen Teilegutachtens oder einer ABE-Anlage beziehen sich ausschließlich auf das jeweilige Sonderrad.
    Wenn darin gefordert wird, dass die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren enthalten sein muss, bedeutet das nicht, dass das Sonderrad die gleichen Abmessungen wie ein werkseitig zugelassenes MB-Rad haben muss.

    8Jx18 finde ich gegenüber Serienrädern 7½Jx18 schon besser, das ergibt eine höhere Quersteifigkeit der Reifen, im Fahrbetrieb positiv spürbar.
    Reifen 225/40 R 18 können gemäß ETRTO-Norm ja auf Felgenkonturen von 7½J bis 9J montiert werden. (siehe dazu diesen Beitrag von mir.)
    MB liegt hier am unteren Ende. Ich würde daher auf Felgenbreite 8 oder gehen, um das Fahrverhalten nicht unnötig schwammig zu machen.

    Mezze,
    möchtest Du unterschiedliche Reifengrößen auf den beiden Achsen fahren? Falls ja, wird das Angebot auf dem Markt für Sonderräder recht klein.
    Ich hätte auch gerne noch diese Informationen von Dir, um Radgutachten einschätzen zu können:
    • Internet-Link zum Radgutachten zu einem Rad Deiner Wahl
    • Fahrzeugtyp aus ZB I, Feld D.2, erste Zeile
    • Nummer der Typgenehmigung aus ZB I, Feld K
    • Motorleistung aus ZB I, Feld P.2 in kW
    Das ist keine Schikane von mir, sondern nur das, was auch ein KFZ-Ingenieur bei einer Prüfstelle wissen möchte, um die Zulässigkeit von Rädern zu bewerten.

    Übrigens bedeutet das Vorhandensein einer ABE für ein Sonderrad nicht automatisch die Befreiung von einer Änderungsabnahme. In den Auflagen zu den fahrzeugbezogenen Rad-/Reifenkombinationen kann sie trotzdem vorgeschrieben sein. In diesem Fall bietet eine ABE-Anlage keinen Vorteil gegenüber einem Teilegutachten.


    Gruß
    Alpha Lyrae
     
  8. Mezze

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    Hallo Alpha Lyrae,

    hier ist der Link: 00208134.pdf
    Es ist ein 203 CL mit 105 kW.
    Typgenehmigungsnummer : e1*98/14*0159*10

    Mir ist aber klar, dass die Felge da zugelassen ist, ist leicht zu finden auf Seite 4.

    Ich möchte eher keine unters. Reifen fahren. Ich tausche immer gern jährlich ein wenig durch und mache immer die Profilstärksten Reifen auf die Antriebsachse.

    Überlege momentan noch zusätzlich eine leichte Spurvrbreiterung gleich dazu zu machen zwecks Optik..

    Zusammenfassend kann man also sagen, die Felgen sind für mein Auto zugelassen, egal was in den Papieren oder bei MB steht? Hauptsache es liegt ein Gutachten der Felge vor? Und zusätzlich sollte man mit der Prüfstelle sprechen?
     
  9. Manu89

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    Die Felge ist für dein Fahrzeug zulässig und muss, laut Gutachten, nicht eingetragen werden.

    Bei den Reifen sieht es hingegen schon wieder anders aus. Die 225/40 R18 Bereifung hat eine Karosserieanpassung und Begutachtung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen zur Folge. Du müsstest, um eine kostenpflichtige Begutachtung und Karosseriearbeit zu umgehen, auf die Felgen die Reifengröße 225/35 R18 aufziehen lassen. Bei dieser Größe muss jedoch auf die Achslasten Rücksicht genommen werden, damit es im Bereich der Zulässigkeit bleibt.

    Zwecks der Spurverbreiterung kann Alpha Lyrae sicher eine aufschlussreiche Antwort geben.
     
  10. Mezze

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    Gut zu wissen Manu,

    aber wieso ist das so? Immerhin ist dieser Reifen doch (zwar in Kombination mit 7,5J x 18 H2 ET37 Felgen) zugelassen lt. MB?
    Die Felgen sind ja nur breiter und der Reifen in dem Fall etwas höher, wenn ich richtig denke?
     
  11. #11 Alpha Lyrae, 29.11.2015
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    Hallo Mezze,

    es ist tatsächlich nur wenig, was sich gegenüber einer Serienausstattung 7½Jx18 ET36 + 225/40 R 18 ändert. Mit ET35 steht das Rad um 1 mm weiter nach außen. Wegen der um ½ Punkt höheren Felgenbreite vergrößert sich die Reifenbreite von Flanke zu Flanke um 5 mm. Insgesamt sind es dann 3,5 mm mehr nach außen.

    Typprüfstellen berücksichtigen bei der Erstellung von Radgutachten das ungünstigste Zusammentreffen der Fertigungstoleranzen von Rad, Reifen und Fahrzeugteilen. Je nach Typprüfstelle wird das unterschiedlich bewertet. Das Radgutachten für das Rial Lugano stammt vom TÜV Pfalz, der offensichtlich recht streng bewertet und daher eine Änderungsabnahme nach § 19(3) StVZO vorschreibt, wegen möglicherweise nicht ausreichender Freigängigkeit zum Innenkotflügel.

    Anders die Typprüfstelle vom TÜV Nord. In diesem Radgutachten wird bei 8Jx18 ET35 + 225/40 R 18 keine Änderungsabnahme beim 203 CL verlangt.

    Die Reifengröße 225/35 R 18 zu wählen, um die Änderungsabnahme zu vermeiden, halte ich für keine gute Lösung. Der Lastindex ist um 5 Punkte kleiner als bei 225/40 R 18, was durch einen um 50 kPa (0,5 bar) höheren Fülldruck ausgeglichen werden müsste. Das aber nur, wenn die Achslasten 1090 kg nicht übersteigen. Zudem würden Geschwindigkeitsmesser und Wegstreckenzähler ca. 3,5% mehr anzeigen.


    Nun zu Distanzscheiben:

    Es ist durchaus möglich, sie an Deinem Fahrzeug zusätzlich zu montieren, um den Eindruck von Breite zu verbessern. Zusätzlich verringern sich die Radlastschwankungen bei Kurvenfahrt, wenn auch nur gering.
    Ich selbst habe auch auf meinem Fahrzeug Sonderräder in Verbindung mit Distanzscheiben.

    Für Distanzscheiben benötigt man natürlich auch ein Gutachten. Wie bei Sonderrädern hat hier jede Typprüfstelle ihren eigenen Stil.

    Scheiben von H&R kann ich nicht empfehlen, einerseits weil die Gutachten sich auf serienmäßige Rad-/Reifenkombinationen beziehen, andererseits weil ich und auch mein Reifenhändler Qualitätsprobleme festgestellt haben.

    Mit einem Gutachten für Scheiben von SCC, ausgestellt vom TÜV Österreich in Filderstadt bei Stuttgart, ist man flexibler, da darin nur Reifennennbreiten und Felgenbreiten erwähnt werden. Das macht eine Änderungsabnahme leichter. Für einen 203 CL ist es dieses Gutachten.
    Demnach gehen bei Reifennennbreite 225 mit Felgenbreite 8 ohne Auflagen zu Änderungen am Fahrzeug auf Achse 1 ET17 und auf Achse 2 ET12.


    Zum Schluss noch etwas zu Änderungsabnahmen:

    Die Sonderräder allein erfordern nur eine einfache Änderungsabnahme nach § 19(3) StVZO, mit üblicherweise zurückgestellter Berichtigung der ZB I.
    Das kann jeder aaP bei TÜV, DEKRA, KÜS, GTÜ, etc erledigen.

    Da die Regeln für Änderungsabnahmen in den letzten Jahren strenger wurden, wird jetzt bei zwei oder mehr gleichzeiten Änderungen (z.B. Sonderräder, Sonderfedern, Distanzscheiben) eine Abnahme nach §§ 21 + 19(2) StVZO durchgeführt. Die muss ein aaSmT oder aaS bei TÜV (alte Länder) oder DEKRA (neue Länder) machen. Einen solchen Spezialisten findet man nicht bei jeder Prüfstelle, man sollte also vorher anrufen, um den richtigen Ort zu finden.
    Bei dieser Abnahme wird die sofortige Berichtigung der ZB I durch die Zulassungsstelle vorgeschrieben.
    Mich haben die letzten Abnahmen dieser Art insgesamt je 93€ gekostet (TÜV+Zulassungsstelle).


    Gruß
    Alpha Lyrae
     
  12. Mezze

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    Vielen Dank für die ausführlich Antwort !

    Noch ein paar kurze Fragen dazu:

    -Die Aussage: "Eintragungsfrei, sofern die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren aufgeführt ist." bedeutet ja in meinem Fall immer, dass eine Eintragung notwendig ist, denn in den Papieren stehen ja nur Kombinationen, die hier nicht zutreffen, oder reicht allein die Nennung der Reifengröße unabhängig zur Felge?

    -Wenn tatsächlich eine Karosserieänderung notwendig wäre, weil nicht genug Platz für die Felge ist, dann würde das ja auch den Einsatz von Distansscheiben unsinnig machen, oder nicht?
    Kann mir das eigentlich garnicht vorstellen, da bei den aktuellen Rädern reichlich Platz ist. Wie aufwendig ist denn so etwas?
     
  13. #13 Alpha Lyrae, 29.11.2015
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    Hallo Mezze,

    nichts zu danken.

    Wenn laut Radgutachten nur eine Reifengöße der Serienausstattung in den Fahrzeugpapieren aufgeführt sein muss, bedeutet das nicht, dass Sonderräder auch die Abmessungen von Serienrädern besitzen müssen. Andernfalls gäbe es das Radgutachten doch gar nicht. Also: Nur was im Gutachten von Sonderrädern steht, gilt auch. Wenn es darin Einschränkungen zu Reifendimensionen gibt, gelten sie ausschließlich für das Sonderrad. Werkseitig zugelassene Rad-/Reifenkombinationen spielen bei Sonderrädern keine Rolle.
    Falls Du die Auflage A02 im Radgutachten meinen solltest:
    Sie bezieht sich allein auf Reifengrößen und ggf. eine Berichtigung der ZB I. Wenn Du 225/40 R 18 montierst, ist das eine Seriengröße. Somit greift diese Auflage nicht. Außerdem steht seit Jahren im Haupttext von ABEsen zu Sonderrädern, dass die Berichtigung der ZB I auch bei von der Serienausstattung abweichenden Reifengrößen nicht erforderlich ist. Beim Rial Lugano wird es nicht anders sein, aber leider findet man den Haupttext einer ABE kaum im Internet.

    Der Begriff "Karosserieänderung" ist mir eigentlich zu hoch gegriffen, da man dabei oft an Arbeiten am Blech denkt. Es geht aber nur um den Innenkotflügel aus Kunststoff und dessen Befestigungsteile. Den kann man mit einem Fön aufweiten und ggf. etwas von den Befestigungsteilen abschneiden.

    Wie ich schrieb, hat der TÜV Nord keine Auflage dazu für Räder 8Jx18 ET35, und auch im Teilegutachten der Distanzscheiben von SCC gibt es diese Auflage nicht.
    Ich gehe daher davon aus, dass es auch ohne Änderungen abnahmefähig sein wird.

    Du hast auch reichlich Platz in den Radhäusern für eine Spurverbreiterung. Ohne Änderungen wegen Freigängigkeit und Radabdeckung wären bei den Rädern 8Jx18 ET35 mit Reifennennbreite 225 gemäß Teilegutachten von SCC Distanzscheiben mit Dicke bis 18 mm auf Achse 1 und bis 23 mm auf Achse 2 möglich.
    Das sollten wir aber später ausführlicher hier diskutieren.


    Gruß
    Alpha Lyrae
     
  14. Mezze

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    Ja das habe ich damit gemeint

    Können die Leute vom TÜV mir das im vorhinein sagen oder erst wenn die Felgen inkl. Reifen da sind?

    Nur Interessehalber: Welche Standardreifengröße ziehst du zum Vergleich her? Wer könnte diese Differenz am Tacho berichtigen?


    Nochmals vielen Dank für die Hilfe
     
  15. #15 Metamorphose, 30.11.2015
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    Der TÜV oder die Dekra können dir aus Erfahrung heraus schon vorher sagen ob es auch ohne Veränderungen abnahmefähig ist.
    Dies geht in der Regel sogar telefonisch. Wenn die Räder aber extreme Dimensionen haben, werden sie dies nicht tun.
    Dann wird nach erfüllen der Auflagen sogar der Wagen "verschränkt" und mit Gewicht probegefahren...

    Wenn nur ein Gutachten der Tachoabweichung gebraucht wird ist das o.k.
    Wenn der Tacho aber tatsächlich angeglichen wird, solltest Du bedenken, dass Du eventuell Winterreifen in anderen Dimensionen fährst.
    Hast Du Eingangs ja schon erwähnt...
    Tachoabgleich hätte ich bei der Firma machen lassen können, bei denen ich die Räder gekauft habe.
    mfg
     
  16. #16 Alpha Lyrae, 30.11.2015
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    Sie können es Dir sagen, können sich aus meiner Erfahrung aber auch um eine eindeutige Antwort herumdrücken. Für mich ist der Bedarf an Bauraum im Radkasten bei identischen Maßen von Rad-/Reifenkombinationen gleich. Wenn Du mit einem Mitarbeiter vom TÜV darüber im Vorfeld sprechen möchtest, lege ihm die Radgutachten des Rial Lugano und des Ronal R41 vor. Auf seine Antwort wäre ich auch gespannt. Er wird vielleicht nicht erklären können, warum die Typprüfstellen von TÜV Pfalz und TÜV Nord Rad-/Reifenkombinationen unterschiedlich bewerten.
    Noch zu den Anforderungen an die Freigängigkeit:
    Gemäß VdTÜV-Richtlinie Kraftfahrwesen 751 benötigt eine Rad-/Reifenkombination in allen Betriebszuständen (Einfederung, Lenkeinschlag) einen Abstand von 6 mm von allen Fahrzeugteilen (für Bremsanlage und Fahrwerksteile wie Lenker, Spurstangen, Federn, Dämpfer ist es weniger).

    Ich vergleiche mit dem größten Abrollumfang der Serienbereifungen. Das ist 225/40 R 18 mit 1943 mm. Den kleinsten Umfang hat 245/40 R 17 mit 1915 mm. Das ergibt eine Spannweite von ca. 1,5%. Ein Reifen 225/35 R 18 hat dagegen einen Abrollumfang von nur 1876 mm. So komme ich auf ca. 3,5% Unterschied.
    Das liegt noch im zulässigen Bereich, sonst würde im Radgutachten die Auflage G01 stehen.
    Eine Tachometerangleichung mag durch Anpassung der K-Zahl im Kombiinstrument oder einem Steuergerät möglich sein. Wie Metamorphose aber schon angedeutet hat, muss man bei einer Angleichung damit rechnen, dass serienmäßige Reifengrößen aus den Fahrzeugpapieren teilweise oder vollständig gestrichen werden.


    Gruß
    Alpha Lyrae
     
  17. #17 Mezze, 24.03.2016
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2016
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    So Leute, habe gerade die neuen Felgen drauf gemacht :) im Anhang ein paar Bilder.
    Es sind die Keskin KT16 Black 8 x 18 et30 mit 225/40 R18 geworden.
    Ich hoff mal das geht beim TÜV durch...vorne ist es ja echt schon ganz eng...stehen fast ein Stück raus.

    Hinten bin ich jetzt am überlegen evtl. noch Distanzscheiben ran zu machen. Ich finde ein bisschen geht da noch.

    Wären rote Bremssättel zu übertrieben? Was denkt ihr? IMG_3560.JPG
     

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    Also ich sehe da Keskin KT16
     
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