Gasanlage

Diskutiere Gasanlage im Technik und Zubehör Forum im Bereich Rund ums Auto; Hallo, ich will meinen C 280 langsam verkaufen und mir einen E-Klassen Kombi kaufen. Und zwar mit 4-Matic und Gasanlage. Jetzt würde ich...

  1. MrBean

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    Hallo,



    ich will meinen C 280 langsam verkaufen und mir einen E-Klassen Kombi kaufen. Und zwar mit 4-Matic und Gasanlage.

    Jetzt würde ich gerne mal wissen, wie das mit Gasanlagen im
    Allgemeinen so ist. Funktionieren sie mittlerweile reibungslos im
    Fahrzeug? Gibts Probleme technischer Art? Sollte man lieber die Finger
    von einer Gasanlage lassen? Ist es sinnvoll, statt Otto und Gas
    lieber auf Dieselmotor zu setzen?

    Und was ist besser/sinvoller? Autogas, also LPG oder Erdgas, CNG?

    Wer kann mir dazu was sagen?
    Vielen Dank schon mal!
     
  2. hotw

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    Bei manchen ja, bei manchen nein. Aber im Mercedes hat's mit LPG noch keiner auf Serienniveau ausprobiert.

    Ja klar. Mit und ohne Gasanlage. Mit halt ein paar mehr =)

    Würde ich. Ja.

    Nach meiner Meinung ja.

    Das was ab Werk freigegeben ist.

    Ich mach's einfach =)

    Nicht dafür!
     
  3. Elton

    Elton

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    Moin,

    ob Erdgas überhaupt nachrüstbar ist kann ich gar nicht sagen.

    Was Autogas-/LPG-Anlagen angeht gibt es generell zwei Arten von Gasanlagen. Verdampfer und Einspritzer. Außerdem eine Reihe von Herstellern.

    Bei den Verdampfern wird das Gas in einem Verdampfer von Flüssig in Gasförmig umgewandelt und dann Ansaugtrakt in den Zylinder eingesogen.

    Die Einspritzeranlagen unterscheiden sich wiederum in zwei Typen.

    Die einen spritzen das Gas flüssig in den Ansaugtrakt. Dies hat im Vergleich zu den Verdampfern den Vorteil, dass eine gewisse Kühlung des Zylinders erfolgt. Denn das Gas gibt bei der Änderung des Aggregatzustandes Kälte ab. Da Gas generell heißer verbrennt also nicht von Nachteil. Außerdem ist bei diesen Anlagen kein Additiv notwendig.

    Die Anderen haben eine Art Vorschaltgerät. Darin wird entschieden ob Benzin oder flüssiges Gas über die normalen Einspritzdüsen in den Zylinder eingespritzt wird. Diese Anlagen verbrauchen, im Vergleich zu den ersten, kein Startbenzin, sondern starten direkt auf Gas. Diese Variante wird bei Direkteinspritzern benötigt.

    Ich hatte in meinem Vorgänger Skoda den letzteren Typ und habe diese rund 70.000km ohne größere Probleme gefahren.
    Ein Kumpel von mir hat eine des zweiten Typs schon seit ca. 200.000km in seinem W210 verbaut und hatte, bis auf eine defekte Hochdruckpumpe, keine größeren Probleme.

    Wichtig ist, meiner Meinung nach, sich einen vernünftigen Umrüster zu suchen. Nicht jeder Umrüster weiß was er da tut.
    Generell ist es immer ein Eingriff in das System der mit Problemen verbunden sein kann.

    Hoffe ich konnte ein bischen helfen.

    Gruß

    Elton
     
  4. #4 Zarrooo, 07.02.2015
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    LPG *kann* funktionieren, *muss* aber nicht funktionieren. Das ist halt keine ausgetestete Werkslösung, sondern immer eine Bastellösung - das sollte einem klar sein. Eine LPG-Umrüstung steht und fällt

    a) mit dem Umrüster

    b) mit der Wahl des Fahrzeugmodells

    Bei LPG ist die Abgastemperatur höher als bei Benzin und das müssen die Ventile und Ventilsitze aushalten können, ansonsten kannst Du die beim Tanken gesparte Kohle gleich mal für einen neuen Kopf auf Seite legen. Das Ventilspiel muss auch häufiger kontrolliert und ggf. nachgestellt werden. Kleine Anekdote in dem Zusammenhang: Der deutsche Subaru-Importeur hat ja bekanntlich einen Zeit lang Autos mit LPG über die Händler angeboten; für den unbedarften Kunden sah das quasi so aus wie LPG "ab Werk". Bei den Subaru DOHC-Motoren soll bei LPG alle 105tkm das Ventilspiel kontrolliert werden. Das kostet schlanke 800-900€ weil dazu der Motor raus muss - herzlichen Glückwunsch aber auch...

    cu ulf
     
  5. #5 Enomine, 07.02.2015
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    Also ich möchte nicht mehr ohne Gas :-)

    Haben in der familie einen W210 E200 mit fast 800.000km davon ca 750.000 auf Gas
    Und der läuft und läuft und läuft
    Ich haben einen S211 E200K und der läuft auch ohne Probleme mit Gas

    Wie schon gesagt wurde ein Gas Auto steht und fällt mit dem Umrüster und da haben wir einen der besten aus unserm Umkreis
     
  6. MrBean

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    Okay.
    Wenn das alles so stimmt, küsse ich euch die Füße. Dann habt ihr mich schon kuriert.
    Bin zwar alt aber nicht lernrestistent. =)
     
  7. #7 Enomine, 07.02.2015
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    Wenn du aus dem Berliner raum kommst kann ich dir einen umrüster empfehlen
    Es kommt auch drauf an wieviele km du im Jahr fährst
    weil man muss auch bedenken so eine LPG anlage kostet eine kleinigkeit und zu jeder HU muss auch noch eine Gas HU gemacht werden
    Ich fahre im jahr ca 25tkm da rechnet sich das noch
     
  8. MrBean

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    Mit den Kosten wär das nicht so schlimm, weil ich nicht
    neu kaufe und dann für 2 oder 3 k nachrüste, sondern gebraucht, und zwar schon mit Gasanlage ausgestattet.
    Da relativiert sich das dann alles. Aber ich MUSS nicht, ich
    habe Zeit und kann abwarten und aussuchen.

    Ich wollte jetzt nur wissen, ob es sinnvoll ist, einen 211-er oder
    212-er mit Gasanlage zu suchen, oder ob ich davon eh besser die Finger
    lasse. Im Gegensatz zu früher, wo ich sehr viel gefahren bin, sinds heute um die 12.000 km im Jahr.




    Ich muss erst mal rausfinden, welches Modell prinzipiell (also ohne
    Gasanlage) besser ist: 211-er oder 212-er. Dementsprechend suche ich
    dann entweder einen 211-er oder 212-er mit Gasanlage. Und wenn das Ganze
    sowieso fragwürdig bis sehr fragwürdig erscheint, suche ich eben das
    Adäquate als Diesel.

    Mein Problem ist nur, dass ich seit 2003 völlig aus dem Autogeschäft
    raus bin, und deshalb nicht mehr weiß, was gut und was mit welchen
    Fehlern behaftet ist. Bis 2003 war ich bei Fahrzeugen im Allgemeinen
    sehr fit und bei Mercedes Benz noch viel fitter. Aber das ist 12 Jahre
    her, und in der Zeit ist viel passiert. Also damals, um 2000 herum,
    hätte ich jedem gesagt "Finger weg von Gasanlagen!"
     
  9. C240T

    C240T Moderator

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    Dann bleib auch bei der Meinung;)
    Fakt ist, die Dinger sparen zwar bei Vielfahrern Geld, sind aber auch eine gewaltige Störungsquelle, von Kapitalen Motorschäden ganz abgesehen...Die Eigendiagnose, Klopfregelung etc. arbeitet damit halt auch nur noch halbgar.

    Schön finde ich oben das Posting, wo ein Umrüster gelobt wird, der den M271k umgerüstet hat.
    Gerade von DIESEM Motor sollte man mit Gas schön die Finger lassen, denn der ist, ohne eine Umrüstung der Ventilsitzringe nur sehr bedingt gasfest.
    Die Empfehlung einen guten Umrüster zu suchen ist die halbe Wahrheit. Klar, wenn man nur mit 130 über die BAB rollt kein Thema.. Wenn man auch mal Das pedal benutzt oder Hänger zieht wird's blöd.

    Reingebastelt sind die DInger immer.. mal besser, mal schlechter. Wenn ich schon sehe, das Injektoren in ein Kunststoffsaugrohr reingeklebt werden..dann bekomm ich Plaque...Von anderen DIngen reden wir besser nicht.

    Die 2. Seite ist eben der Motor selbst. Bei Gas fehlt die Verdampfungsentalpie... gasförmig eingespritzt komplett, flüssig eingespritzt gibt's ein bissl was, ist aber deutlich weniger als im Ottobetrieb. Dazu ist die Verbrennungsgeschwindigkeit etwas anders... Kurz gesagt, die eigentlich entwickelte und bedatete Verbrennung passt halt nimmer so ganz...zusätzlich fehlt die Schmierwirkung an den Ventilen.

    Es gibt die sogenannten Blacklists bei den Anlagenherstellern, um genau die eher sensiblen Motoren herauszufiltern...aber auch denen traue ich nicht weit...Man will ja verkaufen nicht wahr :D

    Bei 12tkm im jahr halte ich Gas für Unsinn.
    Ob der Diesel funktioniert ist eine Frage des Streckenprofils. Dieses sollte halt so aussehen, dass die Motorsteuerung auch Zeit findet den DPF zu regenerieren. Fährst Du zu 90% nur Kurzstrecken in der Stadt, dann wird's mit einem DPF-Diesel schwierig werden fürchte ich.
     
  10. MrBean

    MrBean

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    Ok, sowas wollte ich wissen, danke!
    Also ist das Ding mit dem Gas immer noch so ein Gepfriemel wie vor 15 Jahren. Damals wars auch Müll, hätte aber sein können, dass sich die Technologie erheblich verbessert hat. Hat sie aber nicht.

    Also Diesel.

    Ja, das Ding mit dem DPF war schon ein Problem, als der DPF aufkam (auch ca. 2000), und ist heute noch das gleiche. Tolle Wurst, das.
     
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