Hat Mercedes-Benz ein Qualitäts-Problem?

Diskutiere Hat Mercedes-Benz ein Qualitäts-Problem? im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Hallo liebe Forumsgemeinde, nach 2 Jahren hier im Forum (davon 1 Jahr passiv mitgelesen) und 2 Jahren als Besitzer eines jetzt 7 Jahre alten...

  1. #1 Copperhead, 05.09.2008
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    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    nach 2 Jahren hier im Forum (davon 1 Jahr passiv mitgelesen) und 2 Jahren als
    Besitzer eines jetzt 7 Jahre alten S203 T-Modell (C320), welcher mir Nebenkosten
    in Höhe von circa 4.000,- € bereitet hat, stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob
    Mercedes-Benz nicht ein Qualitäts-Problem hat.

    Vor der C-Klasse habe ich 4 Autos gefahren:

    1. Daihatsu Cuore L201 – Bremsscheibe durchgebrochen (200,- €)
    2. Daihatsu Cuore L501 – AT-Getriebe bei 200.000km (500,- €)
    3. Ford Escort – vordere Achsaufhängung ausgeschlagen (500,- €)
    4. Ford Escort – nie Probleme

    Die Nebenkosten meines C320T:

    1.100,- € für die 100.000km – Inspektion
    1.950,- € für SAM und Motorsteuermodul
    650,- € Pumpe Servolenkung
    300,- € Querlenker vorne

    Mein Stern war eine Woche wegen dem SAM und Motorsteuermodul in der Werkstatt.
    In der Zwischenzeit habe ich mich mit dem Taxi chauffieren lassen. War in der Regel
    immer eine E-Klasse. Ausnahmslos legten die Fahrer regelrecht los, wenn ich nach der
    technischen Zufriedenheit mit ihrer E-Klasse fragte. Zahllose Reparaturen scheinen
    hier also an der Tagesordnung zu sein.

    In meinem Freundes- Bekannten- und Kollegenkreis kenne ich solche Reparaturen nicht.

    Aber ein naher Verwandter, welcher einen S203 T-Modell C270 CDI aus 2003 fährt,
    hat schon ein paar tausend Euros in Reparaturen des Diesel-Motors stecken müssen.

    Verhält es sich so, dass mein persönlicher Eindruck nur durch das Forum und meine
    persönlichen Erfahrungen geprägt wurde oder haben auch andere den Eindruck, dass
    bei einem Mercedes-Benz gern mal etwas kaputt geht und dies bei MB extra-teuer ist.

    Auch muss ich sagen dass meine persönlichen und hier im Forum gemachten negativen
    Erfahrungen mit den Werkstätten (Art und Form, wie mit dem Kunden umgegangen wird)
    bisher nicht auf die Werkstätten andere Fabrikate übertragbar ist.

    Falls ich den Eindruckt erweckt haben sollte: Es geht mir nicht um meinen C320T...

    Gruß,

    Copperhead :wink:
     
  2. #2 avantgarde, 05.09.2008
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    ich glaube so lange kannst Du hier noch gar nicht mitgelesen haben wenn Du nicht weisst, dass wir dieses Thema bereits über alle Grenzen hinweg ausreichend diskutiert haben.

    Ich fasse kurz zusammen
    - Ja, Daimler hat immer noch ein Qualitätsproblem
    - nein, Deine Reparaturen sind nicht normal
    - ja, Montagsautos werden auch in Stuttgart gebaut
    - nein, auch andere Hersteller kochen nur mit Wasser, und oftmals noch mit kälterem als bei Daimler
    - das Deine Freunde keine Probleme haben wage ich zu bezweifeln, liegt wohl eher an der mangelnden Kommunikation der Probleme

    Fazit: Ein technisch ausgereiftes Automobil neigt dazu, zuweilen auch mal defekt zu sein oder den Dienst zu verweigern. Ist dann immer ärgerlich wenn da ein Stern drüber prangt, aber auch diese Autos arbeiten mit Öl, Benzin, anderen Schmierstoffen, Ketten, Metall, mechanischen Vorgängen.
     
  3. #3 Copperhead, 05.09.2008
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    eigentlich wollte ich diskutieren, ob die Fahrzeuge von Mercedes-Benz (IMHO) im Vergleich zu anderen Fabrikaten häufiger technische Mängel aufweisen.

    Der Stern auf der Haube ist mir dabei eigentlich egal. Aber interessant, wie schnell durch Mercedes-Fahrer gesagt wird: ein Querlenker geht halt mal kaputt.

    Gruß,

    Copperhead :wink:
     
  4. #4 Wurzel1966, 06.09.2008
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    Zur Zeit hat jeder Hersteller Qualitäts Probleme,da Ende der 90er massiv Elektronik einzug gehalten hat.Und als dann diese Probleme weitgehend behoben waren,setzte die sogenannte Globalisierung ein (Verlagerung der Produktionsstätten)wodurch die behobenen Probleme auf's neue Auftauchten.Zu der ganzen Problematik kommt dann auch noch der Kostendruck,weil ja Aktionäre Gewinne sehen wollen und der Kunde will letztendlich auch nicht mehr bezahlen.Auch soll immer mehr Komfortelektronik ins Fzg. was das Fzg. Gewicht in die Höhe treibt,daß wiederrum ist vom Gesetzgeber reglementiert (und treibt die Spritkosten in die Höhe).Also müßen die Fzg. Teile leichter werden und können nicht mehr so massiv hergestellt werden (die Herstellungskosten aussen vorgelassen).Bei dieser Rasanten Entwicklung (das was früher über 10 Jahre und mehr Standard war,ist heutzutage innerhalb von 5 Jahren nicht mehr up to date/tragbar)bleibt immer irgend etwas auf der Strecke.

    Man sollte auch nicht den kleinen Bereich,den man selbst einsehen kann,auf die gesamte Fahrzeugmarke ausweiten.Die Meinungen die man selbst mitbekommt,sind ein Bruchteil der gesammten Produktpalette eines Herstellers.Wenn man z.B. die Rostproblematik von MB sieht und diese auf die gesammte Produktpalette bezieht,dürfte nach acht Jahren kein MB mehr auf der Straße fahren.Genauso verhält es sich mit den Meinungen von Taxifahrern.Da sollte man die Kilometerleistung der einzelnen Fzg. hinterfragen und wieviele Fahrer auf dem jeweiligen Fzg. drauf rumrutschen (zu Zeiten des seligen W123er war der Eigentümer meist auch der einzige Fahrer der das Fzg. bewegte,es gab natürlich auch Ausnahmen bei denen ein zweiter Fahrer drauf war.)Heutzutage fahren auf einer Taxe mindestens 2-3 Fahrer um es rentabel zu halten.Und jeder gibt dem Fzg. die Sporen. Als kleines Beispiel:Wenn ein Taxler früher einen neuen W123 kaufte und diesen nach 10-15 Jahren verkaufte,hatten diese Fzg. ca. 400.000 Km runter.Heutzutage hat ein W211 nach ca. 5-6 Jahren diese Laufleistung runter.Und diese Fzg. stehen auch nicht mehr als ein W123 in der Werkstatt (Elektronik Probleme nicht berücksichtigt, was hatte ein W123 & W124 für Elektronik an Bord).Und auch ein W123 & W124 hat gerostet bei mangelnder Pflege (ich habe Taxen gesehen,die nach 7 Jahren total verrotet waren.)

    Lange Rede kurzer Sinn,jeder Hersteller hat Probleme in Punkto Qualität.Ob es jetzt BMW mit gerissenen Zylinderköpfen,Audi und VW mit gerissenen Zahnriemen oder eingefrorenen Motoren,Ford & Opel mit Zulieferteilen und auch die so hoch gelobten Japaner haben mittlerweile Qualitäts Probleme (dank Korea und China).Nur wird halt bei deutschen Premiummarken sofort auf hohem Niveau gejammert " DAS DARF BEI EINEM BENZ NICHT SEIN "Das diese Fg. aber in relation gesehen,einen viel besseren Qualitäts Eindruck hinterlassen (nach über 100.000Km) sehen dann meist erst die 2-4 Besitzer der Fzg.!Auch sollte man nicht übersehen,das die deutschen Hersteller vielmehr versteckte Ausstattungen in ihre Fzg. verbauen als die Ausländischen Produkte haben,nur merkt man dies meist gar nicht/mehr. Siehe Thread "Was mein Auto so alles kann".

    Gruß Ingwer :wink:
     
  5. #5 Copperhead, 06.09.2008
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    die "versteckte Ausstattung" eines Mercedes-Benz nehme ich wohlwollend zur Kenntnis.
    Natürlich kenne ich den lehrreichen Thread “was habe ich doch für ein schlaues Auto“.

    OK, ich sehe auch ein, dass ein Taxi in der heutigen Zeit mit mehreren desinteressierten
    Fahrern 400.000km oder mehr mit minimaler Wartung (selbst schuld) auskommen muss.

    Aber ich jammere nicht auf hohem Niveau, denn meine vorherigen Fahrzeuge waren alle
    keine Premium-Fahrzeuge und haben definitiv weit wesentlich weniger Kosten verursacht.

    Gruß,

    Copperhead :wink:
     
  6. #6 Wurzel1966, 06.09.2008
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    @Copperhead

    Das war auch nicht auf dich gemüntzt sondern auf die allgemeinheit. ;) Und wie heißt es so schön "Es war schon immer etwas teurer einen Benz zu fahren!"

    Ich hatte mir 1996 einen Nagelneuen Ford Mondeo 1,8 l Ghia Turnier gekauft und habe innerhalb von 4 Jahren und 40.000Km mehr für Verschleißteile (Ford Aussage "Querlenker,Ölpumpe,Wegfahrsperre,Wischwasserbehälter mit Pumpe,verschiedene Einspritzpumpenteile und etc."seien eben Verschleißteile)ausgegeben,als ich in den 6 Jahren davor für meinen MB an Ersatteilen ausgegeben habe.Und bei dem habe ich 140.000Km runtergespult.Ab und an erwischt man halt ein sogennantes Montagsauto.Bei der alten C-Klasse W202 und E-Klasse W210 gab es eine Einspritzpumpe (220 D mit Lucas Pumpe)die einen Ruf wie Donnerhall hat (geht ständig kaputt & Reparatur ist Schwei....teuer),aber auf die gesamt Stückzahl dieses Motors gesehen waren die defekten Einspritzpumpen gering.Nur hat das ganze eben Kreise gezogen,da dies bei einem Benz Diesel nicht passieren darf.

    Gruß Ingwer :wink:

    PS : Mittlerweile sind die Ersatzteilpreise bei VW und Co. genauso hoch mitunter sogar höher als bei MB.Und die Inspektionskosten ebenfalls.
     
  7. #7 avantgarde, 06.09.2008
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    finde schon das Du auf hohem Niveau jammerst. Sicher ist ein defekter Querlenker nicht normal, aber Mercedes hat nicht Probleme in der Art, dass bei unter Null Grad C. einfach mal das Auto nicht anspringt und auch die Werkstatt nicht weiter weiss (gerne gesehen bei Opel bis Bj 2000 und aktuellen Renault Espace).

    Du hast auch nicht das Problem das Dir bei untertourigem Fahren trotz höherer Geschwindigkeiten der Motor einfach ausgeht, samt Servopumpe und Elektrik (Volvo). UNd ebenso hast Du nicht das Problem, dass Dein Wagen aufgrund zu weniger Testkilometer während der Erprobung beim Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten von der Bahn fliegt (Audi TT), nur weil die Designer Vorrang hatten vor den Sicherheitsingenieuren.

    Alle Probleme die Du ansprichst sind technische Mängel, die bei einem Fahrzeug jenseits der 100.000 km Marke durchaus vorkommen können. Und das Du Dich über 1000 € Inspektionskosten aufregst, hat mE mit dem Fahrzeug wenig zu tun, da dies entweder am schlechten Zustand bei Kauf des Fahrzeugs liegen kann, an Deinem Fahrstil, an den Strecken die Du oft zurücklegst, und nicht zuletzt an der Werkstatt, die gerne an solchen Kunden verdient. Ich kann also anhand einer hohen Rechnung für die Inspektion nicht auf die Qualität der Marke schließen.

    Wer Daimler fährt, darf sich nicht ärgern, wenn er in der Werkstatt gerne mal einen Schein mehr läßt. Das kommt dem jammern auf hohem Niveau sehr nahe. Wenn ich überlege das die Inspektion meines Mini beim BMW Vertragshändler mehr gekostet hat als die Inspektion meiner E Klasse in einer freien Werkstatt...

    In diesem Sinne

    Ava
     
  8. Tewego

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    Hallo,

    es gibt immer mal wieder Schwierigkeiten mit einem Auto. Ich habe mit meinem 211 auch Ärger gehabt, und der war einige Zeit in der Werkstatt. Das habe ich bei allen Vorgängern, nicht gehabt. Ich fahre jetzt seit über 30 Jahren Mercedes, und werde dieses auch weiterhin machen. Probleme mit der Qualität haben auch andere Hersteller, nur sehen und hören wir nicht so viel davon, weil wir die entsprechenden Foren nicht so Intensiv wie dieses beobachten. Es ist nun mal so, das in Foren mehr über vorhandene Probleme als über die nicht vorhandenen Probleme mit Autos diskutiert wird.

    Und deswegen habe ich das mal in die Diskussion :verschieb.
     
  9. #9 teddy7500, 06.09.2008
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    teddy7500 Moderator

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    Ich habe auch schon ein paar Probleme mit allen MB´s gehabt. Allerdings haben mich die Autos nie im Stich gelassen, was man vom Punto meiner Frau nicht sagen konnte.
    Im ersten kalten Winder war gleich die Schaltbox eingefrohren und es ging gar nichts mehr.

    Mit meinen Mercedes Modellen konnte ich hingegen zumindest immer fahren, auch wenn mal hier und da was geklappert hat. ;)
     
  10. #10 Samson01, 06.09.2008
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    Probleme? Kennt mein Auto nicht. Ein paar nichtige Kleinigkeiten waren's bisher.
    Rost? Hat an einem 6,5 Jahre alten Auto nichts zu suchen. Habe übrigens auch mal die Suche bemüht (nicht die im Forum - intensiv am Auto) nix gefunden.
    So muss das sein :tup
     
  11. BM202

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    Vaters W124 (vor 15 Jahren neu von IHM gekauft! Scheckheft bei BENZ seit 15 Jahren!) läuft auch! Kein Rost oder ähnliches und der Wagen steht seit 15 Jahren draußen und
    würde sicher nach einer Politur fast NEU aussehen! :]
     
  12. #12 Copperhead, 06.09.2008
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    @ avantgarde

    Wie schon im ersten Beitrag von mir geschrieben:

    Gruß,

    Copperhead :wink:
     
  13. #13 avantgarde, 06.09.2008
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    schon klar, habe ich ja gelesen. Aber die allgemeine Frage nach Qualität kann man nicht durch eigene Erfahrungen objektiv sehen. Studien und jährlich veröffentlichte Statistiken für alle Autokonzerne zeigen nach wie vor Deutsche Autos ganz oben, in den vergangenen Jahren sogar wieder vor den Japanern.

    Ohne die Brille für Deutsche Autos aufsetzen zu wollen muss man einfach neidlos anerkennen, dass diese es in den vergangenen 40 Jahren geschafft haben, sich vom Markt der übrigen Welt einfach abzusetzen. Wenn jemand bemängelt, dass bei einem Daimler die Scheibenbremsen zu schnell abgefahren sind, dann muss man konstatieren, dass andere Hersteller teilweise noch gar keine Scheibenbremsen rund herum einsetzen.

    Habe letztens in einen neuen Ford Focus Turnier einsteigen dürfen - der hatte das sog. "Elektrik-Paket". Alles was in diesem Paket enthalten war hat mein Daimler Serie. Versuch mal bei Toyota ein individuelles Auto zu konfigurieren. Es gibt drei grundsätzliche Ausrichtungen, dann ein wenig links, ein wenig rechts - fertig. Deutsche Hersteller bieten ein fast vollständig individualisiertes Automobil, das jeder nach seinen Wünschen zusammenstellen kann.

    Ava
     
  14. #14 Deutz450, 06.09.2008
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    @Copperhead
    So wie ich das sehe schließt du schon von deinem Auto auf andere. Auch bei MB ist nicht alles perfekt, aber wie schon mehrfach geschrieben ist es bei anderen Herstellern nicht besser. Niemand zwingt einen Mercedes zu fahren, wenn einer meint er ist bei der Konkurenz besser aufgehoben ist das sein Ding. Die Inspektionskosten von MB und dem Daihatsu zu vergleichen ist wie ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Du hast zwar einige Reperaturen auf der Rechnung die nicht vorkommen sollten, und auch kaum vorkommen (MSG, Servopumpe), andere Sachen kommen aber vor, z.B. die Lenker, wurden mittlerweile zwar verbessert, die ersten hielten aber selten 60tkm.
    Die Probleme mit den Dieselmotoren hatten andere Hersteller ganz genauso, das waren Zulieferteile von Bosch.
    Rost ist ein dunkles Thema, und ich schließe mich voll und ganz dem an dass sowas nicht vorkommen darf, zumal es ja früher (W124 W201) auch ging. Aber auch hier geht es anderen Herstellern nicht besser z.B. Audi A3 Rost an den Türen und rund um die Dachleisten oder auch Mazda, da fällt der Lack mitsamt dem Zink ab.
    Wann sind die Taxifahrer denn schon mal zufrieden, wenn bei dem Bock nach 120tkm. die Traggelenke hin sind, nach 300tkm der DPF zu oder nach 400tkm der Turbo aufgibt heisst es Scheißtechnik, sowas ging früher nie kaputt, schon klar die hatten auch keinen Turbo und schon gar keinen DPF, aber dass da bei 250tkm. eine Motorüberhlung fällig war weil die Motoren im Winter nicht mehr angesprungen sind vergessen sie dabei zu erwähnen, und Traggelenke hielten auch beim hochgelobten 123er selten länger.

    Thema Werkstättenqualität:
    Es mag schon sein dass es schwarze Schafe gibt, aber der Großteil der MB Werkstätten arbeitet gut, ihr könnt ja mal nen Blick in die aktuelle ADAC Motorwelt werfen, wir MB Schrauber sind vielleicht doch nicht so schlecht wie wir immer gemacht werden, interessiert bloß keinen, hätten sie schlecht abgeschnitten gäbe es mit Sicherheit schon wieder nen seitenlangen Thread im Forum.
     
  15. #15 Copperhead, 06.09.2008
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    ich nehme das mal so auf:

    - Mercedes-Benz hat im Vergleich zu anderen Herstellern weit weniger Probleme
    - die hohen Reparaturkosten begründen sich in der Komplexität der Ersatzteile

    Also ich mag ja meinen Mercedes. Fahrkomfort und die vielen netten Spielereien
    ebenso. Auch der Stundensatz in der Werkstatt scheinen marktüblich sowie die
    Kosten der 100.000km-Inspektion sind IMHO transparent und auch verständlich.
    Auch muss ich sagen, dass meine Ford und Daihatsu´s weit mehr gerostet haben.

    Jedoch meine persönlich gemachten Erfahrungen und das mitlesen hier im Forum
    hat die Frage aufkommen lassen, ob ein MB im Vergleich zu anderen Fabrikaten
    häufiger zu kostspieligen Reparaturen neigt.

    Ich selbst hatte noch nicht viele Autos und davon nur einen als Neuwagen. Gerade
    daher wollte ich meine Erfahrungen durch eure ergänzen. Das es dann so auf mich
    einprasselt war nicht der Kerngedanke.

    Gruß,

    Copperhead :wink:
     
  16. #16 Deutz450, 06.09.2008
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    Ob MB nun weit weniger Probleme hat sei dahingestellt, aber auch nicht mehr.
    Die ET Preise sind oft gar nicht mal so hoch im Vergleich, besonders manche Japaner und Koreaner schlagen oft gnadenlos zu.
     
  17. Joerg1

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    der Ersatzteil Verkauf ist die 'cash Cow' der Autoindustrie. Bei Daimler ist das Ersatzteilgeschäft mit ca. 30% am Konzerngewinn beteiligt.
    Mit Einführung des Shareholder Value wurde, auf Teufel komm raus, bei allen Automarken u.a. extrem an der Qualität eingespart, die Aktionäre mussten bedient werden.
     
  18. E.D.

    E.D. Guest

    Eine frage sei an dieser Stelle erlaubt: Wie lässt sich denn Qualität meßbar festlegen?
     
  19. #19 Wohle500, 06.09.2008
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    laut Definition ist Qualität die Einhaltung der versprochenen Leistungen.
     
  20. Joerg1

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    Die Wertschöpfungstiefe deutscher Automobilhersteller liegt nur noch bei ca. 25 % , d.h., drei Viertel des Werts eines Fahrzeugs wird von den Zulieferern erbracht (bei dem Smart Fortwo sogar 90%).
    Die Zulieferer werden geknebelt bis zum Äußersten. Erinnert sei an Hr. Lopez, der als Chefeinkäufer bei VW mit der Parole anfing: "Alle Zulieferteile müssen 20-30% preiswerter werden."
    Das ein solcher Preisdruck natürlich nachhaltig die Qualität beeinflusst dürfte jedem klar sein.
    Profit zu machen ist für jedes Unternehmen legitim und notwendig.
    Wer jedoch die Qualität eines Produkts ausschließlich über Kosten definiert, um damit den Profit zu maximieren, hat den Job nicht verstanden.

    Qualität ist wenn der Kunde zurück kommt und nicht das Produkt.
    Das müssen die Automobilhersteller erst mal wieder neu lernen.
     
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