Hybride Fahrzeuge Mogelpackung statt Klimaschutz?

Diskutiere Hybride Fahrzeuge Mogelpackung statt Klimaschutz? im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; ... da muss der von den Bürgern gewählte Souverän handeln, der Markt regelt nämlich gar nichts Der Markt KANN in diesem Fall ja gar nix regeln,...

  1. #221 maulkorb, 18.09.2021
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    Mitsubishi Lancer Evo 9 Sport = Bilstein-Stoßdämpfer, BBS-Felgen, aber statt großem Sport-Heckflügel nur den kleinen base-Flügel
    Der Markt KANN in diesem Fall ja gar nix regeln, mit über 9.000 Euro Subvention pro Auto :motz:.... wenn es keinerlei Subventionen geben würde, wäre das E-Auto mausetot bzw. es wäre gar nicht erst geboren worden :rolleyes:
     
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  2. CNGler

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    Noch immer nicht Verstanden: Es muss um Effizienz gehen !!! Bei immer mehr Autos (Weltweit) bleibt uns am Ende nichts anderes übrig.
    Akkus in Autos sind auch nur eine Brückentechnologie....
     
  3. #223 maulkorb, 18.09.2021
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    Mitsubishi Lancer Evo 9 Sport = Bilstein-Stoßdämpfer, BBS-Felgen, aber statt großem Sport-Heckflügel nur den kleinen base-Flügel
    Effizienz bei den Autos weltweit ?? Also so was wie der ökologische Fußabdruck eines Autos ?? Wenn es danach gehen müßte, dann steht das E-Auto so was von ganz, ganz weit hinten ... aber, ich denke nicht die mögliche Anzahl der weltweiten (auch zukünftigen) Autos ist das wahre Grundproblem, sondern die Gesamtanzahl der Menschen, DAS ist das Problem !!
     
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  4. Jupp

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    Prinzipiell nicht falsch, aber zu kurz gedacht. Alle haben eine Vorkette. Als es nur Benzin, Diesel, Erdgas, LPG gab, da konnte man diese vernachlässigen, denn die war mehr als ähnlich. Mit dem Strom aber ändert sich das und es ändert sich auch noch on Top die Vorkette bei der Produktion des Fahrzeugs einiges.
    Beide Aspekte muss man aber mit betrachten. Darauf wird richtiger Weise hingewiesen. Trotzdem kommt hinten Stand heute heraus, dass das E-Auto klar klimafreundlicher ist. Bei den Dingern mit großen Akku etwas weniger, bei denen mit kleinem Akku ist es noch viel schneller der Fall. Da gute Hybride ja nur einen sehr kleinen Akku haben, tun sich grade die mit großem dagegen schwer (z.B. E300de gegen einen künftigen EQE).
    Der große Vorteil beim Strom ist, man kann an der Quelle was ändern. Und das ist bei Diesel, Benzin, Erdgas, LPG anders, die verbrennen per Liter oder Kilo immer gleich und daraus haben sich die meisten Unterschiede in der Vergangenheit ergeben.
     
  5. jpebert

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    W211 E280 CDI T vorMopf, W211 E350 Mopf, VW LT 28 (1988), BMW X5 E70 - alles 6 Zylinder
    Nun, auch für die Herstellung von Diesel, Benzin und Co. kann man die Quelle ändern, sogar extrem. Und zudem buddelt man nicht noch zusätzlich mit riesigem Aufwand nach u.a. seltenen Materialien. Sogar sehr alte Autos würden damit ziemlich grün fahren = very nachhaltig.

    Das man einen Verbrenner nicht effizienter bauen und betreiben kann, bezweifle ich ebenso.

    Sicher muss die Politik handeln! Jedoch Regelungs- und Verbotswut halte zumindest ich für eine fragwürdige Methode. Vielleicht würde etwas mehr Bildung und Praxiserfahrung in den Reihen der Berufspolitiker nicht schaden, statt der auf schmalen Brettern erworbenen MBAs und Dres. und nie einen Tag in Wirtschaft zugebracht haben oder im richtigen Fachgebiet.
     
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  6. #226 maulkorb, 19.09.2021
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    Mitsubishi Lancer Evo 9 Sport = Bilstein-Stoßdämpfer, BBS-Felgen, aber statt großem Sport-Heckflügel nur den kleinen base-Flügel
    Da ist deutlich erkennbar, daß der reine Wunsch der Vater des Gedankens ist. Das hat aber überhaupt nix mit der Wahrheit zu tun. Durch andauernde Wiederholung des Falschen wird es auch nicht wahrer
     
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  7. Jupp

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    Naja, die Förderun, der Transport und die Verarbeitung von Rohöl macht so 15-20% zusätzlich aus, wobei dir Verarbeitung der größte Posten ist. Der Posten, der aber keinen großen Unterschied macht, egal woher das Öl kommt. Von daher bewegen wir uns zwischen 10-25%, aber nicht mehr. Das macht den Braten nicht furchtbar fett, schon weil das Mittel zwar nicht vollkommen vernachlässigbar ist, aber so richtig groß dann auch nicht ist.
    ...
    Die Herstellung von Autos wird generell und auch von dir, massiv überschätzt. Das hat null fachliche Gründe, sondern ist ausschließlich der eigene Wunsch. Die Hauptemission bei einem Auto, ist der Betrieb. Selbst bei einem E-Auto ist das noch so, auch wenn hier das deutlich weniger so ist.

    Es gibt wirklich genug Zahlen dazu und wer die vier Grundrechenarten schafft zu nutzen, der kann sich das alles selbst erarbeiten. Wer das aber alles ablehnt, mit dem ist diskutieren müßig, weil nichts mehr zurück kommt.
     
  8. #228 maulkorb, 19.09.2021
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    Mitsubishi Lancer Evo 9 Sport = Bilstein-Stoßdämpfer, BBS-Felgen, aber statt großem Sport-Heckflügel nur den kleinen base-Flügel
    ALLES dazu, und auch was die Stromtransformation aus fossilen oder regenerativen Quellen und den betreffenden Wirkungsgrad angeht, kann man hervorragend bei Wiki Well-to-tank nachlesen = Well-to-Tank – Wikipedia
     
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  9. Jupp

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    Da steht das, was ich gesagt habe.
     
  10. Jupp

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    Übrigens hat der Herr Pütz teilweise Recht:
    Jean Pütz: Verbrennungsmotoren helfen, Klimaziele zu erreichen - WELT

    Vor allem in dem Aspekt liegt er richtig, dass wir in D im Klein-Klein unterwegs sind (die PKWs) und teils im Klein-Klein-Klein (das Tempolimit auf Autobahnen).
    Ja, er sagt richtig, dass man auch die kleinen Themen angehen sollte, tatsächlich kommen dabei aber die großen Themen unter die Räder.

    Wo ich nicht mehr bei ihm bin, ist der Unsinn mit den E-Fuels und dem Versuchsfahrzeug, welches angeblich nur 2 Liter ohne Stecker verbraucht. Ja, es hat keinen Stecker, aber es verbraucht 2l plus knapp 10kWh ... was ein Unsinn! Schön eine Fahrt mit 2l zu absolvieren, blöd wenn die nächste Fahrt bei 10l endet, weil der Verbrenner neben dem Vortrieb noch 20 kWh zu produzieren hat... das ist so, es fällt keine Energie vom Himmel. Das was schon echt mehr als schwach ... aber ok, mit 85 Jahren sollte man vielleicht dann auch mal raus sein.
     
  11. CNGler

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    Da fällt mir nur das Energie Erhaltungs Gesetz zu ein:
    "Energie geht nicht Verloren sie wird nur umgewandelt" so in der Theorie,
    würde es uns gelingen das Co2 wieder als Energieträger zu nutzen, hatten wir einen Kreislauf in dem kein neues Co2 mehr durch Verbrennung erzeugt werden müsste, es gibt schon Synthetisches Methan das aus Wasserstoff und Co2 hergestellt wird. Der Wasserstoff kann aus Power to Gas Anlagen Kommen die mit Grünem Strom arbeiten. Der Umweg über den Akku entfällt, das Methan ist der Energiespeicher. Motoren die effizient mit Methan Arbeiten gibt es schon nur die Lobby fehlt.
    Auf Akkus die dann mit seltnen Erden hergestellt werden könnten wir dann verzichten.
     
  12. Jupp

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    Energie wird auch nur umgewandelt, nur nicht in CO2, sondern in Wärme. Und diese Wärme strahlt der Planet ins Weltall ab. Damit ist die nicht vernichtet, aber für uns ist diese Energie verloren. Darum sei präziser, Energie wird nicht vernichtet, verloren gehen kann sie für eine Nutzergruppe (Mensch) durchaus. So die Theorie (und die Praxis) und die ist weiter richtig.

    Methan Motoren haben Zukunft, aber nicht im PKW. Es ist viel effizienter dieses Methan während der dunklen Jahreszeit im Keller in einem Motor zu verbrennen, mit der Abwärme des Motors die Wohnung zu heizen und mit dem Strom das E-Auto zu laden. Mit dem selben Methan könnte man natürlich auch nur das Auto antreiben und das Haus mit nochmal so viel Methan heizen. Und im Sommer übernimmt eh die Photovoltaik den Job das Auto zu laden.

    Sprich: Sythetischen Methan wird unverzichtbar sein, aber nicht im PKW verbrannt werden. Den Luxus wird sich keiner ernsthaft leisten wollen.
     
  13. #233 maulkorb, 22.09.2021
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    Mitsubishi Lancer Evo 9 Sport = Bilstein-Stoßdämpfer, BBS-Felgen, aber statt großem Sport-Heckflügel nur den kleinen base-Flügel
    Witzig, dasde jetzt gerade Methan erwähnst : ein Prof. Dr.-Ing. Frank Atzler, mit einer Professur für Verbrennungsmotore und Antriebstechnik am Institut für Automobiltechnik Dresden IAD, sagt in einem Interview in der neuesten motortechnischen Zeitung, "mtz", : "Mein persönlicher Favorit von allen möglichen Kraftstoffen ist Methanol."

    In der gleichen Zeitung steht ne Kurznotiz das Mahle leichte Nutzfahrzeuge auf Wasserstoffbetrieb umrüstet .. :]
     
  14. #234 u996viic, 22.09.2021
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    ...genau, oder verlagert...und wenn wir mal ganz viele E.Autos haben und der Strom nicht reicht, kaufen wir den uns aus OstEuropa ein, welcher dort mit Kohle und Kernkraft produziert wird, völlig Save, aber DE hat die Klimaziele erreicht....:]=):driver
     
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  15. Jupp

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    Auch wenn man einen Favoriten hat, so wird es auch bei synthetischen Kraftstoffen nicht nur einen geben, sondern je nach Anwendungsfall Verschiedene. In der Mobilität sind, wenn nötig, sicher flüssige Stoffe aufgrund ihrer höheren Energiedichte zu bevorzugen. Im Wärmemarkt (der wesentlich größer ist) bietet sich eher Methan an, weil es einfach günstiger ist zu produzieren.

    Strom wird entsprechend dem Verbraucherland zugerechnet, genauso wie es beim Öl getan wird. Dadurch erreicht niemand Klimaziele.
     
  16. #236 maulkorb, 23.09.2021
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    Mitsubishi Lancer Evo 9 Sport = Bilstein-Stoßdämpfer, BBS-Felgen, aber statt großem Sport-Heckflügel nur den kleinen base-Flügel
    Komisch, ich dachte bisher immer "Der Energiehaushalt der Erde wird wesentlich durch die Einstrahlung der Sonne und die Ausstrahlung der Erdoberfläche bzw. Atmosphäre bestimmt, also durch den Strahlungshaushalt der Erde. Die restlichen Beiträge von zusammen etwa 0,02 % liegen deutlich unterhalb der Messungsgenauigkeit der Solarkonstanten ... einen starken atmosphärischen Treibhauseffekt bzw. Gegenstrahlung bei etwa 288 K (15 °C), wobei die Treibhausgase Wasser und Kohlendioxid den Hauptbeitrag liefern .... die Erdoberfläche emittiert Wärmestrahlung (infrarot) ..... die effektive Energiebilanz ist nahezu Null, weil sie sich langfristig auf einem Wert einpendeln muß ... daß sie nicht genau Null ist, ist von wesentlicher Bedeutung für den Klimawandel im Allgemeinen und speziell für die globale Erwärmung der Jetztzeit.
     
  17. Jupp

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    Darfst du auch weiter so denken. Wir reden hier nur von einem Kleinstanteil, aber der wird eben auch abgestrahlt und geht verloren, auch wenn er nicht vernichtet wird.
     
  18. #238 u996viic, 23.09.2021
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    ja ist schon klar, war ja auch eher sarkastisch gemeint...8)...aber mal im ernst, wo soll denn der ganze Strom herkommen ? Es ist ja zusätzlicher Strom. Wie und wann soll ich denn laden ? Sind die Kapazitäten da ?
    z.B liest immer öfter den Begriff “Größtmögliche Verkehrsvermeidung” - das wäre eine wichtige und unabdingbare Begleitmaßnahme bei der Transformation des deutschen Fuhrparks (viele Fremdwörter sind wichtig, damit der "normale Bürger" gar keine Lust bekommt mitzulesen....:rolleyes: ...)
    “Größtmögliche Verkehrsvermeidung" hört sich an wie der Satz aus einem Wahlkampf-Programm. In einem hat die Umwelthilfe durchaus recht: Mit der E-Mobilität wird man den aktuellen privaten PKW-Verkehr keineswegs 1:1 ersetzen können.

    Den Begriff "Spitzenglättung" sollten sich Autofahrer, die in der EU mittelfristig zumindest als Neuwagen nur noch E-Autos serviert bekommen, gut merken. Denn Spitzenglättung ist nur ein anderes Wort dafür, die Wallboxen in den Eigenheimgaragen per Fernzugriff zeitweise abzustellen, wenn zu viele Autos gleichzeitig geladen werden sollen.

    Mit anderen Worten: Elektro-Autos dürfen nur dann geladen werden, wenn gerade Strom aus regenerativen Energien zur Verfügung steht und nicht, wenn der Fahrer ihn benötigt. Wer künftig ein E-Auto fährt, sollte gleich an eine weitere Investition denken - Einen stationären Akku, den man quasi als Reservekanister verwenden kann....klingt doch super....

    Das ganze ist wirklich Affengeil, wir bekommen eine Mobilität die wir uns so gar nicht wünschen, bei der wir sowieso vom lähmend langsamen Aufladen ausgebremst werden, und selbst das wird nur manchmal gehen - vor allem, wenn nicht zu viele andere gleichzeitig an die Steckdose wollen .... das war Insidern natürlich schon lange klar, aber jetzt wo die Batterie-Autos etwas mehr verkauft werden (dank Förderung) muss man halt langsam auch auf die Pferdefüße hinweisen und auf das "Kleingedruckte" der Mobilitätswende .........

    ..und hier mal noch was zum lesen.......auch interessant.....

    Elektro-Gate, Runde zwei: In der Wissenschafts-Szene brennt die Luft

    Nach Diesel-Gate nun Elektro-Gate? Wissenschaftler kritisieren Rechenfehler bei E-Autos

    Gruß Silvio....Prösterchen......:driver:prost
     
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  19. #239 Ricoz, 23.09.2021
    Zuletzt bearbeitet: 23.09.2021
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    sn
    * * * * *
    Wie lange bleiben die verbauten Akkus leistungsfähig? Auf alle Fälle nicht lang genug um den Ökologischen Fußabdruck der Produktion des E-Autos grün zu machen.

    Die längerfristige Lösung ist die Brennstoffzelle die aus Wasserstoff die Energie für den E-Motor erzeugt so wird nur ein kleiner Pufferakku benötigt und ohne Nutzung des Fahrzeuges kann es mit dem Stromnetz verbunden werden so das die Brennstoffzelle auch Energie ins Netz zurück einspeisen kann um Reservekapazität für Energieengpässe im Netz bereitzustellen.
     
  20. #240 Jupp, 23.09.2021
    Zuletzt bearbeitet: 23.09.2021
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    Beides, also weder E-Autos noch der Ausbau der EEs ist da, aber beides wird auch nicht über Nacht komplett da sein. Wenn du dir die letzten 15 Jahre an PV und Sonne ansiehst, dann erkennt man, dass der Zubau locker die gesamte PKW-Mobilität hätte stemmen können. Warum soll das nicht in den nächsten Jahren nochmal an Zubau so funktionieren? Und natürlich werden wir als Backup GuD-Kraftwerke benötigen (GuD = Gas und Dampf, Wirkungsgrad ca. 60% elektisch, mit Wärmenutzung = 90%). Auch Gasmotoren für die Wärmenutzung sind ein super Mittel, denn wenn es kalt und Dunkel ist, dann braucht es Strom und Wärme. Und das machen die mit sehr hohem Wirkungsgrad. Darum ist mein Favorit an synthetischen Kraftstoffen auch Erdgas = Methan. Es gibt bereits ein komplettes Netz, es gibt große Speicher, die auch noch weiter ausgebaut werden können, das geht alles. Ist nicht billig, aber technisch gut machbar.
    Und als zweites Mittel werden wir sicher nicht großflächige Abschaltungen sehen, wenn dann sehen wir das nur kurzfristig und/oder eine Option über den Preis. Den Verbraucher kann amn über den Preis super steuern. Die meisten tanken auch nur dann, wenn sie es für günstig halten, warum soll das beim Strom nicht funktionieren?

    Und zu deinen Links: Auch ich halte die E-Mobilität nur für einen kleinen Schritt. Das ist kein dickes Ding in Bezug aufs Klima und erst recht nicht der Klima-Heilsbringer. Es ist viel zu viel Fokus da drauf. Es ist nur ein kleines Puzzleteil, aber vielen Grünen bekommt man aber tatsächlich den Eindruck, dass es die Energiewende ist. Ich habe nichts gegen kleine Schritte, nur sollte man die Großen dabei nicht vergessen. Und das passiert grade. Die E-Mobilität ist ein kleiner guter Schritt, aber sicher nicht die Lösung der Probleme. Viel wichtiger sind der Wärmemarkt und die Stromerzeugung an sich.

    Edit: Nochmal zu deinen Links (weil irgendwie aus dem Fokus verloren): Ja, wahrscheinlich nimmt Brüssel da vollkommen unsinnige Zahlen daher. Das ist komplett kritikwürdig, weil politisch manipuliert. So was ist ätzend und kontraproduktiv. Ich kann mich noch gut erinnern wie viele Verkehrstote durch das Tagfahrlicht verhindert werden sollte, laut EU-Angaben. Was ein Bullshit war das, dass die sich rund halbieren. Aber trotzdem war es sicher kein Rückschritt.

    Vorweg: Der ökologische Fußabdruck ist bei meinem mit knapp 40.000km bereits neutralisiert. Ab jetzt geht es in den grünen Bereich.
    Ich werde es bei meinem ausprobieren und ehrlich berichten. Ich bin auch gespannt, was den Akku angeht. Der kleine Akku des Hybriden ist in der Tat sicher viel geforderter als der eines reinen E-Autos. Viel höhere Ströme verglichen zur Gesamtkapazität sind da ja der Fall und auch die Volllastzyklen sind dreimal härter als bei meinem Handy (das wurde gleichzeitig angeschafft und da sehe ich erste Akku-Schwächen). Das Gute gegenüber einem reinen E-Auto ist, der Akku ist für mich fast noch voll nutzbar, bis er auf 35% Kapazität abgefallen ist, danach ist es noch ein Vollhybride und selbst wenn der voll ausfällt, dann ist es einfach ein übergewichtiger E220d und kein E300de mehr. Denn Mercedes hat hier den 220d her genommen und den E-Motor/Generator und den Akku einfach nur oben drauf gesattelt.
    Darum: Das Ding wird ganz sicher ausgelutscht, bis gar nichts mehr geht. Und das kann man dann extrapolieren und ist sicher konservativ für die Zukunft unterwegs. Stand heute habe ich ca. 3000kWh durch, also bei unterstellten 10kWh netto, rund 300 Volllastzyklen von außen. Beim auslesen werden es wahrscheinlich eher 5000kWh werden.
     
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