Ist Mercedes wirklich Mercedes !?!

Diskutiere Ist Mercedes wirklich Mercedes !?! im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Hi Leute, was wird am Mercedes überhaupt noch in Deutschland gefertigt ? z.B. die Radlager kommen aus Asien (Taiwan ?) Habt ihr mehr erfahrungen...

  1. Mehmet

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    Hi Leute,
    was wird am Mercedes überhaupt noch in Deutschland gefertigt ? z.B. die Radlager kommen aus Asien (Taiwan ?) Habt ihr mehr erfahrungen ?

    Was erwartet ihr vom Mercedes und was habt ihr für eine Einstellung zu Mercedes gegenüber anderen Fahrzeugen (Marken) ?

    Was findet ihr an Mercedes gut und was hätten die Besser machen können ?

    Oder gibt es eurer Meinung nach an Mercedes nichts auszusetzen ?


    Über eine schöne diskussion würde ich mich Freuen. :prost
     
  2. #2 StefansCLK, 01.09.2003
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  3. #3 Ciccooo, 01.09.2003
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    An Mercedes find ich einfach genial, dass man sich sofort wie zu Hause fühlt wenn man im Auto sitzt. Alles ist dort, wo es sein muss und wo es gut erreichbar ist. :] :tup

    Von einem Mercedes erwarte ich eigentlich das, was im Wort Mercedes-Benz auch steckt => sehr gute Verarbeitung, sehr hohe Qualität, innovative Technik, gute Motoren und deren Langlebigkeit usw.

    Was mir gerade einfällt, ich weiss nicht wie das bei euch in Deutschland ist, ist der Service. Also bei meiner Niederlassung haben sie fast das ganze Service-Team entlassen und neue eingestellt, weil sich so viele Kunden beschwert hatten. Ich weiss noch, dass ich mal meinen "alten" C280 in Service brachte, ich hab noch gesagt und extra aufgeschrieben, dass 1. die Hupe nicht geht, 2. die Klima-Anlage komische Geräusche von sich gibt, 3. dass der Fahrer-Sitz quitscht und 4. dass sie auf keinen Fall den Wagen waschen sollen, weil der verkrazt den ganzen Lack. Am Abend den Wagen abgeholt, NICHTS wurde gemacht und sie hatten den Wagen trotzdem gewaschen! :motz: :wand :tdw

    Grz Ciccooo :prost
     
  4. #4 PascalH, 01.09.2003
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    Genau meine Rede! Ich hatte vor dem E430 einen Citroen C5 und ich sage euch Mercedes IST Mercedes!

    Fahrleistung des Autos = Top
    Motor- und Technikprobleme = Null
    Behandlung in der NL = Mehr als Top


    Kurzum: Einmal Mercedes, immer Mercedes! :prost
     
  5. #5 Ghostrider, 01.09.2003
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    Nur zur Info : Die Birnchen für die Lüftungsdüsen vom W-210 kommen auch aus Japan.

    Was hat es damit zu tun, wo ein Teil des Autos gebaut wird ?

    Jeder Audi hat einen Kabelbaum aus Ungarn und gilt trotzdem als Premium.

    Die Zauberwörter sind Garantie, Kulanz, Gewährleistung und Kundendienst. Allein die Formulierung bei der Unterschrift durch den Verkäufer : "Meinen Glückwunsch, Ihr ERSTER Mercedes !", sagt doch schon einiges aus.
     
  6. #6 Nokia7650MMS, 01.09.2003
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    Für mich gilt ebenfalls: Einmal Stern immer Stern !

    An das Image eines Stern kommt keine andere Automarke heran und auch der Umgang in der Niederlassung egal ob beim Verkauf oder in der Werkstatt ist in jeder Hinsicht SPITZE ! :tup

    Was für mich auch noch wichtig war: Die SICHERHEIT - und hier setzt Mercedes egal ob in der passiven oder aktiven Sicherheit die Benchmarks.
     
  7. #7 elTorito, 01.09.2003
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    Dito, ich habe angefangen Mercedes zu fahren weil es die ersten PKW's waren wo Sicherheit groß gesprochen wurde, und das auch gehalten haben, dazu die langlebigkeit der Motoren.

    Deswegen stehe ich zum Stern, mittlerweile gibt es zwar von jeden Hersteller vergleichbare Wagen, aber ich bin ein Treuer Fuchs :)

    Nicht so ganz zufrieden bin ich mit den Service aber manchmal werden meine Erwartungen übetroffen, gleicht sich also aus.

    Wie Nokia schon sagt, einmal Stern immer Stern ...
     
  8. #8 StefansCLK, 01.09.2003
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  9. #9 Walter.fr, 01.09.2003
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    @ alle

    Die Qualität der ausgelieferten Fahrzeuge hat sich in den letzten 2 Jahren definitiv nicht zum positiven entwickelt; ob man jetzt den Innenraum vergleicht, oder die eingebauten Komponenten in den Fahrzeugen.

    Wo und von wem welche Teile bezogen werden, ist meiner Meinung nach nicht entscheidend - solange diese den Qualitätsansprüchen der Techniker und den vorgegebenen Preisen entspricht.

    Auch bei Fertigung von ganzen Fahrzeugabschnitten ( da gibts einen besonderen Ausdruck der mir aber im Moment nicht geläufig ist) werden die Ansprüche von Qualität an den Zulieferer weitergegeben.

    Aufgrund des Anstiegs von Lohn und Produktionskosten wird eben an der Qualität der Teile gespart, und mit Ausfällen von Bauteilen ( und Baugruppen - tja das war der Ausdruck der mir nicht eingefallen ist) nach einer gewissen Zeit kalkuliert.

    Ob diese Teile dann bei MB in eigenen Werken zusammengebaut werden oder in Drittländern eingekauft werden ist eigentlich ziemlich nebensächlich ( ausser natürlich wenn man die Arbeitsplatzsituation und Wertschöpfungsanteile des Fahrzeuges, in der BRD ansieht) - solange die Qualität des gesamten PKW's am Ende dann noch stimmt - was leider nicht immer der Fall ist. ( siehe auch meine "Erlebnisse mit dem SL500")

    Im gesamten Vergleich der Autoindustrie schneidet MB aber immer noch gut ab, weil die Vielzahl der Stammkundenm, durch ein entsprechendes Service bei der "Stange" gehalten werden, und aufgetretene Fehler schlußendlich doch einer Lösung zugeführt werden.

    Man sollte einen Mercedes nicht nur nach Einzelteilen bewerten -sondern als gesamtes Werk Deutsches Automobilbaus - und sich über das Ergebnis freuen, in einem qualitativ hochwertigen und sicherem PKW seiner Wege zu gehen.

    Liebe Grüße aus France

    Walter
     
  10. LarsK

    LarsK

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    Meiner Ansicht nach hat Mercedes diesen Premium Status nicht (mehr) verdient. Meinen C 180 habe ich verkauft, er war mehr in der Werkstatt als jedes andere Auto dass ich vorher hatte. Die NL verlangte einen Stundenlohn von 70 € + MWST. und war trotzdem nicht in der Lage defekte Traggelenke zu entdecken. Auch die defekte Kopfdichtung diagnostizierten sie erst auf Nachfrage.
    Beim SLK meiner Frau lösten sich die Türverkleidungen in Wohlgefallen auf. Sie sind nur geklebt und das anscheinend nicht sehr ausdauernd.
    Ich fahre jetzt wieder Mazda !!!
    Ist zwar vom Fahrgefühl nicht vergleichbar, aber dafür wenigstens selten defekt.

    CU

    LarsK
     
  11. Mehmet

    Mehmet

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    Leute Leute Leute,
    mir ist auch schon klar das Mercedes eine Super Qualität hat, sonst würde ich keinen Fahren und dafür soviel Geld ausgeben. Ihr könnt mir nicht erzählen das ihr nur Gute tage mit dem Benz hattet. Z.B. die C-Klasse (Bj.94) von meinem Vater hat grade mal 160 tkm runter. Das Getriebe musste bei 70 tkm gewechselt werden. Die Dieselpumpe bei 120 tkm, jetzt ist die Kopfdichtung dran und ständig sind irgend weilche Birnen kaputt am auto. Das sind alles Sachen die sehr kostspielig sind und die noch nicht auftreten dürften. Sowas meine ich. Ich hatte und habe mit meinem Auto auch keine Schwierigkeiten. Bin auch sehr zufrieden und habe bis jetzt auch keine Beschwerden, ausser das Mein Getriebe schon anfängt undicht zu werden. Ich würde auch keine andere Marke mehr fahren, aber ich spreche von den Kleinigkeiten die nicht hätten sein dürfen für ein MB.

    Zu mir waren sie nicht immer nett zu mir bei der NL. Haben mich sehr oft warten lassen und haben ihre Privatgespreche vor mir geführt und wenn ich mal gefragt hatte ob sie mir auch eine Option einbauen könnten die im Nachfolger verbaut wurde hies es immer ganz stupf NEIN ohne eine erklärung. Und wenn ich mal kurz vor Feierabend komme weil ich es zeitlich nicht schaffe haben die Werstattleute immer einen Dummen spruch auf lager. Vielleicht habe ich immer die Montags- oder Freitagsarbeiter erwischt aber sowas darf einfach nicht sein.

    Mir ist schon klar das jetzt nicht jeder eine Liste aufzählt mit Problemen. Wir fahren ja kein .....
    Mir ist auch klar das im Ausland produziert wird weil man Kosten sparen will.

    Also Leute kommt auch mit euren Problemen raus die euch nicht gefallen oder gefallen haben.

    @Lars: Genau das meine ich
     
  12. George

    George

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    Das Qualitätsthema ist ein echter Dauerbrenner und wurde schon mehrfach hier behandelt, hier nochmal alles zusammengefasst was ich weiß:

    Die Baureihe 140 war der letzte Mercedes, der nach den "alten Prinzipien" gefertigt wurde.

    -Eine Fertigungstiefe (Eigenproduktion) von 55-60%

    -Sehr strikte eigene Qualitätsvorstellungen, Autos die eigenen Ansprüchen nicht genügten, wurden gar nicht erst auf den Markt gebracht.

    Dies hat sich geändert:

    -Fertigungstiefe teils unter 25%

    -Modellreihen werden in Billig-Lohn-Ländern produziert, das Ergebnis sieht man: V-Klasse oder M-Klasse.
    Auch die A-Klasse ist kein wirkliche "Made in Germany" angeblich sind die Arbeitsverträge dort gänzlich anders als in Sindelfingen und Bremen.

    Es gibt einige Baureihen, die man als qualitativ nicht Stern-Würdig einordnen kann: A-Klasse (samt Vaneo etc.), M-Klasse und V-Klasse (samt Viano). Der W210 ist ein Spezialfall, der Korrosionschutz ist auf dem Stand der frühen 80er, die restliche Qualität der Komponenten der Konkurrenz aber größtenteils weit voraus.

    Nimmt man diese Baureihen aus, so kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass seit dem W202 insgesamt keine qualitative Verschlechterung stattgefunden hat.
    So sind die Sitze des W203 z.B. langzeitqualitativ schlechter als beim Vorgänger, der Rest gleicht dies aber mehr als aus (Korrosionsschutz, Karosseriesteifigkeit, Motoren, Lenkung...).

    Bleiben wir bei den Sitzen: Hier zeigt sich die negative Auwirkung von Ousourcing. Früher wurden diese von MB selbst gebaut. Kein Quietschen, kein Knarren, kein Wackeln, präzise Nähte. Jetzt fertigt sie der US-Zulieferer Johnson Controls (übrigens in D). Die Qualität reicht von fast altem Niveau (W220-Mopf, R230...) bis hin zur mittleren Katastrophe (z.B. A-Klasse, W211-Teilleder). Die Sitze meines W211-Avantgarde quietschten nach 3 Monaten (na gut, man muss es an den richtigen Stellen provozieren), die Kopfstützen knarren und die Nähte sind bei Teilleder durch eine schlechte Materialkombination im oberen Bereich katastrophal.
    Allerdings bessert sich dies etwas, man kehr z.B. zur alten Federkerntechnik zurück.

    Bei den Komponenten, die weiterhin von MB produziert werden, ist absolut keine Qualitätsverschlechterung wahrzunehmen:
    Karosserie (von W210 abgesehen), Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung...
    Ganz im Gegenteil, viele dieser Komponenten haben sich qualitativ verbessert.
    Hier komme ich zu einem weiterem Punkt:
    Bescheuerte Managment/Rotstift-Methoden senken die Qualität, moderne Technik verbessert sie.
    Dies merkt man z.B. im Innenraum. Man vergleiche die Kunststoffe hinschtlich Haptik, Geruch und Maßhaltigkeit bei W211 und W124. Beim neuen Modell sind sie wesentlich besser, trotzdem wirken einige Details nicht mehr so solide.

    Das die Mängelhäufigkeit zugenommen hat, liegt weniger an der Qualität, sondern vielmehr an der gestiegenen Komplexität.
    Mechanische Mängel sind beim W211 z.B. seltener als bei Einführung des W123 oder W124.

    Anscheinend ist der Unterschied zwischen dem was MB kann und tatsächlich macht größer geworden. Der getriebene Aufwand hinsichtlich Qualität scheint gesunken zu sein, wird allerdings teilweise durch modernere Technik wieder ausgeglichen.
    Was MB allerdings heutzutage wirklich zu leisten im Stande ist, wird erst beim Maybach deutlich. Eine derartige Qualität habe ich bei noch keinem einzigem Fahrzeug gesehen!


    Allerdings sind alle Hersteller davon betroffen. So ist z.B. die Fertigungstiefe im Branchendurchschnitt bei knapp 15%, also deutlich unter MB-Niveau!
    Japanische Hersteller profitieren von ihrer relativ simplen Technik und Ausgereiftheit (bloß keine Eigenwentwicklung oder Innovation). Das trifft z.B. auch auf US-Hersteller zu, aber sie sind fertigungstechnisch vom (guten) japanischen Niveau meilenweit entfernt. Hier macht es also die Kombination aus simpler Technik und guter Verarbeitung. Die meisten MBs sind z.B. einem Toyota/Lexus qualitativ überlegen (Fahrwerk, Karosserie, Motor...), durch die enorme Komplexität/Innovativität schlägt sich dies aber nicht in Zuverlässigkeit nieder.

    Der "Made in Germany"-Anteil beträgt z.B. beim W203 rund 82%. Bei größeren Modellen wahrscheinlich etwas mehr, bei den kleineren etwas weniger.

    Der Kostennachteil des Standorts D ist durch äußerst effektive Produktionsprozesse ausgeglichen worden oder jedenfalls soweit minimiert, dass eine weitergehende Auslandsfertigung sich durch lange Transportwege zumindest für die Premium-Hersteller nicht lohnt.
     
  13. #13 Thomas_IN, 02.09.2003
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    Dazu kann ich nur folgendes sagen:

    Die Qualität hat nachgelassen bei MB (besonder ist es mir bei der C Klasse aufgefallen da wir einen W201 (meiner) einen W202 und einen W203 in der familie haben).

    Zum Service muß ich sagen kommt auf die Werkstatt drauf an. Eine hier in Ingolstadt hat viele Kudne mit Teuren autso (S E SL CL usw..) die haben für mich "kleines licht" einen sch... bis garkeinen Service (auf e-mails antworten die mir grundsätzlich nicht).

    Meine MB Werkstatt (in eichstätt und genauso weit weg von mir als IN) ist hingegen das große gegenteil. Ist ein großes Autohaus mit 4 oder 5 Filialen (werden also auch ned umbedingt so kleine kunden wie mich "nötig haben") Aber da bekomm ich immer was ich will. Egal ob 5 Minuten vor feierabend oder in der früh wenn eigentl. noch garnicht offen ist. Super Service super freundlich jeder Mitarbeiter (die ich bis jetzt getroffen hab)

    Für kleinigkeiten wie kaputtes spiegelglas austauschen oder mal eben Scheibenwischer gummi tauschen verlangen die nie was auser halt den ersatzteilpreis....

    Leihwagen bei Kundendienst HU AU Reparatur immer kostenlos.

    Beim letzten HU AU hab ich 60 Euro bezahlt (für die 2 untersuchungen) und hatte den ganzen tag nen wagen (A 190) von ihnen wo ich 150 km damit gefahren bin.

    Alles in allem muß ich sagen bin ich zufrieden und wenn sich am Service nichts ändert wird mein nächster wieder ein Mercedes.

    Ob nun das früher besser war kann ich nicht sagen da ich erst 21 bin und seit 2 Jahren diesen Service genieße. Damit läßt sich für Daimler Chrysler sagen das sie einen neuen zufriedenen Kunden gewonnen haben der ihnen bleibt wenn sie keine groben Fehler machen.

    Gruß,

    Thomas
     
  14. LarsK

    LarsK

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    Auch die Reparaturanfälligkeit meines C 180 hätte ich noch tolerieren können, wenn ich eine vernünftige Werkstatt gefunden hätte. Das fängt bei Kleinigkeiten an, dass man mich einfach stehen lässt, wenn es mal etwas länger dauert (ich setze mich erst, wenn man es mir anbietet). Als mein Radlager hinten defekt war, wollte ein Werkstattmeister nach Probefahrt mein Hinterachsgetriebe austauschen, aber "ohne Garantie, dass es das auch ist" Zitat Ende. Das wären mal eben 1500 € in den Müll gewesen, denn die Hinterachse war ok, es war das Radlager. Als ich einen Meister gebeten habe, mein Scheibenwischer Gummi zu tauschen, erklärte er mir, wie ich es selber machen solle, bis ich dann deutlich sagte, dass ich es jetzt nicht selber machen wolle. Ich hätte ja gesagt :"Herzlichen Dank für die Erklärung, jetzt weiß ich wie es geht", aber der Ton macht die Musik. Diese gelangweilte Art dabei, so nach dem Motto: Hoffentlich belästigt der mich nicht mehr mit solchen Trivialitäten, ich bin ja schließlich nicht Meister geworden um Scheibenwischer auszutauschen.
    Ich fahre mit einer klappernden Vorderachse herum und der Meister sagt mir nach einem Blick unter das Auto, dass alles in Ordnung ist, und er hätte schliesslich kein Klappern gehört (anderer Meister, andere Filiale, genauso gelangweilt).
    Als ich dann beim TÜV auf dem Rüttelstand den Hinweis auf die Traggelenke bekam konfrontierte ich den Meister (wieder stehend!) mit dem Ergebnis und siehe da, ein Traggelenk deutlich defekt und eins angeschlagen. Reparatur 250 € aber klappern weg. Auf der Bühne hätte man dann auch die defekte Zylinderkopfdichtung sehen müssen, aber nein, erst als ich nach dem Wasserverlust frage, da wird es entdeckt. Die deutlichen Wasserspuren am Automatikgetriebe werden geflissentlich übersehen.
    Was lernen die eigentlich auf der Meisterschule? Schuhe blank putzen?
    Es handelt sich hier um zwei Filialen einer großen NL im Raum südöstliches Rührgebiet/Sauerland (nein, ausnahmsweise mal nicht Lueg).
    Für 70 € + MWST erwarte ich einfach einen besseren Service als anderswo, oder zumindest nicht einen noch schlechteren.

    So, Leute, jetzt muss ich arbeiten, habe mich schon wieder genug aufgeregt. Werde jetzt in meinen Mazda steigen und losfahren, ohne Angst, was denn jetzt schon wieder kaputt sein könnte. Es macht zwar "sproing" wenn man die Tür schliesst, aber dafür klappert nichts an der Vorderachse o.ä. :wink:

    CU

    LarsK
     
  15. jff2k

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    Hallo LarsK,

    an Deiner Stelle hätte ich mich schon lange über diese Niederlassungen beschwert! Wende Dich mal an das Kunden-Service-Center in Maastricht, z.B. über die Dialog-Funktion auf Mercedes-Benz Deutschland - Personenwagen - die antworten immer und meist zur Zufriedenstellung des Kunden! Von dort wird dann auch die Niederlassung oder Vertragswerkstatt angesprochen, was die Folge hat, dass die sich bei Dir entschuldigen und sich in Zukunft zusammenreißen!
     
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