Ist Mischen von ?l sch?dlich?

Diskutiere Ist Mischen von ?l sch?dlich? im Motor Bereich Forum im Bereich Technik und Zubehör; Hi, mein Wagen verliert leider einiges an Öl (allerdings tropft er nicht) und ich werde demnächst wieder nachfüllen müssen. Da wir noch sehr...

  1. Olli84

    Olli84

    Dabei seit:
    06.07.2003
    Beiträge:
    3.605
    Zustimmungen:
    2
    Auto:
    Toyota Landcruiser FZJ 80
    Verbrauch:
    Hi,

    mein Wagen verliert leider einiges an Öl (allerdings tropft er nicht) und ich werde demnächst wieder nachfüllen müssen. Da wir noch sehr viel 5/40er in der Garage stehen haben, würde ich das gerne nachschütten, fahre aber atm mit 10/40er. Kann das Mischen zu Schäden führen?

    MfG
    Olli
     
  2. #2 Hubernatz, 20.10.2003
    Hubernatz

    Hubernatz

    Dabei seit:
    23.10.2002
    Beiträge:
    7.993
    Zustimmungen:
    104
    Auto:
    BMW 540iA - T3 turboD
    Verbrauch:
    Das führt nur zu Schäden in deinem Geldbeutel, da das "bessere" Öl die Eigenschaften vom "schlechteren" annimmt. Aber wenn das Öl eh rumsteht, kannst es ruhig zum Auffüllen verwenden.

    BTW: Ist zwar ein teurer Versuch, aber besorg dir mal beim BMW oder Porsche das Castrol TWS. Ich hab auf 15zkm damit null Öl-Verbrauch. Aber Literpreis -> 18€. 8o

    Also am besten dein Öl nachfüllen und dem Öl-Verbrauch auf den Grund gehen.
     
  3. Olli84

    Olli84

    Dabei seit:
    06.07.2003
    Beiträge:
    3.605
    Zustimmungen:
    2
    Auto:
    Toyota Landcruiser FZJ 80
    Verbrauch:
    Hat Dein Wagen vorher Öl verloren? Bei mir klebt am Motor Öl, fängt oben bei dem Zylinderblock und ist auch noch an anderen Stellen.

    MfG
    Olli
     
  4. #4 Goldfinger, 20.10.2003
    Goldfinger

    Goldfinger

    Dabei seit:
    21.08.2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    4
    Hallo "Hubernatz",

    wie kommst Du darauf, dass aus einem entweder vollsynthetischen, oder auf einem Hydrocrack-Öl basierenden 5W-40er ein mineralisches 10W-40er werden sollte, wenn man es in den Motor füllt.

    Dieses Öl bleibt logischerweise auch dann das Gleiche. Damit wurde dem vorhandenen Öl eine hochwertige synthetische Komponente hinzugefügt, u. die Leistungsfähigkeit der gesammten Füllung entsprechend erhöht.

    Die fertigen Öle werden ebenfalls aus verschiedenen Grundölen zusammengemischt. Ein "fertiges" teilsyntetisches 10W-40er ist auch nichts anderes, als ein mineralisches, dem zumindest eine hochwertige synthetische Komponente beigemischt wurde. Nennt sich dann "teilsyntetisch"!

    Grüße

    P. S. Füllt man dagegen ein schlechteres nach, wird dadurch umgekehrt die Leistungsfähigkeit der gesamten Füllung entsprechend verringert! Aber es wird aus dem nachgefüllten nie das Gleiche wie bereits im Motor ist. Wie sollte denn das vonstatten gehen. Mann hat statt dessen dann halt eine entsprechende Mischqualität im Motor, wodurch eine etwas andere "neue" Gesamtfüllung entsteht!
     
  5. Olli84

    Olli84

    Dabei seit:
    06.07.2003
    Beiträge:
    3.605
    Zustimmungen:
    2
    Auto:
    Toyota Landcruiser FZJ 80
    Verbrauch:
    Das heißt also, dass ich es gefahrlos machen kann, Goldfinger?

    MfG
    Olli

    P.S.: Vergiss die Frage, der Tipp kam gerade:

    4.1 Mischbarkeit von Motorenölen

    Generell gilt, daß Motorenöle untereinander mischbar sein müssen, unabhängig davon, ob es sich um synthetische oder mineralische Produkte handelt. Diese Forderung wird auch von den Automobilfirmen erhoben. Vermischungen von Motorenölen verschiedener Marken oder Zusammensetzungen sollten allerdings nur dann vorgenommen werden, wenn der Nachfüllbedarf nicht anders gedeckt werden kann.

    So ist es nicht empfehlenswert, synthetische bzw. teilsynthetische Motorenöle mit mineralischen Motorenölen zu mischen, da hierdurch der höhere Qualitätsstandard der synthetischen Öle herabgesetzt wird. Die sich einstellende Qualität ist nur so gut, wie das schwächste Glied in der Kette.


    Quelle: Castrol HP
     
  6. #6 Hubernatz, 20.10.2003
    Hubernatz

    Hubernatz

    Dabei seit:
    23.10.2002
    Beiträge:
    7.993
    Zustimmungen:
    104
    Auto:
    BMW 540iA - T3 turboD
    Verbrauch:
    Goldfinger hat es mal wieder besser erklärt. :tup

    Es nimmt nicht die Eigenschaften direkt an, aber das "bessere" Öl verschlechtert sich. Im Endeffekt hat man teures Öl eingefüllt, aber nicht seine Vorteile im vollen Umfang. Die Viskosität pendelt sich mehr in Richtung des Schlechteren ein.

    Hauptsache ist aber, daß beide Öle von MB freigegeben sind.

    Bei einem 5/40 und 10/40 wird der "Unterschied" wohl nicht so krass ausfallen. Aber auf ein O/30 oder 10/60 würde ich niemals was anderes drauffüllen.
     
  7. Olli84

    Olli84

    Dabei seit:
    06.07.2003
    Beiträge:
    3.605
    Zustimmungen:
    2
    Auto:
    Toyota Landcruiser FZJ 80
    Verbrauch:
    Hm, können wir einen kleinen Öl-Exkurs machen?:)

    Ich dachte, dass bei xwy x für die Zähflüssigkeit im kalten Zustand und y für die Zähflüssigkeit im warmen Zustand stehen würde (bin mir aber nicht sicher). Wenn dem so wäre, wüsste ich nicht, weshalb ich 0w30 fahren sollte, 10w60 ist sicherlich bei sehr hohen Drehzahlen interessant, oder?

    MfG
    Olli
     
  8. #8 Goldfinger, 20.10.2003
    Goldfinger

    Goldfinger

    Dabei seit:
    21.08.2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    4
    Genau so ist es!

    Wäre auch nicht besonders klug, eine hochwertige (und entsprechend teure) Füllung mit einem schlechten Öl zu "verpanschen"! Aber umgekehrt schadet es nicht! Im Gegenteil sogar.

    Allerdings ist es auch nicht gerade das Optimale, überhaupt verschiedene "fertige" Öle zu vermischen. Allerdings ist das immer noch besser als gar nicht nachzufüllen u. (zu) lange mit einem (zu) niedrigen Ölstand zu fahren!

    Am Besten ist es aber logischerweise, gleich ein sehr gutes zu verwenden, u. dann auch das Gleiche nachzufüllen! Und dann auch bei diesem Fabrikat zu bleiben, sofern es sich in dem betreffenden Motor bewährt hat.

    Die Viskositätsangabe auf der Öldose alleine, sagt eigentlich nicht viel über die generelle Qualität des Öles aus! Nur ist es halt so, dass die hochwertigen Motorenöle fast ausschließlich in der OW- oder 5W-Kathegorie angesiedelt sind. Ein hochwertiges 5W-40er wäre für deinen optimal. Ist bei niedrigen Öltemperaturen mehr als ausreichend dünnflüssig u. bei hohen bietet es trotzdem eine sehr gute Schmierfilmstabilität.

    Ein OW- würde ich dagegen bei Deinem nicht mehr unbedingt empfehlen, da er ja doch schon einige km hinter sich gebracht hat! Hättest Du immer ein hochwertiges 0W-40er, statt einem 10W-40 verwendet, könntet Du dagegen immer noch ein OW-40 einsetzen!

    Ein synthetisches 10W-60 ist auch bei "normaler" Betriebstemperatur noch sehr zähflüssig, wodurch es einem "normalen" Motor einen unnötig hohen Widerstand entgegensetzt.

    So ein Öl hat halt bei sehr hohen Öltemperaturen noch Reserven. Diese Reserven werden aber im normalen Fahraltag weder benötigt, noch genutzt. Die Nachteile dagegen immer. In deinem Motor wäre es jedenfalls nicht so optimal. Im Winter schon gleich gar nicht.

    Wo solche Öle einen Sinn machen, ist im Rennsport oder bei sehr hoch drehenden Sportmotoren, wenn diese noch zusätzlich relativ große Lager- und/oder Kolbenlaufspiele haben. Wie z. b. der S54-Motor (M3) von BMW!

    Grüße
     
  9. #9 Hubernatz, 20.10.2003
    Hubernatz

    Hubernatz

    Dabei seit:
    23.10.2002
    Beiträge:
    7.993
    Zustimmungen:
    104
    Auto:
    BMW 540iA - T3 turboD
    Verbrauch:
    0W30 sind die sogenannten Longlife-Öle, die unter anderem für geringeren Spritverbrauch und seeeeehr lange Wartungsintervalle sorgen sollen. Diese Sorte Öl käme mir allerdings allenfalls in die Türscharniere zum Schmieren, aber nicht in den Motor.

    Das 10W60 ist eher ein Öl für hochbelastete Motoren. BMW füllt in seine M3 und M5 nur das Castrol TWS 10W60. Es gibt jede Menge Leute, die schwören drauf. Unter anderem ich. Null Ölverbrauch zwischen den Wechseln. (Da stehen in etlichen Garagen lauter halbe Dosen rum, das Zeugs wird nämlich nur in Liternflaschen verkauft, und man braucht oft x.5 Liter) Auch für Diesel sehr gut geeignet. Höchstbelastbarer Schmierfilm. Da es ein 10er Öl ist, braucht man aber evtl. mehr Sprit, da es natürlich kalt zäher ist als das 0W30.

    BTW: Was füllt MB eigentlich in die AMG ein?

    EDIT: Leider nur beim BMW oder Porsche zu beziehen. "Baugleich" ist aber das Motul LeMans. Umfrage zum Thema Automobil

    Aber Achtung: Das TWS ist nicht zu Verwechseln mit dem RS 10W60 von Casrtol. Das "alte" RS ist das TWS. Das neue RS ist IMHO eine minderwertige Brühe, die den Namen RS eigentlich nicht verdient hat. Aber erklärt mal Onkel Alfred im Baumarkt, warum er für 5 Liter Motoröl 90€ zahlen soll.... :rolleyes:

    BTW2: Warum gibts eigentlich keine grösseren Kanister? Wer hat denn heute noch weniger als 5 Liter im Motor? Gibts das noch in "unserer" Klasse ausser beim A?
     
  10. #10 Goldfinger, 20.10.2003
    Goldfinger

    Goldfinger

    Dabei seit:
    21.08.2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    4
    Mist! Warum ist denn jetzt dieser Beitrag gleich zweimal vorhanden? :rolleyes: Diesen hier bitte löschen, da ich selbst zwar Text aber nicht den ganzen Beitag löschen kann!
     
  11. #11 Goldfinger, 20.10.2003
    Goldfinger

    Goldfinger

    Dabei seit:
    21.08.2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    4
    Hallo Hubernatz,

    das "Problem" speziell beim TWS ist nicht einmal die Kaltviskosität. Da ist es nur unwesentlich zäher als ein 5W-. Das Problem ist vielmehr, dass es bei normaler Betriebstemperatur immer noch sehr zähflüssig ist, u. einem Motor mit kleinen Lager- u. Kolbenlaufspielen selbst bei Betriebstemperatur einen unnötig hohen Widerstand entgegensetzt.

    Und das schlimmste daran ist, dass dein Motor dieses zähe Öl gar nicht benötigt u. deshalb die extremen Hochtemperaturreserven gar nicht nutzen kann, u. deshalb auch nicht benötigt!

    Im S54 Motor entstehen besonders an den Kolben ganz andere Temperaturen wie bei Deinem. Hinzu kommt, dass die Laufspiele bei diesem rund doppelt so groß sind.

    Deshalb: Der S54-Motor benötigt dieses Öl, wenn die Motorleistung auch öfter mal ausgenutzt wird. Deiner dagegen nicht. Da überwiegen mehr die Nachteile. Mit dem sehr hochwertigen u. auch bei hohen Temperaturen sehr stabilen "Synthoil High Tech 5W-40" von Liqui Moly würdest Du im wahrsten Sinn des Wortes besser fahren!

    Bei Betriebstemperatur würde damit kein Milligramm mehr verschleiß entstehen, u. beim Kaltstart (insbes. im Winter) sogar noch etwas weniger. Außerdem würde der Motor damit merklich besser gehen u. wahrscheinlich einen ganzen Liter weniger Sprit pro 100 km verbrauchen!

    Grüße

    P. S. Die AMGs werden werden ab Werk mit Mobil1 0W-40 befüllt! Genau wie die Porsche-Modelle auch! Das TWS hat aber nichts mit dem "Le Mans" von Motul zu tun. Das ist ein ganz anderes Öl. Das TWS ist mit dem "Synthetik Z" von Veedol identisch. Hast Du wahrscheinlich auch gemeint u. nur verwechselt!
     
  12. Olli84

    Olli84

    Dabei seit:
    06.07.2003
    Beiträge:
    3.605
    Zustimmungen:
    2
    Auto:
    Toyota Landcruiser FZJ 80
    Verbrauch:
    Da Du Dich ja wirklich gut mit dem Thema auszukennen scheinst, Goldfinger, würde ich Dich gerne fragen, ob Du vielleicht ein Öl empfehlen kannst, was meinen Ölverbrauch senkt. Allerdings kann ich leider nur sagen, dass sich der Ölverbrauch extrem gesteigert hat, seitdem ich sehr häufig AB mit ~6000u/min fahre (ca 2000KM, dann sollte nachgefüllt werden), zuvor war der Verbrauch deutlich humaner und wohl noch knapp innerhalb der Toleranzgrenzen von MB. Testweise habe ich den Wagen mal für ein paar Tage in ne Garage gestellt, es gab keine Tropfen auf dem Boden.

    MfG
    Olli
     
  13. #13 Goldfinger, 21.10.2003
    Goldfinger

    Goldfinger

    Dabei seit:
    21.08.2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    4
    Jetzt haben wir das Thema "erhöhter Ölverbrauch"gleich zweimal parallel im Forum. :rolleyes: Solltest Dir hierzu ggf. auch noch meine Beiträge zum gleichen Thema im anderen Tread ansehen!

    Wenn er nicht "saut", dann kann man schon mal ausschließen, dass er das Öl verliert. Bleibt also "nur" noch, dass er es verbrennt! Hierfür kommen folgende Möglichkeiten in Frage:

    1. Die Passung der Ringnuten an den Kolben:
    Durch Verschleiß kann das Höhenspiel der Ringnuten mit der Zeit (zu) groß werden. Dadurch wird Motoröl durch das wechselnde Anliegen der Kolbenringe an der Unter- bzw. Oberseite der Ringnut (bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens) vom Kurbelgehäuse in den Verbrennungsraum "gepumpt". Und zwar nicht zwischen Ring u. Zylinderlauffläche hindurch, sondern sozusagen hinten rum. Also über die Ringnuten HINTER den Ringen hindurch!

    Das kann man nur vorbeugend verhindern, indem man von Anfang an ein hochwertiges Öl mit sehr gutem Verschleißschutz verwendet. Ohne den Motor zu zerlegen u. mechanisch zu überholen kann man das aber nicht mehr rückgängig machen!

    Wenn man zumindest künftig ein hochwertiges Öl verwendet, kann man dadurch zumindest verhindern, dass sich starke Ablagerungen in den Nuten (hinter) den Ringen bilden. Denn, dadurch läßt sich wenigstens ein "Ringstrecken" u. dadurch bedingter Motorschaden vermeiden!

    2. Form u. Anpressdruck der Kolbenringe:
    Mangelnder Verschleißschutz des Öls bewirkt an den Ringen selbst u. an den Kolben-Umkehrpunkten (der Zylinderlaufflächen) einen erhöhten Verschleiß, da eben an diesen Umkehrpunkten die hydrodynamische (berührungsfreie) Schmierung jedesmal für einen kurzen Moment abreißt.

    Auch diesen Verschleiß kann man logischerweise (von außen) nicht mehr rückgängig machen. Allerdings kann der dadurch erhöhte Ölverbrauch mit einem sehr temperatur- u. scherstabilem Öl zumindest reduziert werden! Außerdem erreicht man mit einem sehr guten Öl, dass der Verschleiß an diesen Stellen nicht noch größer wird (zumindest würde es sich dadurch deutlich verlangsamen)!

    Ventilführungen:
    Die Ventilschaft-Dichtungen können mit der Zeit verhärten oder auch zu weich werden, oder auch mechanisch verschleißen! Wenn das der Fall ist, wird durch den Ansaug-Unterdruck des Motors Motoröl durch den Spalt zwischen Ventilführung und Ventilschaft in den Brennraum des Motors eingesaugt und verbrannt. Verursacht bzw. beschleunigt wird das, wenn das verwendete Motoröl über keine besonders gute Dichtungsverträglichkeit verfügt!

    Abhilfe schafft hier ein gutes Additiv, welches in der Lage ist, diese Dichtungen zu regenerieren (wie z. B. das Motoröl-Verlust-Stopp von Liqui Moly)! Sind die Dichtungen allerdings nicht "nur" verhärtet oder (zu) weich, sondern eingerissen, hilft auch das nichts mehr, sondern nur noch ein Erneuern der Dichtungen.

    3. Erhöhter Verdampfungsverlust des Motoröls bei hoher Öltemperatur:

    Hierzu habe ich schon in dem andern Tread etwas geschrieben.

    Manchmal ist am Motor selbst aber gar nichts defekt, sondern liegt es an folgendem:
    Wird ein Fahrzeug lange Zeit nur auf extremen Kurzstrecken bewegt, u. das Öl dazwischen nicht gewechselt, dann kann es sein, dass sich darin ein erhöhter Anteil an Kraftstoff u. Wasser befindet. Das deshalb, weil der Motor (u. vor allem das Öl) dabei nie richtig warm wird, u. der Wasser- u. Kraftstoffanteil, statt immer wieder zu verdampfen, sich dadurch immer mehr erhöht.

    Man hat dabei auch kein schlechtes Gewissen, da der Motor scheinbar überhaupt kein Öl verbraucht. In Wirklichkeit verbraucht aber selbst der gesündeste Motor etwas Öl. Nur wird dieses dann vom Kraftstoff u. Wasser wieder aufgefüllt!

    Fährt man dann mit dieser Ölfüllung mal mehrere hundert km am Stück, dann verschwindet der Kraftstoff u. das Wasser wieder aus dem Öl. Und dann heißt es: Hilfe! Mein Motor ist kaputt, da er auf 300 km einen ganzen Liter Öl verbraucht hat. In Wirklichkeit ist aber hauptsächlich nur das Wasser u. der Kraftstoff ausgedunstet.

    Aber logischerweise ist natürlich auch der Ölverbrauch selbst etwas höher, wenn man eine längere Strecke mit hohen Drehzahlen fährt. Vor allem dann, wenn das Öl nicht sehr temperaturstabil ist, u. einen vergleichsweise hohen Verdampfungsverlust hat.

    Dies kann man aber ganz einfach dadurch vermeiden, bzw. verringern, indem man halt erstens ein temperaturstabiles Öl mit sehr geringem Verdampfungsverlust verwendet (wie z. B. das empfohlene von LM). Und Zweitens zumindest häufige u. extreme Kurzstrecken (wie z. B. Zigarettenholen mit dem Auto) vermeidet u. etwas häufiger das Öl wechselt!

    Sollte das zuletzt Geschriebene bei Dir zutreffen, dann solltest Du erst mal einen Ölwechsel mit dem LM-Öl machen, u. wenn der Ölverbrauch dann immer noch relativ hoch sein sollte, noch eine Dose vom "Motoröl-Verlust-Stopp" ins Öl geben.

    Sollte sich der Ölverbrauch auch dann nicht zumindest deutlich reduzieren, dann ist entweder der Motor sehr stark verschließen, oder zu fährst andauernd wie ein "Henker"! :D

    Grüße

    P. S. Wie sehen die Zündkerzen aus? Sind diese ziemlich schwarz, mit deutlichen Ablagerungen?
     
  14. #14 Robiwan, 21.10.2003
    Robiwan

    Robiwan

    Dabei seit:
    25.08.2003
    Beiträge:
    3.574
    Zustimmungen:
    131
    Auto:
    VW Touran: Xenon, Sitzheizung, Tempomat, Einparkassistent, Klimaautomatik, AHK, Lederlenkrad/-schaltknauf, getönte Scheiben
    Sorry dass ich kurz vom Thema abweiche, aber welches Motoröl würdet ihr mir für meinen Ur-Elch 160 CDI (ca. 100100km) empfehlen?
     
  15. metal

    metal

    Dabei seit:
    07.09.2002
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    2
    Also,

    da hier so viele Empfehlungen ausgesprochen wurden, möchte ich meinen Senf auch noch dazutun. Ich habe nun bei mehreren MB´s>=300er, welche ich alle weit über 300tkm gefahren habe, immer Valvoline Top-Guard 10W40 gefahren. Kann ich nur empfehlen, bis dato null Probleme, Ölverbrauch immer im grünen Bereich, so bis max 1l auf 5tkm aber bei hohen Drehzahlen. Wenn man noch den Preis berücksichtigt, Valvoline ist ja im Vergleich zu anderen Markenölen regelrecht ein Sonderangebot, auf jeden Fall ne Empfehlung Wert. :tup

    Gruß
    metal :wink:
     
  16. #16 Hubernatz, 21.10.2003
    Hubernatz

    Hubernatz

    Dabei seit:
    23.10.2002
    Beiträge:
    7.993
    Zustimmungen:
    104
    Auto:
    BMW 540iA - T3 turboD
    Verbrauch:
    @Goldfinger: Ich bin sehr oft mit einem Anhänger unterwegs bzw. lasse die Kiste ganz gern ordentlich laufen.

    Momentan hab ich das TWS drin. Nächster Wechsel erst in 15tkm. Mal überlegen und kucken.
     
  17. Enze

    Enze Guest

    Hallo zusammen,
    was gut und toll ist haben wir jetzt gelesen.
    Wer hat schon mal die Reibleistung seines Motor's nachgeschaut?
    Das ist bei den heutigen Motoren kein Problem.
    Einfach die angesaugte Luftmenge vergleichen (im Standgas und Leerlauf).
    Je niedriger desto besser die Reibleistung des Motor's.
    Also Laptopfraktion bitte Zahlen auf den Tisch legen!
    Vorher nacher; mit 5W40 oder 60 und anschließen mit "Normalem" 10W40 oder umgekehrt.
    Das die BMW Motoren Probleme haben weiß jeder Insider (z.B M3 + M5).
    Das sollte für Mercedes nicht der Maßstab sein.
    Gruß
    E
     
  18. Olli84

    Olli84

    Dabei seit:
    06.07.2003
    Beiträge:
    3.605
    Zustimmungen:
    2
    Auto:
    Toyota Landcruiser FZJ 80
    Verbrauch:
    Danke für Deine Erklärung, Goldfinger, leider habe ich den anderen Thread nicht gesehen, sonst hätte ich dort gefragt. Falls Du den Link hast, wäre ich Dir dankbar.

    Leider hast Du ein Detail überlesen, auf dem Zylinderblock habe ich verbranntes Öl. Seitlich ist er hingegen trocken, vorne ist auch etwas verbranntes Öl zu erkennen. Wenn es hilft, kann ich auch ein paar gute Bilder von dem Problem hier reinstellen.

    MfG
    Olli
     
  19. #19 Hubernatz, 21.10.2003
    Hubernatz

    Hubernatz

    Dabei seit:
    23.10.2002
    Beiträge:
    7.993
    Zustimmungen:
    104
    Auto:
    BMW 540iA - T3 turboD
    Verbrauch:
    Inwiefern?
     
  20. #20 Goldfinger, 22.10.2003
    Goldfinger

    Goldfinger

    Dabei seit:
    21.08.2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    4
    Hallo,

    ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du bisher in Deinem "Elch" wenigstens ein teilsynthetisches 10W-40 eines namhaften Herstellers verwendet hast. Dann sollte der Motor nach dieser Laufleitung eingentlich noch in einem guten Zustand sein!

    In einem Dieselmotor u. speziell in einem CDI herrschen ganz andere Drücke, wie z. B. in einem Saugbenziner. Und das Öl sollte auch ein besonders gutes Schmutztragevermögen haben u. den Motor möglichst sauber halten.

    Hochwertige Öle, welche für Benziner wie Diesel gleichermaßen geeignet sind, erfüllen meistens auch die speziellen Dieselanforderungen recht gut. Trotzdem wäre hier aber ein Öl, welches speziell auf die Anforderungen in einem Dieselmotor ausgelegt ist, noch etwas besser, da diese besonders viel Ruß aufnehmen können u. wirklich sehr druckstabil sind!

    Meine erste Wahl wäre hier das "Diesel Synthoil" von Liqui Moly. Das "Mobil1 Turbo Diesel" ist auch ein Spitzenöl, kostet allerdings fast das doppelte. Deshalb würde ich das LM-Öl nehmen, da dieses auch schon sehr gut u. für deinen Motor mehr als ausreichend ist!

    Den geringen Aufpreis gegenüber einem auch schon gutem 10W-40er, sparst Du damit alleine über den Kraftstoff wieder ein (besonders im Winter)! Und der Ölverbrauch wird damit auch noch etwas geringer ausfallen.

    @Olli 190 2.6
    Dann verliert er also doch etwas Öl. Hatte mich auch schon gewundert, dass dies nicht der Fall sein soll!

    Wenns von der Vorderseite des Motors kommt, dann kommt es sehr wahrscheinlich durch den Simmerring. Hier gilt das Gleiche wie bei den Ventilschaft-Dichtungen. Also: Wenn "nur" verhärtet oder (zu) weich, dann hilft auch hier das LM-Additiv. Wenn mechanisch beschädigt, dann nur erneuern!

    Allerdings wird er hier nicht den ganzen Ölverbrauch verlieren. Den größten Anteil wird er wohl schon verbrennen.

    Bevor Du anfängst zu reparieren, würde ich aber einfach mal einen Ölwechsel mit dem empfohlenen "Synthoil High Tech" von LM machen. Dadurch verringert sich schon mal der Verdampfungsverlust, da dieses Öl wirklich einen extrem niedrigen hat.

    Wenn er nach ca. 2.000 km immer noch relativ viel Öl verbraucht u. auch noch welches verliert, dann noch eine Dose vom "Motoröl-Verlust-Stopp" (ebenfalls v. LM) ins Öl geben. Bis dieses Additiv wirkt, vergehen aber einige Tage. Also die Wirkung nicht gleich am selben Tag beurteilen.

    Grüße
     
Thema: Ist Mischen von ?l sch?dlich?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. beim motoröl nachfüllen sorte verwechselt

Die Seite wird geladen...

Ist Mischen von ?l sch?dlich? - Ähnliche Themen

  1. luft-massen-mengen-mischer

    luft-massen-mengen-mischer: hallo möchte mal fragen woran es liegen kann wenn man denn wagen ausliest das der luft-mischer kaputt ist dann erneuere ich den und der wagen...