Lichtfarbe Abblendlicht (Xenon & LED)

Diskutiere Lichtfarbe Abblendlicht (Xenon & LED) im Automobiles Allerlei Forum im Bereich Rund ums Auto; Inzwischen sind immer mehr Fahrzeuge mit LED-Abblendlicht auf den Straßen unterwegs, mittlerweile auch einige 212er Mopf. Speziell bei denen ist...

  1. #1 Daniel 7, 25.11.2013
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    Inzwischen sind immer mehr Fahrzeuge mit LED-Abblendlicht auf den Straßen unterwegs, mittlerweile auch einige 212er Mopf. Speziell bei denen ist mir aufgefallen, dass die ein ziemlich bläuliches Abblendlicht haben. Auch bei den Modellen von Audi (A6/ A8) mit LED ist mir das aufgefallen.

    Irgendwie wundert mich diese Entwicklung, die ersten Xenonscheinwerfer z.B. im W140 waren auch ziemlich bläulich, leider habe ich keine genauen Angaben gefunden, denke aber mal das waren deutlich über 5.000 Kelvin. Anschließend kam die "Gelbphase" und die Farbtemperatur ging auf 4.300 K runter, was deutlich besser sein sollte. Vor 2-3 Jahren ging Mercedes dann beim Xenon wieder auf 5.000 K hoch.
    Aktuell liest man bei den LED-Scheinwerfern leider immer nur recht ungenaue Werte von "ca. 5.500 K", weder bei Audi noch BMW noch Mercedes gibt es Details.

    Gilt jetzt also doch wieder je weniger gelb desto besser?
     
  2. G-Star

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    Ich meine, dass 4.500 Kelvin rein weiss sind ohne einen Gelbstich.

    Gefällt mir persönlich auch am besten.
     
  3. C240T

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    Der Punkt ist, dass man mit den Linsen auch das Lichtspektrum beeinflussen kann. Mit den LED sieht man, obwohl recht hohe Lichttemperatur als Nennwert, im nassen recht gut. Das lässt auf ein recht breites Spektrum schließen. techn, Daten kenn ich aber leider keine.
     
  4. DylanS

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    Stört dich das denn das es wieder "blauer" wird?

    Ich denke das hat zwei Gründe.
    Der erste ist, trotz sehr bläulich/weißem Licht sieht man sehr gut....auch um nassen. Zwar finde ich ist das Xenon-Abblendlicht homogener, das Fernlicht haut aber einen aus den Socken.
    Der zweite ist einfach ein Designthema wie ich finde.
    Jeder verbindet bläulich/weißes Licht mit klassischen LED's.
    Es würde einfach nicht passen wenn klare moderne Scheinwerfer gelblich leuchten.
     
  5. #5 popey24, 26.11.2013
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    Ob naß oder trocken macht da keinen Unterschied. Mehr Licht = mehr Sicht.
     
  6. #6 Daniel 7, 27.11.2013
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    @ Dylan

    Mich störts nicht in welche Richtung sich die Farben entwickeln ;) Mich wundert diese Entwicklung nur, da man vor ein paar Jahren an vielen Stellen lesen konnte ein hoher Gelbanteil wäre besser im Dunkeln bei Nässe aufgrund besserer Reflektion. Blaue Lichtanteile wie bei Xenon über 5.000 oder 6.000K seien da im Nachteil. Und dann kamen erst die bläulichen Xenonbrenner wieder und dann das LED-Licht, das ist für mich erstmal widersprüchlich.
    Beim Xenon ist es das vielleicht auch, bei LED könnte ich es aufgrund des Lichtspektrums noch verstehen.
     
  7. #7 Lucky_Dani, 27.11.2013
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    Also laut Kelvinangaben wird Tageslicht mit ca. 5500 Kelvin angegeben (minimaler Blaustich).
    Das "weißeste" Licht hat man wohl mit ca. 5000 Kelvin.

    Optisch finde ich 5500-6000 Kelvin aber noch am schönsten.Da fällt einem bei einem Auto sofort auf das es Xenonscheinwerfer verbaut hat ^^
     
  8. #8 popey24, 27.11.2013
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    Das liest man aber auch nur in Foren oder hört es am Stammtisch.
    Hauptgrund bei der Farbentwicklung war die Blendung bzw. deren Empfindung. Autofahrer hatten lange Zeit die Blendung bei entgegenkommendem Xenon als stärker empfunden trotz geringerer Leuchtdichte. Das lag an der Lichtfarbe. Zum einen war es ungewohnt, zum anderen wird weißes Licht von vielen heller als gelbes Licht empfunden. Daher ist man von anfangs weiß-bläulich zu gelblich-weiß gegangen. Mittlerweise haben so viele Xenon, da hat man sich dran gewöhnt
     
  9. Jupp

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    Geringere Leuchtdichte?
    Nie im Leben! Der Lichtstrom ist mindestens doppelt so hoch und da die Ausleuchtung nicht wirklich anders ist, ist die Leuchtdichte sicher auch in der Größenordnung.

    Wobei ich bei den LED´s enorme Unterschiede erkennen kann. Der CLS ist extrem bläulich und unangenehm, der 212 Mopf nimmt sich zu Xenon nicht wirklich was.

    gruss
     
  10. C240T

    C240T Moderator

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    doch.. auch die LED des 212 sind bläulicher/kaltweiß im vergleich zum Xenon. Allerdings sieht man damit auch auf nässe erstaunlich gut, ich vermute, dass das Lichtspektrum hier einfach breiter ist, als es bei den ersten Xenonbrennern war. Die ersten waren bei Nässe eine absolute kathastrophe.
    Die Aussage, dass heller = mehr Sicht ist bei jeder Witterung teile ich nicht.
    Nach meinem Empfinden bringt eine niedrigere Farbtemperatur ein deutlich harmonischere Ausleuchtung bei Nässe/schlechter Witterung. Geht auch nicht nur mir so.
     
  11. Jupp

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    Entspricht nicht meinem Empfinden.

    Ich auch nicht. Die Farbtemperatur spielt eine große Rolle.

    Geht mir auch so.

    gruss
     
  12. #12 popey24, 29.11.2013
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    Glaubt jemandem der vor einigen Jahren bei einem großen deutschen Scheinwerferhersteller in der R&D Abteilung war oder lasst es.
    Die Lichtverteilung ist bei Xenon natürlich deutlich anders als bei Halogen. Warum darf man keine Xenonlampe in einen Halogenscheinwerfer verbauen? Und warum blendet das, wenn man es doch macht?
    Die Scheinwerfer werden so konstruiert, dass auch das Licht oberhalb der HDG vorbestimmt wird. Da gibt es Grenzwerte nach oben wie nach unten. Das limitiert zum einen die Blendung und zum anderen ist auch dort Licht nötig, um Schilder zu sehen (Stichwort retroreflektierend).

    Warum soll gelbes Licht auf nasser Bahn besser sein als blaues?
    Die Farbtemperatur spielt eigentlich nur in so fern eine Rolle, dass sie möglichst der Empfindlichkeit des menschlichen Auge angepasst sein sollte. Das verschiebt sich bei Dunkelheit etwas zu höherer Farbtemperatur, wobei man im Scheinwerferlicht von mesopischem Sehen spricht, also so ein Zwischending zwischen hell und dunkel. Da ist eigentlich 5500-6000K recht gut.
    Also ich fahre auch bei nassem lieber mit Xenon als mit Halogen.

    Gruß,
    Stephan
     
  13. C240T

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    Das hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit eigener Erfahrung und Empfindung, die viele in meinem Umfeld bestätigen die, wie ich, regelmäßig die aktuellen Systeme fahren. Wenn Du das anders empfindest, okay. Wenn das RD eines Lichthersteller so sieht, auch okay.. dann wird's Zeit sich mal wieder etwas mehr mit dem kunden zu befassen würde ich sagen.
    Vlt lernt man ja dann auch bei RD dazu... vlt auch nicht und die Menschen mit denen ich mich so über das Thema unterhalte sind da alle nur Ausnahmen...will ich nicht ausschließen;)

    Ich bleibe dabei:
    Licht mit wärmerer LIchtemperatur (oder mehr Anteil im Spektrum) ist viel angenehmer und harmonischer in der Ausleuchtung bei nasser Witterung oder gar Schnee als höhere Lichttemperaturen.
     
  14. #14 Daniel 7, 29.11.2013
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    Das heißt Frankreich war jahrelang auf dem falschen Trichter mit der Vorschrift für gelbes Abblendlicht?

    Das Licht vom W212 Mopf empfinde ich auch deutlich bläulicher als etwa beim CLS.
     
  15. #15 popey24, 29.11.2013
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    Ist gibt ja auch Leute die sich ne gelbe Brille bei Nebel aufsetzen und glauben damit besser zu sehen. Das ist aber ein rein Psycholigischer Effekt. Durch die gelbe Farbe wirkt es nur 'freundlicher', nicht mehr so 'grau'. Tatsächlich gibt es aber keinen Filter, der die Kontrastempfindlichkeit erhöhen könnte, wenn wir nicht von extremen Leuchtdichten sprechen. Alles, was ich zwischen Auge und Objekt bringe reduziert die Leuchtdichte und somit die Kontrastempfindlichkeit. Egal in welcher Farbe.

    Scheinwerfer werden tatsächlich teilweise so gebaut, dass der Kunde glaubt besser zu sehen. Obwohl es technisch sogar kontraproduktiv ist. Man könnte Scheinwerfer bauen, mit denen man Hindernisse sehr früh sieht. Da würde aber jeder sagen, das ist aber dunkel. Also ballert man mehr in den Nahbereich damit jeder das Licht als schön hell empfindet. Dadurch leidet das Sehen in der Ferne.
    Auch von der aktuellen Entwicklung mit sogenannten 'Matrixscheinwerfern' halte ich garnix, wo man praktisch immer mit Fernlicht fährt und nur den Gegenverkehr ausblendet. Ist technisch völliger Unsinn. Kann jeder selbst nachvollziehen. Achtet mal darauf, wo ihr bei Gegenverkehr hinschaut. Man orientiert sich am rechten Fahrbahnrand und zwar etwa immer auf Höhe des Gegenverkehrs. Neben dem Gegenverkehr kann man praktisch nichts erkennen (d.h. die Sichtweite reduziert sich mit Näherung der Fahrzeuge). Da ändert auch Aufblenden kaum etwas daran (dem Gegenverkehr zu liebe bitte nicht testen). Also ist es völliger Unfug, bei Gegenverkehr die linke Fahrbahnhälfte auszuleuchten. Man schaut dort eh nicht hin. Und selbst wenn, dann würde man dort nicht besser sehen, denn im Gegenlicht ergibt sich ein negativer Kontrast. Wenn ich den Bereich ausleuchte, vermindert dies wieder den Kontrast. Man müsste nur die Eigene Fahrbahnhälfte bzw verstärkt den rechten Fahrbahnrand ausleuchten. Man könnte sich so wunderbar orientieren und neben der direkten Blendung würde auch die indirekte Blendung reduziert werden.
    Aber so Worte wie 'Dauerfernlicht' und 'Gegenverkehr ausblenden' verkaufen sich halt besser.

    Trotz eurer persönlichen Erfahrung könnt ihr mir glauben, das menschliche Auge verar...t einen jeden Tag.

    Gruß,
    Stephan
     
  16. C240T

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    Mag durchaus sein.. aber letztendlich geht es darum, dem Fahrer eine entspannte Sicht zu ermöglichen, ob das technisch immer 100%ig nachvollziehbar oder schlüssig ist ist, ist ein anderes Blatt.
    Ich würde mir definitiv keine 5500 oder gar 6000K Brenner in ältere ReflektorXenons machen.. die Sicht damit ist einfach bescheiden.
    Bei heutigen Systemen sieht man, bedingt durch die Linse ja teils sogar recht deutlich einen "Farbverlauf" im Lichtkegel. Und damit meine ich nicht nur die farbigen Ränder bedingt durch die Linsen.
    Bei LED ist die Ausleuchtung wirklich enorm gut und entgegen meiner anfänglichen Skepsis sieht man mit dem 218 und auch dem 212 (1/2 Lichtquellen je Seite) auch bei Nässe und Niederschlag hervorragend.
    SO muss Fahrzeugbeleuchtung sein.
     
  17. Jupp

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    Weil das Funktionsprinzip ein vollkommen anderes ist und das Leuchtmittel schon einen ganz anderen geometrischen Aufbau hat. Deshalb muss man den Scheinwerfer anders kostruieren und deshalb passt er eben auch nur zu seinem Leuchtmittel. Das alles macht man, damit die Ausleuchtung und Lichtverteilung möglichst optimal ist und dieses Optimumist immer gleich, egal ob es jetzt Halogenlicht oder Xenon ist. Du beschreibst ja selbst, dass man obere und untere Grenzen definiert (seitliche natürlich auch). In dem Bereich möchte man möglichst gut ausleuchten. Ansonsten erzähl doch mal worin die Unterschiede in der Lichtverteilung liegen.

    Klar, ich auch. Aber das liegt in erster Linie daran, dass Xenon ca. 2,5 mal so viel Lumen (aufgrund der praktisch gleichen Lichtverteilung ist auch die Leuchtdichte rund 2,5 mal so hoch) bringt wie Halogen. Daher ist es relativ witzlos zu glauben, dass die Lichtfarbe das umdrehen könnte.

    gruss
     
  18. #18 popey24, 30.11.2013
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    Das hast du mal völlig falsch verstanden. Mit obere/untere Grenze meine ich Maximal- und Minimalwerte nicht nach oben und unten örtlich gesehen. Demnach gibt es auch keine seitlichen Grenzwerte :)
    Der Gesetzgeber hatte es sich früher da sehr einfach gemacht. Es gibt da nur wenige Punkte, für die Grenzwerte definiert wurden. Zum einen um ausreichend zu sehen, zum anderen um nicht übermäßig zu blenden.

    Warum ist das Prinzip bei Xenon anders? Das ist auch nur ein Leuchtmittel, dass auf de Straße projeziert wird. Die räumlichen Ausmaße der Glühwendel oder des Lichtbogens sind auch recht ähnlich.
    Mit Leuchtdichte hast du auch verhauen. Leuchtdichte ist das, was das Auge sieht. Quasi die 'Helligkeit' eines Punktes. Was du meinst ist der Lichtstrom. Der ist bei Xenon 2-2,5 mal so hoch wie bei Halogen.

    Jetzt mal ganz einfach... jedem ist sicher schon aufgefallen, dass es bei der Ausleuchtung eine Abgrenzung zwischen Hell und Dunkel gibt. Sieht man sehr schön, wenn man vor einer Wand steht. Diese Hell-Dunkel-Grenze (HDG) verläuft auf der Gegenfahrbahn horizontal, auf der eigenen Fahrbahn ist ein 15° Anstieg.
    Der Gegenverkehr sollte im Idealfall immer oberhalb der HDG sein, damit die Blendung gering ist. Beim Fahren über Kuppen oder in Rechtskurven lässt sich das aber nicht immer vermeiden.
    Schilder sind so hoch, dass sie meist oberhalb der HDG sind. Schilder sind retroreflektierend. Das bedeutet, sie reflektieren das Licht dort hin zurück wo es hergekommen ist. Damit man also Schilder sehen kann, muss auch der Bereich oberhalb der HDG beleuchtet werden.
    Oberhalb der HDG gibt es also Mindestbeleuchtungsstärken und Maximalbeleuchtungsstärken, damit man nicht zu stark blendet und trotzdem Schilder gut sieht. Man könnte Scheinwerfer konstruieren, die praktisch gar nicht blenden, die könnte dann der Gegenverkehr kaum wahrnehmen und man könnte keine Schilder mit sehen. Die Beleuchtung oberhalb der HDG wird bei der Konstruktion des Scheinwerfers bewusst gesteuert. Und das auch schon zu Zeiten von Halogen. Keine Ahnung wie das vor 30 Jahren war aber heute werden die Scheinwerfer am Rechner konstruiert und da weiß man schon vorher, wo man welche Beleuchtungsstärke erzielt.
    Auch ein Halogenscheinwerfer ist so ausgelegt, dass er oberhalb der HDG schon nahe der maximalen Ausleuchtung ist. Denn bei Halogenscheinwerfern sieht man Schilder genauso gut wie mit Xenonscheinwerfern.
    Wenn man nun einfach die Halogenlampe durch eine Xenon ersetzen würde und der Lichtstrom um Faktor 2,5 steigt, dann steigt auch überall die Beleuchtungsstärke um den gleichen Faktor. Die Blendung erhöht sich ebenfalls. Um das zu vermeiden hat man für Xenonscheinwerfer einen eigens dafür konstruierten Scheinwerfer, der eben einen geringeren prozentualen Anteil des Lichtstroms in die Bereiche oberhalb der HDG verteilt. Das Ergebnis ist, dass bei Halogen und Xenon die Beleuchtungsstärke oberhalb der HDG identisch ist. Trotz höherem Lichtstrom bei Xenon.

    Ein Grund warum man mit der Lichtfarbe wieder auf 4300 zurück gegangen ist, ist neben den bereits erwähnten Punkten auch, dass Xenon bei steigender Farbtemperatur an Effizienz verliert. Bei 4300K ist der Lichtstrom am höchsten. Daher fahre ich auch 4300K.
    Bei LED sieht das wieder anders aus. Die sind bei 6000K effizienter als bei 4000K. Dazu ist das Auge bei 6000K auch noch empfindlicher. Deshalb wirken die LED Scheinwerfer so extrem hell. Sehr hohe Effizienz und sehr hohe Empfindlichkeit
     
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