?lwechsel selbstmachen mit ?labsaug und welches ?l f?r 190er?

Diskutiere ?lwechsel selbstmachen mit ?labsaug und welches ?l f?r 190er? im 190er Klasse Forum im Bereich Mercedes-Fahrzeuge; moin allerseits, überlege, meine ölwechsel demnächst selber zu machen. dazu zwei fragen: 1 schon mal jemand mit so einer ölabsaugpumpe...

  1. #1 mehrcedes, 26.05.2004
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    moin allerseits,

    überlege, meine ölwechsel demnächst selber zu machen.
    dazu zwei fragen:
    1 schon mal jemand mit so einer ölabsaugpumpe gearbeitet? pumpt die genauso viel raus, wie wenn manns rauslaufen lässt?

    2 die ersten 44.000 km ist mein 190er mit leichtlaufmotorenöl 10w40 gelaufen. was ist das beste für den wagen - letzteres wieder oder teilsynthie oder vollsynthie? kann man überhaupt umstellen ohne weiteres? falls beim mineralöl bleiben - was ist vom liquid moly 10w40 hd zu halten, das gerade bei atu für 19,95 angeboten wird?

    viele fragen, ich weiss...
    teilantworten konnte ich schon aus dem archiv ziehen, aber da geht es meistens um diesel190er...
     
  2. Raggna

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    Hallo Mehrcedes,
    mach das Öl rein, was in Deiner Bedienungsanleitung steht, 15W-40 und gut iss.
    Die Mähr, daß der Kram unternander nicht mischbar ist gibt's wohl noch in 100Jahren.
    Vollsyntetiköl ist gut für den Produzenten, weil die Gewinnspanne höher ist!
    Gruß
    R
     
  3. rodion

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    öl absaugen würde ich nicht empfehlen.
    erstens dauert das länger und zweitens schaffst du es nicht alles abzusaugen. ablassen ist schon ein "muss".

    Öldiskussionen gabs schon genug, wir verwenden nun für alle Fahrzeuge 10W60 :tup
     
  4. #4 Stern77, 26.05.2004
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    Hallo!
    Absaugen ist voll o.k. machen wir in der firma nicht anders!
    Und ölsorte sollte wnn möglich immer die selbe bleiben das heisst die marke ist egal Shell,Mobil,Castrol usw.... aber die Vicosität soll gleich bleiben das heist wenn 10w40 drin war wäre es gut wieder 10w40 zu füllen!Und das beim absaugen nicht alles raus geht ist nicht richtig und du kannst es auch selber prüfen und zwar wenn du fertig bidt mit dem absaugen schau mal nach mit dem Öl-Messtab,und wenn du die vorgeschriebene Öl menge füllst Past dan der Ölstand.Würde nicht alles abgesaugt sein würde der Ölstand weit über Maximum sein ;)
    Also gutes gelingen
     
  5. #5 mehrcedes, 27.05.2004
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    danke :tup erstmal für alle beiträge!

    @stern77: ich habe bisher nur absaugpumpen per autobatterie gesehen - sind die okay oder geht das auf dauer auf die batterie? gibts noch andere per steckdosenanschluss? irgendwelche empfehlungen? gibts irgendwelche voraussetzungen, die eine absaugpumpe mindestens haben sollte?
     
  6. Raggna

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    Hallo Mehrcedes,
    so ein Unsinn wie von Stern77(Entschuldigung, aber es ist so) krassiert immer noch.
    Alle Motorenöle, egal von welchem Hersteller, sind untereinander voll mischbar.
    Das alle Fz-Hersteller zwischenzeitlich auf 0W.... Öl umstellen, hat mehr mit Abgasgrenzwerten zu tun, als mit Schmierleistung/Traglastvermögen.
    Gruß
    R
     
  7. #7 mehrcedes, 27.05.2004
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    hallo raggna - das mit der mischbarkeit weiss doch schon längst, denn ich habe das buch "jetzt helfe ich mir selbst" zum 190er und darin schreibt der dipl ing, das man das mischen kann, das man aber bei mischung von 'analogem' (sach ich getz mal), also mineralöl und synthie erstmal den hersteller fragen soll.

    aber mal was anderes: wie siehts denn im urlaub bei heissen temps aus - ist das 10w40 da noch okay, denn das is ja bis 30 grad draussen laut tabelle in meinem, alten, buch goody!?
     
  8. Raggna

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    Hi,
    auch ein Dipl.Ing. kann in vielen Dingen frei von Wissen sein. Das ist ein Spezialgebiet in dem sich nur die wenigsten auskennen.
    Mischbar sind auch Synt-Öle mit Mineralölen und umgekehrt.
    Ich würde mir aber das gute Mineralöl nicht mit Syntetiköl versauen! :D
    Ein Schmierfilm ist ca. 0,2my dick.
    Je dünner das Grundöl ist umso dünner der Schmierfilm.
    Die Dickmacher im Öl (Improver) sind kein Schmierstoff verdicken nur das Öl um die Viscosität zu erreichen.
    Du kannst Dich auch schlau machen unter: sleepy-fish.com']unfall1.jpg = Degussa
    Da wird auf Englich einiges erklärt.
    Viscosität wird z.B. in Centistoke (mm²/sek) angegeben und 100° Fahrenheit entspricht der Körperthemperatur eine Kuh (ehrlich) :D
    Gruß
    R
    Nachtrag: Sollte ein Motor ein Thermisches Problem haben und Ölthemperaturen über 120°C bekommen ist Vollsyntetiköl die bessere Wahl da Themperaturstabiler. Da gibt es aber auch Varianten mit Viscosität >10W
     
  9. #9 mehrcedes, 29.05.2004
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    ich war heute in nem autoteile etc laden und der verkäufer verblüffte mich mit der aussage, das es das 10w40 nur als teilsynthie oder synthie gibt, nicht aber als reines mineralöl...
    stimmt das?
     
  10. rodion

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    hallo.

    ja, hab bis jetzt noch kein mineralöl gesehen was unter 15W40 war. nur noch 20W50 etc.

    gruß
     
  11. #11 Goldfinger, 30.05.2004
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    Hallo "Raggna",

    wo hast Du denn diese "Weißheiten" her?

    "Dickmacher" können allenfalls in einem Essen enthalten sein, aber nicht in einem Schmierstoff. ;) In einem Mehrbereichs-Öl sind gagegen Viskositätsindex(VI)-Verbesserer enthalten. Diese machen aber das Öl nicht "dicker", sondern bewirken lediglich, dass es mit zunehmender Temp. nicht so starkt ausdünnt, wie das ohne der Fall wäre.

    Mineralische Grundöle haben von Haus aus nur einen VI von 90 bis max. 100. Sind also von Natur aus nur reine Einbereichsöle. Für ein 15W-40er, muß man den VI aber auf rund 135 verbessern. Diese benötigen deshalb eine ordentliche Menge davon!

    Die "kinetische" Visko wird übrigens bei 100Grad Celsius gemessen. U. die Maßeinheit ist mittlerweile Quadrat-Millimeter pro Sekunde (mm2/S). Centistock war dagegen die alte Maßeinheit!

    Bei einem miner. 15W-40er, beträgt die kinetische Visko bei plus 40 Grad noch rund 110 bis 115 mm2/s. U. bis 100Grad fällt diese bis auf rund 14mm2/s ab (= VI von rund 135).

    Hydrocrack (HC)-Öle, haben bereits einen VI von 120 bis 140, den man für ein 10W-40er auf rund 155 verbessern muß. Ein 10W-40er hat bei 40Grad noch eine kinetische Visko von rund 100, welche bis 100Grad auch auf rund 14 abfällt.

    Vollsynthetische Grundöl-Mischungen, haben allerdings bereits von Haus aus einen VI von gut 160. Für ein 5W-40er benötigt man einen von rund 170. Nimmt man also ein sehr hochwertiges, vollsynth. Grundöl, dann benötigt man für ein 5W-40er nur sehr wenig bis gar keine VI-Verbesserer.

    Deshalb sind vollsynth. 5W-40er u. a. auch sehr viel scherstabiler (= Hochtemp.-Visko fällt auch über einen sehr langen Einsatz-Zeitraum so gut wie gar nicht ab), als das z. B. bei einem miner. 15W-40er der Fall ist. Das deshalb, weil eben nicht vorhandene VI-Verb. auch nicht durch mechanische Scherung kaputt gehen können!

    Ob ein miner. 15W-40er bereits nach 10.000km nur noch als 15W-20er o. 15W-30er wieder aus dem Motor kommt, hängt ausschließlich von der Qualität der verwendeten VI-Verb. ab. U. wie in jeder Kathegorie, gibt es auch hier sehr große Qualitätsunterschiede.

    Gibt hier welche, die ich nicht mal in meinen Rasenmäher füllen würde. U. gibt welche, die man fast schon als Hochleistungsöl bezeichnen kann. Letztere sind die wenigen, welche sogar ein ACEA-A3/B3-Profil haben. Diese sind aber auch schon nicht mehr allzu günstig (wie z. B. das Liqui Moly-"Touring High Tech 15W-40 HD", o. das Mobil-"super M").

    Ein vollsynth. 5W-40er hat z. B. bei 40Grad eine kinetische Visko von rund 90, welche bis 100Grad ebenfalls auf rund 14mm2/s abfällt (wie halt bei allen anderen XW-40er auch). 40er "Sommervisko" = zwischen 12,5 bis max. 16,3mm2/s. Wobei fast alle XW-40er, bei 100Grad eine kinetische Visko von rund 14mm2/s haben!

    Ein z. b. vollsynth. 5W-40er, ist deshalb gegenüber einem miner. 15W-40er nur bei sehr niedrigen Temp. deutlich dünnflüssiger (was ja auch positiv ist). Bei exakt 100Grad ist die kinetische Visko aber die Gleiche. U. darüber bietet dann ein vollsynth. einen deutlich stabileren Schmierfilm. Diese halten sogar locker 350Grad aus. Ein mineralisches besteht da aber längst nur noch aus Ölkohle u. Teer!

    Außer der sehr viel höheren Temp.-Stabilität, ist z. B. ein vollsynth. 5W-40er, auch noch sehr viel druck-, scher-, u. alterungsstabiler, u. hält den Motor auch sehr viel sauberer.

    Was deshalb an einem miner. 15W-40er sogar besser sein soll, wüßte ich jetzt wirklich nicht (vom niedrigeren Kaufpreis mal abgesehen)!

    @Rodion: Die meisten 10W-40er sind HC-Öle. U. die besseren sind teilsynth. Gibt sogar einige mineralische. Ein solches ist aber absolut nicht empfehlenswert, da diese eine sehr schlechte Scherstabilität haben. Benötigen eine sehr große Menge VI-Verb., damit daraus ein 10W-40er wird. Bestehen deshalb zu gut 10% nur aus VI-Verb.

    Aus einem miner. 10W-40er, kann deshalb nach einer gewissen Zeit, ein 10W-Einbereichsöl werden. Aus einem vollsynth. 5W-40er, könnte dagegen max. ein 5W-30er werden, da das Grundöl selbst (ohne VI-Verb.) bereits min. ein 5W-30er ist!

    @mehrcedes:

    Wenn mans richtig macht, ist das Absaugen bei Deinem Motor völlig o. k. Das deshalb, weil die Verlängerung vom Ölmeßstab (wodurch man absaugt) genau bis zum tiefsten Punke der Ölwanne geht.

    Zieht man den Absaugschlauch nicht gleich bei der ersten Luftblase raus, sondern läßt man ihn dann noch eine Weile drin, ist der Motor dann vollständig leer. Würde man anschließend die Ablaß-Schraube noch rausdrehen, kämmen da höchstens noch ein paa Tröpfchen raus!

    Und was das Öl betrifft: Ein vollsysnth 5W-40er wäre für Deinen optimal. Aber Achtung: Viele 5W-40er sind keine vollsynth., sondern nur HC-Öle. Besondern gute vollsynth. 5W-40er sind z. B. das "Synthoil High Tech 5W-40 HD" v. Liqui Moly, o. das "8100 X-cess" v. Motul.

    Mindestens würde ich aber ein auch schon gutes teilsynth. 10W-40er nehmen. Diese bieten auch schon einen guten Verschleißschutz, über das ganze Wechselintervall, u. halten den Motor auch schon gut sauber (wobei vor allem die beiden empf. vollsynth. 5W-40er überall nochmal deutlich besser sind).

    Ein bereits sehr gutes, teilsynth. 10W-40er, wäre z. B. das "LM-Super-Leichtlauf 10W-40 HD". Ist das in den blauen Dosen. Nicht mit dem normalen 10W-40er Leichtlauf verwechseln, welches nur ein HC-Öl ist (in den gelb/goldenen Dosen)!

    U. falls Du nur ein rein miner. 15W-40er nehmen solltest, dann zumin. eins mit einem ACEA A3/B3-Profil nehmen (steht auf den Dosen)!

    Grüße
     
  12. #12 mehrcedes, 30.05.2004
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    ok goldfinger, besten dank für die ausführlichen infos! :D

    1) atu bietet gerade für 19,95 euro/5 liter das LM leichtlaufmotorenöl 10w40 hd (api sj/cf; acea a3/b3) an (siehe deren internetseite). ist aber in der gelben plastikdose - ist das das teilsynthie, was du meinst oder doch nur das hc?

    2) was wäre ein guter preis für die von dir angegebenen vollsynthies?

    2) das alte öl einfach raussaugen und dann das neue, bessere angegebene vollsynthie oder teilsynthie (muss noch preise checken vom vollsynthie und dann mal sehen, ob ichs mir leisten will/kann) rein oder gibts da probs?

    3) habe heute, bei 45.000 km nochmal nach dem öl gesehen: habe den wagen bei 41.000 gekauft, da war das öl (wurde gewechselt bei 37.000 laut scheckbuch) so klar und fein und dünnflüssig, wie mazola salatöl; jetzt ist es nach 8000 km bereits ein wenig angebräunt und es riecht nach motor/ruß oder wie auch immer - ist das normal nach 8.000?
    zudem: war der motorblock drum´herum beim kauf im absolut wieneu zustand, sodass ich genaus sehen kann, wenn was anders ist: heute war so 2 cm um den öleinfülldeckel herum ein ganz dünner ölfilm rum, den ich gleich mal weggerubbelt habe. sieht aus, als wäre der dem deckel entstiegen - das nervt mich! ist das normal? was kann da los sein?

    4) bietet atu einen ölwechsel incl öl vom fass mit sae 5w40 von "synthetic technology" an (39,- euro zzgl. ölfilter) - ist das so ein top synthieöl, wes du empfiehlst oder was? und klingt das nach einem guten deal?
     
  13. #13 Guanino, 30.05.2004
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    Das Öl ist sogar schon nach ein paar Hundert Kilometern dunkel. Macht aber nix.
    Der Ölfleck kommt sicher von einem kleinen Tropfen, der am "Loch" vorbeigegangen ist. Wenn es denn warm wird, breitet sich das so extrem aus. Schätze ich.

    Welches Öl ist eigentlich bei Herstellung und Verbrauch am Umweltverträglichsten? Würde mich mal interessieren...
     
  14. #14 Goldfinger, 30.05.2004
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    @mehrcedes:

    Das „Leichtlauf 10W-40 HD“ (in den gelben Dosen) ist ein HC-Öl. Ist schon eins der besseren 10W-40er. Das teilsynth. „Super-Leichtlauf“ (in den blauen Dosen) ist aber eins der besten 10W-40er überhaupt (hat gegenüber dem Leichtlauf, nicht nur eine Freigabe nach MB-Blatt 229.1, sondern auch eine BMW-Spezialöl, u. sogar eine Porsche-Freig.)!

    Die beiden empf. vollsynth. 5W-40er, sind aber auch dem Super-Leichtlauf in allen Bereichen nochmal deutlich überlegen. Laufen einerseits der Ölpumpe selbst bei minus 30Grad noch von selbst zu, u. bieten außerdem selbst bei extremen Temp. noch einen sehr guten Verschleißschutz. Altern auch nochmal langsamer u. halten den Motor sehr gut sauber. Damit hast Du auch in allen „Lebenslagen“ einen optimalen Öldruck (selbst im Leerlauf, wenn das Öl sehr heiß ist)!

    Ein guter Preis für die beiden gen. vollsynth. 5W-40er, wäre knapp 40€, für den 5L-Kanister! Verwenden kannst Du alle genannten, egal welches Du vorher drin hattest!

    Würde der Preis allerdings keine Rolle spielen, dann wäre das 5W-50er vom neuen Mobil 1meine erste Wahl, bei Deinen Fahrgewohnheiten!

    Wenn das Öl bereits nach kurzer Zeit schmutzig aussieht, so zeigt das nur, dass es auch seiner Aufgabe den Motor sauber zu halten, sehr gut nachkommt. Sorgen machen müßte man sich nur dann, wenn es auch nach langer Zeit noch sauber aussieht. Denn, dass würde bedeuten, dass der Schmutz u. die Verbrennungsrückst. Nicht vom Öl dispergiert werden, sondern irgendwo im Motor kleben. U. solange es nach Abgasen u. nicht nach Kraftstoff riecht, ist das auch normal!

    Wirst wohl einen neuen Öldeckel brauchen. Oder zumin. eine neu Gummidicht. dafür, falls es die einzeln gibt!

    Wenn etwas wie „HC-Synthese“, „Synthetic-Technologie“, aus der „soundso Synthetik-Technologie, o. ä. drauf steht, handelt es sich immer um ein HC-Öl ( Eine synthetische Komponente, ist da allenfalls als ganz kleine Komponente enthalten). Ist es dagegen wirklich ein vollsynth., dann steht auch ausdrücklich „voll-synthetisch“ drauf, u. zwar so, dass man das gar nicht übersehen kann!

    @Guaninno:

    Am umweltfreundlichsten sind vollsynth. Grundöl-Mischungen. U. zwar einmal, weil aufgrund des extrem niedrigen Verdampfungsverlustes, der Ölverbrauch sehr niedrig ist. U. deshalb auch nur sehr wenig über die Kurbelgehäuse-Entlüft. entweicht, welches wieder vom Motor angesaugt u. mitverbrannt werden muß.

    Außerdem enthalten vollsynth. auch Komponenten, welche nicht aus Erdöl, sondern aus Fettsäuren u. Alkoholen gewonnen werden. Diese können sowohl auf tierischer, wie auch pflanzlicher Basis sein. Außerdem altern vollsynth. deutlich langsamer, weshalb man mit solchen auch deutlich längere Intervalle fahren kann. U. das alleine schont ja schon die Umwelt u. auch die Resourcen!

    Ein normales Mineralöl wird durch physikalische Trennoperationen und ohne chemische Veränderungen aus Erdöl gewonnen.

    Ein Hydrocrack(HC)-Öl ist ein etwas verbessertes Mineralöl, welches in der Raffinerie noch etwas "nachgearbeitet" wurde.

    Die Hauptkomponenten von vollsynth. Grundölmischungen, sind synth. Poly-Alpha-Oelefine (PAOs) u. synth. Ester. Erstere werden folgendermaßen hergestellt: 1. Synthese von Ethylen durch Cracken von Naphtha. 2. Polymerisation von Ethylen zu alpha-Decen nach Ziegler 3. Oligomerisation von alpha-Decen zu Tri-,Tetra- und Pentameren. Ergebniss: sind Oligomerene, welche strukturell definierte i-Paraffine sind!

    Oder so gesagt, dass es auch ein normaler Mensch versteht: Das Ausgangsprodukt ist eine Mineralöl-Komponente, welches auf molekularer Ebene zerlegt, u. dann völlig neu aufgebaut wird (ist etwas ganz anderes wie bei den HC-Ölen, bzw. geht es hier viel weiter). U. das Ergebnis ist eine synth. Flüssigkeit, welche aus Molekülen besteht, die genau so aussehen, wie man das haben wollte!

    Synth. Ester werden dagegen aus Fettsäuren u. Alkoholen hergestellt. Beide Komponenten (synth. PAOs u. Ester) haben spezifische Eigenschaften, bzw. Vorteile. U. je nach Anforderung, enthält eine synth. Grundölmischung mehr von diesen oder von diesen.

    Grüße
     
  15. #15 mehrcedes, 31.05.2004
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  16. #16 mehrcedes, 31.05.2004
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    wollte alle 50.000 km das getriebeöl wechseln!
    hast du da auch einen vorschlag für ein sehr gutes öl?
     
  17. #17 Goldfinger, 31.05.2004
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    Konnte auf dem kleinen Bild zwar nicht erkennen, was da jetzt genau alles auf dem Kanister draufsteht. Würde aber einen größeren Betrag drauf wetten, dass es sich dabei um kein vollsynth, sondern nur um eins der vielen HC-Öle handelt.

    Bin mir fast sicher, dass es sich hierbei max. um ein Öl von vergleichbarer Qualität, wie z. B. beim "GTX 7" von Castrol, o. dem "Leichtlauf HC7" v. LM handelt, welche ebenfalls 5W-40er HC-Öle sind. U. Firmenfreigaben dürfte es (im Gegensatz zu den beiden genannten) gar keine haben, wenn "übertrifft" dabei steht. Eine bestimmte Firmenfreigabe wird nicht "übertroffen", sondern erteilt, o. halt nicht!

    Dass in der Angebots-Beschreibung steht, es wäre ein vollsynth., heißt noch nicht, dass es auch wirklich eins ist. Habe sogar schon in einer DC-NDL eins gesehen, wo am Regal "vollsynthetisch" stand, u. dieses aber in Wirklichkeit auch nur ein HC-Öl war (war das 5W-40er High Tronic von Aral).

    Außerdem ist gleich ein 20L-Kanister sehr ungünstig, falls Du nicht gleich eine ganze Flotte Autos zu versorgen hast. Denn, wenn Du den 20L-Kanister geöffnet hast, um 5L für Deinen zu entnehmen, dann kanst Du den max. noch ein Jahr lang lagern (unter günstigen Bedingungen), bevor das Öl unbrauchbar geworden ist. Wenn es nicht schon bei Lieferung überlagert (unbrauchbar) war!

    Wirst deshalb kaum die ganzen 20L verbrauchen können, bevor du den Rest wegwerfen (= ordentlich entsorgen) kannst!

    Das mit Deinem Getriebe ist einfach: Hier am Besten das "ATF III" v. LM verwenden (egal ob Handschalter o. 4Gang-Automat.

    U. wenn du das Auto schon auf der Bühne hast, dann auch gleich noch das Hinterachs-Öl mitwechseln! Hierfür sind entweder das "Castrol SAF-XJ" o. das "vollsynth. Hypoid (GL5) LS SAE 75W-140" (von LM) die Besten!

    Grüße

    P. S. Gleich alle 50.000 km wäre zwar optimal. Aber 80.000km kannst Du die Getriebeöle eigentlich schon ohne Bedenken drin lassen (vor allem dann, wenn du die hier empf. verwendest)!

    Besonders bei den übers IT (besonders günstig) angebotenen Schmierstoffen ist es oft der Fall, dass diese bereits weit überlagert sind (= sind schon viel zu alt)!
     
  18. #18 mehrcedes, 01.06.2004
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    yep! danke nochmals auch für die anderen öltips. werde dann bei 50.000 mal das getriebe + hinterachse updaten und dann alle 80.000 und mir so ein schickes LM synth gönnen.

    bis zum nächsten mal!

    ps. hast du eigentlich schonmal meinen "buchtip..." unter "allerlei" gelesen... :prost
     
  19. Raggna

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    Hallo Goldfinger,
    schöne Abhandlung.
    Dann erkläre mir mal, warum die Motoren in denen das tolle Vollsynt-Öl gefahren wurde, rel. zur Laufleistung mehr Verschleiß ist?
    Scherstabil? Du meinst sicher Traglastvermögen?
    Oder wo wird im Motor geschert?
    Gruß
    R
     
  20. #20 Hubernatz, 01.06.2004
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    Gar nicht... :rolleyes:

    Dabei geht es ums Öl und nicht um den Motor.

    Wenn du tolles Vollsynth-Öl meinst, dann meinst du sicher das 0W-30.... das verdünnt gerade im Stadtverkehr so schnell, daß man bald ein 0W-20 ode rnoch weniger drin hat -> mehr Verschleiss.

    Das 0W-30 würde ich mir persönlich nicht einfüllen. Die M-GmbH und Porsche wissen, warum sie es nicht verwenden...
     
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