M 117 und M 113 - Haltbarkeit & Verbrauch

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  1. 500GE

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    Hallo,

    ich bin ein großer Fan der Mercedes V8-Motoren, besonders im Motorenkiller G-Klasse überleben die wohl einfach am längsten. Nun hat man im Prinzip zwei zur Auswahl (den M273 lasse ich aus Kostengründen mal Außen vor), den sehr seltenen dafür aber günstigeren da älteren M 117 und den sehr beliebten M 113.

    Meine Frage wäre zum einen: Geben die sich groß was im Verbrauch? Der M113 ist neuer und deutlich stärker, aber das muss ja Nichts heissen.

    Und eine generelle Frage zu den beiden Motoren, daq sie ja auch in anderen MB Modellen eingesetzt wurden: Wer ist haltbarer/ leichter Instand zu halten? Ist es wie so oft die ältere Maschiene, oder ist der berühmte M113 doch die zähere Maschiene?

    Grüße!
     
  2. #2 Wurzel1966, 30.07.2011
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    Moin

    Ist die Frage wirklich ernst gemeint...!

    Der M117 basiert auf dem M100 und dessen Grundkonstruktion kommt aus den späten 50igern bzw. frühen 60igern.Allein in der Gemischbildung liegen Welten zum M113,beim M117 wurden D und K-Jetronic dafür verwendet.Ein Vergleich der beiden Systeme (M117 zu M113) wäre,als wenn man einen heutigen PC mit einem Commodore C64 vergleicht.
    Das läßt sich nicht so einfach beantworten.Beide Motoren sind haltbar bei entsprechender Wartung und Umgang.

    Beim M117 brauchts jemand der sich in die D und K-Jetronic Eindenken (Auskennt) kann und da liegt der Hase im Pfeffer.Es gibt kaum noch wirkliche Kenner/Könner die diese alten Systeme kennt bzw. Warten kann.Zudem gibt es in diesem Fall auch das Problem der Ersatzteil Versorgung,Bosch kommt erst langsam in die Gänge und der sonstige Ersatzteilmarkt bietet mehr Schund als Qualität an in allem was die alten Systeme betrifft.Das was es bei Bosch oder MB dafür "noch oder wieder" gibt ist teilweise Sa..teuer.Die reinen Motorenteile gibt's zu den "üblichen" Mercedespreisen,die sich kaum von denen der aktuellen Motorengenerationen unterscheiden.

    Der M117 wurde in Punkto Material noch nach alten Maßstäben konstruiert,man nehme etwas mehr und ist damit auf der sicheren Seite.Darum wirkt dort auch alles recht massiv.Der M113 wurde nach aktuellem Wissen (Materialgüte,Materialhaltbarkeit und Verbrennungstechnik) konstruiert und darum wirkt auch alles filligraner.Über die Haltbarkeit sagt dies jedoch wenig aus.

    Beim M113 brauchts jemand der nicht nur Fehlerspeicher Auslesen kann.Vielmehr brauchts jemanden der abgelegte Fehler mit den Symthomen verbinden kann und sich ins System Einarbeitet.Bei modernen Motorenkonstruktionen gibt's halt viele Sensoren die recht Feinfühlig sind und dann Fehler Ablegen/produzieren.Bei älteren Motoren waren diese schlicht nicht notwendig bzw. wurden Ignoriert,weil es keine dementsrechenden Vorschriften oder Vorgaben gab (Kraftstoffverbrauch,Abgasverhalten,etc.).

    Das liegt wohl eher daran das das G-Modell (mit diesen Motoren) eher als Cafe-Cruiser genutzt werden als abseits der Straße.Zudem sind gebrauchte G's keine Sonderangebote,eine gebrauchte E oder S-Klasse mit den/m selben Motor bekommt man dagegen für einen Spottpreis.Und da verwundert es nicht das diese Fzg. in Hände kommen,die die Motoren lieber tritt und nichts in die Wartung/Erhaltung stecken.

    Gruß Ingwer :wink:

    PS : Ich persönlich würde sogar behaupten,würde man moderne Motorenkonstruktionen mit den selben Vorgaben betreiben wie die alten Motoren.Wären die modernen Motoren haltbarer als die alten.Warum...!?Ganz einfach weil sie Drehzahl fester sind als die alten und weil sie weniger Wartungsintensiv sind.Die alten Motoren waren meist nur kurzzeitig Drehzahl fest (längere Vollgasetappen auf Autobahnen quittierten die meisten mit Motorschäden) und bei der Wartung...(Ventile einstellen alle 5-10.000Km,Zündung einstellen,etc.).Viele alten Motorenkonstruktionen waren nach 100.000-150.000 Km Verschlissen,umsonst gab es bis anfang/mitte der 90iger nicht so viele Motoreninstandsetzer bzw. Vergaser/Einspritzerdienste. ;) Die meisten dieser Instandsetzer haben mittlerweile ihre Betriebe geschlossen weil einfach zu wenig arbeit da ist bzw. Nachfrage nach ihren Diensten.
     
  3. 500GE

    500GE

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    Hallo,

    naja es hat sicher auch etwas damit zu tun, dass diese beiden Motoren unter den alten die einzigen waren, die den 2.5 tonnen schweren und sehr kantigen G halbwegs mühelos nach Vorne schieben konnten, wo der Rest ständig getreten wurde.

    Also ist der M 117 nicht der unkaputtbare gute alte Saugbenziner als den man ihn manchmal darstellt? Wären am Ende der M 110, oder der OM 617 haltbarer bei gleicher pfeglicher Behandlung? Kann ich mir irgendwie so garnicht vorstellen, bin ja kein KFZler aber allgemein hielten die Motoren mit großem Hubraum, gerade in schwere Fahrzeugen, doch immer deutlich länger als die "kleinen".

    Grüße
     
Thema: M 117 und M 113 - Haltbarkeit & Verbrauch
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