C217 M278 - Austauschmotor - Falsche Reperatur?

Diskutiere M278 - Austauschmotor - Falsche Reperatur? im S-,S-Coupé, CL-, CLS-Klasse und Mercedes-Maybach Forum im Bereich Mercedes-Fahrzeuge; Sehr geehrte Community, ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal wo ich anfangen soll. Denn mein Traum von einem C217 (S500 Coupe) entpuppte sich zu...

  1. #1 DMNK, 22.12.2021
    Zuletzt bearbeitet: 22.12.2021
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    Sehr geehrte Community,

    ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal wo ich anfangen soll. Denn mein Traum von einem C217 (S500 Coupe) entpuppte sich zu einem wahren Albtraum, der nicht zu enden scheint. Ich suche gerade Meinungen von anderen zu dem Sachverhalt. Weiß auch ehrlich gesagt, nicht mehr an wen ich mich wenden kann, denn es sind einfach so viele involviert in diesen Pfusch des Fahrzeuges.

    Ich fange mal bei Eckdaten zum Fahrzeug an.
    Das Fahrzeug wurde 2015 gebaut (handelt sich daher nicht um das Facelift Modell) & es wurde gebraucht erworben (bei dem ersten Motorproblem daher nicht erschrocken gewesen, es ist ein Risiko, was man ein planen muss unter Umständen).

    Letztes Jahr im Dezember wurde bereits die Kühlerbrücke getauscht, da mir die Motorlampe in Gelb anging. Dies wurde ohne Knurren direkt von Mercedes per Kulanz übernommen. Dachte mir super, kann ja passieren. Top Service von Mercedes. War wirklich begeistert, das Auto lief, gab keine Probleme.

    Im Mai 2021 war ich mit dem Fahrzeug liegen geblieben. Fehler: Zündaussetzer im Zylinder 1, habe Bilder mit dem Endoskop erhalten, dass es Kratzer im Brennraum gibt, da es nicht reparierbar ist, durfte ich ein neuen Motorblock inkl. Einbau für 42.000€ erwerben. Ich dachte nun wird es alles besser, aber gefühlt ging es weiter Berg ab. Es wurde auch gesagt, die hinteren Bremsen seien runter und habe diese auch direkt erneuern lassen.

    Der Motor wurde eingebaut, als ich das Fahrzeug bereits nachhause fuhr, viel mir auf dass das Fahrzeug weg zieht beim schalten. Auch das beim einfahren keine Power vorhanden ist im "ECO-Modus", ich kam einfach verdammt schwer von Ampeln weg, aber ich hielt die Ansage von Mercedes es ist vollkommen normal, der Motor ist nicht eingefahren. Was ich auch verstanden habe, habe den Motor behutsam eingefahren und Stück für Stück an Drehzahlen gewöhnt. Entweder hatte ich mich an dieses Problem gewöhnt oder es war besser geworden, ich kann es leider nicht sagen. Denn irgendwo habe ich dieses Auto sehr geliebt. Es war halt eben mein Traum, was nun bereits mein Alptraum ist.

    Im Juni 2021 erlitt ich mit dem Fahrzeug ein Verkehrsunfall mit in etwa ~70-80 km/h (Zulässige Geschwindigkeit: 120km/h auf der Bundesstraße), vor mich setzte sich ein Fahrzeug, was mich ausgebremst habe und habe da drauf hin auch aus Reflex die Bremse richtig durch getreten. Resultat war, dass das Fahrzeug mir weg flog und ich von der Bundesstraße flog und 2 Verkehrs/Bundesstraßenschilder umgefahren/platt gefahren habe. Ich beteure bis heute keinerlei Lenkeinschlag getätigt zu haben, das Fahrzeug hat bis heute noch eigenartige Lenkmanöver, dies ist seitdem Austausch des Motors. Kann dies mit dem Motor zusammen hängen? Oder hättet ihr eine andere Erklärung für dieses Phänomen?

    Aufgrund des Unfalls wurde das Fahrzeug von meiner Vollkaskoversicherung in einer Werkstatt von meiner Versicherung repariert, dort hieß es auch es sei ein reiner Karosserieschaden, dort wurde die Karosserie repariert. Spur wurde eingestellt und ja. Dort wurde die Lackierung total verhauen, der Lack ist seitdem nicht mehr Palladium-Silber sondern Fleckig auf der einen Seite, aber gut. Dachte mir, lange rum streiten lohnt sich dort nicht, es sollten andere Nachbesserungen gemacht werden wie unter Umständen der Softclose der Tür repariert werden und das Fahrverhalten sollte geprüft werden. Ich erhielt neue Reifen irgendwann von der Versicherung, da offensichtlich nichts gefunden wurde, beim oberflächlichen nachschauen. Die Federn wurden sich bis heute nicht angeschaut. Das Fahrverhalt besserte sich nicht wirklich, das Fahrzeug rutschte und fühlte sich an wie ein Heckler, der kein ABS hat. Beim Bremsen zog das Fahrzeug stark nach links (dort wurde mir dann gesagt es würde an der Autobahn liegen, wurde mir dann auch bei der Probefahrt gezeigt und habe es auch geglaubt). Es ist einfach ein Glücksspiel mit dem Auto zu bremsen, entweder hält er sich oder er zieht weg, was ich von keinem anderen Fahrzeug kenne, das ein Auto sehr beim bremsen weg zieht, dass man sich mehrfach überlegt zu bremsen (Außen-Temp: ~15 Grad, trockene Fahrbahn). Was noch reklamiert wurde, war der Lüfter, denn ich fuhr das Auto nachhause um es dann bei Mercedes vorzustellen und der Lüfter lief ununterbrochen auf Hochtouren, obwohl ich mit dem Fahrzeug wirklich nicht geheizt bin oder ähnliches. Kannte dieses Verhalten von dem Fahrzeug nicht. Mercedes meinte da drauf hin, dass es sich um eine falsche Entlüftung des Motors handelt von der Werkstatt, die den Motor entlüftet hat. Meine Versicherung hat da drauf hin gesagt, sie stimmen einer fachgerechten Entlüftung bei Mercedes zu und wurde dort auch durch geführt.

    So habe dann das Fahrzeug an mich genommen, da sich das Fahrverhalten mit dem Reifen wirklich besserte, aber es fühlte sich immer noch an, als hätte ich kein 4matic, sondern ein Heckantriebler. Habe mich aber damit abgefunden und kam auch damit klar, ich hatte wieder vertrauen zudem Fahrzeug aufgebaut, auch wenn das Bremsverhalten sehr eigenartig war, aber mir wurde in Werkstätten erzählt es sei alles in Ordnung. Auch wenn ich gefühlt bei dem Motor ein Leistungsverlust hatte, aber wurde ja irgendwo für doof erklärt und wusste irgendwann auch nicht mehr, was ich glauben sollte, denn die meiste Zeit verbring das Fahrzeug in Werkstätten. Vielleicht hatte ich seine Kraft auch falsch in Erinnerung? Aber nach 455 PS fühlte es sich einfach nicht an, Geschwindigkeiten wurden erreicht, aber die Beschleunigung hat mich nicht mehr nach hinten gedrückt oder ähnliches.

    Nun sind ca 6.000 KM nachdem Motorwechsel vergangen und ich blieb am Wochenende nach einer 300km Strecke liegen in einer Innenstadt, ich fuhr die Strecke Kraftstoffbewusst, da ich auch nicht viel Benzin verbrauchen wollte. ich lag auf 100km bei einem Kraftstoffverbrauch von 13,6l und fuhr viel mit dem Tempomaten, selbst wenn ich auf der Autobahn fuhr, lag ich nicht über 2.500 RPM (7-Ganggetriebe) und dies auch nicht über längere Zeit. Bedeutet eine Geschwindigkeit von ca 160 km/h. Die letzten 50km der Strecke wurden mit Tempomat im ECO-Modus befahren (da mir bereits gesagt wurde, dass das Auto nicht für Geschwindigkeiten sei und das Auto schädigt durch Thermische... , also seitdem nie wieder wirklich mehr Gas gegeben mit dem Fahrzeug, frage mich für was man sich dann ein 455 PS starkes Fahrzeug holt, wenn man damit nicht einmal etwas flotter fahren darf, aber egal...)

    So das Auto wurde vor Ort ausgelesen, als Meldung in Xentry kam folgendes:
    (Motor) P030385 - Verbreunngsaussetzer des Zylinders 3 wurde erkannt. Es liegt ein Signal oberhalb des zulässigen Grenzwertes
    (Getriebe) P278300 - Die Reibleistung der Wandlerüberbrückugskupplung ist zu hoch.

    Was ist vorgefallen beim liegen blieben? Ich befuhr ein Kreisverkehr, als ich aus dem Kreisverkehr heraus war, habe ich gespürt das mein Fahrzeug kein Gas annehmen wollte und fing an zu brubbeln. Kurz da drauf hin, leuchtete die MKL gelb auf und ich stoppte das Fahrzeug sofort und habe ein Abschlepper gerufen. So aber im Xentry-Protokoll steht, der Fehler sei 9km zuvor aufgetreten, aber dort gab es keinerlei Anzeichen weder ich noch meine Beifahrerin hätte irgendwas wahrgenommen, geschweige die MKL hat geleuchtet.
    Wie kommt dies zur Stande?

    Wer haftet wirklich für das "Problem"? Denn die Werkstatt, die den Motor eingebaut hat, möchte dieses Fahrzeug nicht abschleppen und nachbessern, da Sie sagen der Motor wurde geheizt, da die Motortemperatur auf 103 Grad sich befunden hatte. Was ich halt einfach nur dementieren kann, da ich viel mit Tempomat gefahren war und die letzten 50km sogar bei ca 1k RPM lag. Also ich halte es nicht für normal, dass man mit einem neuen Motor nach 6.000km bereits liegen bleibt und sehe da eher den Fehler in einer nicht fachgerechten Reperatur, wie sieht ihr die Lage? Hat die Entlüftung eventuell damit etwas zu tun?

    Also mich würde eure Meinung wirklich dazu interessieren, auch wie es zur Stande kommt das der Fehler angeblich 9km zuvor abgespeichert wurde.

    Ergänzung meinerseits:

    Motor wurde immer warm gefahren, der neue Motor wurde niemals unter Volllast getestet, da mir gesagt wurde es schädigt den Motor. Ob man es glauben soll oder nicht, schwer als Laie zu beurteilen. Motor wurde auch nach höheren Drehzahlen über 2.000 RPM immer mindestens 10km unter 2.000 RPM gefahren, also so mit auch kalt gefahren.

    Mit freundlichen Grüßen
     
  2. #2 conny-r, 22.12.2021
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    Entschuldige Du bist tatsächlich ein Unglücksrabe.
    Lauter mysteriöse Dinge. Ich greife nur eines heraus. Wenn die Bremsanlage dermaßen mangelhaft ist, da müssen alle roten Lichter angehen. Wenn MB das nicht 100% iO gebracht hätte, wäre für mich der nächste Weg zum Gutachter gewesen, unabhängig von den vielen anderen Mängeln.
     
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