Mängelrüge erteilen

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  1. #1 Claudi1984, 03.10.2010
    Claudi1984

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    Hallo Leute,

    ich habe im Juni 2010 einen gebrauchten MB C180KT (W203) bei einem Gebrauchtwagenhändler (leider kein MB-Betrieb) gekauft. Seit dem sind einige Mängel aufgetreten:

    - 08.07.2010 Motorkontrolllampe leuchtet, rußt beim Anlassen, Drehzahlschwankungen
    --> Reperatur durch Händler: neue Zündkerzen, neue Zündspule für 1. Zylinder, Schlauch am Ansaugtrakt erneuert

    - 08.09.2010 Automatikgetriebe macht Ärger: Starkes Rucken bem einlegen einer Fahrstufe bzw. beim Schalten auf N, Fahrzeug "schiebt" extrem wenn man mit eingelegter Fahrstufe auf der Bremse steht, so als wenn man bei einem Handschalter die Kupplung schleifen lässt und dabei bremst)
    Händler: Getriebe muss erneuert werden (soll ein Austauschgetriebe bekommen) BIS JETZT IST NICHTS PASSIERT, außer diverse Vertröstungen!!

    - 01.10.2010 Weitere Fehler sind aufgetreten:
    Motor fing auf der Auto-Bahn an zu ruckeln - keine Leistung, Motorkontrolleuchte hat angefangen zu leuchten
    Also auf nächstem Parkplatz angehalten und am Auspuff ein dumpfes unregelmäßiges Blubbern gehört, Motorhaube geöffnet und sehr unruhigen Motorlauf erkannt.
    --> Motor aus - und nach ein paar Minuten neu gestartet, Motorlauf wieder O.K. jedoch Kontrollampe leuchtet seit dem dauerhaft.

    Desweiteren hört man seit Kurzem ein leichtes Poltern beim Fahren auf schlechten Straßen und das Auto zieht auf gerader Strecke etwas nach rechts.

    Jetzt mein Anliegen:

    Auf Grund der schwewiegenden Mängel am Fahrzeug will ich ein Mängelrüge schreiben. Im Gesetzestext ist jedoch von der Gewährung einer angemessenen Frist die Rede. Wie lange sollte diese zum Beseitigen aller Mängel ausfallen? Reichen dazu 3 Wochen zumal ich den Getriebeschaden schon im Sept gemeldet hatte?
    Hat jemand eine Mustervorlage bzw. konstruktive Tips parat? Bin für jede Hilfe sehr dankbar..

    Grüße
    Claudi1984
     
  2. #2 Jamilya, 09.10.2010
    Jamilya

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    Hallo Claudi1984

    Wenn es in einem Gesetz "angemessene Frist" heisst, dann kann man meist schon recht frech sein, was die Dauer dieser Frist angeht. Überleg es dir einmal so: Wenn du diese Mängelrüge erhalten würdest, wie lange würdest du erwarten, dass man dir Zeit gibt, diese Mängel zu beseitigen?
    Ich persönlich finde 3 Wochen ganz in Ordnung, denn ich sehe es immer aus der Perspektive, dass ich der Person mindestens 1 Woche Zeit gebe, um sich das alles einmal genau zu überlegen und dann erst auf die Mängelrüge zu reagieren.

    Ausserdem solltest du dabei nicht vergessen, im Schreiben absolut ALLE Mängel aufzuführen. Wegen dem Austauschgetriebe kann ich dir jetzt nicht genau sagen, ob das auch noch in die eigentliche Mängelrüge passt, doch grundsätzlich heisst es, man muss "offene" Mängel (die bei der Untersuchung nach dem Kauf vom Käufer sofort bemerkt wurden) SOFORT rügen und versteckte Mängel (die vom Käufer nicht sofort entdeckt werden können; in deinem Beispiel hast du jetzt während der Fahrt auf der Autobahn erst bemerkt, wie sich das Auto verhält) sofort NACH ENTDECKUNG rügen.

    Mit Mängelrügen ist es meistens sehr kompliziert, doch ich hoffe trotzdem, dass alles glatt laufen wird bei dir.

    Jamy
     
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