Meine Erfahrungen mit Aral Super, Superplus und Ultimate 102

Diskutiere Meine Erfahrungen mit Aral Super, Superplus und Ultimate 102 im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Hab in den vergangenen Wochen jeweils 3 Tankladungen von den genanntem Kraftstoffen miteinander verglichen. Das funktionierte ganz gut, denn ich...

  1. #1 Barbababa, 10.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2018
    Barbababa

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    Hab in den vergangenen Wochen jeweils 3 Tankladungen von den genanntem Kraftstoffen miteinander verglichen. Das funktionierte ganz gut, denn ich hatte im Prinzip immer ein ähnliches Streckenprofil. Ein wenig Kurzstrecke, sehr viel Langstrecke, einmal V-Max pro Autofahrt (geht auf der A61 ganz gut) und ich hatte mindestens 1-2 Mal je Tankfüllung meinen 1,8t Anhänger am Heck. Ich würde mir nicht die Mühe machen hier zu schreiben, wenn die Fahrten nicht wirklich alle sehr ähnlich gewesen wären.
    Hintergrund: Jedes Mal wenn mein CGI 200 (Bj. 2011, alte 5G Automatik, 110tkm) über Nacht stand, qualmte er beim Start für 2-3 Minuten aus dem Auspuff und das Endrohr war bei Übernahme (hab das Fzg Anfang Juli gebraucht von Privat gekauft) komplett zugerußt. Genau genommen dachte ich beim Kauf sogar, dass es ein schwarzes Rohr ist. Erst beim Putzen kam der Chrom wieder zum Vorschein. Bevor ich der Ursache des Qualms intensiv nachgehen wollte, kam mir die Idee, dass ich es erst einmal mit hochwertigem Sprit probieren könnte, denn bei den ersten Tankladungen nach dem Kauf war ich nicht besonders wählerisch, was im Wesentlichen damit zusammen hängt, dass wir in der Nähe einer Billigtanke wohnen. Auch der Vorbesitzer tankte, so konnte man es zumindest in den Gesprächen heraus hören, nie bei den teuren Anbietern. Ich kann's gut nachvollziehen.

    Okay, Endrohr vom Ruß befreit, Chrom poliert und dann habe ich direkt mal mit dem 102er angefangen. Bereits nach 2 Tankfüllungen war das Qualmen beim morgentlichen Starten tatsächlich verschwunden, kein Witz. Während der dritten Tankladung fing das Auto in höheren Geschwindigkeiten an mehr Spaß zu machen. Was vorher angestrengt wirkte, ging jetzt irgendwie ohne Quälerei. 230 und mehr, überhaupt kein Problem. Am Endrohr unten bildete sich nur ein schmaler 1cm Streifen Ruß. Zweite Testphase, Superplus, und ich hab natürlich vorher wieder das Endrohr gereinigt. Aral Superplus zu tanken war garnicht so einfach, denn viele Tankstellen haben inzwischen nur noch das Ultimate und Super, aber es hat geklappt. Die Fahrleistung war okay, keine Beschwerden, das Qualmen vom Anfang tauchte nie wieder auf, allerdings war der Rußstreifen nach den drei Tankfüllungen jetzt etwa 5 cm breit. 3 Phase, zurück zu Super. Nach der 3. Tankladung war die Schwerfälligkeit in den hohen Geschwindigkeiten wieder zurück. Ich will nicht sagen, dass er langsamer war, aber er fühlte sich nicht mehr so leichtfüßig an. Gut, würde ich in einem Land wohnen, in dem bei 120 km/h Ende der Fahnenstange ist, wäre mir das natürlich nie aufgefallen. Jedenfalls war das Endrohr nach der üblichen Reinigung vor den drei Tankladungen über die komplette Breite (ovales Rohr der Vormopf Serie) verrußt. Nicht komplett schwarz wie bei der Übernahme, aber ich vermute, dass ich das in 1-2 tausend Kilometern wieder hinbekommen würde, ... wohlgemerkt trotz Aral!
    Resume: Nun, zuerst bin ich einmal froh, dass sich die Sache mit dem Qualmen scheinbar erledigt hat. Sei es jetzt durch meine Langstreckenfahrten oder durch den hochwertigen (so vermute ich zumindest) Aral Kraftstoff, oder auch der Kombi aus beidem. Fakt ist jedoch, dass man mit einer höheren Oktanzahl ganz offensichtlich den Rußausstoß reduzieren kann, und ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass das jetzt nicht zwingend Aral sein muss, auch wenn die gerade mit ihrer Anti-Ruß Formel werben.
    Mein Kraftstoffverbrauch blieb übrigens immer konstant. Meistens knapp um die 10 Litern, was meiner nicht gerade sparsamen Fahrweise und dem regelmäßigen, wenn auch kurzen Anhängerbetrieb geschuldet ist. Spritsparen war mit dem Ultimate während der 3 Tankladungen offenbar nicht möglich und das ist ja noch ein Faktor, der für den ein oder anderen interessant sein könnte, denn gut 20 Cent mehr je Liter ist schon eine Hausnummer.
    Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings schon. Ich würde im Prinzip schon gerne nur noch dieses 102er Zeug tanken, aber in Zeiten wo der Sprit wieder so teuer ist, kann ich mich leider nicht überwinden zu dem Zapfhahn mit dem silbernen Bügel zu greifen. Und an der Billigtanke hab ich zwischenzeitlich auch mal wieder angehalten. Ich werde wohl je nach Tageskurs nur gelegentlich zum Ultimate greifen.
     
  2. Tewego

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    und :verschieb in das passende Forum.
     
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  3. jff2k

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    Vielen Dank für's Teilen. Eigentlich sollte der Spritunterschied zwischen 95 und 10x Oktan keine solche Verrußungen verursachen... Die Klopfsensoren müssten die kleinen Fehlzündungen abfangen. Kann aber vielleicht wirklich am "billigen Sprit" gelegen haben.
    Ich hatte vor ca. 10 Jahren in meinem damaligen S202 C 200 Kompressor einen Vergleichstest unter Volllast auf der praktisch freien BAB gemacht und der Unterschied zwischen Super 95 und V-Power war definitiv spürbar, mit V-Power war das Auto dort deutlich schneller im Drehzahlbegrenzer, wofür er mit 95er sehr lang benötigte. Seither hab ich den Unterschied nicht mehr getestet und fahre momentan im TSI sogar meist E10. Beim S204 C 180 (M274) hatte ich nach schlechten Erfahrungen mit E10 normales Super 95 getankt und auch keine übermäßige Verrußung festgestellt.
     
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  4. Jupp

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    Wie sieht der Wartungszustand bei Zündkerzen und Luftfilter aus?

    Irgendwie rußt der generell etwas zu viel würde ich sagen.
     
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  5. #5 Barbababa, 12.09.2018
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    Inspektionen waren vom Vorbesitzer wie vorgeschrieben eingehalten worden, allerdings stand bei meinem Kauf im Juni die große B kurz bevor. Ich hab die dann vor zwei Wochen machen lassen, allerdings war das nach meinem Sprit-Test. Und ja, Zündkerzen und Luftfilter waren nicht mehr im besten Zustand, allerdings auch nicht im kritischen.
     
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