Mit 100km/h durch St. Gallen - 202.000€ Strafe!

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  1. #1 Daniel 7, 08.01.2010
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    Daniel 7 Moderator

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    Klick für den Bericht

    Ein schweizer Millionär wurde zu einer Rekordstrafe verurteilt: Dafür, dass er durch St. Gallen mit 100km/h gefahren ist, muss er nun umgerechnet 202.000€ zahlen 8o
    Der Richter begründete diese enorme Summe damit, dass "elementare Verkehrsregeln ignoriert wurden aus reiner Freude an der Geschwindigkeit".

    Quelle: worldcarfans.com/reuters.com

    Mächtig drastische Strafe, die dem Millionär wohl trotz seines Vermögens kräftig schmerzen wird...
     
  2. C240T

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    Unabhängig davon, dass es keines Kommentars bedarf mit 100 durch die Stadt zu fahren...Wie besch... muß man denn sein um wegen einer Geschwindigkeitsübertretung ein derartiges Strafmaß zu verhängen?
    Manchmal frage ich mich wirklich was schlimmer ist: Mord, Kindersch... und ähnliches, oder ein paar km zu schnell zu sein. Wenn er jemanden über den Haufen gefahren hätte okay.. aber so?
    Sorry, aber da fehlts nicht nur bei dem MIlionär an gewissen Stellen!
     
  3. #3 Dome///AMG, 08.01.2010
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    So isses :rolleyes:
     
  4. #4 spookie, 08.01.2010
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    Hinterziehe ein paar Euro Steuern und Du kommst in den Knast mit viel Pech.
    Muss man dazu noch viel sagen..
     
  5. #5 thommyfarmer, 08.01.2010
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    Bei uns sollte es für Verkehrsordnungswidrigkeiten auch Tagessätze geben, die sich nach dem Einkommen richten. So müssten diese ganzen schmierigen Yuppies auch mal ordentlich bluten, wenn sie sich auf den Straßen aufführen, wie sie möchten. Über paar hundert Euro Geldbuße lachen doch manche bloß, während ein 35,00 EUR-Ticket manch anderen Bürger in arge Bedrängnis bringen kann.

    Nachteil: finanziell Minderbemittelte hätten dann evtl. einen Freibreif, wenn sie z.B. kein Einkommen hätten etc. und nur paar EUR zahlen müßten.

    Vom Ansatz her, wäre es aber perfekt, denn das ganze Punktesystem, welches auch Geldsäcke zur Vernunft bringen soll, ist sowas von aushebelbar, daß die Wirkung gleich null ist - sofern man genügend Kohle hat. Diese Freikaufmentalität ist in gewissen Kreisen leider weit verbreitet und sehr oft funktioniert sie auch noch. Vor allem dann, wenn unser sog. Rechtssystem über seine eigenen Fallstricke stolpert, die von skrupellosen Rechtsverdrehern ausgenutzt werden.

    Ansonsten sollte jemand der mit 100 Sachen durch ne Ortschaft bricht, einen kompletten Fahrerlaubnisentzug bekommen und dann wieder von null anfangen müssen - nach einer angemessenen Sperrfrist, versteht sich.

    Sowas würde auch bei Typen wirken, die Mercedes-Sterne abbrechen oder Hauswände besprühen - einfach mal Schein weg und fertig....


    Gruß

    Thommy
     
  6. #6 Quentin34, 08.01.2010
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  7. C240T

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    Selbst, wenn er zum wiederholten Maße zu schnell unterwegs war finde ich die Strafe absolut unangemessen.
    Zwischen einen Vergewaltiger, Kindersch.. oder sonstigem Gewalttäter und einem Wiederholungstäter bzgl. überhöhter Geschwindigkeit sollte doch noch ein Respektabstand verbleiben... Vlt. wäre in seinem Fall der Entzug der Fahrerlaubnis das MIttel der Wahl. 200t€ Strafe finde ich absolut nicht angemessen für ein Verkehrsdelikt ohne Personenschaden.
     
  8. #8 teddy7500, 08.01.2010
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    Dafür müßte es dann eine Mindeststrafe geben, um das zu umgehen.


    Nein finde ich nicht. Wer solche Summen auf dem Konto hat, sollte eine Strafe bekommen, die sich dem Gaheltsgefüge anpasst.
    Allerdings sollte das dann nicht nur auf den Straßenverkehr beschränkt sein, sondern generell so verfahren werden.

    Ich finde es seit langem eine Frechheit, das ein olli Kahn oder sonstwer, für ein Falschparken das gleiche zahl wie ich, weil ihm das eh völlig latte ist, ob er 50€ zahlt.
    Mir tut der Fuffi weh, der merkt das gar nicht. Was soll das dann für eine Strafe sein?
     
  9. C240T

    C240T Moderator

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    Eben... wenn er Wiederholungstäter ist, oder eben zum wiederholten Male extrem über die Stränge geschlagen hat, dann ist die Pappe eben für länger weg.
    3 Jahre ohne können so manchen vlt. bekehren. Ist peinlich und es gibt einen Chauffeur weniger der arbeitslos ist:)

    Dass ein Fuffi jemandem, der im Jahr 6,7 oder gar 8-stellig verdient nicht wehtut steht ausser Frage, aber gerade in solch einem Fall fände ich anderweitige Strafen wie den Entzug deutlich sinnvoller.
    Ich finde 200t€ für jeden Normalenverdienenden schon fast als Hohn. Für diese Summe müssen manche 10 Jahre lang arbeiten.
     
  10. #10 thommyfarmer, 08.01.2010
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    Richtig! Und wenn man sieht, wie unser "Loodar" von seiner (noch) Ehefrau wegdüst und das Handy am Ohr hat, sollte er gleich 40,00 EUR und 1 Punkt nachgereicht bekommen - aber das ist dem ja leider "Latte" - liegt wohl daran, daß er die (Latte) immer sehr oft getroffen hat...


    Gruß

    Thommy
     
  11. #11 derdietmar, 08.01.2010
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    Hallo,

    Zum Nachdenken:

    In aufgeklärten westlichen Ländern herrscht der Gleichheitsgrundsatz. Leider wird dieses essentielle Element der Demokratie mehr und mehr durch die sozialistischen Träumereien ausgehebelt. Jede Straftat hat unabhängig vom sozialen Stand eine identische Strafe nach sich ziehen. Umverteilung ist ausschliesslich über Steuern durchzuführen und nicht über Bussgelder. Wiederholungstätern kann als erzieherische Massnahme der Führerschein entzogen werden, das war im vorliegenden Fall aber offensichtlich nicht das Ziel.

    Eine Einführung von gestafften Strafen ist im ersten Schritt abhängig vom Einkommen oder Vermögen der Betroffenen. Der nächste Schritt ist das Gesinnungsstrafrecht.

    Viele Grüße :wink: .
     
  12. #12 thommyfarmer, 08.01.2010
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    Dann wäre unser Strafrecht, wo wir ja von Tagessätzen reden, nicht so der westliche Bringer oder? Und Tagessätze bedeuten ja eine "identische" Strafe - denn dadurch sind die Folgen für jeden gleich - was das Verschmerzen von finanziellen Nachteilen angeht...?!


    Gruß

    Thommy
     
  13. #13 teddy7500, 08.01.2010
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    Ganz genau so sehe ich das auch.

    Wenn das Einkommen bzw. Vermögen gleich ist, sollte auch die Geldstrafe gleich sein. Wenn jemand deutlich mehr verdient, ist doch auch eine höhere Strafe gerechfertigt.
    Gemessen an seinem Einkommen ist die Strafe genauso hoch wie bei anderen.
     
  14. #14 thommyfarmer, 08.01.2010
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    Eben. Und nur so kann ein Rechtssystem funktionieren. Wäre doch blöd, wenn ein Dieter Bohlen für eine einfache Körperverletzung genauso 150,00 EUR zahlen müßte, wie jemand ohne Einkommen? Der würde ja jeden Tag jemanden verdreschen - wäre billiger als jedes Anti-Aggressions-Training..... :-)


    Gruß

    Thommy
     
  15. #15 Daniel 7, 08.01.2010
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    Logisch, wenn man ihm den Führerschein abnimmt, kann er nicht mehr zu schnell fahren und die Richter können ihm keine Fantasie-Bußgelder mehr aufbrummen ;) Auch wenn die hohe Strafe abschrecken soll, uneigennützig ist das ganze für den Staat ja nicht gerade!
     
  16. Hubsi

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    Warum Chauffeur?
    Was kriegt man für Fahren ohne Führerschein für eine Strafe?
    Bei uns in Österreich z.B.: schauts anscheinend so aus: Zitat von der ORF Homepage:
    Und mal ehrlich so eine Summe tut einem Millionär eh nicht weh....da geh ich jede Wette ein daß der eher ohne Führerschein fährt als einen Chauffeur einzustellen.


    edit:
    Prinzipiell ist es halt ein Problem daß ein Delikt egal worum es sich handelt eigentlich danach bestraft werden sollte wie schlimm das Vergehen ist, und nicht wer es begangen hat.
    Daher sind Geldstrafen eigentlich nicht zielfühernd. Da sie nicht beides können: gleich hoch sein und für jeden gleich strafend.

    Ich würde bei sowas eine Verwaltungsgebühr einheben (den Fall muß ja auch jemand bearbeiten) "gemeinnützige Arbeit" als "Strafe" benutzen.
    Wenn einer mit 100 durch die Ortschaft fährt soll er in einem Krankenhaus oder Rehazentrum Hilfsdienste ableisten.
    Er hat ja schließlich Leute gefährdet und soll auch mit möglichen Folgen konfrontiert werden, und mit Personen die Leuten wie ihm Ihr Schicksal zu verdanken haben
     
  17. Jupp

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    Deutschland können für das Fahren ohne Führerschein auch gerne mal ein paar Tage Knast herausspringen (natürlich erst im Wiederholungsfall). Ich denke das solte auch jeden Millionär abschrecken.

    gruss
     
  18. #18 C 180 T, 10.01.2010
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    Das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen, tut mir leid. Ich weiß ja jetzt nicht, wo er die 100 km/h gefahren ist; aber prinzipiell hat es nur mit Glück zu tun, wenn dabei niemand zu Schaden kommt. Und da der Fahrer diese übertriebene Geschwindigkeitsübertretung bewusst begangen hat, sehe ich einen gewissen Vorsatz, was die Gefährdung Dritter über das übliche Maß hinaus sowie die Herabsetzung des Wertes menschlichen Lebens angeht. Da kommt für mich auch nur ein Strafmaß heraus, das den Täter weh tun soll - selbst eine Freiheitsstrafe sähe ich hier als angemessen an, wobei ich den unsäglichen Vergleich zu Mord und Kinderschändung von vornherein ablehne.
     
Thema:

Mit 100km/h durch St. Gallen - 202.000€ Strafe!

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