Notfallvorsorge?

Diskutiere Notfallvorsorge? im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Da es grade in den Medien ist, wie haltet ihr es damit? Seht ihr es als notwendig an? Und was macht ihr ggf., wenn ihr was macht? Ich persönlich...

  1. Jupp

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    Da es grade in den Medien ist, wie haltet ihr es damit?
    Seht ihr es als notwendig an? Und was macht ihr ggf., wenn ihr was macht?

    Ich persönlich habe ein Stück weit mit folgendem vorgesorgt:
    - Immer genug Bargeld im Haus (nicht nur Euro, sondern auch Dollar)
    - Wasser im Keller
    - Ein paar Vorräte, wobei die schwankend, da diese auch verbraucht werden (überwiegend Nudeln und Soße, weil die auch so gegessen werden)
    - Ein Notstromaggregat inkl. Treibstoff
     
  2. #2 Bytemaster, 24.08.2016
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    Ich hab mir da auch schon so meine Gedanken gemacht, frage mich aber immer noch, was denn passieren soll, das wir nicht mehr die Möglichkeit haben, auf der Bank Geld abzuheben und damit einkaufen zu gehen? Wozu also Lebensmittel/Wasser/Geld usw horten?

    Geldautomaten und Supermärkte gibt es in jeder Ortschaft.
     
  3. Jupp

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    Stromausfall, dann ist alles platt.
     
  4. #4 Bytemaster, 24.08.2016
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    Warum sollte er weg sein und wie realistisch ist dieses Szenario?

    Wie oft hast Du schon erlebt, das der Strom für mehr wie 24h weg war?
     
  5. #5 der Mercedesfahrer, 24.08.2016
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    Naja, denke nur mal an die letzten Hochwasser-Katastrophen. Da war nicht nur der Strom weg.
     
  6. #6 Bytemaster, 24.08.2016
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    Hm ... würde ich in so einem Hochwassergebiet wohnen (was ich zum Glück nicht tue, ich wohne 700m hoch auf der Schwäbischen Alb) dann bringt mir das doch sowieso nix, wenn mein Keller unter Wasser steht oder mein Haus weg gespült wird, dann sind ja auch meine Vorräte sprichwörtlich "den Bach runter".

    Und falls es Stromausfall wegen einer solchen Hochwasserkatastrophe geben sollte (Kraftwerk zb abgesoffen), ist das sicherlich nur lokal begrenzt und ein paar Kilometer weiter (selbst wenn es 100km sein sollten) kann man bestimmt wieder einkaufen. Es wird ja nicht ganz Deutschland absaufen.
     
  7. Jupp

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    Unser Stromnetz hat leider in den letzten Jahren massiv abgebaut bzgl. Versorgungssicherheit und das geht auch die nächsten Jahre so weiter.
    Energiewende sei dank.

    Trotzdem bin ich dabei, dass das Szenario weiter sehr unwahrscheinlich ist. Das Problem ist, wenn es passiert (am wahrscheinlichsten im tiefsten Winter), dann sind die Konsequenzen enorm.

    P.S.:
    Ich will hier aber auch niemand seiner Meinung berauben, ich verstehe es, wenn man keine Gefahren sieht.
    Ich wollte nur andere Meinungen einfangen.
     
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  8. #8 Bytemaster, 24.08.2016
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    Ich lass mich gerne auch mit stichhaltigen Argumenten davon überzeugen, das es besser wäre, sich Vorräte zuzulegen. Aber ich sehe im Moment einfach keine Gründe, die dafür sprechen würden. Aber niemand ist allwissend und von daher kann auch ich leider nicht alle Möglichkeiten berücksichtigen.
     
  9. #9 der Mercedesfahrer, 24.08.2016
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    Moin,

    ich denke, es geht ja nicht nur um dem elektrischen Strom.

    Aber wenn so ein Gehöft oder gar ein Dorf auf Grund von Schnee, Hochwasser etc. komplett von der Aussenwelt abgeschnitten ist, dann wäre wohl schon praktisch, ein paar Vorräte im Haus zu haben.

    Und das ist hier in Norddeutschland gar nicht so weit hergeholt. Ich kenne solche Situationen aus einer Erfahrung.
     
  10. #10 Sir Drift-a-lot, 24.08.2016
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    Dosenfraß und Nudeln sind eh immer auf Vorrat und mehr kann man nicht machen. Wenn jetzt hier die Erde bebt, dann ist alles rum. Dann ist eine Frage von Überleben und der Rest ist egal.
    Aber da gibt's ja auch diese Ammi Weltuntergangsopfer. Die haben Bunker und all den Shit um 5 Jahre unter der Erde zu wohnen. Wahrscheinlich wohl umsonst. Wenns passiert, bist du eh überall aber nicht auf deinem Sofa. ;)
     
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  11. #11 Bytemaster, 24.08.2016
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    Wer so wohnt (zb nur eine Zufahrtsstrasse oder Hochwassergebiet usw) der ist sich im Normalfall dieser Situation ja bewusst und hat sowieso Vorräte im Keller usw., da würde ich das ja auch tun.

    So wie ich das verstanden hab wird aber empfohlen, das sich jeder Bundesbürger Vorräte zulegen soll und dafür seh ich einfach keinen Grund.
     
  12. Jupp

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    Sich auf ein längerdauerndes Szenario einzustellen, das ist sicher illusorisch. Wenn der Russe kommt, dann hilft das alles nichts.
    Ich sehe eben vor allem Wasser als zentral an. Wenn das weg ist (egal ob nun aufgrund eines Stromausfalls, eines Anschlags oder was auch immer), dann wird es schnell eng. Und genau dieses lässt sich ja sehr einfach und günstig hinstellen.
    Ansonsten braucht es doch nur noch etwas zu essen und ggf. Wärme.
     
  13. #13 Stern_im_Wind, 24.08.2016
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    bei der aufkommenden Diskussion jetzt, frage ich mich eher:

    warum kommen die "da oben" jetzt damit um die Ecke?
    Wegen den Anschlägen in letzter Zeit, den Amokläufen oder wissen die evtl, etwas mehr?

    Als es damals angeraten wurde, gab es vielleicht wirkliche Gründe dafur. Aber heute?!

    Hochwasser fällt bei mir raus, auch der totale Stromausfall, da es im Umkreis von ca. 50km etliche Kraftwerke gibt. Und die Wahrscheinlichkeit das die alle gleichzeitig ausfallen, halte ich für sehr sehr gering... Und sollte doch mal einer auf den roten Knopf drücken, dann wirds so heftig knallen, dass dir keine Tütensuppe der Welt helfen wird.
     
  14. #14 der_dude, 24.08.2016
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    wir haben einen ähnlichen vorrat wie jupp, aber statt notstrom haben wir einen campingkocher und einige
    kartuschen.
    eine konkrete bedrohung sehe ich jetzt auch nicht, aber das thema ist lange in vergessenheit geraten.

    ich habe bis jetzt zwei szenarien erlebt : Winter 1974, die bundeswehr hat mit pionierpanzern unsere dörfer versorgt, und
    2003 wurde das trinkwasser aufgrund einer chemikalienverunreinigung abgedreht.
    die generation von meinem vater kennt es glaub ich gar nicht anders: in meinem elternhaus gibt es einen keller, wo nur fressalien und getränke stehen...eingewecktes obst und gemüse...rindfleisch in dosen, "essen" in aluschalen...früher haben wir immer gescherzt, das der vater der einzige wäre der
    einen atomschlag gut genährt überleben wird...
     
  15. #15 stud_rer_nat, 24.08.2016
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    1999/2000 hatte ich Vorräte angelegt, dann nochmal als die Bankenkrise losging. Jetzt nicht mehr. Jedesmal mussten wir das Zeug dann bis "zum Erbrechen" aufbrauchen... Früher hatte ich auch immer ein paar Kanister Kraftstoff gehortet. Aber das Betanken aus dem Kanister ist nicht mehr so einfach...
    Standardvorräte haben wir sowieso, einen klaren Bach, der durchs Dorf fließt (und ein paar Entkeimungstabletten), mit dem Bauer auf der anderen Straßenseite verstehen wir uns gut... Im Ort wohnen ein paar Jäger. Potentielle Terroristen haben wir hier auch keine... 8)

    Auf dem Land ist das Alles nicht das Thema, denke ich. Hier gibt es noch geordnete Verhältnisse und so etwas wie eine Gemeinschaft. Hat man bei einem Hagel-/Überschwemmungsereignis gesehen...
    Problematisch könnte es eher in Großstädten werden. Wenn dort mal Jemand z.B, einen Aufstand oder größeren Terroranschlag plant, könnte das schnell aus dem Ruder laufen. Wenn da erst mal die Supermärkte leer wären...
    Ach ja, bin ich froh, dass wir aufs Land gezogen sind. Da nehme ich die 40km Fahrtweg einfach zur Arbeit gerne in Kauf... :)
     
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  16. #16 der_dude, 24.08.2016
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    guter hinweis, kommt auf die einkaufsliste...danke.
    was ich auch als wichtig ansehe sind devisen und ggf. gold.
     
  17. Jupp

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    Du glaubst gar nicht, wie schnell die vom Netz sind, wenn das Netz nicht mehr will. 2006 hat man das gut gesehen, als halb Deutschland schwarz war.
    2006 war aber das Netz noch deutlich besser vorbereitet. Man hatte deutlich mehr Kraftwerke, vor allem auch schwarzstartfähige Kraftwerke, aber all das heute noch vorzuhalten ist unwirtschaftlich (ok, war es damals auch, aber heute dreht man den Energieversorgern den Hahn so weit zu, dass diese das sich eben nicht mehr leisten können vorzuhalten).
    Auch hat man in den 60-70ern noch Kraftwerke gebaut, die automatisch einen Inselbetrieb herstellen konnten, das gibt es heute alles nicht mehr.
     
  18. #18 stud_rer_nat, 24.08.2016
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    Ein Tipp waren früher immer auch Zigaretten und Alkohol als Tauschmittel... Sind im Krisenfall mehr Wert als Gold und Geld, weil Gold kann dann auch Keiner essen (OK, Zigaretten auch nicht...). Zudem kann man Gold schlecht stückeln. Mit einer Unze Eier beim Nachbar kaufen gehen ist unpraktisch... Ist natürlich blöd wenn man Nichtraucher ist, wegen dem "Aufbrauchen". Keine Ahnung wie lange man die Dinger lagern kann. Aber die Zahl der Raucher hat ja auch rapide abgenommen...

    Am Besten man wählt die Leute ab, die das Land von einer Krise in die nächste stürzen. Dann kann man sich auch die Vorräte sparen... 8) Uups, ich kann's nicht lassen...
     
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  19. #19 der_dude, 24.08.2016
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    antibiotika oder medikamente?
     
  20. Jupp

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    Gold hilft eigentlich nur für die Zeit nach der Krise (sofern diese länger war und das Finanzsystem betroffen hat).
    Damit rettet man das Geld über die Krise.
    Etwas zu beißen bringt es einem erst mal nicht.
     
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