Politik vs. Autofahrer

Diskutiere Politik vs. Autofahrer im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; derdietmar: Auskoppelung der Offtopic-Diskussion aus diesem Thema: 204 Karl sein S204 C200 CDI war beim Assyst A3 - Seite 16 - 190er und C-Klasse...

  1. #1 Albrecht5080, 15.11.2011
    Albrecht5080

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    derdietmar: Auskoppelung der Offtopic-Diskussion aus diesem Thema: 204 Karl sein S204 C200 CDI war beim Assyst A3 - Seite 16 - 190er und C-Klasse - Mercedes-Forum.com

    @ Stud:
    Uwe, Du und Deine ewige Schwarzmalerei und Gemeckere gegen den Staat, ich verstehe das nicht! :rolleyes:
    Sei mir nicht böse :) , aber ich kann nicht nachvollziehen warum gerade Du als Akademiker so generell unzufrieden bist? :rolleyes: ?(
    Keiner wird die Autos abschaffen und keiner kann Dich zwingen Dein Auto zu verschrotten, was sollen diese unsinnigen Aussagen?
    Ich habe nichts gegen Dich oder Deine Meinung :prost , aber es kommt so der Eindruck rüber als wenn Du generell unzufrieden bist?




    Gruß Holger
    :driver
     
  2. #2 stud_rer_nat, 16.11.2011
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    Ja Holger, Du hast recht. Ich finde die Situation hier im Land absolut unbefriedigend. Wir sprechen uns (vielleicht) in 15 Jahren wieder. Ich denke meine Einschätzung liegt dann gar nicht so weit daneben. Spätestens bei der nächsten rot/grünen Regierung bekommen wir die Autobahnmaut (am besten mit Zwangs-ObU in jedem Wagen damit man jeden km abrechnen kann (auf Straßen, die der Bürger schon 100x bezahlt hat) und nebenbei noch weiß, wo sich die lieben Bürger so bewegen), höhere Ökosteuern, noch ein paar Plaketten, die auch Deinem alten Stinker die Einfahrt in Städte verwehren werden, u.u.u. Aber die Leute wollen das wahrscheinlich so, sind so dekadent um sich grüne Erbsenzähler- und Weltverbesserungsregierungen leisten zu können und wollen.
    Warum ich unzufrieden bin? Weil die Politik hier nur noch wie in Schilda gemacht wird ohne Rücksicht auf Verluste. Wir kasteien uns selbst, stellen sichere AKWs ab, um dann den Atomstrom aus Frankreich oder Polen zu beziehen, oder fahren nur noch mit 1Liter-Gurken und Elektromobilen, die nach 50km schlapp machen, damit in China und Indien das eingesparte Öl verheizt werden kann.
    Ich brauch auch kein Schwarzmaler zu sein, sondern nur die idiotische Entwicklung der letzten 15 Jahre für die nächsten 15 Jahre fortschreiben, dann weiß ich wo wir landen. In einer Diktatur der selbsternannten EU-Demokraten, denen der Wille des Volkes vollkommen am Allerwertesten vorbeigeht.

    Aber alles wird schön, alles wird gut. Unsere Chefin aus der Uckermark wird uns schon führen. :s3:
     
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  3. #3 derdietmar, 16.11.2011
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    Hallo,

    ich hab aus eurer Diskussion mal ein eigenes Thema gemacht. Hier gehts nun munter weiter :D .

    Viele Grüße :wink:
     
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  4. Jupp

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    Ein gutes Stück weit muss ich Stud schon zustimmen, auch wenn es vielleicht alles länger dauert, als er es glaubt.
    Wir laufen in D immer weiter in Richtung Ökodiktatur.
    Grundgesetzliche Dinge wie Schutz von Eigentum zählen inzwischen weniger als Ökomaßnahmen. Sprich wenn es Öko ist, dann ist es richtig, koste es was es wolle.

    Natürlich kommt keine Verschrottungspflicht, aber ein Fahrverbot unter dem Ökolabel ist doch faktisch das selbe!
    Was nutzt mir ein Auto, dass ich aufgrund der Feistaubplakette nicht fahren darf?

    Was hat unsere Bundesregierung mit der Abschaltung der Kernkraftwerke gemacht? Genau Enteignung ist das! (darum hat das ja auch u.U. ein teures juristisches Nachspiel für den Steuerzahler)

    Aber auch unsere Medien haben ihre Schuld daran. Lass doch Greenpeace irgendwas machen wie Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch. Schlimm? Nein, denn die sind ja die "Guten" und solange es die Guten sind, ist das ja in Ordnung!

    Das wirklich Schädliche daran ist, dass niemand sich heutzutage noch darauf verlassen kann, wie es morgen weitergeht. Wer weiss schon welche 180° Wende Frau Merkel morgen hinlegt? Wer nimmt schon noch viel Geld für langfristige Investitionen in die Hand, wenn er keine Rechtssicherheit bekommt? Die Konsequenzen kommen nicht in einer Legislaturperiode, aber sind langfristig tödlich.

    gruss
     
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  5. #5 El Ninjo, 16.11.2011
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    Naja so direkt wird dies natürlich nicht geschehen das ist richtig aber es gibt ja andere Wege und Mittel.

    Eine Möglichkeit führt natürlich z.B. über die Kfz Steuer habe ich schon selbst erlebt.

    Weitere Möglichkeiten ergeben sich natürlich wie bereits erwähnt aus den tollen Umweltplaketten und Umweltzonen.

    :wink:
     
  6. #6 stud_rer_nat, 16.11.2011
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    Das Ganze kommt auch mit ganz kleinen "Trippelschritten", so daß sich das dumme Wahlvolk langsam daran gewöhnen kann / muß. Hat zwar nichts mit dem Thema Auto zu tun, aber gerade letzte Woche mußte ich auch wieder mit dem Kopf schütteln - ein typisches Beispiel wohin es in Deutschland geht:
    Nun möchte man auf Drängen von Tierschützern verbieten, im Zirkus Wildtiere zu präsentieren... Also z.B. Tiger, Löwen, Elefanten. Das wird einem Berufsverbot bzw. einer Enteignung von Dompteuren gleichkommen, wenn nicht sogar dem Aus für Zirkuse generell. Denn wer bezahlt denn schon für einen Clown und eine Pudeltresur (die sicher als nächstes auf die Abschußliste der Tierschützer kommt) 15€ Eintritt?

    Solche politischen Schildbürgerstreiche gibt es mittlerweile wöchentlich. Sicher kann man davor die Augen verschließen, dafür bin ich aber leider nicht der Typ. Das ganze wird hier auf eine linke Ökodiktatur hinauslaufen, wenn es so weiter geht. Ich bin in einer Diktatur aufgewachsen - weiß wie sich das "anfühlt" und hab keine Lust mein Leben irgendwann in einer weiteren Nachfolgediktatur zu beenden. Deutliche Züge trägt das ganze hier schon wieder, wenn die Genossin Staatsratsvorsitzende befiehlt und die ganzen politischen Duckmäuser klatschen und ducken um ja bei der nächsten Wahl Ihren Listenplatz, den Dienstwagen und die Diäten zu behalten. "Abweichler" (so nannte man die in der DDR auch, mittlerweile auch hier), Querulanten und Nörgler werden kaltgestellt und abserviert.

    EU-Bevormundung, €-Milliarden, Wegfall der Grenzkontrollen nach Osten (und anschließend Vervielfachung der Diebstähle v.a. im Grenzgebiet), Arbeitnehmerfreizügigkeit für Oststaaten (und dadurch Billiglohnkonkurrenz, die zu Bedingungen des Herkunftslandes arbeiten können), E10, Umweltzonen, Atomausstieg ohne vorhandene Alternative, um nur die größten Dämlichkeiten - pardon "sozialistische Errungenschaften" der letzten Jahre zu nennen. Regeln, Gesetze, Einschränkungen, Steuern - darauf versteht sich die deutsche Politik.

    :s14:
     
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    ja, das sind durchaus brisante themen die du aufzählst. aber weißt du was? mitlerweile habe ich mit politischen themen abgeschlossen:
    ich mache mir keine gedanken mehr darüber und akzeptier es einfach so wie es ist! bei den täglichen nachrichten gehen die infos zu einem ohr rein, der für mich relevante teil belibt im kopf und der rest der lügen geht einfach wieder raus :popcorn

    ->dadruch lebt es sich wirklich einfacher und man muss sich nicht den kopf über etwas zerbrechen oder sich aufregen, was man eh nicht ändern kann ;)

    ich weiß selbst, dass das eigentlich nicht die einstellung in einer demokratie sein sollte, aber so lebt es sich für MICH leichter :wink:
     
  8. #8 Vau-Sechs, 16.11.2011
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    Und genau das ist die falsche Einstellung!

    "Bevor ich eine Meinung habe, hab ich lieber garkeine!"

    oder
    "So lange es mir noch relativ gut geht, kann mich der Rest einfach mal kreuzweise sonst wo lecken!"

    Genau diese "Mir egal"-Mentalität geht mir richtig auf den Sender!
     
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    ich habe sehr wohl MEINE EIGENE meinung und kann sie auch sehr gut vertreten! egal ob gegenüber freunden, vorgesetzten, eltern, kollegen oder sonst wem :]

    ich zerbreche mir über sachen den kopf, wo ich was ändern kann, das finde ich weitaus sinnvoller und effektiver wie über politik zu reden...
     
  10. C240T

    C240T Moderator

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    Auch wenn ich nicht immer mit Stud einer Meinung bin, in Sachen Ökopolitik gebe ich ihm recht.
    Dabei ist es relativ egal, ob wir von der Automobilbranche sprechen oder von der elektr. Energiepolitik...pardon Atomausstieg, welcher gleichzeitig aber ein gutes Beispiel für die Dämlichkeit der Bevölkerung ist... Oder haben wir ernsthaft aus Überzeugung eine grüne Landesregierung in BaWü? Wohl kaum...
    Es kann einfach nimmer angehen, dass wir halb Europa finanzieren, uns gleichzeitig in Asien die Konkurrenz großziehen, Deutschland selbst zu einem Land der Dienstleister und BWLer verkommt und Wertschöpfung keine mehr wirklich stattfindet. Das ist der absolut falsche Weg.
    Sicherlich bewusst etwas überspitzt formuliert, aber mit einem ausgeprägten Funke Wahrheit aus meiner Sicht...
    Mein Problem ist dabei nur, wo mache ich nächstes mal mein Kreuz?
     
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  11. Jupp

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    So sieht es aus.
    Habe heute auf Spiegel-Online gelesen, dass eine Umfrage gemacht wurde: 2/3 der Deutschen sehen es so, dass Leistung nicht lohnt.
    Was macht unsere linke Presse daraus?
    Natürlich, sie kann sich nicht lohnen, weil wir keine absolute Chancengleichheit haben. Also was tut man dagegen? Klar, man sorgt dafür, dass generell alles Gleicher gemacht wird, egal ob derjenige was leistet oder nicht.
    Dass aber eben nach Leistung gefragt wurde und nicht nach Chancengleichheit ... naja sieht man drüber weg, obwohl das zwei grundlegend verschiede Dinge sind!
    Natürlich gibt es keine absolute Chancengleichheit, trotzdem muss sich Leistung lohnen. Ob das nun am unteren oder oberen Lohnniveau abspielt. Selbst wenn man schlechteste Voraussetzungen hat, also schlechteste Chancen, dann muss man trotzdem durch Leistung etwas erreichen können und wenn es eben nicht der Vorstandsposten ist ... na und, aber es muss eben besser sein, als sich in der sozialen Hängematte auszuruhen. Auch wenn Schröder in der SPD war, so wird er mir diesbezüglich immer sympatischer. Fordern und Fördern war ein guter Ansatz. Fördern bedeutet Chancengleichheit herstellen, Fordern bedeutet Leistung zu honorieren. Aktuelle linke Politik aber sagt: Fördern ohne Anreize zu sezten und das führt ins nichts!

    Naja, man darf nicht mit dem Anspruch an die Sache rangehen, selbst ganz Deutschland umkrempeln zu wollen. Das geht nicht. Man kann nur einen ganz kleinen, nichtmal wirklich messbaren Teil dazu beitragen.
    Man ändert trotzdem. Wegschaun ist eben der falsche Weg.

    gruss
     
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  12. #12 Sternfahrerin, 16.11.2011
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    Öko wenn ich das schon höre..

    und die Menschen sind so blöd und steigen drauf ein.. Und ja diese Zirkustier Diskussion hab ich auch gehört.. einfach abartig. aber eben diese Tierschützer haben alle einen an der Waffel weil sie selbst solche menschlichen null leuchten sind machen sie unter dem Deckmäntelchen des Tierschutzes. Kampf und das menschliche Existenzen dahinter stecken interessiert solche nicht... Diese Tierschützer sind doch eigentlich Menschenhasser!!

    Und diese Atomausstiegsnummer versteh ich überhaupt nicht aber ich hab son Öko bauern mal reden hören... Aja wenn der Ökostrom der Produziert wird für die Wirtschaft und die Haushalte in Zukunft nicht mehr reicht dann sollen halt die Haushalte von morgends um 6 bis 18 Uhr vom Netz genommen werden dann reichts für die Wirtschaft.. man muss halt um denken...

    Das war einer der für die Grünen tätig is.. und wirklich glaubt was der sagt...

    wenn das hier so kommt ja dann prost Mahlzeit... Armes Deutschland

    Aber wir Raucher lassen uns ja auch das Rauchen verbieten...
     
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  13. #13 stud_rer_nat, 16.11.2011
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    Da bin ich ja beruhigt, daß noch andere so denken wie ich und denen das was hier abgeht nicht Schnuppe ist. Allerdings kann ich xnl auch verstehen. Es lebt sich sicher leichter, wenn man das denn eben kann. Hab schon oft überlegt den Fernseher zu verkaufen, weil man sich da jeden Tag nur aufregt. Ist aber wie eine Droge - so schnell und einfach kommt man davon nicht weg. Die Medien sind auch das Instrument mit dem das Volk eingelullt und weichgekocht wird. Ein Herr Dr. Goebbels war ein Waisenknabe gegen das Propagandafeuerwerk, daß die "freien" Medien heute abbrennen. Mittlerweile teilweise richtig primitiv und durchschaubar.
    Leider habe ich aber auch das Gefühl, daß sich zwar viele aufregen und genauso denken, machen tut aber keiner was, wählt die gleichen Versager immer wieder oder geht bei der Wahl nicht mehr hin, was aber dann quasi auch eine Stimme für die großen Parteien ist.
    Aber ich bin auch mit dem Thema so langsam durch - hab innerlich mit Deutschland abgeschlossen. Sobald sich die Möglichkeit bietet, sind wir weg. Hab keinen Bock die Suppe auszulöffeln, die uns die Politik die letzten Jahrzehnte eingebrockt (und sich immer und immer wieder über den Volkswillen hinweggesetzt hat) hat. Sollen sich die Politniks Ihre "Fachkräfte" sonstwoher holen.
    Ich sehe da unruhige Zeiten kommen... ;(
     
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  14. Jupp

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    Das Problem habe ich auch.
    Ich sage ehrlich, ich habe die aktuelle Regierung gewählt, aber die verarschen mich doch nach Strich und Faden!
    Warum müssen die alle ihre Grundsätze verraten?
    Warum müssen die plötzlich roter und grüner als die Opposition sein?
    Nicht, dass ich in allen Belangen deren Meinung bin. Z.B. Thema Mindestlohn sehe ich für mich als eine ziehmliche 50/50 Geschichte, mit allen Vor- und Nachteilen. Aber die Aff*n verspielen auch bei mir damit jede Glaubwürdigkeit!
    Ich kann ein Stück weit verstehen, wenn man ein paar (finanzielle) Geschenke vor der Wahl verspricht und diese eben nicht alle halten kann (das tun alle). Aber das hat doch nichts mit Energiepolitik oder Mindestlohn zu tun?
    Die stehen nicht deshalb in Umfragen so schlecht da, weil sie eine rotere Politik machen, als die SPD sie machen kann, sondern weil ihr Wählerklientel einfach extrem enttäuscht ist und sich verraten fühlt.
    Und auch wenn ich an sich für grüne Politik nichts übrig habe, ich kann deren Erfolg nachvollziehen. Sie laufen nicht jedem Trend hinterher, machen 180° Wenden, wenn es Umfragen grade so hergeben, sondern bleiben bei ihren Thesen. Wenn es auch aus meiner Sicht si schädlichen Thesen sind.
    Aber darüber haben sie eben Erfolg, nicht kurz- aber langfristig, weil das schafft Glaubwürdigkeit.

    Auch ein wenig das Problem ist, dass es wie xnl niemand interessiert.
    Da springt eine verschwindene Minderheit herum und man hört auf sie, weil sie niemand in die Schranken weist.
    Natürlich wird man immer Menschen finden, die gegen etwas sind (meist sogar auch aus nachvollziehbaren egoistischen Gründen). Zum Problem wird es, wenn die überwiegende Mehrheit sich nicht dagegen wehrt.

    gruss
     
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  15. #15 stud_rer_nat, 16.11.2011
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    Ich muß sagen mir haben auch meine USA-Aufenthalte noch ein wenig mehr die Augen geöffnet, wie schlimm das hier alles geworden ist. Sicher ist auch dort nicht alles Gold was glänzt, aber die Amis machen Ihr Ding, ohne dabei Jedem in den Hintern zu kriechen, zu ducken, etc. Dort ist das Volk nicht nur zum Melken da. Es gibt nicht für Alles Gesetze, Regeln, Bevormundung. Wenn ich mich am Grand Canyon runterstürzen will, kann ich das machen. Alles frei zugänglich. Bei uns undenkbar - das wäre alles meterhoch umzäunt. Wenn ich mir dort ohne Helm die Rübe kaputt fahren will kann ich das machen, ist ja meine Rübe und meine Gesundheit. Ich MUß mich (noch) nicht zwangsversichern, seis bei Rente oder Krankenversicherung. Ich kann aber. Ist mir überlassen. Wenn ich von dem Geld lieber ein großes Auto kaufe - meine Sache. Hier zahle ich in schwarze Löcher ein, wo ich jetzt schon weiß, daß ich nur noch eine Rente bekomme, von der man nicht vernünftig leben kann. Ich bezahle immer weiter steigende Krankenkassenbeiträge, weil u.a. die Pharmaindustrie die Preise diktieren kann - Politiker haben ja auch gerne Aufsichtsratsposten...

    Mittlerweile kann man auch keine Autozeitschrift mehr aufschlagen wo nicht auf jeder 2. Seite irgendwelche E-Mobile im Versuchsstadium vorgestellt und als Zukunft gefeiert werden. Entweder absolut alltagsuntauglich (Reichweite im Winter bei -20°C kaum noch vorhanden) oder so teuer wie eine S-Klasse. Die Teslas und Fiskers werden gefeiert. Grüne Feigenblätter, die sich nie ein Normalsterblicher leisten kann. Die Li-Ion-Akkus wachsen natürlich rein ökologisch auf Bäumen und der Strom für die e-Mobilität kommt aus den abgestellten Kernkraftwerken... Das ist die Idiotie, die ich meine. Hauptsache Herr Staatssekräter XY kann mit dem Flieger (CO2!) zu einem Empfang jetten, ein rotes Band durchschneiden oder sich mit einem Ökomobil ablichten lassen - Händeschütteln und leckre Schnittchen inklusive... :s53:

    Was wählen? Gute Frage. Ich wähle lieber Protest als gar nicht. Nur dadurch werden die "Etablierten" gezwungen etwas zu ändern. Da aber jede Partei, selbst wenn es eine neue von Abweichlern (Bosbach, Henkel, Sarrazin, u.a.) gegründete wäre, "rechts" von der CDU (und die ist mittlerweile linker als die SPD früher) als rechtsradikal mit allen Mitteln diffamiert und ausgegrenzt wird, muß man schon über seinen, von den Medien eingetrichterten "Schatten" springen. In fast allen anderen EU-Staaten gehts ja auch. Die haben allerdings auch keinen Krieg verloren und müssen sich nicht bis zum Ende der Welt für Alles schuldig fühlen und zahlen... Das ist generell der springende Punkt. Und wenn man über den Schatten nicht springen kann, ist es immer noch besser die Bibeltreuen, oder andere Miniparteien zu wählen als gar nicht. Die Piraten ordnete ich übrigens den linken Ökos mit (noch) etwas anderem Anstrich zu - für mich genauso unwählbar. Auch alles nur Fahrradfahrer und Drogenfreigeber. 8)
     
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  16. hotw

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    Enteignung? schwarz/gelb hat unsere Infrastruktur privatisiert, jetzt baden sie es eben wieder aus. Wo ist da die Enteignung? Eigene Dummheit der BWLer Partei FDP und die CDU ist ach so christlich mitgelatscht. FDP gehört für mich ein einem Atemzug mit der SED nachfolgepartei die Linke und der DVU oder NPD.

    Strom will jeder, aber keiner will ein Endlager unter seinem Garten für die Brennstäbe.

    Wir als sehr reiches und intelligentes Land haben nunmal eine Beispielfunktion zu erfüllen. Das wir uns immer weiter in Richtung Rendite und Dienstleistung entwickeln wie c240t zu recht bemerkt hat damit leider nix zu tun.

    Der Reichtum bringt uns leider nix wenn die Umwelt am Popo oder der Krieg uns überrant hat. Drum wähl ich grün, weil das imho am nachhaltigsten ist.

    Die Grünen wollten damals nen Spritpreis von 5 Mark um Druck auszuüben um von fosilen Brennstoffen weg zu kommen, jetzt haben wir dank liberalem Markt immerhin die 3DM Marke schon lange geknackt aber aus Gründen der Marktwirtschaft. Das war das Ziel der FDP.

    Somit haben beide Parteien einen hohen Spritpreis geplant, die einen bewußt und mit ökologioschem Hintergrund und die anderen unbewußt in der Geldgier.

    Ich motze nicht, ich geh wählen! Wem das nicht ausreicht sollte sich politisch engagieren oder auswandern. Und dann am Herzinfarkt, den man in D locker leicht und lässig überlebt hätte, in Thailand/Karibik/Mallorca am Strand den Löffel abgeben.

    So und für die BaWüler: Ich stimme für JA weil mir die Vera rsche mit dem Bahnhof auf den Sack geht. Nicht gegen Innovation und Infrastruktur!
     
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  17. Jupp

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    Wenn ich heute als Politik zu jemand sage:
    Klar du darfst die Anlage garantiert betreiben, das Auto garantiert fahren oder bekommst für die Photovoltaikanlage garantiert 45 cent/kWh, derjenige nimmt viel Geld in die Hand um das zu realisieren und am nächsten Tag sagt die Politik: Habs mir anders überlegt, darfst doch nicht die Anlage betreiben, darfst das Auto nicht fahren oder bekommst eben kein garantiertes Geld für die Photovoltaikanlage und musst selbst sehen wer dir diesen Strom abnimmt, dann ist das eine faktische Enteignung.
    Man bekommt es zwar nicht physisch weggenommen, aber man bekommt ein Verbot dafür, was schlussendlich auf das selbe Ergebnis herausläuft.

    Das Bedenkliche an der Entwicklung ist eben, dass wir keine Rechtssicherheit für Investitionen mehr haben. Das führt zu Stillstand und langfristig führt das wiederum zu Verlust von Wohlstand.

    Man kann sicherlich für oder gegen eine Abschaltung von Kernkraftwerken sein, man kann aber genauso auch dafür sein, keine Milliardensubventionen für Photovoltaikanlagen zahlen zu wollen.
    Wenn jetzt die Strompreise aufgrund der Förderung von erneuerbaren Energien in die Höhe schießen und Volkes Meinung umschwenkt, ist es dann richtig, Garantien die man gegeben hat, einfach über den Haufen zu werfen? Ganz klares: Nein!
    Ob nun Kernkraftwerke oder Photovoltaik ... es sind analoge Beispiele und wenn man zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt, ist das nur politische Meinung, nichts anderes!

    gruss
     
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  18. hotw

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    Ja ich hab Dein Gedankengang mit der Enteignung schon verstanden und da hast Du auch recht. Ich habe quasi das Wort Enteignung durch Dummheit ersetzt. Das Tafelsilber versetzt man nicht. Und das Tafelsilber ist eben die Infrastruktur. Die Energiekonzerne haben recht, wenn sie den Staat dafür in die Verantwortung nehmen, denn die haben es verbockt. So ist das mit der Post und mit der Bahn ja nicht anders.

    Was die Privatisierung bringen soll außer kurzfristig die Bilanz aufbessern soll mir mal einer erklären...
     
  19. Jupp

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    Was hat das aber mit Privatisierung zu tun?
    Das Problem ist, dass es bei Infrastruktur (egal ob Privat oder Öffentlich) immer um Entscheidungen geht, die meist für Jahrzehnte wirken und wo man einfach Verlässlichkeit braucht.
    Da kann man nicht alle 2 Jahre 180° Kehren machen.
    Und die 180° kehre in der Energiepolitik, kostet nunmal sehr viel Geld. Die Politik aber will den Preis dafür nicht bezahlen, nein sie versucht diese Kosten in dem Fall bei den Versorgern zu lassen. Dieser ganze Prozess ist eben vergleichbar mit einer Enteignung ohne Entschädigung. Das ist aber kein rechtsstaatliches Prinzip.
    Das hat natürlich auch Signalwirkung für zukünftige Projekte bzw. Personen/Organisationen, die darüber nachdenken in langfristige Infrastrukturprojekte zu investieren (was zwingend notwendig ist).
    Beispielsweise bräuchte es heute schon einen massiven Ausbau von Gasturbinen, wenn man tatsächlich hin will zu erneuerbaren Energien (einfach um die paar Stunden im Jahr zu überbrücken, wo mal Flaute ist).
    Es gibt zahlreiche bereits genehmigte Projekte, aber niemand investiert. Warum? Genau, weil heute absolut unklar ist, wie und ob sich diese Projekte in Zukunft amotisieren oder ob einem die Politik da einfach die lange Nase zeigt und sagt: Gasturbinen sind böse, die stoßen CO2 aus, darum sind die Betreiber selbst schuld, dass sie sowas gebaut haben! Die Verlässlichkeit, die es einmal gab, ist futsch. Dort ist ein riesen Schaden angerichtet worden.

    gruss
     
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  20. #20 Demolition Man, 17.11.2011
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    Ich sehe das eigentlich fast genauso wie Du, ABER wo willst Du hin gehen ? :tup

    Da, wo es unserer Meinung nach besser ist ? :wink:

    Klar, nur weil es dort besser ist, haben genau diese Länder mit ihren Einwanderungs- / Zuwanderungsgesetzen dafür gesorgt,
    was genau WIR dort nicht so einfach "reinkommen" wie jeder hier in Doofland ! :R

    Genau in diesem Punkt liegt das Problem - sonst wäre ich auch schon lange wech !
    Hier in diesem Land wird auch nur der geringste Ansatz von Nationalstolz, etc. als rechtsradikal abgestempelt (siehe Sarazzin, etc.) :3wand

    Das Land hier ist schon lange krank und sollt höchstoffiziell in DOOFLAND umbenannt werden !

    :driver

    Cu,
    Sven
     
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