S210 D?mmung und Sound im Selbstbau

Diskutiere S210 D?mmung und Sound im Selbstbau im HiFi-Einbauberichte Forum im Bereich Rund um Hifi, Telekommunikation & Navigation; Ich habe Herbst letzten Jahres beschlossen meine Familienkutsche ruhig zu stellen und etwas bessere Musik einzubauen. Das ist mein erster...

  1. #1 kcobllun, 13.02.2006
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    Ich habe Herbst letzten Jahres beschlossen meine Familienkutsche ruhig zu stellen und etwas bessere Musik einzubauen. Das ist mein erster eigenständiger Einbau.
    Hier ist nur das vorläufige Resultat.

    Zunächst habe ich das dach gedämmt. Das war auch gleichfalls das schwierigste des ganzen Unterfangens. Das Dach des E-Klasse T-Modells ist nämlich nicht gedämmt:

    [​IMG]

    Also habe ich das Übliche gemacht und eine Schicht Dynamat Xtreme und darunter Schwerschaum geklebt:

    [​IMG]

    ..dann den Dachhimmel wieder rein und Oooops! Krach! Lautes tiefes Brummen, Druck auf den Ohren. Also Hirn einschalten und siehe da: Das Dach ist so gebaut, dass es schwingt. dagegen kann man nichts tun. Das Fahrzeug biegt sich (wenige Millimeter) durch und das Dach wird über B-Säule und Eigengewicht nachgezogen. Durch die Größe erhält man einen beachtlichen Lautsprecher, der durch Unebenheiten der Fahrbahn angetrieben wird. Das Ganze hat sich durch zwei Sachen noch verschlechtert:
    1. Ich habe den Himmel fest mit dem Dach verbunden. Der Dachhimmel "schwebt" ca. 1 cm unter dem Blech und ist nur an den Seiten und über zwei "Federn" lose aufgehängt. So kann wirksam das Blechdach vom Innenraum entkoppelt werden. Durch meine direkte Verbindung wurden alle Schwingungen des Bleches nach innen durchgereicht.
    2. Das Gewicht des Daches hat sich vergrössert aber die Federkraft der "Dachsparren" nicht. Deshalb ist die Amplitude des Schalldruckes in tiefen Freuenzen, in denen Dynamat Xtreme schlecht dämpft, sehr gestiegen.

    Also: Dach wieder raus, drei Dachsparren dazugebaut und "leichte" Dämmung rein:

    [​IMG]

    ...ein Dachsparren kostet 5,40 Euronen...da hab ich gleich drei genommen um dem Dach mehr Kraft zu geben. das Ganze wurde mit Karosseriekleber verklebt.

    Die Dämmung ist Baumwollfaserflies von http://www.stevens-shop.de/. Das Zeug dämmt erstaunlich breitbandig. Dadurch ist die Nachhallzeit im Innenraum deutlich kleiner geworden und der Bass wird extrem knackig.

    Ganz wichtig: Der Himmel darf die Dämmung nicht berühren! Sonst wird's laut!

    Den Rest des Wagens habe ich mit Bitumenmatten von SinusLive gedämmt, z.B:

    [​IMG]

    mehr Bilder gibt's bei kay-bruns.de/taxe. Ich habe alle Sitze und Verkleidungen entfernt und das blanke Blech gedämmt. Ausserdem habe ich die B und C Säulen unten mit Schwerschaum "verstopft". Da gab es Resonanzen der Rollgeräusche.

    Die Türen sollten vor allem meine lauten Reifen draussen lassen. Deshalb gab es in deren unterem Bereich eine dickere lage Bitumen.

    Am Meisten Ruhe gebracht hat die Dämmung der Radkästen und "Kotflügel" hinten, die Dämmung im vorderen Fussraum und in den Türen unten.

    Die Dämmung der Räume unter den großen Holzplatten im Gepäckraum hat den Auspuff extrem nach draussen verbannt.

    Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich originale Bitumenmatten von Mercedes gekauft. Die in den Fahrertüren sind magnetisch(!!!), sehr steif und kosten 3,80 Euro pro Stück.

    Genial ist auch das Filzband, das es bei Mercedes gibt. Es ist sehr dünn, elastisch und klebt wie huf. Für 92 cent pro Meter ist es auch nicht zu teuer. Die Teilenummer ist A0009837110.
    Ich habe mit dem Filz die Seiten der Wurzelholzteile im Armaturenbrett "umklebt" und seit dem knarkst und klappert nichts mehr. In den Türverkleidungen und B/C-Säulen wirkt das Zeug auch Wunder.

    ...morgen mehr zum HiFi-Enbau. muss jetzt schlafen gehen.
     
  2. Conan

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    Sehr schön gemacht, gefällt mir! V.a. der COMAND Umbau hört sich interessant an. Hast Du eigentlich das GAL Signal ausgeschaltet...geht ja normalerweise nur mit StarDiagnose, soweit ich weiß.

    Hast Du Dein Fahrzeug vermessen? Falls ja, poste doch mal den Frequenzgang...würde mich interessieren, weil ich das auch in Kürze vor habe.
     
  3. #3 kcobllun, 21.02.2006
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    @CONAN: Das COMAND ist bis auf den SPDIF- und den Stereo-Analogausgang unverändert. Ich poste die Frequenzgänge weiter unten, wenn meine 240 Minuten POST-Sperre abgelaufen sind. ;)

    Erstmal Teil2:

    im Teil1 vergaß ich meine Fahrzeug- und Komponentendaten zu erwähnen.
    Hier sind sie, wie von hotw beschrieben :)
    --------------------------schnipp----------------------------
    1. Zum Fahrzeug
    Fahrzeugmodell: E 280 (W210.263) Automatik
    Baujahr: 2001
    Aufbau: T-Modell

    2. zur Anlage
    Radio: Höre ich nicht, habe COMAND 2.0 mit Linguatronic und Telefon-Festeinbau
    Wechsler: keiner
    Endstufe: Emphaser EA650-200 (6x50W RMS + 1x200W RMS)
    Lautsprecher: Vorn Dynaudio MD 100 + Dynaudio MW 160GT, Hinten Radical Audio 130.2 CX
    Subwoofer: Hertz HX 300 in geschlossenem Gehäuse
    Soundprozessoren: Alpine PXA-H700
    Multimedia: Archos JukeBox Recorder 20 mit 80GB Festplatte, kein DvD-Player
    Kommunikation: Linguatronic, D2-Vodafone Nokia Festeinbau
    Neupreis ca: 3000 Euro
    Gesamtleistung ca: 500W RMS
    Maximaler Schalldruck auf Fahrerkopfhöhe: Was weiß denn ich? Das System soll gut klingen und mir nicht die Ohren verderben.

    3. Konzept
    Beweggründe und Konzeption!: Der Wagen war mir zu laut und das Original-"SoundSystem" zu nervig.
    Den Soundprozessor (Alpine PXA H700) gab es günstig für 399 Euro.
    Da der mit Laufzeitkorrektur ausgestattet ist und 8 Audiokanäle bearbeiten kann habe ich das System noch mit guten Lautsprechern und ausreichender Endstufe vollaktiv gebaut.

    Ich wollte vor allem ein System, das nicht nervt, aber Spaß beim Hören macht. Es sollte auch nicht optisch auffallen.

    Die Lautsprecher in den hinteren Türen sind 13cm Coax-Systeme von Radical Audio.
    Die werden nur eingeschaltet, wenn hinten jemand sitzt.
    Allerdings klingen sie auch nicht sooo schlecht, wie ich erst dachte :D.
    Als Subwoofer kam für mich nur ein geschlossenes Gehäuse in Frage.
    Ich mag den Klang von Bandpässen und Bassreflexboxen einfach nicht.
    Das Frontsystem war mir das Wichtigste. Deshalb habe ich Dynaudios verbaut.
    Ich bin bei meinen Heimboxen sehr zufrieden mit deren unauffälligen präzisen Klang.
    --------------------------schnapp----------------------------
    4. Einbau:
    Das Material:

    [​IMG]


    Der Kabelsalat besteht bei mir aus folgendem:
    Die Endstufe wird mit zwei 32mm2 direkt von der Batterie versorgt.
    Alle Lautsprecher sind über 4mm2 Kabel mit der Endstufe verbunden.
    Als Audio-Verbindung zum Comand habe ich ein Optisches SPDIF-Kabel und zwei Kathrein LCD90 (ja, Antennenkabel!8o ...mit hervorragendem Schirmungsmaß) verlegt.
    Das analoge Audiosignal habe ich am Kardantunnel verlegt.
    Alle anderen Kabel sind in den originalen Kabelschächten links und rechts an den Schwellern verlegt worden.
    Die PXA-H700 sitzt "Huckepack" auf der Endstufe:

    [​IMG]

    Alles zusammen habe ich auf der originalen Wechslerhalterung in die Klappe an der rechten Seite verbaut:

    [​IMG]

    Ich habe meinem COMAND einen optischen SPDIF-Ausgang verpasst. (siehe hier)

    [​IMG]

    Der klang mir allerdings zu seltsam. Das Signal war sehr leise und hat "geatmet".
    Zur Zeit benutze ich (noch) die analoge Verbindung zum Musik hören.

    Dann habe ich die 13-er Coax-systeme in die hinteren Türen gebaut.
    Die Türen habe ich zuvor (wie üblich) am Außenblech mit einer Schicht Sinuslive Antidröhnmatten beklebt.
    Die Innenseite der Türen wurde fast nicht verändert.
    Die Lautsprecher sitzen in Dietz-Adapterringen in den originalen Einbauplätzen.
    Ich habe leider keine Bilder vom Einbau gemacht.
    Mir war das hintere System eh nicht soooo wichtig, weil es nur im Notfall benutzt wird.

    Die vorderen Türen habe ich etwas stärker gedämmt und (halbwegs) dicht verschlossen um den Klang vor allem aus
    den Lautsprechern zu bekommen und nicht aus der Türe. Die 16er Dynaudios sitzen auf abgedichteten Adapterringen von Dietz:

    [​IMG]

    Dem Lautsprecher habe ich von innen ein "Dach" gebaut, damit der nicht nass wird.
    Das Regenwasser läuft innen an den Schienen für die Fenster runter und direkt auf den Magneten des Lautsprechers.

    [​IMG]

    Die "Nasen" der originalen Lautsprecherabdeckungen haben die Gummi-Sicken der Lautsprecher berührt.
    Deshalb musste ich sie absägen und die "Gitter" mit Butylschnur "ankleben":

    [​IMG]

    [​IMG]

    Mit den Hochtönern war es schwierig.
    Die hatte ich zuerst in den Einbauplätzen für die Telefonlautsprecher an den A-Säulen:

    [​IMG]

    Mit verbauter Originalabdeckung war alles wundervoll unsichtbar:

    [​IMG]

    Allerdings der Klang war seltsam.
    Es gab kräftige Resonanzen in bestimmten Tönen und die Auflösung der Hochtöner ging flöten.
    Auch mit abgenommener Abdeckung klang alles nicht so, wie es könnte.
    Am Besten war der Klang, wenn ich die Hochtöner direkt auf meinen Kopf richtete.
    Also mussten die anders verbaut werden.
    Ich habe sie jetzt (vorläufig!) in den Spiegeldreiecken verbaut:

    [​IMG]

    ...bis die richtig eingespielt sind, werde ich das auch so belassen.
    Aber dann werde ich mir etwas einfallen lassen wie ich das eleganter gelöst bekomme.

    Das Reserverad musste dem Subwoofer weichen.
    Ich habe mit einem Freund aus 22mm MDF "frei Hand" ein halbwegs passendes Gehäuse gebaut:

    [​IMG]

    Die Füsse halten das Gehäuse im Längsträger auf Höhe.
    An der Rückwand ist dort, wo das Gewinde der Reserveradhalterung ist ein Loch, mit dem man den Subwoofer fest verschrauben kann.
    Eingebaut sieht er jetzt so aus:

    [​IMG]

    Das Gehäuse ist von innen mit Noppenschaumstoff ausgekleidet und mit Akustikstoff beklebt.
    In das rechte Seitenteil habe ich ein Loch geschnitten und mit einem Monacor-Gitter wieder verschlossen.
    Das Seitenteil habe ich dann mit Baumwollfaservlies gedämmt:

    [​IMG]

    Zusammengebaut sieht alles so aus:

    [​IMG]

    Die Einstellung der Klangparameter war nicht so einfach und ist auch noch nicht beendet.
    Die PXA-H700 hat eine automatische Einmessung der Laufzeitkorrektur.
    Die funktioniert bei mir allerdings nicht!
    Egal, wie ich es versucht habe, nach dem Knack, Knack kam immer "ERROR"...
    Also habe ich durch Messen der Entfernung der Lautsprecher zum Sitzplatz erst mal grob die Laufzeitkorrektur eingestellt.
    Wenn die Außentemperaturen über 20° klettern, werde ich das genau und zwar akustisch (mit den Ohren!) messen.

    Die originalen Einbauplätze für die vorderen Tieftöner und für die Lautsprecher hinten sind akustisch ziemlich schlecht.
    Je nach der eigenen Beinstellung klingt alles anders.
    In den Türen ist es ziemlich nass.
    Deshalb kann man keine "wolligen" Akustikdämmstoffe zur Reduktion von Resonanzen darin verbauen.
    Dieser ungünstige Raum versaut den Dynaudios total deren Klang.
    Ich musste ziemlich viel mit dem Equalizer der PXA-H700 einstellen, um das halbwegs zu kompensieren.
    Ich habe die untere Trennfrequenz jetzt bei 90Hz eingestellt.
    Zwar machen die Dynaudios schon ab erstaunlichen 50Hz schon richtig Druck, aber die Resonanzen sind so tief unten nicht zu beherrschen.

    Die Hochtöner sind noch nicht eingespielt aber machen jetzt schon mordsmäßig Spaß! =)
    Sie haben eine sehr gute Auflösung und eine gute Präzision.
    Ich werde sie allerdings noch anders platzieren oder ausrichten müssen.
    Der rechte Hochtöner ist direkt auf den Fahrer gerichtet.
    Deshalb wird sehr viel von seinem Schall auch von der linken Fensterscheibe reflektiert und gelangt direkt in das linke Ohr.
    Das versaut Raum und Zeitkorrektur ein wenig.
    Der linke Hochtöner ist zu dicht am Ohr.
    Dadurch ändern sich Raum und Klang, wenn man den Kopf dreht.

    Der Subwoofer klingt äußerst angenehm.
    Er geht seltsamer Weise bis tief in den Keller.
    Allerdings versaut der Raum des Wagens einiges an Präzision.
    Es gibt Resonanzen in tiefen Frequenzen die ich mit dem Prozessor unterdrücken musste.

    Die hinteren Lautsprecher sind besser als ich dachte, wenngleich ich aber meist versuche sie aus zu lassen ;) .

    5. Schlußwort

    Alles in allem ist der Klang äußerst angenehm.
    Vor allem Jazz, Blues und Rock klingen meist so, wie sie sollen.
    Der Raum ist mit der "geschätzten" Laufzeitkorrektur schon jetzt sehr gut und der Subwoofer tritt trotz seiner kleinen Größe auch ordentlich und sehr knackig die Trommel.

    Ich werde, wenn es wieder warm ist noch einen Platz für die Hochtöner suchen und die Einstellung von Laufzeitkorrektur und Klang vollenden.

    Außerdem möchte ich noch den "richtigen" digitalen Ausgang an das COMAND bauen.
    Dazu brauche ich allerdings noch etwas Zeit um aus den seriellen Daten im D2B-Ring die Signale für Lautstärke, Geschwindigkeit, Fader und Navi-Stimmenumschalter zu suchen.

    Die jetzige "analoge" Lösung der Audio-Übertragung hat den Nachteil, dass erstens das digitale Signal meines MP3-Players analog ins COMAND kommt,
    dort digital gewandelt wird, dann wieder (um 20 ms durch einen DSP verzögert) analog gewandelt wird,
    dann im Prozessor wieder digital gewandelt, 20ms verzögert und analog gewandelt wird...:(
    (Das ist zuviel Verwandlung!!! Ich bin erstaunt, das alles überhaupt so gut klingt.)
    ...und zweitens gibt es durch die große Verzögerung des Audio-Signals (immerhin ca. 45 ms!) beim Telefonieren manchmal Echos.
     
  4. #4 kcobllun, 21.02.2006
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    @CONAN: Zu meinen Frequenzgängen:
    Die der Gesamtanlage habe ich nicht gemessen.
    Direkt nach dem Einbau wollte ich die Resonanzfrequenzen bestimmen.
    Deshalb habe ich grob die Frequenzgänge aller Lautsprecher vom Fahrersitz aus gemessen.

    Ich habe dazu mein Notebook und ein halbwegs lineares Mikrofon verwendet:

    [​IMG]

    Mit dem Messaufbau lassen sich Verzögerung und Frequenzgang der Soundkarte kompensieren.

    Ich habe eine Datei pro Lautsprecher mit einem Sinus-Sweep aufgenommen.
    Die hinten rechts sieht etwa so aus:

    [​IMG]

    ...so lassen sich leicht die Resonanzfrequenzen feststellen, denn man sieht die ja förmlich ;)
    Mehr wollte ich (erstmal) nicht. =)

    Das Gesamtspektrum der Datei ist allerdings schlecht auszuwerten, denn der Sweep ist logarithmisch.
    Dadurch fällt die spektrale Energie mit der Frequenz.
    Das Spektrum der Datei oben sieht so aus (Rot=SOLL, Blau=IST):

    [​IMG]

    Um (für diesen Beitrag hier) eine halbwegs brauchbare Spektrale Darstellung hinzubekommen, habe ich beide Kanäle jeder Datei nichtlinear zeitlich verstärkt und so die folgenden Frequenzgänge erhalten:

    Tiefmittelton vorn Links:
    [​IMG]

    Tiefmittelton vorn Rechts:
    [​IMG]

    Hochton vorn Links:
    [​IMG]

    Hochton vorn Rechts:
    [​IMG]

    Hinten Links:
    [​IMG]

    Hinten Rechts:
    [​IMG]

    Subwoofer:
    [​IMG]

    Das Rote ist jeweils das direkt aufgenommene Line-Out Signal und das Blaue ist das Signal vom Mikrofon.

    Ich denke nicht, dass man mit diesen Bildern viel anfangen kann.

    Man kann deutlich die Innenraum-Resonanz bei ca. 40Hz auf allen Tieftonlautsprechern erkennen.

    Ansonsten sehen die Bilder eher nach katastrophalem Klang aus...der er nicht ist.
     
  5. C240T

    C240T Moderator

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    Na der EInbau sieht doch schon ganz gut aus... Ich würde den Einbauring aus Plaste noch dick mit Bitumen einwickeln und so auch gleich fester mit der Tür verbinden. Ein wenig Dämmwolle oder Schaum zwischen Innenblech und Türverkleidung kann den Aussengeräuschen auch noch ein wenig entgegenwirken.
    Zum Einmessen würde ich das Programm Praxis verwenden, ist ganz brauchbar.
    gibts for free hier:
    PRAXIS Downloads
    wenn jemand Problemem mit den Einstellungen hat, einfach PM oder mal googeln. gibts bestimmt einiges dazu.
    Das Programm kann verschiedene Messverfahren (rose Rauschen...)
    An sonsten schöne Anlage :D
     
  6. #6 kcobllun, 22.02.2006
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    @C240T:
    Die Plastik-Ringe sind unten mit Butylschnur ziemlich fest und auf jeden Fall Luftdicht mit dem Blech verbunden.
    Zwischen Ring und Lautsprecher ist eine Schicht selbstklebendes "ölgetränktes" Schaumdichtband. (Damit ich die im Zweifelsfall wieder abbekomme)
    Die Ringe sind auch ziemlich Dick.

    Die Sinussweeps habe ich nur verwendet, um Resonanzen zu finden.
    Dazu sind Rauschsignale ja ungeeignet.

    Praxis scheint ganz gut zu sein. Danke für den Tipp :]
    Wenn ich alles einmesse (ab 20°C Aussentemperatur), werde ich das mal versuchen.

    Muss verdienstreisen...:driver

    :wink:
     
  7. Nico

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    Sehr schöner einbau! Respekt! Mich würde mal die zeit interessieren die du gebraucht hast um das alles zu bauen, also komplett. War mit sicherheit ne menge...
    Ein vernünftiges Mikro das perfekt zum programm Praxis passt bekommst du für nur 49 euro bei AudioSystem.de , das ist für diese zwecke entwickelt worden und dafür verdammt günstig. Wenn dus mal nicht mehr brauchst kannst es ja wieder verkaufen.
    Die Dämmmaten von Mercedes sind wirklich nicht schlecht, lassen sich auch super schneiden, sind nur wirklich verdammt steif, da musst schon ein paar minuten den fön draufhalten um schön rundungen reinzubekommen. Das Dynamat so schlecht ist hätte ich nicht gedacht, da es ja sogar im SPL/DBdrag bereich zugelassen ist und somit eigentlich nur positiv im tiefen bereich sein sollte.
    Die Matten von Mercedes bekommtman übrigens nicht mehr bei allen händlern, da Mercedes auf ein Quadratmeter großes zeug umgestiegen ist, was nicht so teuer aber dafür um so schlechter ist. Wer also noch was braucht, schnell bunkern. Freu mich drauf zu sehen wie es weitergeht!
     
  8. #8 kcobllun, 24.04.2006
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    Reine Bastelzeit bisher sind geschätzte 50 bis 100 Stunden.
    Suchen, Bestellen, Nachdenken sicher nochmal das Gleiche.
    ...bin ja schliesslich Programmierer und kein Einbauer. ;)

    Das geht bei Conrad sogar günstiger ;) ... Lineare Elektret-Kapseln gibt's viele und rauscharme OPVs auch ...
    Ich kann (hoffentlich) im Mai ein Meßsystem von Rhode und Schwarz benutzen, das von 0.1Hz bis 70kHz <1dB Fehler mißt.
    Vielleicht ist der Winter dann ja auch endlich mal um! :]
     
  9. #9 Brokaking, 26.05.2006
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    Mich würde interessieren wie Du die Endstufe angeschlossen hast!!! Das Comand hat doch gar keinen Pre Out zum Anschluss Endstufe und ich dachte, man könnte hier nur mit einem HiLo Adapter arbeiten, der aber stets ein rauschen verursacht durch die Grundsverstärkung des Comands.

    Viele Grüße
     
  10. #10 kcobllun, 26.05.2006
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    Ich habe das Audiosignal direkt hinter dem Filter am D/A-Wandler (CS4227) abgegriffen und nach aussen geführt.

    Auf der Hauptplatine des Comand sind die Signale hier:

    [​IMG]

    Dummerweise gibt es dort kein perfektes Massepotential.
    Das führt dazu, dass es manchmal (sehr leise) pfeift.
    Die Filter-OPV arbeiten auf eine virtuelle Masse vom CS4227 und die ist nicht aus dem Blechkasten rausgeführt.
    Das Audio-Signal hat auch nur etwa 650mV, deshalb habe ich es verstärkt.
     
  11. hotw

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    und das passiert gerade mir...

    Ich erinnerte mich nur noch daß es in diesem Thread um die Dachdämmung ging, was ich schon sehr heftig fand.

    die SPDIF Geschichte fand ich auch sehr geil wußte aber nimmer, daß das alles zusammen gehört. Und damals war bei mir noch lange kein Benz in Planung.

    Nun bin ich doppelt froh Deine HP über google und doch noch diesen Thread hier gefunden zu haben.

    Ich war der Meinung da alleine Pionierarbeit zu führen was Comand + HiFi betrifft.

    Nun ja werd jetzt erstmal die Flut von Infos und Eindrücken verarbeiten....

    Vielen lieben Dank für Deine Mail!

    Grüße von einem, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat das Comand gescheit zum Klingen zu bringen :wink: :wink: :wink:
     
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