Superschnelle Premieren der IAA

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  1. #1 spookie, 31.07.2003
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    Frankfurt/Main (dpa/gms) - Glaubt man den Ankündigungen der Unternehmen, so werden bei der IAA neue Kompakte, «Raumwunder» und Supersportwagen die Showbühnen dominieren. Um diese in Augenschein zu nehmen, werden Autofans bei der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vom 11. bis 21. September um einen Rundgang nicht herum kommen.

    Die wohl wichtigsten Premieren stehen in der Kompaktklasse an. Dort zeigt VW erstmals die fünfte Generation des Golf. Zwar wird der Neue nach Herstellerangaben gegenüber dem Vorgängermodell größere Abmessungen und technische Neuerungen erhalten - etwa neue FSI-Benzindirekteinspritzer und TDI-Turbodiesel mit einem Leistungsspektrum von 55 kW/75 PS bis 103 kW/140 PS sowie ein dynamischer abgestimmtes Fahrwerk. Optisch sind für den Ururenkel des «Golfklasse»-Begründers indes behutsamere Veränderungen angesagt: Obwohl VW ihm eine sportlichere Front mit «angespitzten» Doppelrundscheinwerfern und ein «kraftvolles» Heck spendierte, ist auch der Golf V auf den ersten Blick noch als Golf zu erkennen.

    Ganz anders bringt sich Erzrivale Opel mit dem neuen Astra in Stellung. Das Design wurde radikal geändert und hat mit dem des Vorgängers kaum noch etwas gemein. Laut Opel in Rüsselsheim besitzt die Karosserie nun eine starke Keilform und setzt mit einer hohen, «kraftvoll» ansteigenden Schulterpartie und ausgeprägten Radläufen, die 18-Zoll-Leichtmetallräder umschließen, ein sportliches Signal in der Kompaktklasse. Dazu gibt es ein Fahrwerk mit elektronischer Dämpferkontrolle, Kurvenlicht und neue Benziner und Turbodiesel mit einem Leistungsspektrum von 59 kW/80 PS bis 147 kW/200 PS.

    Am Seat-Stand wiederum dürfen Besucher auf den Prototypen eines sportlichen Kompaktvans gespannt sein. Die zum VW-Konzern gehörende spanische Marke wird sich nach Angaben von Melanie Jerschabek, Sprecherin der Deutschlandniederlassung in Mörfelden-Walldorf, bei der IAA ganz auf dieses «Multi Sports Vehicle» (MSV) konzentrieren. Das MSV, das noch einen etwas klangvolleren Namen erhalten soll, steht laut Jerschabek auf der selben Bodengruppe wie der neue Audi A3 und der VW-Van Touran. Weitere Einzelheiten sollen zwar erst auf der Messe bekannt gegeben werden, in Medienberichten war aber bereits die Rede von Allradantrieb und Motoren bis 184 kW/250 PS.

    Ähnlich kräftig bestückt ist der kleine Geländewagen X3, den BMW ins Scheinwerferlicht stellen will. Als Antrieb stehen laut Hersteller ein Sechszylinder-Benziner mit 170 kW/231 PS und ein Sechszylinder-Turbodiesel mit 150 kW/204 PS zur Wahl. Die Kraft wird per Allradantrieb «xDrive» übertragen, der die stufenlose Verteilung der Motorkraft zwischen Vorder- und Hinterachse ermöglicht. Neben einem sportlichen Design, das die konkav-konvexe Formensprache der Marke aufgreift, soll der X3 auch einen geräumigen Laderaum besitzen.

    Den verspricht Opel auch für den neuen Vectra Caravan, der ebenfalls in Frankfurt Premiere hat. Laut Hersteller fasst das Gepäckabteil des Kombis 1850 Liter. Eine weitere Besonderheit ist das so genannte FlexOrganizer-Konzept, bei dem sich der Laderaum mit Trennnetzen und -wänden unterteilen lässt. Einen Kombi will Medienberichten zufolge erstmals auch Jaguar mit einer entsprechenden Variante des X-Type vorstellen.

    In Sachen Zuladung noch eine Klasse höher angesiedelt ist der Van Viano von Mercedes-Benz, der laut Hersteller die Nachfolge der V-Klasse antritt und als Fünf- oder Sechssitzer sowie in drei verschiedenen Radständen erhältlich ist. Offiziell zwar noch nicht bestätigt, aber in Fachkreisen als sicher gilt bei Mercedes zudem die Premiere eines viertürigen Coupés auf Basis der E-Klasse.

    Ein potenzieller Konkurrent dürfte die neue 6er-Baureihe von BMW sein, die als 645 Ci Premiere hat. Als Antrieb dient laut Hersteller ein 4,4-Liter-V8 mit 245 kW/333 PS. Der gestreckte 2+2-Sitzer soll Sportlichkeit und Komfort verbinden, Fondinsassen genügend Platz und zudem einen «üppig» bemessenen Kofferraum bieten.

    Einen «außergewöhnlichen» Innenraum kündigt wiederum Maserati für seine neue Luxuslimousine Quattroporte an. Der vom Designer Pininfarina gezeichnete 5,05 Meter lange Viertürer wird laut Hersteller von einem V8-Motor mit 294 kW/400 PS angetrieben. Neben einem großzügigen Platzangebot verspricht Maserati Personalisierungsmöglichkeiten bis ins Detail.

    Mit weit weniger Zuladung müssen hingegen Interessenten des Mercedes SLR kalkulieren, der ebenfalls in Frankfurt zu sehen sein wird. Der über 441 kW/600 PS starke zweisitzige Extremsportwagen, mit dem Mercedes eine Brücke schlagen will zwischen Rennwagen-Erbe aus den fünfziger Jahren, aktuellem Markendesign und Formel-1-Engagement, besitzt Flügeltüren und ist 330 Kilometer pro Stunde (km/h) schnell.

    In der gleichen Geschwindigkeitsklasse liegt offenbar auch der Mittelmotor-Sportwagen RSR, den Audi unbestätigten Medienberichten zufolge präsentieren will: Die Rede ist von mehr als 300 km/h auf die der Supersportwagen von einem 309 kW/420 PS starken Zehnzylindermotor beschleunigt wird. Der RSR soll am gleichen Band wie der Gallardo der Audi-Tochter Lamborghini gefertigt werden, sich aber durch eine markante Frontpartie vom Schwestermodell unterscheiden.

    Übertroffen werden diese Werte nur noch vom Bugatti Veyron, der nach mehreren Studien bei der IAA in der endgültigen Fassung stehen wird. Die Eckdaten des Supersportlers: 736 kW/1001 PS starker 16-Zylinder-Motor, vier Turbolader, 406 km/h schnell, Allradantrieb, Direktschaltgetriebe - und rund 1,16 Millionen Euro teuer.

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