TempoLimit 130???

Diskutiere TempoLimit 130??? im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Sorry, aber das ist dummes Gelaber. Wie soll das gehen? Was machst im Stau, oder zumindest bei viel Verkehr. Was machen die mit schwächeren Autos,...

  1. Bytemaster

    Bytemaster

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    Sorry, aber das ist dummes Gelaber. Wie soll das gehen? Was machst im Stau, oder zumindest bei viel Verkehr. Was machen die mit schwächeren Autos, die diese Geschwindigkeit gar nicht schaffen? Was machen Fahranfänger oder ältere Menschen, die sich diese Geschwindigkeit noch nicht oder nicht mehr zutrauen? Achso, die sollen dann sicherlich die Autobahn nicht mehr nutzen dürfen?

    Nicht falsch verstehen, ich fahr auch gerne schnell, sofern es erlaubt ist und die Verkehrslage es zu lässt. Es ist auch richtig, das nicht der Schnellere immer schuld hat. Die Probleme entstehen einfach durch die große Geschwindigkeitsdifferenz. Und je mehr man die verkleinert, umso weniger Unfälle gibt es. Und da es nunmal nicht praktikabel ist, die Leute zum schnell fahren zu zwingen, muss man eben die Höchstgeschwindigkeit runter setzen.
     
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  2. C240T

    C240T Moderator

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    Wie kann es dann sein, dass die Autobahn statistisch die sicherste Straße ist?
    Natürlich wird immer schnell unangepasste Geschwindigkeit als Unfallursache angegeben.. da ist aber viel Interpretationsspielraum.
     
  3. Fitch

    Fitch

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    Unangepasst kann auch zu langsam heissen.

    Ich finds halt immer nervig, wenns heisst, die Raser sind Schuld.
    Wie kann man auf einer Limitfreien Strasse bitte zu schnell fahren?
     
  4. C240T

    C240T Moderator

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    Das stimmt nun so auch nicht.
    Wir haben eine Richtgeschwindigkeit und jeder der deutlich darüber ist, geht ein gewisses Risiko ein.
    Ich fahre auch gerne schnell, keine Frage, sonst hätte ich kein Auto was 250 läuft.
    Bei den meisten fehlt aber schlicht die Disziplin und die Gelassenheit.
    Abstand, Blinken, usw... funktioniert immer seltener.
    Das gilt aber mindestens im selben Maß für die, die ständig ohne Rückspiegeleinsatz und Blinker die Spur wechseln oder die, die grundsätzlich das Rechtsfahrgebot missachten.
    Wer mit >200 an LKW vorbeiballert der muss sich nicht wundern, wenn er eben eine Teilschuld bekommt.
    Genau das meinte ich oben, was für mich genauso geahndet werden sollte wie der Abstand oder Geschwindigkeitsüberschreitungen.
    Man muss sich einfach im klaren sein, dass es immer noch Autos gibt mit 60PS und bei denen bewegt sich bei 120 schon nix mehr nennenswert nach vorn.
    Da rechnet der Fahrer dann eben auch weniger damit, dass jmd. mit 100km/h Überschuss von hinten kommt.
     
  5. Fenrirwolf

    Fenrirwolf

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    Wobei man hier mal die (echte) Schuldfrage mit untersuchen müsste. Böser Schnellfahrer kommt nachts um drei mit 180 auf der linken Spur an, ein Auto pro Kilometer auf der Autobahn. Polo zieht 50 m vor ihm raus mit 80 ohne zu schauen und ohne zu blinken. Natürlich ist das ein Toter durch hohe Geschwindigkeit. Ist die Geschwindigkeit aber das Problem?
    Da wär ich eher für eine Anpassung der Strafen auf schweizer Niveau, Bußgeldhöhe in Tagessätzen. So schmerzt es jeden ähnlich. Um die Ausbrecher zusammenzuziehen. Hier Tempolimit 100 - Da haste Träumer, unsichere Fahrer und Möchtegernlehrer die 80 oder weniger fahren, die die 100 fahren, die die bis 120 fahren weils noch net viel kostet, die die bis 140 fahren weils ja noch kein Fahrverbot bringt. Und klar noch die hoffnungslosen fälle die es nicht lernen.

    Mindestgeschwindigkeit komplett ist Mist - aber auf der Linken Spur wärs mehr als angebracht.
     
  6. conny-r

    conny-r

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    Ich könnte jetzt einiges aus meiner 50 jährigen Praxis hier anführen, aber es führt zu nichts.
    Habe in jungen Jahren Autoslalom und Bergrennen gefahren und damals auch so ähnlich gedacht wie manch einer hier.
    Selbst habe ich nur Bagatellschäden verursacht, aber leider 3 Totalschäden als Beifahrer mit erleben müssen.
    Bei einigen kommt die Erleuchtung spät, bei anderen überhaupt nicht.
     
  7. NAG_1

    NAG_1

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    Eine Mindestgeschwindigkeit von 130kmh auf der linken Spur bei 3 und mehr spuren wäre in der tat angebracht. Das es jemals ein tempolimit geben wird, halte ich für fast ausgeschlossen und das ist auch sehr gut so. Reicht ja schon das es genügend sinnlose geschwindigkeitsbegrenzungen gibt, die eig gar nicht sein müssten. Ganz davon abgesehen das so ein tempolimit nur weitere negative Auswirkungen hätte.
     
  8. Manuel E 250

    Manuel E 250

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    In Diskussionen um dieses Thema klingt es immer so, als würden tagtäglich "Raser" (also jeder, der schneller als 130 fährt, wobei ein "Raser" eigentlich nur ist, wer schnell fährt, ohne es zu beherrschen oder wenn es die Verkehrssituation und die sonstigen Gegebenheiten nicht zulassen) völlig ungebremst auf langsamere Autos auffahren. Diese ominöse "nicht angepasste Geschwindigkeit" bedeutet nicht gleich immer, dass jemand mit über 200 km/h einen Unfall verursachte, sondern es sind ja meist Fahrer, die der Situation nicht angemessen fuhren - zum Beispiel mit 90 bei starkem Schneefall, mit 80 an auf der Nebenspur fast stehenden Autos vorbei und in einen Ausscherer hinein.

    Ich finde ein Limit unnötig. Bei Autobahnfahrten mit dem gerade so 145 km/h erreichenden smart fällt mir immer wieder auf, dass ich selbst damit schon zu den Schnellen gehöre. Ich überhole mehr andere Autos, als mich überholen. Warum soll man alle andere dann per Limit ausbremsen?

    Für mich hat ein generelles Limit bei 130 km/h nichts mit Entspannung zu tun. Z.B. mit der E-Klasse oder anderen schnellen Autos sind 150 - 160 km/h eine moderate, nicht allzu hohe Ansprüche stellende Geschwindigkeit, die ich ganz automatisch fahre, wenn ich nicht bewusst daran denke, sehr schnell fahren zu wollen. 130 fühlen sich unnatürlich an und müssen durch ständigen Blick auf den Tacho gesucht werden. Ich (und ich denke, die meisten anderen Autofahrer auch) faher nach gesundem Menschenverstand, Erfahrung und Vernunft. Eiert jemand mit 115 - 118,8 - 114 - 121,3 - 116 km/h umher, gebe ich eben einfach kurz Gas, überhole und fahre gleichmäßig ruhig weiter. Findet dies auf einem heute schon oft auf 120 km/h limitierten Autobahnstück statt, muss ich genau abwägen und beobachten, wann derjenige mal so langsam ist, dass ich innerhalb der erlaubten Geschwindigkeit oder geringfügig darüber endlich vorbeikomme, ohne vielleicht genau in diesem Augenblick einen 130 km/h fahrenden Hintermann auszbremsen, weil ich mit noch vertretbaren 126 km/h überhole.

    So geschehen vor ein paar Jahren: Ich hing mit dem smart hinter einem solchen Eierer und irgendwann beschleunigte ich eben kurz stark, um schnell vorbeizukommen und gleichmäßig weiterzufahren. Zack - genau da stand ein Blitzer und erwischte mich mit knapp 130 statt der erlaubten 120 km/h. Auf dem Foto sieht man noch, wie ich böse zu dem Trödler hinüberschaue. ;-)

    Die ach so böse Drängelei wird auch nicht weniger werden. Schleicht bei Limit 130 jemand mit 110 umher, wird es immer jemanden geben, der wenigstens noch die erlaubten 130 fahren möchte, um zügig voranzukommen. Dieser fährt irgendwann eben dichter auf, um dem Schleicher sanft anzudeuten, dass er doch bitte kurz Platz machen soll. Bremst dieser dann voll ab, um es dem 130 km/h-Raser mal so richtig zu zeigen oder weil er beim alle 2 Minuten einmal Indenspiegelschauen erschrickt, passiert der Crash ebenso bei 110 Km/h als wenn der "Drängler" einen Kilometer zuvor nicht aus 130, sondern aus 250 km/h herunterbremste und hinter ihm her zuckelte - die 110 km/h Crashgeschwindigkeit bleiben die selben 110 km/h.

    Und wer damit kommt, man könne doch ohnehin nirgendwo mehr schneller fahren, möge doch bitte auch einmal außerhalb seines chronisch überlasteten Ballungsraum-Autobahnnetzes fahren: Man kann tags wie nachts oft gut über 200 km/h schnell fahren, weil es doch noch leere Überlandautobahnen gibt. Ich verstehe (weil kenne) auch Menschen, die sich unsicher fühlen, wenn sie mit 110 km/h fahrend von einem sehr schnellen Auto überholt werden und ein Limit deshalb begrüßen würden. Natürlich sollte auch auf diese Schwächsten Rücksicht genommen werden, doch wo ist hier ganz vernünftig die Grenze zu ziehen, bis wo man den Schwächsten entgegenkommt? Es mag arrogant klingen, doch bevor die aus recht sicheren Autofahrern bestehende Mehrheit (ich habe keine Statstik, sondern es ist eine Mutmaßung) wegen wenigen Unsicheren ausgebremst werden soll, müssten die Unsicheren ihre Konsequenzen ziehen und z.B. länger rechts bleiben, bis sie einmal sicher überholen können,ohne gestresst irgendwie zu überholen zu versuchen oder die Autobahnfahrt bewusst trainieren,

    Zudem: In Umfragen oder schlimmstenfalls einem Referendum über die Einführung eines Limits kommen auch viele derer zu Wort, die selten oder garnicht auf der Autobahn fahren oder eben nur dauerüberlastete Strecken benutzen und daraus schließen, man könne ohnehin nirgendwo mehr schnell fahren. All diese sind von rücksichtslosen "Rasern" und "Dränglern" also überhaupt nicht betroffen, aber schränken mit ihrem Votum die ein, die auf zügiges Vorankommen angewiesen sind und intuitiv, erfahren und besonnen der jeweiligen Verkehrssituation angepasst öfter auch schneller als 130 km/h fahren, ohne täglich zu verunglücken.

    Ich persönlich finde es in Ländern wie Niederlande, Dänemark, Italien oder den USA nicht entspannt, auf deren limitierten Autobahnen zu fahren. Auch dort wird geschlichen und überholen ist oft nicht möglich, weil viele Einheimische schneller als erlaubt ankommen, die ich nicht ausbremsen möchte, wenn ich mit nur geringer Geschwindigkeitsübertretung überholen würde. Das nervt ziemlich. In Deutschland wäre es ähnlich - viele würden auch bei höheren Strafen schneller fahren, wenn auch nur 10 statt 100 km/h schneller, andere bleiben aus panischer Angst vor einem Strafzettel lieber 15 km/h unter dem Limit, also gäbe es auch weiterhin Geschwindigkeitsunterschiede, aber mit weniger Möglichkeiten, sie durch Überholen auszugleichen. Mit Tempomat kann man auch da nicht entspannt fahren, schon garnicht, wenn er den Abstand mitreguliert.Um einen Sicherheitsabstandzumlimiteinhaltschleicher zügig überholen zu können, muss man auch mal etwas dichter auffahren, um nicht des Abstandes halber abbremsen und nach Passierenlassen des schnelleren Linksfahrers weider beschleunigen zu müssen, um nach einigen Sekunden überhaupt erst einmal am zu Überholenden dran zu sein. Dafür muss man manuell Gas geben, um das Auto am Bremsen zu hindern. Und dann brauche ich auch keinen Tempomaten mehr.

    Ich möchte bei einem generelle 130er-Limit wenigstens noch die erlaubten 130 km/h fahren und deshalb immer so nah wie möglich daran sein. Das erfordert jedoch einen andauernden Blick auf den Tacho, um nur die 3 Toleranz-km/h drüber zu sein und nicht 5, wo es schon ein Knöllchen gibt. So genau spürt niemand das Tempo. Wer - wie oben schon geschrieben - mit gesundem Menschenverstand, Erfahrung und der Situation angemessen fährt, ist ohnehin nie "zu schnell" (also faktisch gesehen, nicht im Sinne eines ideologischen Limits, bei dem 135 km/h plötzlich schon zu schnell sind, obwohl dort zuvor 280 problemlos möglich waren). Dieses intuitive Reagieren fällt weg, wenn man immer mit bei einem generellen Limit wohl noch häufigeren Tempokontrollen rechnen muss.

    Selbst mit dem Knapp-150-km/h-smart müsste ich mich bei einem 130er-Limit zurücknehmen und notfalls einen Berg hinter einem Schleicher hochkriechen, weil ich davor nicht noch schnell Schwung holen kann, um bergauf noch zügig vorbeizukommen.

    Ich fuhr seit 1995 fast 900.000 km, davon viele auf der Autobahn und oft schnell. Noch nie hatte ich den Fall, dass ich jemandem ungebremst reinfuhr und auch keinem der vielen Vielfahrer in meinem Umfeld passierte je etwas, weil sie 200 km/h fuhren. Wenn, dann waren es immer Unfälle, weil im dichten Verkehr bei vielleicht 100 km/h einer grundlos bremste oder sonst etwas blödes tat.
     
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  9. conny-r

    conny-r

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    Zufällig gefunden und ja ich bin dafür das notorische Links Schleicher verwarnt werden.
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    Warum kauft man einen C63 ? Es ist gut das sehr vielen die Kohle dazu fehlt.
     
  10. Fitch

    Fitch

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    Das Video ist unpassend. Der fährt im Tempolimit überhöht, davon war hier nie die Rede.
    Und was der Cop da quatscht ist auch Blödsinn.
    Von wegen, nur weils für ihn stressig ist miz 180 zu fahren, isses für den Porschefahrer gerade mal Reisegeschwindigkeit.

    So isses bei mir auch. Wo ich mitm Focus 150 entspannt gefahren bin, fahre ich mitm Daimler 190 und Tempomat. Einfach weil es nicht so wackelig ist, wie im Focus.

    Ich durfte mal einen Panamera fahren. Man bekommt nichtmal mit dass man in der 70er schon bei 130 ist.
     
  11. jff2k

    jff2k Moderator

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    Ich habe auch Freude am schnellen Fahren, dennoch würde ich mittlerweile ein Tempolimit bevorzugen. Vielleicht an den Polen orientiert und damit 140, dann wären wir zusammen mit unseren östlichen Nachbarn nach wie vor die Spitzenreiter.

    Unsere Autobahnen werden immer wieder auch von den Europäischen Nachbarn zum Rasen missbraucht, weil sie eben sonst nirgends so schnell fahren dürfen. Und es dann nicht beherrschen. Eine BAB ist eben keine Rennstrecke.

    Ein generelles Tempolimit bei 140 zusammen mit einem LKW- und Bus-Überholverbot und das Fahren auf unseren Autobahnen wäre sicherer, fließender und entspannter ;) Ach ja, und vielleicht noch die weiter oben angesprochene Schweizer Bußgeldhöhe :tup :D
     
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  12. W210E

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    Ich denke das Problem wird sich in absehbarer Zeit von selbst erledigen wenn erstmal die interaktiven Verkehrszeichen kommen.=)
     
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  13. Modell T

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    Auf die freue ich mich schon, alle paar Kilometer andere Beschränkung und zwischendrin auch mal 500m freie Fahrt.
    Vor Aschaffenburg aus Frankfurt kommend haben wir die Dinger. Seligenstädter Dreieck mit dichtem Verkehr noch freie Fahrt.
    Dann folgen ca. 10km ohne Abfahrt und wenig Verkehr und es wird begrenzt auf 120 oder 100. Ok, danach kommt unsere weltberühmte
    Einhausung bei Goldbach, da ist sowieso begrenz auf 100 o. 80 bei dichtem Verkehr.

    Aber warum gleich auf 100 wenn wirklich wenig Verkehr ist? Wodurch oder durch wen werden die gesteuert?

    Gruß Frank
     
  14. Jupp

    Jupp

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    Ich bin voll bei dir, dass es durch Spanien und Frankreich sich sehr stressfrei dahinrollen lässt. Trotzdem beschreibst du hier aus meiner Sicht einmal mehr vor allem den Effekt geringerer Verkehrsdichte und nicht den Effekt eines Tempolimits. Wobei das nicht ganz stimmt, denn wenn ich deinen Beitrag richtig lese, dann versuchst du auf der deutschen Seite wirklich jede Sekunde raus zu quetschen. Das ist in der Tat stressig. Vor allem weil man dann in der Regel schneller fahren möchte, als es der Verkehr zulässt. Und auf den Verbrauch geht es zusätzlich. Daher kann ich nur raten, fahre nie schneller, als es die Verkehrssituation es zulässt, das bringt einfach nichts. Wenn du mal wirklich nachts "allein" auf der Autobahn unterwegs bist, dann wirst du merken, dass auch 200 Sachen zu fahren vollkommen unstressig ist. Aber nur dann. Ansonsten mach es doch wie in Spanien oder Frankreich, einfach den Tempomat auf 130 und gut ist. Dann wirst du schnell merken, dass es in D nicht besser, aber auch nicht schlechter als dort ist.
     
  15. Bytemaster

    Bytemaster

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    Seit ich meinen aktuellen 204er fahre kenn ich das auch. Der ist im Innenraum so leise, das man wirklich nicht bemerkt wie schnell man fährt. Bei der Fahrzeugabholung hab ich bei Tacho 200 meinen neben dran sitzenden Junior mal befragt, was er glaubt wie schnell wir fahren. Als Antwort kam "130 bis 140".

    Da hilft einfach nur konsequentes auf den Tacho gucken oder viel mit Tempomat fahren. Einer der Gründe, warum ich unbedingt ne Distronic wollte. Man kann schön das aktuelle Tempolimit einstellen und den Rest macht das Auto und braucht keine Angst haben geblitzt zu werden weil man unbewusst schneller wurde.
     
  16. Modell T

    Modell T

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    Hallo Jupp,

    da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Wenn ich in D ankomme, möchte ich eigentlich mit Tempomat 130 weiter fahren.
    Das ist in Deutschland unmöglich aus den oben beschriebenen Gründen. Das nervt mit der Zeit und so wird man dazu verleitet,
    links zu bleiben und geht das Tempo mit. Dies schaukelt sich dann auf und man hat schnell auch mal die 180 wenn die linke Spur
    für einige Kilometer frei ist. Was die Verkehrsdichte angeht habt ihr teilweise Recht.
    Allerdings funktioniert in Spanien auch 120 bzw. 130 um Barcelona und Lyon während der Rushhour. Klar klemmt es da auch mal.
    Aber nicht so wie bei uns, teilweise bis zum Stillstand ohne das irgendwas besonderes wäre.

    Man sieht schon über die Beiträge hier im Forum, das Thema ist schwierig und man kann es nicht jedem Recht machen.
    Und noch einmal, würden die Verkehrsteilnehmer nur annähernd den vorgeschriebenen Abstand einhalten, würde sich die ganze
    Diskussion zum großen Teil in Luft auflösen.

    Das Horrorbeispiel sah ich letztes Jahr. Ein Sprinter in einer Geschwindigkeitsbegrenzung mit 100 km/h. Dahinter ein Fiesta mit ebenfalls
    100 km/h. Abstand zum Sprinter Kastenwagen = 1,5m. Das Ganze auf der Mittelspur, rechts LKW's mit max. 15m Abstand zueinander und links
    ebenfalls dichter Verkehr. Jetzt lass den Sprinter aus was für einem Grund auch immer in die Bremsen steigen!
    Das ganze in unserer Einhausung (3 spuriger Tunnel), rechts und links nur Beton. das will ich mir nicht vorstellen!

    Weiterhin bringt schnell fahren kaum einen Zeitvorteil. Aschaffenburg Lenggries 430km die Strecke bin ich früher 4 Jahre
    Freitags und Sonntags gependelt. Wenn ich Sonntags mit V/max gefahren bin, habe ich knapp 4 Std. gebraucht, bei Tempomat 120
    waren es 4,5 Std. Was habe ich gewonnen außer Stress und einem leeren Tank? Schlappe 30 Minuten auf 430 km.
    Das war in den Achtzigern bei geringerer Verkehrsdichte. Heute ist der Vorteil wohl noch geringer.

    Schnell fahren über 180 hat nur den Sinn, das es Spaß macht und das sollte man sich nur gönnen, wenn die Bahn frei ist.
    Ob der schnell fahrende oder der Schnarchzapfen hinterher an dem Crash schuld ist, spielt eigentlich keine Rolle,
    tot ist tot!

    Gruß Frank
     
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  17. Jupp

    Jupp

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    Sorry, aber das ist schlicht und einfach falsch. Denn das tue ich sehr oft. Allerdings geht es nicht immer, was einmal mehr an der Verkehrsdichte liegt. Wird es zu voll, dann kann man den Tempomat vergessen und das ist nicht nur in Deutschland so, sondern überall auf der Welt. Nun ist es aber einmal so, dass Deutschland dicht besiedelt ist und deshalb auch mehr Autos herum fahren. Hier leben einfach auf einem Quadratkilometer 2-3x so viele Menschen wie in Frankreich oder Spanien. Das hat Auswirkungen. Und wenn die Verkehrsdichte hoch aber nicht zu hoch ist, dann fließt es halt grade noch so (wie bei dir in Spanien wohl der Fall gewesen). Wird es noch voller, dann fängt es an zu stocken. Und auch das ist überall auf der Welt so. Dabei ist dann vollkommen egal was das Tempolimit sagt.

    Aber lass mich raten, das gibt es in Spanien oder Frankreich genauso, nur gibt es da folgenden Unterschied:
     
  18. W210E

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    zu #113 mit interaktiv meinte ich eigentlich die Verkehrszeichen die ins Automangement eingreifen . Du rollst also mit hundert in die 50iger Zone...schon bremst das Auto oder du wirst permanent laut gewarnt....oder automatisch geblitzt...oder die Freunde und Helfer werden alarmiert.
     
  19. stud_rer_nat

    stud_rer_nat

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    Ich bin da auch zwiegespalten und man muss vielleicht auch erstmal über den Tellerrand schauen, um zu sehen, was das hier generell für ein Murks mittlerweile in deutschland auf der Straße ist. Das Autofahren wird einem hier mehr und mehr vergällt - wohl mutwillig (auch wenn W210E feuchte Träume hat, wenn er an Verbote und Beschränkungen denkt...).

    Prinzipiell bin ich gegen ein generelles Tempolimit:
    1. Kommt der Vorschlag von der SPD... 8)
    2. Bin ich gegen jede weitere Einschränkung unserer nur noch minimalen Freiheiten
    3. Fahre ich bei Bedarf auch gerne mal schnell, selten aber >200 km/h. Als Familienvater und Ü40 wird man langsam ruhiger...
    4. Welches Verkaufsargument haben deutsche Autos weltweit noch "Autobahn tested", wenn selbst nicht mal mehr im Herkunftsland die Pferdchen laufen gelassen werden können? Aber gut, die deutsche Automobilindustrie steht sowieso auf der Abschußliste...

    Allerdings muss ich sagen, dass ich nach einem USA-Aufenthalt, bei denen wir immer 5.000 km+ fahren, genervt bin, wenn ich wieder zurück auf der deutschen Autobahn bin... Dieser Stress, diese Hektik, die ***, die denken sie müssen einem mit Ihrem 2-Liter-Diesel in den Kofferraum kriechen...
    Hauptgründe für das elende Geeimer auf deutschen Autobahnen sind v.a. 2 Dinge: die extremen Geschwindigkeitsunterschiede und das deutsche klein-klein, d.h. größtenteils 4-spurige Autobahnen wie 1930...
    In den USA hat man gerade in Ballungszentren nicht selten 10-, 12- oder 14- spurige Freeways, über Land selten <8... Wenn das Limit dort auch nur bei 75-80 MPH (120-130 km/h), so gilt dies gefühlt für alle, auch LKWs. Mich hat bei 75 MPH schon öfter ein LKW von hinten überholt... Ansonsten ist das ein relativ homogenes Dahinrollen, herrlich entspannt. Da ist auch rechts überholen kein Problem.

    Wenn ich da das zwangsweise Geeier der LKWs (und der PKW-Eierköpfe dahinter, die dann rausziehen) mit 80 km/h bei uns sehe... Kreuzgefährlich!

    Deshalb plädiere ich für:
    - flächendeckenden Ausbau der Autobahnen auf mindestens 6, besser 8 Spuren.
    - höheres Tempolimit für LKWs
    - alternativ LKW-Überholverbot auf der Autobahn

    Wußtet Ihr eigentlich, dass in der brd LKW > 7,5t auf einspurigen (als eine auf jeder Fahrspur) Landstraßen außerorts eigentlich nur max. 60 km/h fahren dürfen??? Das ist krank und stammt wohl auch noch von 1930...
    Ich dachte eigentlich 80 und habe mich immer gewundert, warum die LKWs immer mit Tacho 70 rumeiern...
     
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    Ich stimme dir in fast allem zu.

    Ps: ja, das mit 60 kmh für lkws ist weitläufig bekannt.
     
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TempoLimit 130???

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