Thema Studiengeb?hren

Diskutiere Thema Studiengeb?hren im Diskussion Forum im Bereich Allgemeines; Also ist es nicht toll wie unsere klugen Studentenköpfe auf die Straße gehen, um für die Gebührenfreiheit Ihrer Studiengänge zu protestieren....

  1. #1 avantgarde, 03.02.2005
    avantgarde

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    matik
    Also ist es nicht toll wie unsere klugen Studentenköpfe auf die Straße gehen, um für die Gebührenfreiheit Ihrer Studiengänge zu protestieren.

    Wenn man mal überlegt was denen so an Wissen verlorengeht, nur weil die heute nicht studieren waren - Wahnsinn.

    War das nicht herrlich, als im Fernsehen der Hörsaal zu sehen war, und ca. die Hälfte der Studenten applaudiert und gejubelt hat, als das Urteil für Studiengebühren bekannt gemacht wurde? Die haben das in der Tat nicht verstanden die Deppen und dachten - damit seien die Gebühren vom Tisch.

    Was spricht gegen Gebühren? Der Steuerzahler zahlt derzeit die Studiengänge - auch die der Leute, die 32 Semester studieren und danach gleich Rente beantragen.

    Und ich bitte euch: Wieviele Studenten nutzen das Studium um sich wirklich fleißig an die Thematik zu setzen um im beruf voranzukommen. Ich habe viele Studenten gesehen, die im Hörsaal eingepennt sind und nicx verstanden haben und am gleichen Abend auf der ASTA Party den geilen macker gemacht haben - frei nachdem Motto: "Saufen rauchen Frau`n verbrauchen".

    Scheiss Lobbyisten - man gut ich gehöre nicht mehr zu dem verein - dafür muss man sich schämen.

    Gruß

    Ava
     
  2. Olli84

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    Hi,

    wie kommst Du denn auf solche Ideen? Ich habe keine Lust seitenlang hier zu diskutieren, aber nur ganz kurz: es gibt Langzeitstudiengebühren, also kann Dein Fall nicht eintreten. Außerdem "Wieviele Studenten nutzen das Studium um sich wirklich fleißig an die Thematik zu setzen um im beruf voranzukommen?". Ist das ein Witz? Gehst Du ernsthaft davon aus, dass die meisten einfach zum Spaß studieren? N/C.

    Wäre das hier ein Studentenforum, wäre Dein Posting das Trollposting schlechthin, das waren die schlechtesten Argumente, die ich bisher für die Studiengebühren gelesen habe.

    MfG,
    Olli
     
  3. #3 Hubernatz, 03.02.2005
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    Mein Referent hat ja auch studiert. Der sagt selber, es gibt genügend "Sandler" die halt mal so rumstudieren. Da gehört schon lange dazwischen gefunkt.

    Mal davon abgesehen werden es solche Dauerstudierer eh niemals zu etwas bringen. Wer etwas in der Birne hat, der zieht sein Studium durch und macht sein Ding. Aber die ewigen Trödler.

    Ich würde es neben Studiengebühren (die aber maßvoll sein sollten) dagegen einführen, daß wie in der Schule Anwesenheitspflicht ist. Wenn ich da so die Studis in meinem Studentenkreis höre... da war man abend weg und wenn überhaupt, dann trudelt man so gegen eld in der Vorlesung ein. Das kann es doch nicht sein. Über BAfÖG, Uni etc. zahle ich als arbeitender Depp die Kasper mit.
     
  4. hotw

    hotw

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    Ich bin absolut dagegen! Estrifft die, die eh nicht die Kohle haben und sich durchbeißen würden.

    Ich hab so nen Kumpel Grundschule, Hilfsschule, Hauptschule, Lehre Fachhochschulreife und nun das Vordiplom in Minimalzeit. Und er kommt aus nicht wirklich den reichsten Verhältnissen hier im Ort. Ihm würde es das Genick brechen. Und das obwohl ich mir sicher bin daß er mal einen spitzen Ingenieur abgibt!

    Ich bin dagegen, so ein fauler Langzeitstudi dem sein Vater wohl ewig das Studium finanzieren würde und das auch kann nur damit der Bub nicht Hlfsarbeiter beim Benz wird.
    Natürlich sind 500€ im Monat schei... aber ich muß deswegen nicht aufhören zu bstudieren. Mein Kumpel schon...

    Gebühren für Langzeitstudis sind absolut gerechtfertigt aber nicht vom ersten Semester an!

    Vor 70 Jahren hielt man das Volk schonmal von der Bildung fern... :rolleyes:
    War nur so in Gdankenspiel...
     
  5. #5 andy4343, 03.02.2005
    andy4343

    andy4343 Guest

    Finde es absolut richtig das da etwas passiert, es gibt so viele die es nie schaffen und anderen die Plätze wegnehmen.
    Wer es wirklich will, soll auch etwas zahlen dafür und es durch ziehen!
    Mein Nachbar studiert schon seit 13 jahren und es kümmert ihn reichlich wenig wann er fertig ist, in meinen Augen ist der längst fertig!
     
  6. #6 avantgarde, 03.02.2005
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    @ olli

    Sobald Du anfängst zu studieren bist Du meiner Meinung - da wette ich drauf.

    Es sind einfach zu viele, die im 16. Semester BWL abhängen weil man einfach nichts leisten muss - ich weiss wovon ich rede, glaube mir.

    Thema schlechte Argumente: Verstehe ich nicht. Gibt es andere, bessere Argumente, dann nenne sie mir - ich bin für alles offen. Fakt ist: Studiengebühren sind ein Regelwerkzeug um Looser und Möchtegerne eher vom Studieren abzuhalten.

    Und mal etwas ganz anderes: 1.000 € pro Jahr (500 pro Semester)- hat jemand eine Ahnung wie wenig das ist. Das sind bei 220 Studientagen pro Jahr knapp 5 € pro Tag. Fürs Rauchen geben viele Leute die gleiche Summe und mehr aus - aber fürs Studieren sind 1.00 € zu viel - was ein Witz!!

    Warum soll ich als Steuerzahler jemanden durchfüttern und rumhängen lassen, wenn der das Studienziel nie erreichen wird.

    Und das die 500 € pro Semester einige Leute vom Studieren abhalten würden sehe ich nicht - wie wäre es mal mit Arbeit kann ich dazu nur sagen. Ich habe neben meinem Studium ca. 400 € jeden Monat dazu verdient und hatte ein wunderbares Leben.

    Was ist mit Bafög. Wieviel bescheissen da und ziehen Kohle ab obwohl sie gar keinen Anspruch haben - von wegen EInzelfall - die mehrheit erhält Bafög ohne echte Begründung.

    Jeder Handwerker, der seinen Meistertitel machen will, muss richtig Kohle für die Meisterschule hinlegen. Zwischen 10.000 und 20.000 € sind da keine Seltenheit - die werden nur als Kredit gewährt. Warum regen sich Studientenköppe über 1.000 € auf??

    Immer noch schlechte Agrumente - wie gesagt - bring bessere.

    Ava
     
  7. #7 h_matthias, 03.02.2005
    h_matthias

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    Hallo!

    Um eins mal vorweg zu stellen: Ja, ich bin für Studiengebühren. Und: Ja, ich studiere auch und zahle derzeit 768,75€ pro Semester.

    Um eins klarzustellen: Ich rede hier erstmal von den Strafgebühren für Langzeitstudenten.
    Erst mal das provokante vorweg: Ich bin dafür, das ewige Studenten auch dafür zahlen müssen. Das Argument "Freiheit der Bildung" lasse ich da nicht gelten. Wer meint, er könne der Gesellschaft durch ewiges studieren ständig "auf der Tasche liegen" soll wenigstens ein Teil der Kosten (die er ja verursacht) zahlen, da er es ja meist in Form von Steuern nicht macht. In bin mir übrigens durchaus bewusst, dass diese Meinung ziemlich radikal ist und ich hier wahrscheinlich Schelle bekomme...

    Aber leider hat die Sache auch eine andere Seite. Ich sehe das eigentlich so, daß ich mit meinen ca. 1500€ jährlich eine Dienstleistung bezahle. Doch leider ist es so, das ich sie einfach nicht bekomme! Ich studiere in Siegen, vielleicht ist das ja an anderen Uni's besser. Aber wenn ich das Arbeitsverhalten der Professoren sehe, dann wird mir ganz übel. Es ist z.B. schonmal vorgekommen, das ein Professor in eine Vorlesung gekommen ist, und diese dann abgesagt hat, weil der Projektor defekt war. Also ich erwarte von einem Mann in so einer hochbezahlten Stellung eigentlich einen anderen Arbeitseinsatz.

    Oder: Wir müssen in unserem Hauptstudium sechs Seminare belegen. OK, nur welche? Es werden leider nicht genügend Seminare für alle Studenten angeboten! Da muß man sich halt auf eine Warteliste setzen lassen. Toll. Einige Professoren verteilen die Plätze gar nach Studiendauer. Mit dem Haken: Die jüngeren Semester haben den Vortritt, weil die ja noch schnell durchs Studium kommen können. Diejenigen, die schon was verplempert haben, da ist's ja eh egal! Auch toll!

    Oder: Also wenn ich Professor wäre, würde ich mir Gedanken über meine Lehrfähigkeit machen, wenn in meiner Klausur 80% durchfallen. Ich habe mal eine Klausur geschrieben, da habe ich als bester von allen abgeschnitten! Mit einer 4,3 :-(
    Wie kann es sein, daß in meinem Studiengang von etwa 450 Leuten noch keine 10 Leute den Abschluß innerhalb der Regelstudienzeit schaffen? Kann das nur an den Studenten liegen?

    Weiter: Während der Klausurzeit sind bei uns fast alle Professoren in Urlaub. Weder vor, noch bei der Klausur sind die anwesend. Wenn man also vorher noch Fragen hat, muß man sich halt an die Sekretärin wenden. Den Erfolg kann sich jeder vorstellen.
    Es ist auch schon häufiger vorgekommen, das in Klausuren Fragen zweideutig gestellt wurden.
    Während der Vorlesungszeit haben die Professoren meist nur eine Stunde pro Woche Sprechstunde! Manchmal erscheinen sie auch garnicht dazu.

    Um jetzt hier die ganzen Beispiele aufzuzählen, die mir in meiner Uni- Zeit vorgekommen sind, ist jetzt hier aber nicht der Platz. Da könnte ich ganze Romane schreiben. Wenn's euch interessiert, kann ich ja mal einen kleinen Bericht dazu schreiben, was in meinem Studium so passiert ist!

    Es sind also nicht immer nur die Studenten, die an langen Studienzeiten schuld sind. Oft sind es auch die Professoren oder wie bei uns auch die Verwaltung.

    Aber trotzdem möchte ich nochmal betonen: Ich bin für die Strafgebühren. Nur sollte man erst was am System ändern.

    Gruß, Matthias
     
  8. #8 Ghostrider, 03.02.2005
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    War ja klar das die Studierenden dagegen sind ... :rolleyes:
    Ich kann Avantgarde nur absolut beipflichten.

    Ein Beispiel :

    Zur Zeit beschäftige ich zwei Aushilfen aus Nigeria zu 11,38 €uro die Stunde. Die beiden Lutscher haben nichts anderes im Kopf als Mädels, Handys und Computer. Gut, die studieren Elektrotechnik daher ist das ja irgendwo verständlich.

    Die haben Notebooks und immer die neuesten Handys, da träume ich von !

    Durch den Studentenausweis können die immer und überall arbeiten, meine Firma stellt nur noch Studenten als Aushilfen ein, weil das ach so günstig ist wegen geringer Sozialabgaben.

    Im Bekanntenkreis gibt es auch so ein paar Spezis.
    Fitness an der Uni für 16.- €uro im Monat, mit dem Studentenausweis jobben, alles Party alles prima.
    Abschluss ?
    Warum, dann muß man ja Geld verdienen und läuft Gefahr keine Arbeit zu finden !

    Nee, nee.
    Studiengebühren finde ich schon o.k..

    So als Anreiz für den Abschluß eines Studiums und nicht als sicheren Verweilplatz im Schutze und auf Kosten der Allgemeinheit ...
     
  9. #9 h_matthias, 03.02.2005
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    Um jetzt einigen Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen: Meine Eltern sind nicht reich. Ich muß mir das Geld selber verdienen. Sowohl die Gebühren als auch mein Auto!

    Matthias
     
  10. Olli84

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    Wie Matthias schon sagte, gerne für Eure beschriebenen Fälle, aber das gibt es ja schon. Warum müssen darunter alle anderen Leiden?

    Ich studiere im 2. Semester und kenne dieses Verhalten nur von Ausnahmen (nicht mal 5%).

    @Ava: Was imho wirklich für Studiengebühren spricht ist, dass es dann weniger Menschen geben wird, die "einfach nur so" studieren und anderen die Studienplätze über Wartesemester wegnehmen. Außerdem wird ja vielleicht ein Teil der Gelder in die Unis fließen, außerdem kommt es so zu einer Konkurrenz der Unis, weil die Studenten jetzt ja Geld bringen. Also insgesamt bessere Studienbedingungen.

    Nur wenn ich mir die finanzielle Lage bei uns ansehe, werden einige aufhören müssen, wenn sie nicht mehr Bafög bekommen. Wie soll man sich denn eine Wohnung, die normalen Lebensunterhaltskosten und dazu nochmal 100€/Monat mehr leisten können, das geht selbst mit Nebenjob und Bafög nur schwer.

    Ich bitte mal darum, dass Ihr über den Tellerrand seht. Wir sind hier in einem MB-Forum, es ist davon auszugehen, dass die meisten finanziell besser gestellt sind. Es gibt auch viele Menschen, die nicht das Privileg haben und sich auch nicht mit 20 erfolgreich selbstständig gemacht haben, sondern Ihr Studium hart finanzieren müssen. Ich sehe das bei mir an der Uni täglich.

    MfG,
    Olli
     
  11. Conan

    Conan

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    Nun, ich bin auch Student.
    Ich bin aber für die Studiengebühren 8o.
    Man müsste halt nur den Rahmen entsprechend regeln.

    Das Argument "auf Kosten der Allgemeinheit" kann ich allerdings nur bedingt gelten lassen...da könnte man auch wo anders anfangen.

    Bsp1: Sozialhilfe: kein Geld mehr an die Betreffenden überweisen, sondern
    eine Art "Markensystem" einführen.

    Bsp2: gewalttätige Ausländer sofort ausweisen...kosten in D auch nur Geld.

    Man könnte diese Liste beliebig verlängern.

    Um auf den Rahmen der Studiengebühren zurück zu kommen:
    - Eine Erhöhung des Bafögs für betreffende Personen mit
    Leistungsnachweis) wäre wünschenswert
    - Eine vernünftige Einführung, vielleicht progressiv wäre denkbar

    Ich bin übrigens deswegen dafür, weil ich in meinem Bekanntenkreis einige Leute habe, die sich irgendwo anmelden, um z.B. das Kindergeld weiterhin zu bekommen oder ähnliche Späße, so geht es nicht!
    Allerdings sollte man den Studenten nicht vorschreiben, dass sie irgendwelche Vorlesungen besuchen müssen (sprich Pflichtbesuch). Ein "Lernen" an der Uni ist nicht vergleichbar mit einem Lernen das man aus der Schule kennt. Wer also nicht auf einer Uni war, sollte sich hier raus halten.
     
  12. Magic

    Magic Guest

    Hallo,

    ich bin ebenfalls für Studiengebühren, aber nicht in dieser Höhe. Meiner Meinung nach sollten diese bundeseinheitlich festgelegt werden und sich im Rahmen von 200 Euro bewegen. Denkbar wäre auch ein dynamisches Modell mit Erfolgskontrolle, wobei ich mir der Situation von überfüllten Seminaren und Eingangsklausuren sehr bewußt bin.

    Ohne angeben zu wollen - ich habe 2 Studiengänge mit Abschluß (Diplom und Promotion) absolviert, diese vollständig selbst finanziert (ohne BaFög) und glaube, mir deshalb ein Urteil über "Studieren+Arbeiten nebenher" erlauben zu können.

    500 Euro sind fast 1000 DM und bei einer realen Semester-Studienzeit von ca. 4 Monaten entspricht dies 250 DM pro Monat.

    Ich muß zugeben, dass ich nicht über den aktuellen Stundenlohn für studentische Aushilfskräfte informiert bin, aber wenn ich mal 10 Euro pro Stunde als realistisch ansehe, so müssen 50 Stunden alleine für diese Gebühr aufgebracht werden.

    Daneben muß ja in den meisten Fällen noch eine Wohnung/ein Zimmer, Essen, Kleidung und -nicht zu vergessen- die schweineteuren Bücher bezahlt werden.

    Selbstverständlich gibt es die Studies, die von Beruf Sohn/Tochter sind und die über diesen Betrag nur lächeln. Diese gab es aber schon immer und wird es auch immer geben. Ich möchte hier keinesfalls alle über einen Kamm scheren, aber die Klischees sind erstaunlich wirklichkeitsnah.

    Abschließend gebe ich noch zu bedenken, dass der Betrag von 500 Euro erstmal eine "Richtline" ist, von der die einzelnen Bundesländer abweichen können und der sich m.M. nach nicht lange in diesen Dimensionen wird halten können (Stichwort: Solidaritätszuschlag).
    Weiterhin glaube ich kaum, dass dieses Geld in die Bildung investiert wird und damit kommt der nächste Diskussionspunkt - wenn ich für etwas bezahle, will ich auch Leistung erwarten und keine ausgefallenen Vorlesungen und überfüllte Seminare.

    Gruß, Jürgen
     
  13. #13 Zarrooo, 03.02.2005
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    Nissan Qashqai + Corvette C4 + Cadillac Eldorado + Audi 80 B4 ;)
    Ich bin absolut gegen generelle Studiengebühren. Ein Bildungsprivileg für Reiche á la USA brauchen wir hier nicht. Die bisherigen Langzeitstudiengebühren für ewige Studenten finde ich in Ordnung, um einen Ansporn zu geben halbwegs zügig in die Pötte zu kommen. Und um Totschlagargumenten zuvor zukommen: Ich selbst studiere nicht, ich habe nie studiert und ich werde nie studieren.

    cu ulf
     
  14. #14 ulli1969, 03.02.2005
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    Ich bin auch prinzipiell für eine Studiengebühr. Die höhere Handelsschule z. B. muß auch schon seit jeher privat gezahlt werden (so wars zu meiner Zeit jedenfalls) und warum sollten die Studenten Ihre Bildung umsonst genießen? Vielleicht ist es ja auch eine Motivationsspritze, denn wenn einer wirklich ehrgeizig ist, und es zu etwas bringen will, der wird auch die Studiengebühren meistern, wenn er nicht aus reichem Elternhause kommt....
    Ich bin sowieso der Meinung, dass es viel zu viele Studenten gibt, ist aber auch normal, wenn fast 60% aller Schüler zum Gymnasium geschickt werden. Und das Geld zu verdienen in den Semesterferien ist nun wirklich nicht allzu schwer. Bei VW in Emden haben die Studenten vor 15 Jahren schon 25.-DM / h bekommen, da ist einem als "normalem Meister oder Gesellen" schon das Würgen gekommen, zumal der Schlossergeselle zu der Zeit ca. 6 DM weniger bekam........
    Wieviel an Studiengebühren im Endeffekt rauskommt, liegt ja auch daran, wie intensiv das Studium betrieben wird, je öfter sich die Herrschaften im Hörsaal einfinden, umso weniger Semester müssen sie ja zahlen.
     
  15. #15 ulli1969, 03.02.2005
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    Das stimmt so nicht, es wurden nur die Kriterien verschärft. Der Bildungs- und Forschungsstand war in keinem Land so hoch wie im Deutschen Reich.
     
  16. #16 avantgarde, 03.02.2005
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    1. Egal von wem das jetzt kam oder kommt - aber ich finde es nicht gut und richtig, wenn man aber auch wirklich alles mit dem schlimmen dritten Reich in Verbindung bringt. Der mahnende Finger ist hier unangebracht.

    2. Zum Thema Gebühren:
    Es ist doch komisch, dass fast jeder der hier schreibt Leute kennt, die ebanflalls das Studium als alternative zur Arbeitslosigkeit nehmen.

    Es ist ja nicht nur so, dass Studenten momentan das Studium umsonst bekommen, sondern eben auch andere Dinge vergünstigt bekommen. Kino, Theater, Musical, allgemeine Kulturelle Dinge - teilweise öffentliche Verkehrsmittel usw.

    Wie gesagt: Ein Handwerksgeselle der seinen Meister machen möchte bekommt das alles nicht.

    UNd ich denke wir sind uns einig, dass eher im Handwerk durchaus bedürftige Personen wären, die eine finanzspritze gebrauchen könnte, als die Studenten.

    @ Olli
    Glaube mir, die Leute die jetzt schreien, das sie bei Gebühren nicht mehr Studieren könnten, bleiben, wenn es soweit kommt, allesamt im Studium. DIe jammern jetzt nach dem Prinzip Hoffnung nur rum. Die Leute die nicht mehr studieren können kann man an einer Hand abzählen.

    Überlegt doch mal, was Ihr alle am Wochenende für evtl. Zigarretten und Alkohol ausgebt. Ich bleibe dabei - da sind 500 € lächerlich.

    Und ich bin auch dafür: Wer länger studiert zahlt mehr, und ich bin auch für eine Anwesenheitspflicht - auch für Profs, denn die Bemerkungen von Matthias kann ich nur bestätigen.

    Ava
     
  17. Olli84

    Olli84

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    Also ich bleibe dabei, dass es nicht wenig Geld ist.

    Im übrigen halte ich eine Anwesenheitspflicht so lange, wie die Dozenten nicht besser werden, für absolut unsinnig. Ich habe es nun bei mir gesehen, eine Dozentin hat die ganze Zeit von Ihrer Familie erzählt, über die hätte ich eine Biografie schreiben können. Sie wurde nun auch gekündigt. Bei der war ich auch nur 50% da, zum Glück hat sie uns gesagt, was wir lernen müssen, es gibt ja auch Lehrbücher:D

    Bei uns fehlen viele auch bei "unwichtigeren" Vorlesungen, weil sie dann arbeiten müssen.

    MfG,
    Olli
     
  18. -Sam-

    -Sam- alias CCCKlasse

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    Ich bin auch Student (allerdings zahle ich für das Studium) und ich bin ganz klar für die Gebühren.

    Das meiste wurde ja schon eben erwähnt, nur nochmal kurz.
    Ich habe auch sehr viel Kontakt zu Studenten von Uni, FH oder auch privater Uni. Da gibt es einige die mal losstudieren, zu Unrecht Bafög bekommen (und da gibt es auch noch einige) und gar keine richtigen Bock haben.
    Auf der anderen Seite wollen die Studenten bessere Studienbedingungen und vernünftige Dozenten (die ja auch ordentlich verdienen).
    Außerdem gibt es zusätzlich noch viele Vergünstigungen wie Bahnticket, Wohnheim, Mensa, Eintritte, usw.

    Nirgends im Ausland ist das Studieren umsonst, wer die Leistung fordert, kann auch dafür zahlen. Natrlich muß es ein System geben, wobei sozial Schwächere unterstützt werden bezüglich u.a.Kredite.

    Das Argument für mich gegen die Gebühren ist die Wertschöpfung durch die Arbeitskräfte nach ihrem Studium, aber das geht eben leider oft nicht auf.... :rolleyes:

    Aber wenn ich die Proteste einiger Studenten sehe, da kann teilweise echt nur mit dem Kopf schütteln, weil einfach nicht über den Tellerrand gesehen wird.
    Erinnert mich an die Autobahnmaut, auch wenn es natürlich nicht vergleichbar ist.
     
  19. #19 AMG220CDI, 04.02.2005
    AMG220CDI

    AMG220CDI Guest

    ja endlich ist es aus mit der ewigen studiererei.die faulen säcke sollen ihr studium machen und dann malochen wie jeder andere auch.marken klamotten und riesen autos!!!noch ein semester und noch eins,ach heut probier ich das mal morgen das andere .wenn die f :wand :prostertig sind sind sie65 und wollen auch noch rente,hahahaha .die sollen da sparen wie wir auch in der lehre,oder nicht???


    gruß peter;-)))
     
  20. b03ch7

    b03ch7 Guest

    Wieso reißen bei Studiengebühren eigentlich meistens die den Mund am weitesten auf die am wenigsten damit zu tun haben, fällt mir immer mehr auf...
    (Ich meine niemanden speziell hier im Forum, auch im Bekanntenkreis etc., Leute die noch nie ne Uni von innen gesehen haben, außer vielleicht auf ner Uni-Party)

    Studiengebühren, super.
    Treffen übrigens nicht nur die Unis sondern auch die FH's, ich freue mich schon...
    Dann darf ich nicht nur für Wohnung und Auto jobben gehn, sondern auch für die Semestergebühren... Von Fachliteratur mal ganz zu schweigen, die darf man sich nämlich auch selbst finanzieren, viele Professoren "empfehlen" nämlich ihre Bücher mit Nachdruck...

    Strafgebühren für Langzeitstudenten gerne, ist aber ein sehr geringer Prozentsatz. Warum gehen viele auch nicht zu Vorlesungen oder viel zu spät? Weil deren Qualität so mies ist, dass man sogar aus Büchern von 1980 mehr lernt... Falls man von Qualität reden kann wenn keine Vorlesung stattfindet.


    Und zu so Sätzen wie "dickes Auto während dem Studium und so" muss man eigentlich nix mehr sagen, schonmal geschaut was so vor Studentenwohnheimen stehen? FAHRRÄDER! Und wenns mal ein Auto ist, dann ists das von Papi! Dass es genug gibt die alles bezahlt bekommen ist klar, das sind dann aber auch meist die, die lange studieren, denn wer von zu Hause nichts bekommt, der hat keine Zeit zu verplempern, mit jobben verdient man sich nicht gerade reich...
    Als Excel-Tabellen-Tippender Student schon mal garnicht...


    Sozial schwache haben in Deutschland einen schlechten Standpunkt, siehe Pisa, das wird meiner Meinung nach mit Studiengebühren noch weiter ausgebaut.
    Außerdem wo kostet bitte ein Meisterbrief 6-7000 Euro???
    Das sind etwa 3000... Und es gibt ebenfalls BAFöG!
    Aber das ist auch etwas, das man NACH einer abgeschlossenen Ausbildung macht, das Studium ist eine Erstausbildung.

    BAFöG nach Leistung, da hätte ich auch nix gegen...
     
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